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An den
Rat der Stadt Aachen
Herrn Alt-Küpers
Katschhof, 52062 Aachen

Windenergie - Ideologie und Wirklichkeit
offener Brief an einen Stadtrat


Sehr geehrter Herr Alt-Küpers,

in der Sitzung des Umweltausschusses der Stadt Aachen vom 26.02.02 haben Sie anläßlich der einstimmigen Ablehnung der Illumination der WKA in Vetschau noch einmal vehement die Notwendigkeit der Nutzung der Windenergie unterstrichen und sich gewünscht, daß die Debatte um diese Energieform ein Ende haben möge.

Dem kann gar nicht heftig genug widersprochen werden, und ich erwarte, daß die Debatte jetzt erst so richtig einsetzt, um diesen volkswirtschaftlichen Blödsinn schnellstmöglich zu beenden. 

  • Windenergie verteuert die Bereitstellung konventioneller Elektrizität.
  • Windenergie ist umweltschädlich und zerstört Natur und Landschaft.
  • Windenergieanlagen gefährden die öffentliche Sicherheit.
  • Wegen der Windenergie kann kein einziges Kraftwerk abgeschaltet werden, Atomkraftwerke eingeschlossen. Kein einziger Hochspannungsmast kann entfallen, weil Windenergie nicht der dezentralen Versorgung dient, sondern zentral in das bestehende Netz eingespeist wird, wozu weitere Leitungen und Masten erforderlich sind.
  • Windenergie ist zur Abwendung der „Klimakatastrophe“ untauglich, weil es die gar nicht gibt.
  • An der Windenergie verdienen sehr wenige auf Kosten aller sich eine goldene Nase. 
Daraus die Nutzung der Windenergie als notwendig abzuleiten, ist absurd und kann nur mit Ignoranz und ideologischer Verblendung erklärt werden!
 

Ein kurzer historischer Abriß und erste Unwahrheiten:
Ende der siebziger/Anfang der achtziger Jahre wurde die Arbeitshypothese poulär, daß ein hoher CO2-Gehalt der Luft möglicherweise zur Erwärmung der Biosphäre beitrage („Klimakatastrophe“). Daß die Hypothese so nicht haltbar ist, hat sich der Zwischenzeit herausgestellt, weil thermodynamisch und strahlenphysikalisch nicht möglich! Dazu weiter unten mehr.

Aus der CO2-Hypothese ergab sich seinerzeit die durchaus sinnvolle Notwendigkeit, über Vermeid-ungsstrategien nachzudenken. Das vor mehr als zwanzig Jahren, als die Zusammenhänge noch nicht so klar waren.

Engstirnig wie menschliches Denken nun mal ist, wurde jedoch nicht die bewährte Methode des Energiesparens auf den Schild gehoben, sondern, weil wir ja „alles machen“ können, „alles im Griff haben“ eine neue Energiequelle entdeckt: der Wind! 
Wenn wir nur genügend Energie aus dem „unerschöpflichen“ Reservoir Wind herausnehmen, können wir unsere Energieprobleme lösen. So die Botschaft. War das nicht auch mal mit der Atomenergie so? Ohne sich Gedanken zu machen, wohin mit dem Dreck? In beiden Fällen wurde trotz der auch beim Wind warnenden Stimmen nicht zu Ende gedacht.
Daß man aus Wind keine Kohle, keine Braunkohle, kein Erdgas machen kann, lag auf der Hand. Also blieb nur der Strom übrig. Mit Wind alleine kann man nicht einmal Spiegeleier backen!

Jedenfalls wurde vor diesem Hintergrund der GROWIAN (Abkürzung für: Groß-Wind-Anlage) vom RWE gebaut (mit Forschungsgeldern der öfftl. Hand, versteht sich), erprobt und für untauglich befunden, das Gerät ist schlußendlich in einem Sturm zusammengebrochen. Wind weht nunmal nicht permanent, ist somit für die Erzeugung von elektrischer Energie, die nicht ohne weiteres speicherbar ist, nur bedingt tauglich. Auch dazu später noch ein paar Bemerkungen.

Allerdings wurde die Idee der vielen KLEWIANE geboren, schließlich konnten die Untersuchungen des RWE doch nicht richtig sein, wo der Wind doch permanent als Orkan fürchterliche Wirkungen zeitigt, und außerdem RWE ein Großkonzern ist, dem man sowieso nicht trauen konnte. Und überhaupt ist klein und dezentral immer besser. Die Verteufelung der Technik war um die Zeit der offiziellen Erfindung der „Klimakatastrophe“ en vogue. Den daraus resultierenden Mangel an Ingenieuren haben wir heute! An die Debatte erinnere ich mich noch sehr gut!

Aufgrund wieder zunehmender Aktivität der Sonne ab etwa 1850 mit einem bisher beobachteten Maximum in 1995 stiegen die Temperaturen nach der „kleinen Eiszeit“ im 18. Jh. allmählich wieder an. Just parallel setzt ebenfalls ab 1850 die Industrialisierung ein, die Wärmekraftmaschine unter Verwendung fossiler Brennstoffe findet enorme Verbreitung. Und wenn man Kohle verbrennt, entsteht nunmal das böse, böse CO2.
Durch geschickte Manipulation der Medien ist der Einfluß der Sonne sauber unter den Teppich gekehrt worden, um umso deutlicher das Katastrophenszenario vom Klimakiller Nr. 1 aufzeichnen zu können. Daß die Jahre zwischen 1920 und 1940 die wärmsten des 20. Jh. waren, blieb ebenso außen vor wie die Tatsache, daß der Hauptmasse an CO2 erst ab 1940 in die Luft geblasen wird.

Weitere Unwahrheiten und ein wenig Physik:
Dem bösen CO2 wurde unterstellt, es absorbiere die von der Erdoberfläche abgestrahlte Energie und gebe diese in Form der „thermischen Rückstrahlung“ wieder zurück. Die Sonne heizt zusätzlich, also wird es auf der Erde immer wärmer, Treibhaus eben. Das Kind hatte einen griffigen, jederman zugänglichen Namen.
Man wußte auch ganz genau, wo diese „Reflektorschicht“ aus CO2 liegt, in 6000 m Höhe nämlich. Diese Modellvorstellung stammt von dem schwedischen Chemiker Svante Arrhenius (1896) und wurde schon Anfang der vierziger Jahre weltweit als absurd abgehakt, weil weder mit der permanenten Durchmischung der Atmosphäre vereinbar noch mit den Gesetzen der Strahlungsphysik, die im Übrigen auch Arrhenius hätten bekannt sein müssen. 

Aber für das Malen von Katastrophenszenarien und zum Abzocken von Forschungsgeldern eignet sich das Modell allemal. Erwärmung bedeutet à la longue Versteppung, Wüstenbildung, Abschmelzen der Polkappen, Anstieg des Meeresspiegels (Aachen als Hafenstadt, hätte doch was, oder?) und weitere furchterregende Bilder.

Die Luft ist ein Gasgemisch aus etwa 78 Volumen-% aus Stickstoff, etwa 21 Vol.-% Sauerstoff, 1 % andere Gase, darunter 0,03 Vol.-% CO2. Die Luft, die wir ausatmen hat mehr als das Hundertfache an CO2 (ca. 4 Vol.-%). Daß irgendwem deswegen das Gesicht geröstet worden wäre, ist nicht bekannt.

In der Tat kann CO2 als Gas Energie absorbieren und auch wieder abgeben. Peinlicherweise tut es das aber nicht über den ganzen Bereich des elektromagnetischen Spektrum, sondern nur an wohldefinierten Stellen, die geradezu der Fingerabdruck dieses Gases sind. Jedes andere Gas macht das genauso, nur anderswo. Diese Erkenntnisse verdanken den Arbeiten von Kirchhoff und anderen und sind die Grundlage der Spektralanalyse.
Die Fingerabdrücke des CO2 liegen bei den Wellenlängen 2,8 µm, 4,5 µm und etwa 15 µm im Spektrum, was in etwa den Temperaturen 760 °C, 370°C und -80 °C entspricht. Zum Vergleich: der Infrarotstrahler im Badezimmer strahlt bei Temperaturen von etwa 6 µm, entsprechend etwa. 210 °C.

Die Erde gibt wie der Strahler im Badezimmer Strahlung ab (im Treibhaus kann zwar die Sonnenstrahlung durch das Glasdach hindurch und den Boden erwärmen, die dann vom Boden abgegebene langwellige Strahlung kann aber nicht mehr durch das Glas, weil das für diese Wellenlänge eben nicht „durchsichtig“ ist). Der Wellenlängenbereich, in dem die Erde Strahlung abgeben kann, liegt zwischen 7 und 12 µm, also ausreichend weit weg von jeder Absorptionslinie des ach so bösen CO2.
Selbst wenn also eine CO2-Schicht wie oben beschrieben existieren würde, sie könnte aufgrund der Kirchhoffschen Gesetze weder absorbieren noch emittieren, also insbesondere nicht „rückstrahlen“. Wer dennoch diesen Unsinn behauptet, muß sich den Vorwurf der Ignoranz gefallenlassen.

Auch die Klimakatastrophen-Propheten „wissen“ das inzwischen und rudern heftig zurück. Mittlerweile ist es der böse Wasserdampf, ein altes Feindbild ist durch ein neues ersetzt. In der Tat absorbiert und emittiert der Wasserdampf genau bei den Wellenlängen, auf denen die Erde abstrahlen kann.
Ob wir allerdings für die wissenschaftliche Untermauerung der Jahrtausende alten Weisheit, daß es in Nächten mit bedecktem Himmel weniger auskühlt als in klaren Nächten, noch einmal weltweit Jahr für Jahr ca. fünf Milliarden Euro ausgeben müssen, darf hinterfragt werden. 
Bisherige Kosten für den CO2-Unfug weltweit ca. 100 Mrd. Euro in den letzten zwanzig Jahren, ohne daß außer Katastrophenszenarien und Weltuntergangsprognosen irgendetwas Brauchbares herausgekommen wäre!

Andererseits haben sich diese Brüder auf Staatskosten mit dem Verbreiten von diffusen Ängsten, denen kein Politiker widerstehen kann, er will ja wiedergewählt werden, ein feines Leben gemacht. Nach Rio, Kyoto und Marrakesch möchte ich auch mal. Ob ich da allerdings auf meine Wichtigkeit und Unentbehrlichkeit hinweise, bezweifle ich. Stattdessen seh’ ich mir die Gegend an oder so!

Wahrscheinlich werden wir also in Zukunft davor gewarnt, Wasser verdampfen zu lassen. Wir dürfen nicht mehr kochen, alle Seen und Flüsse müssen versiegelt werden, die Ozeane wahrscheinlich gleich mit, damit bloß der böse Wasserdampf die Erde nicht weiter aufheizen kann. 

Daß der Wechsel zwischen Warm- und Kaltzeiten auf unserem Planeten vielleicht am Zusammenspiel von Erdbahn und Sonne liegen könnte, darf offenbar noch nicht Gegenstand der Erkenntnis sein. Wäre ja auch ein etwas abrupter Wechsel von Wolkenkuckucksheim in die Wirklichkeit.
Daß ohne Wasser und CO2 ein Leben auf der Erde gar nicht möglich wäre, wird offenbar bewußt aus der Debatte herausgehalten. Der nicht in der Ideologie verhaftete Zuhörer könnte ja von Zweifeln beschlichen werden, ob das denn alles so richtig sei.
 

Was Klimamodelle nicht können:
Die hochgelehrten (hochgeleerten?) Klimakatastrophen-Propheten sind zwar in der Lage mit ihren „Klimamodellen“ den Temperaturanstieg auf der Erde für die nächsten 100 Jahre auf Punkt und Komma vorauszuberechnen, an der zuverlässigen Prognose des Wetters der nächsten vier Wochen scheitern sie jedoch kläglich. Liegt das daran, das Klima ein rechnerisches, statistisches Kunstgebilde und Wetter chaotische Realität ist? Oder liegt es schlicht daran, daß „Klimamodelle“ computerunterstützter Unfug sind, Blödsinn auf höherer Ebene sozusagen.
So ist keins der Modelle in der Lage zu begründen, warum es zwischen etwa 800 und 1350 n. Chr. möglich war, in Grönland Ackerbau zu betreiben (erforderliche Jahresmitteltemperatur > 5°C, A. v. Humboldt), wieso um 1000 herum in Neufundland, das Vinland der Wikinger-Sagas, Wein wuchs. Heute wahrlich kein Ort zum Verweilen. Ebensowenig die Tatsache, daß zu Zeiten Immanuell Kants (18. Jhd.) im Juli (!) in Königsberg des öfteren die Ostsee zugefroren ist.

Aber die Theorie hat eben nie unrecht, außerdem kann man per definitionem das Klima (was immer das sei) vor 1850 im krassen Widerspruch zur Klima-Paläontholgie der letzten 400.000 Jahre (Bohrkerne) als konstant voraussetzen. Dem Großrechner ist das egal. Aus dem kommt immer nur das raus, was man reingesteckt hat, gesunder Menschenverstand jedenfalls nicht, so die Maschine nicht vorher damit gefüttert wurde!

Hauptsache, man hat sein CO2 oder seit neuestem den Wasserdampf, kann seine Katastrophen aufmalen und Forschungsgelder abzocken. Überprüfen, nachhaken, Ergebnisse einfordern wird schon keiner, kann auch kaum ein Politiker, weil die eh keine Ahnung haben, ja sogar Teil dieses Lügenkonstruktes sind. Siehe staatliche Förderung/Subventionierung und Ausbau der Windeenergie und anderer „erneuerbarer“ Energien als Ausweg aus der drohenden „Klimakatastrophe“.

Interessant ist auch die Statistik, die ein Versicherungsmathematiker anhand der Unterlagen von Lloyds (seit Mitte 14. Jhd.) erstellt hat: Danach sind die Entschädigungssummen für Schiffsverluste in den letzten zwanzig Jahren eines Jahrhunderts und den ersten zehn des darauffolgenden deutlich höher als der Durchschnitt. Die Statistik umfaßt also das Ende einer Warmzeit, eine Zwischeneiszeit und offenbar eine erneute Warmzeit. Also ist auch das gerne gebrauchte Argument „Wetter“ unbrauchbar.
Auch hier versagen die „Klimamodelle“ bei der Erklärung völlig. Eine Erklärung dieses verblüffenden Zusammenhangs auf andere Weise steht im Übrigen noch aus.
 

Peinlichkeiten und Unverschämtheiten, der Tragödie dritter Teil:
Mit Wind allein können Sie nichtmal ein Spiegelei braten! Gas und Erdöl oder Kohle gibt er auch nicht her. Also muß es Strom sein. Daß die Elektrizität nur ca. 25% am Gesamtenergieverbrauch ausmacht, ist offenbar in der „Euphorie des Machbaren“ unter den Tisch gefallen.

Ungeachtet dessen wird 1991 das Stromeinspeisegesetz verabschiedet, zaghaft beginnen Einzelne in Windenergie zu investieren. Aber das Ganze hat mehr Hobby-Charakter und will sich auch nicht so richtig rechnen. Jedoch beginnt sich die „Windmafia“ zu bilden, die Katastrophenszenarien der „Prophetenmafia“ werden immer absurder, Sintfluten werden uns angedroht, wenn nicht weitere Forschungsgelder bewilligt werden usf.

Dann kommt 1998 der Machtwechsel und damit die Lobby der Katastrophenpropheten an die Regierung. Das Gesetz über Erneuerbare Energien (EEG) - seit wann kann man Energie erneuern? kommt 1999. Ab sofort wird Windstrom mit satten 17,8 Pf/kWh vergütet.

Und jetzt wird’s gefährlich! Die Energiekonzerne (über die man im Übrigen denken mag, was man will) sind verpflichtet, ohne Rücksicht auf Bedarf und Notwendigkeit für jede eingespeiste Wind-kWh den Erstattungsbetrag zu zahlen. Aus dieser Lizenz zum Gelddrucken ziehen natürlich immer mehr Investoren den Schluß, daß Windenergie aus betriebswirtschaftlicher Sicht rentabel sei, womit sie zweifellos Recht haben. Also wird investiert auf Teufel komm raus! Die Rendite eines Windparks liegt immerhin zwischen 5,5 und 6,5% per anno.

Daß die Zeche letztlich wie immer der Verbraucher zahlt, ist klar: In jeder verbrauchten kWh steckt ein Betrag von 0,5 Pf/0,25 Euro, mit der die Windenergie subventioniert wird. Mittlerweile macht das einen Betrag von ca. 1,4 Mrd DM/ 0,70 Mrd Euro aus, oder pro Kopf der Bevölkerung, ob Greis, ob Säugling, grob 7,5 Euro pro Jahr. Der Verdacht legalisierten Schmarotzertums steht im Raum, und das ausgerechnet mit Sozialdemokraten! Aber wahrscheinlich ist das „S“ im Parteinamen nur von ähnlicher Alibifunktion wie das „C“ bei der Konkurrenz.

Daß die Kraftwerke zunehmend Schwierigkeiten haben, die Netzspannung von 400/240 V +6/-10% konstant zu halten, ebenso die Netzfrequenz 50 Hz, wird verschwiegen. Das führt zwangsläufig dazu, daß die konventionellen Kraftwerke bei stark schwankendem Windanfall Dampf nutzlos in den Kühlturm blasen müssen, weil die thermische Trägheit der Kessel ein schnelles Hoch- und Runterfahren gar nicht zuläßt. Die Wirtschaftlichkeit dieser Kraftwerke wird also schlechter. 
In Dänemark, dem Land mit dem größten Anteil an Windstrom an der Gesamtenergieversorgung, wird der höchste CO2-Ausstoß pro Kopf erzeugt, andererseits sind die Strompreise nirgends in der EU höher als in Dänemark. Allerdings werden dort auch die Subventionen für Windenergie ab 2004 drastisch zusammengestrichen. Selbst über den Ausstieg aus der Windenergie wird nicht mehr nur hinter vorgehaltener Hand geredet!!!!!!
Ist es Zufall, daß in der BRD in 2001, dem Jahr mit den bisher meisten Neuinstallationen von WKA’s, der Verbrauch an fossilem Brennstoff mengenmäßig um 4,5% über dem des Vorjahres gelegen hat? Auch das zahlt der Verbraucher!

Bisher konnte keins der konventionellen Kraftwerke abgeschaltet werden, weil sie im Fall der Flaute den ausgefallenen Wind kompensieren müssen (Versorgungssicherheit, die bisher in vorbildlicher Weise gegeben war!). Auch der Atomaustieg ist in Gefahr, weil die Abschaltung der Meiler an eine bestimmt Strommenge gekoppelt ist. Ergo wird mit jeder kWh aus Windenergie der Zeitraum größer, nach dem der letzte Meiler vom Netz gehen muß. Es gibt Vermutungen, daß Wind- und Atomlobby miteinander verflochten sind!

Wo also bleibt der ökologische Vorteil der Windenergie, wo ihr Nutzen, wo ihre Segnungen??? 
Oder müssen die auf Biegen und Brechen herbeidefiniert werden? Der Nabu wie auch der BUND haben Mitgliederschwund, weil natürlich auch diese beiden Organisationen den betriebswitschaftlichen Vorteil der Windenergie erkannt haben und also nach Kräften mitmischen, Greenpaece übrigens auch. Wo sind Eure ursprünglichen Ziele, Ihr Vorreiter der Ökologie Ihr Hamsterschützer und Vermeider von Gewerbegebieten und damit Arbeitsplätzen? Oder wolltet Ihr nur auf den Putz hauen, um Euch bekannt zu machen („Egal weswegen, Hauptsache, wir stehen in der Zeitung!“)

Die Windmafia, zu denen ich Politiker aller Couleur zähle (einige beginnen umzudenken), die Betreiber und Hersteller und alle, die sonstwie an diesem staatlich verordneten Unsinn teilhaben, hält die „erneuerbaren“ Energien hoch, koste es, wen und was es wolle. „Scheiße schmeckt gut, Millionen Fliegen können schließlich nicht irren!“

Die Photovoltaik spielt nicht einmal die Energiemenge ein, die zur Herstellung der Kollektoren erforderlich ist. Von den Problemabfällen bei Herstellung und Entsorgung ganz zu schweigen! Aber 100.000-Dächer-Programm! Und nach Sonnenuntergang kann ich mir mein Spiegelei trotzdem nicht braten.

Zudem kommt, daß ohne die konventionellen Kraftwerke kein einziges dieser Ungetüme je Strom erzeugen könnte, weil die Asynchronmotoren der WKAs keinen Erregerstrom bekämen. Bei Schwachwindlagen, die auf jedem Fall im Binnenland vorherrschen, könnten diese Monster nicht einmal anfahren, weil die Haftreibung im System zu groß ist. Also müssen die Rotoren erstmal per konventionellem Strom „angeworfen“ werden, um dann im Bereich der Gleitreibung ein wenig Strom erzeugen zu können. Der mittlere Auslastungsgrad aller WKA in Deutschland liegt knapp oberhalb 10% der installierten Leistung, der eines konventionellen oberhalb 80%! Dafür beträgt der Gesamtinvest in die Windkraft bisher ca. 15 Mrd. Euro. Dazu kommen exorbitante Betriebskosten. Rentabel ist das Ganze jedenfalls nur, wenn die Subventionen kräftig fließen. Aus dem Ganzen kommen dann mal schlappe 3,25% des Strombedarfs in Deutschland heraus, ein Zehntel dessen, was die Kernkraftwerke liefern.

Schlechte Bilanz, wie nicht nur ich meine. Mit Ökolgie und Nachhaltigkeit hat das jedenfalls nichts mehr zu tun, ökonomisch ist das Ganze sowieso nicht. Hier wird Volksvermögen und Volkseigentum verschleudert um einer Ideologie willen. Und das ausgerechnet mit Sozialdemokraten!

Die Zahlen kann man verdreifachen, wenn Herr Trittin sich durchsetzt; 30.000 Windspargel sollen es seiner Ansicht nach sein, verfünfzehnfachen, wenn Herr Scheer (MdB) seine 150.000 Windspargel in die Landschaft pflanzen darf! Stromknappheit bei Flaute werden wir dann trotzdem haben (Kalifornien)! Also ist das Ganze vom Ansatz her volkswirtschaflicher Unfug

Die angeblich unbedeutenden Belastungen von Umwelt und Anwohnern:
Wenn denn wirklich Lärmmessungen in Vetschau gemacht worden sind, warum bekommen die unmittelbar Betroffenen nicht Einsicht oder wenigstens deren Anwalt? Muß da was verborgen werden, und wenn ja, was? 
Ist denn auch die Vibration des Bodens gemessen worden?. Elefanten immerhin können sich per Infraschall über Dutzende von Kilometern verständigen. 
Jedem Gärtner ist vertraut, daß er mit halb eingegrabenen Bierflaschen die Wühlmäuse vertreiben kann, weil sie den niederfrequenten Brummton dieser „Äolsharfen“ und die damit verbundenen Vibrationen unausstehlich finden. Er weiß aber auch, daß in der betroffenen Gartenzone bald auch keine Regenwürmer mehr sind, die mögen das nämlich auch nicht.
Das soll beim Menschen anders sein? Genetisch sind wir von den Mäusen gar nicht so weit entfernt.

Vor etlichen Jahren sind in der Eifel seismische Messungen durchgeführt worden. Man hat dazu schwere Fahrzeuge auf eine Bodenplatte gestellt und diese hydraulisch in Schwingungen versetzt. Wochen zuvor wurde per Zeitung die Bevölkerung gebeten, evtuelles. Auftreten von Schwindel-gefühlen, Orientierungsproblemen etc. sofort den Behörden zu melden, da Beinträchtigungen dieser Art nicht auszuschließen seien.
Gilt das heute nicht mehr, oder darf das heute nicht mehr richtig sein, ist das heute physikalisch anders oder wie?

Schließlich hat jeder Mast bei bestimmten Windgeschwindigkeiten eine Eigenschwingung aufgrund periodisch sich ablösender Wirbel (Karman’sche Wirbelstraße). Per Fundament gehen die ins Erdreich. Wer weiß, welche Botschaft Elefanten da heraushören könnten? Niederfrequente Schwingungen sind nun mal nicht einfach zu dämpfen, jedenfalls nicht auf 500 Metern.

Ökologie ist die Lehre vom Zusammenleben der unbelebten mit der belebten Materie. Eine WKA ist unbelebt, Profit, Subventionen und Ideologien ebenso, Mensch und Natur aber leben. Oder müssen sie mit diesen Dingen leben, weil die unheilige Allianz aus ideologischer Verblendung und Ignoranz sie dazu zwingen?

Daß Windräder vom Wetter auch in Eisbrocken-Weitwurfmaschinen umgewandelt werden können, ist zwischenzeitlich offenkundig. Die größten gemessenen Wurfweiten liegen bei 400 Metern, je größer der Raddurchmesser, desto größer die Wurfweite. Bruchstücke von Rotorblättern bleiben mit 80 bis 100 Metern bisher weit darunter, also nicht rekordverdächtig. Von Industrieanlagen darf bekanntlich keine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit ausgehen. Je älter die Anlagen werden, desto gefährlicher werden sie. Desto größer wird im Übrigen auch das Laufgeräusch! Angaben über Schadensfälle stelle ich Ihnen gerne zur Verfügung. Wie erklärt die Stadt Aachen den potentiellen 30 kg-Eisbrocken auf der A 44?

Vögel, insbesondere Zugvögel, können Hochspannungsmasten sehen und ihnen ausweichen. Das sind statische Gebilde ohne Bewegung. Bei den Rotoren der Windmonster ist das anders. Die Rotorfläche sehen sie zwar, sind aber, weil von der Evolution genetisch auf diesen Unsinn nicht vorbereitet, nicht in der Lage, die Drehfrequenz abzuschätzen. Ergo sind gerade zerhäckselte oder sonstwie zermatschte Zugvögel vermehrt am Fuße der Windmonster zu finden. Belege dazu liefere ich Ihnen gerne.
 

Zum Schluß:
Windenergie, die Alternative, die keine ist (das gleichnamige Buch ist übrigens lesenswert), gehört abgeschafft, je eher, desto besser. Jenseits aller ideologischen Scheuklappen sollten auch Sozialdemokraten gelegentlich ihren Verstand brauchen, vielleicht auch die eine oder andere Rechnung aufstellen. Dann dürfte der Unsinn Windenergie bald ein Ende haben, ebenso die Ressourcenverschwendung und Landschaften wie die Eifel und andere Mittelgebirge könnten wieder Erholung bieten.

Mit großem Interesse sehe ich Ihrer Antwort entgegen.
Mit freundlichen Grüßen
Karl Beiß
An der Weingass 8
D-52072  Aachen - Richterich
 

01.03.2002http://WilfriedHeck.tripod.com