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Windenergienutzung im Binnenland
Diskussionsveranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung in Hannover.
Am Freitag, 14. Juni 2002 16.00 bis 20.00 Uhr

Sie war ein voller Erfolg:
Vom Publikumsinteresse: (58 Personen, gute Fragen, gute Diskussionsbeiträge) und vom inhaltlichen Ergebnis und Ablauf.
 
Der Leiter des Deutschen Windinstitutes Jens-Peter Molly machte den Anfang und hatte außer den sich ständig selbst übertreffenden Umsatzzahlen nichts auf die Waagschale zu legen.
 
Die ihm nachfolgenden Referenten, zu 

  • Klima / Peter Dietze, Erlangen
  • Energie / Dr. Dietmar Ufer, Leipzig
  • Rechtliche Umsetzung mit ihren Folgen / Dr. Reinhart Schenk, Papenburg
brachten eine überwältigende Facette von Fakten und Argumenten in die andere Waagschale, sodaß eklatant das Mißverhältnis des Kosteneinsatzes gesteigert durch weitere negative Effekte zum mageren zu erzielenden Ergebnis sichtbar wurde.
 
Walter Hirche, Energiepol. Sprecher der FDP berichtete von den auf dem Bundesparteitag beschlossenen Zielen:
  • Ablehnung überhöhter Preisgarantien
  • Änderung der Privilegierung im Baugesetzbuch.
Für weitere Diskussionen zeigte er sich offen.
 
Im ersten Teil der Veranstaltung derartig ins Hintertreffen geraten, äußerte sich Herr Molly nach der Pause in einem längeren Statement, mit dem er an den Glauben an die Windenergie appelliert und an die zu übende Toleranz. Inhaltlich nichts weiter.
 
Ich nahm den Begriff "Glauben" auf und schilderte schonungslos die Mechanismen, mit der hier in der Region Hannover mit "Glauben" die "Welt"- sprich -"Klimarettung" zwangsdurchgesetzt wurde und noch gewaltig aufgestockt werden soll. Ich nannte Roß und Reiter: die unrechtmäßige Verquickung von Verwaltung, Politik und Windfirmen in der GmbH Klimaschutzagentur Region Hannover mit ihren Praktiken der Öffentlichkeitsbearbeitung (Umwelt-Drückerkolonnen).
Ergebnis: der anwesende Geschäftsführer Udo Sahling drohte mir gerichtliche Schritte an, wozu ich ihn ermunterte mit der Bemerkung: "wir brauchen ohnehin mehr Öffentlichkeitswirksamkeit" .
 
Peinlich für die Windbranche wurde der Auftritt eines BWE-Mitgliedes. Er sprach den Referenten die Qualifikation ab, pflanzte sich bedrohlich vor Herrn Hirche auf und  wedelte mit 35.000 Arbeitsplätzen und mit einer getätigten Millionen-Spende für Behinderte.
 
Die geplante Diskussion kam aus Zeitmangel zu kurz, hatte trotzdem inhaltlich gute Fragen und Beiträge gegen Wind. Etwas Plausibles zugunsten Wind habe ich nicht vernommen.
 
Was fehlte, war die Presse.
 
Der Friedrich-Naumann-Stiftung muß man hoch anrechnen, daß sie diese Veranstaltung möglich gemacht hat.
 
 

 

24.06.2002http://WilfriedHeck.tripod.com