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Amtliche Bekanntmachung
Errichtung von Windenergieanlagen in der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Nordsee durch die Firma Projekt GmbH, Oldenburg
 

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Bernhard-Nocht-Straße  78, 20359 Hamburg, hat am 13. August 2001 den Antrag vom 23. Juli 2001  der Firma Projekt GmbH, Oldenburg, nach § 5 der Verordnung über Anlagen  seewärts der Begrenzung des deutschen Küstenmeeres  (Seeanlagenverordnung-SeeAnlV) vom 23. Januar 1997, auf Errichtung des  Offshore-Windparks "Sandbank 24" in der AWZ der Nordsee erhalten. Am 8.  Januar 2002 hat die Firma ihre überarbeiteten Projektunterlagen  eingereicht.
 
Der beantragte Standort befindet sich in der AWZ ca. 120 km westlich von  Sylt. Das Plangebiet ist aus dem als Anlage beigefügten  Antragsunterlagen ersichtlich. In dem Plangebiet sollen insgesamt 980 Windenergieanlagen (WEA) der 3 - 5 MW-Klasse errichtet werden.
 
Das Vorhaben ist unterteilt in eine Pilotphase und mehrere Ausbaustufen. In der Pilotphase sollen 120 WEA der Leistungsklasse 3-5 MW errichtet  werden.
 
Nähere Angaben sind den beigefügten Antragsunterlagen zu entnehmen.
 
Die Antragsunterlagen liegen in der Zeit vom 18. Februar 2002 bis 15. März 2002 zur Einsicht für die Öffentlichkeit aus; die Auslegung erfolgt  beim Landkreis Aurich, Dienststelle Norden, Amt 61, Zimmer 210,  Fräuleinshof 12 in 26506 Norden während der Dienststunden montags bis donnerstags vom 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr, freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr.
 
Jedermann kann sich bis spätestens zwei Wochen nach Beendigung der  Auslegung, das ist bis zum 2. April 2002 beim Landkreis Aurich,  Dienststelle Norden, Amt 61, Zimmer 210, Fräuleinshof 12 in 26506 Norden oder bei dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Bernhard-Nocht-Straße 78, 20359 Hamburg, Zimmer 345 oder beim BSH  Rostock, Dierkower Damm 45, 18146 Rostock, Zimmer 306, während der  Dienstzeiten (beim BSH: Mo-Do von 9.00 -15.00 Uhr und Fr. 8.30 -14.30  Uhr) schriftlich oder zur Niederschrift zu dem Vorhaben äußern. Der  Landkreis Aurich leitet die fristgerecht vorgebrachten Äußerungen an des  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, weiter.
 
Hinweis:
Das Verfahren nach der SeeAnlV erstreckt sich nur auf die Errichtung und den Betrieb der Windenergieanlagen in der AWZ (Bauwerke). Die Energieableitung / Trassierung des Kabels innerhalb der AWZ und der  12-Seemeilen-Zone ist nicht Gegenstand der Erörterung. Hierfür werden gesonderte Verfahren eingeleitet.
 
Norden, den 5. Februar 2002
Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Hamburg
 
 
10.02.2002http://WilfriedHeck.tripod.com