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Bundesweite Verleumdungskampagnen
gegen den Bundesverband Landschaftsschutz e. V. (BLS) durch die Windkraft-Lobby und Widerlegung der verbreiteten Falschaussagen durch Gerichtsverfahren

Die Windkraftnutzung erweist sich in unserem dichtbesiedelten Industrieland aus ökologischen und ökonomischen Gründen als sehr problematisch. Die Akzeptanz der Windkraft schwindet ständig in der Bevölkerung angesichts der immer deutlicher werdenden Folgeschäden dieser Technik. Daher sieht die Windkraft-Lobby ihre grossen finanziellen Gewinne gefährdet und agiert seit Jahren zunehmend aggressiv gegen Windkraftkritiker, Bürgerinitiativen und ganz besonders gegen den Bundesverband Landschaftsschutz e. V. (BLS).

Mit grossangelegten bundesweiten Diffamierungskampagnen wurden im Dienste der Windkraftindustrie und ihrer Geldinteressen jahrelang in den Medien und besonders auch durch Fernsehsendungen wahrheitswidrig Behauptungen über angebliche Querverbindungen zwischen dem BLS und der Stromwirtschaft verbreitet. Jedem Bundesbürger sollte so durch diese gezielten Verleumdungen einsuggeriert werden, dass der BLS durch die Energiekonzerne nicht nur unterstützt, sondern mutmasslich auch finanziert wird. Insbesondere wurden diese Verleumdungen ständig wiederholt und verbreitet durch den im Dienste der Windkraft-Lobby agierenden Journalisten Michael Franken und durch die denunziatorisch angelegten Bücher "Windiger Protest" (Herausgeber: Franz Alt, Jürgen Claus, Hermann Scheer) und "Rauher Wind, Der organisierte Widerstand gegen die Windkraft" (Herausgeber: Michael Franken).

Der BLS, der jahrelang in dieser Weise attackiert wurde, hat sich zu keinem Zeitpunkt auf Auseinandersetzungen vom Niveau der Windkraft-Lobby eingelassen. Da jedoch Bürgerinitiativen und besonders die Mitglieder des BLS ständig als Folge dieser Kampagnen in übelster Weise und oft auch persönlich angegriffen werden, wurde auf Veranlassung des BLS durch mehrere Rechtsverfahren die Verbreitung dieser falschen Tatsachenbehauptungen untersagt. Dabei zeigt es sich ganz deutlich: Wenn es bei einem Gerichtsverfahren zu einer Beweisaufnahme kommt, wie sie der BLS stets gefordert hat, dann werden die durch die Windkraft-Lobby verbreiteten Unwahrheiten sofort vollständig widerlegt. Das ergibt sich zum Beispiel aus dem rechtskräftigen Urteil des Landgerichts Trier vom 19.04.1999 (Az. 6 0 217/98) durch die Feststellung:

"Nach den Ergebnis der Beweisaufnahme steht zur Überzeugung des Gerichts fest, dass der Kläger (BLS) keine irgendwie gearteten Verbindungen und Verflechtungen mit Firmen der Stromwirtschaft hat, mithin nicht deren Tarnorganisation ist." Der BLS hat in diesem Rechtsverfahren erfolgreich gegen die Vorsitzende des Vereins "Eifelwind" (einer Vereinigung von WKA-Betreibern) geklagt, die Mitbetreiberin eines Windparks ist und zum Widerruf ihrer Falschaussagen über den BLS verurteilt wurde. Ein entsprechendes Urteil erging vom Landgericht Gießen am 12.07.1999 (Az. 2 0 263/99). Die Wahrheit ist also ganz einfach:

Es gibt keinerlei Verbindungen des BLS zur Stromwirtschaft.

So entlarven sich die Vertreter der Windkraft-Lobby durch ihre infamen Methoden selbst als eine unglaubwürdige Interessengruppe, die mit unlauteren und rücksichtslosen Mitteln gegen Kritiker vorgeht, anstatt sich einer sachlichen Auseinandersetzung zu stellen.

Jedem, der nur etwas kritisch hinterfragt, muss sofort auffallen, dass die gezielten Falschaussagen über angebliche Verbindungen des BLS zu Energiekonzernen gar nicht stimmen können, allein schon wegen der gegensätzlichen Interessen des BLS und der Stromwirtschaft. Denn bekanntlich existieren ja die intensivsten Verstrickungen und ,sogar vertragliche Verbindungen zwischen der Windkraft- und der Atom-Lobby, die zunehmend längst selbst als Betreiber von Windindustrieanlagen am lukrativen Subventions-Geschäft beteiligt ist.

Dabei lässt sich die Windkraftindustrie andererseits in dieser guten Zusammenarbeit von den Energiekonzernen finanziell aushalten und wäre ohne das Stromeinspeisungsgesetz - eine europaweit unübertroffen hohe Vergütung - schon längst gestorben.

Verbindungen des BLS zur Stromwirtschaft würden ausserdem von seinen Mitgliedern nicht geduldet, da diese zu einem grossen Teil entschiedene Atomkraftgegner sind. Diese und weitere Gründe zeigen, dass das ganze gegen den BLS gerichtete Lügen-Theater der Windkraft-Lobby völlig unglaubwürdig ist und offenbaren die dahinter steckenden Interessen.

Der BLS - ein aus Bürgerinitiativen hervorgegangener Verband ist von allen politischen, ideologischen und wirtschaftlichen Interessen völlig unabhängig und der einzige Verband, der sich bundesweit für die schon grosse Zahl der Windkraftgeschädigten einsetzt. Der BLS dient nur den ideellen Zielen des Natur- und Landschaftsschutzes, seine Mitglieder sind ehrenamtlich tätig.

Durch die Diffamierungskampagnen und durch Falschinformationen der Windlobby haben sich bedauerlicherweise auch einige Umweltverbände zu entsprechenden Angriffen gegen den BLS verleiten lassen. Dadurch wurde dem Natur- und Landschaftsschutz sehr geschadet.

Prof. Dr. Lothar Hoischen
2. Vorsitzender des Bundesverbandes Landschaftsschutz
Renthof 25
35037 Marburg

26.05.2000 http://WilfriedHeck.tripod.com