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150-Meter-Gigant
Höchstes Windrad des Kreises in Lennestadt

»Lennestadt/Olpe. (-jü-) Im Lennestädter Ortsteil Ernestus/Stöppel wird schon in abhsebarer Zeit die größte Windenergieanlage des Kreises Olpe entstehen. Am Donnerstagabend gab der Beirat bei der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Olpe "grünes Licht", indem er auf die Festlegung einer Höhenbegrenzung für derartige Anlage verzichtete. Im Vorfeld hatte der Kreis die Städte und Gemeinden im Kreis Olpe angeschrieben mit der Bitte, ob es bauplanungsrechtliche Höhenbegrezungen gibt. Ergebnis: Attendorn, Drolshagen und Wenden haben die Grenze bei 100 Metern gezogen, in Finnentrop, Olpe und Lennestadt gibt es keine Einschränkungen.

Das Votum des Landschaftsbeirrates, "war der einzige Punkt, der uns noch fehlte", erklärte gestern Lennestadts Baumamtsleiter Norbert Wissling. Sobald er die schriftliche Bestätigung aus Olpe auf dem Schreibtisch habe, werde die Baugenehmigung für das gewaltige Windrat auf dem Stöppel erteilt. Die Anlage des Betreibers aus Burbecke wird erstaunlich Dimensionen aufweisen. 150 Meter wird sich das Bauwerkin die Höherecken, die Nabenhöhe liegt bei 111,5 Metern. Der Durchmesser des Rotors ist mit 77 Metern veranschlagt, die Leistung wird bei 600 bis 750 Kilowatt liegen.

Angesichts der Größe des Lennestädter Windrades musste sogar die Bezirksregierung in Münster eingeschaltet werden, denn: "Irgendwann sgt die Luftfahrtbehörde, das machen wir nicht mehr mit", so Wissling. Demnach werden die Rotorblätter gekennzeichnet werden müssen, auch eine Nachtbefeuerung ist vonnöten. Die Anlage muss sogar als "Luftfahrthindernis" veröffentlicht werden, weiß Wissling. Nach dem Beiratsbeschluss steht im übrigen auch dem Bau von zwei Windenergielanlagen im Bereich von Olpe-Rehringhausen nichts mehr im Wege. Derzeit gibt es im Kreis Olpe drei Windräder: Auf dem Sonderner Erbscheid, im Panorama-Park und auf der Griesemert.«

Westfälische Rundschau vom 20.07.2001

27.07.2001wilfriedheck.de