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Unfälle und Eiswurfgefährdung durch Windkraftanlagen
Windkraftanlagen müssen aus Sicherheitsgründen 500 m von Straßen und Wegen (Wirtschaftswegen, Wanderwegen, Reitwegen) entfernt sein.

Eiswurf erfolgte bis über 300 m Entfernung
Die Untätigkeit der Genehmigungsbehörden ist grob fahrlässige Pflichtverletzung.

Eiswurfgefährdung durch Windkraftanlagen

-   Im Urteil des Verwaltungsgerichts Oldenburg, betreffend Familie Gertrud und Hermann Zeiger, Strenge Weg 8, 26427 Bensersiel, Tel./Fax 04971 1351, spielt der Eiswurf auch eine Rolle.
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-   Seit über einem halben Jahr steht eine Windturbine zwischen Werdum und Buttforde (Kreis Wittmund, Ostfriesland) still, weil - so Werdums Bürgermeister Friedhelm Hass - „nachweislich kiloschwere Eisbrocken auf die Straße geschleudert“  wurden (Ostfriesen-Zeitung vom 8.11.1996). 
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-   Bei Borgholzhausen im Sauerland berichten Jäger von 30 cm großen Eisbrocken auf den Wanderwegen neben der Windkraftanlage, die Baumverletzungen verursachen.
-   Eine ostfriesische Zeitung berichtet am 29.10.1996 über den Ort Krummendeich: „Im Winter schleuderten die Rotoren Eisbrocken durch die Luft...Wir wurden ausgetrickst
(Zitat eines Gemeinderates zu der Genehmigung).
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- Zwischen dem 8. und 10. Januar 1997 erfolgte von der Windkraftanlage in Selbitz-Sellanger (Kreis Hof, Bayern) Eisabwurf. Durch Fotoaufnahmen sind diese an 5  Stellen zwischen 35 und 85 m dokumentiert. Die Probe in 40 Meter Abstand wog 490 Gramm und in 60 Meter Abstand 445 Gramm. 
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-   Schreiben des Ortsbürgermeisters Edgar Schmidt der Gemeinde Stein-Neukirch, Neukircher Str. 3, 56479 Stein-Neukirch, 02667 242, an die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises, Montabaur, am 22.1.1997: 
Gefährdung durch die Windkraftanlage Lichtenthäler auf dem Salzburger Kopf 
Sehr geehrte Damen und Herren,
bei einer Besichtigung am Hochbehälter der Verbandsgemeinde Rennerod mit meinem Kollegen, Herrn Orstbürgermeister Spornhauer, erfolgte gestern, am 21.1.1997, 11,15 Uhr, von der Windkraftanlage Lichtenthäler ein Eisflug auf den vorbei führenden Weg zur Wintersportanlage in der Gemeinde. Bei dem Eisflug handelte es sich um einen Eisbrocken, größer als ein DIN-A 4-Blatt, der meinen Kollegen Spornhauer auf dem Weg nur um knapp 
2 m verfehlte. Nach meiner Meinung ist dies eine erhebliche Gefahr, zumal dieser Weg im Winter von sehr vielen Besuchern benutzt wird.
Ich ersuche Sie, durch geeignete Maßnamen diese Gefährdung abzustellen.
Keine Antwort.
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-   Aus „Südwest Presse“ vom 29.11.1997. Lokalredaktion Reutlingen, Verfasser: Jürgen Herdin, 07121 9302 60, Fax 9302 46. Privat Tel./Fax 260899: 
Volltreffer. Bei der Diskussion um Nutzen und Risiken der Windkraft - wie diese Woche in Eningen - wurde neben dem Vogel- und Landschaftsschutz offensichtlich ein wichtiger Punkt nicht ins Feld geführt: Die Gefahren des Eisschlags. Auf der Suche nach einem der wenigen Windräder der Region, verirrte sich der Autor dieser Zeilen im dichten Nebel auf der Willmandinger Alb. Endlich am Himmelberg vor obigem Schild (Vorsicht! Eisabwurf möglich! Bitte ausreichend Abstand halten!) angekommen, ignorierte der Reporter fahrlässig die entsprechende Warnung und stellte seinen alten Ford direkt unter den Rotorblättern der Windanlage ab. Es tat einen infernalischen Schlag - Volltreffer! Aus über 50 Metern Höhe war ein tennisballgroßer Eisbrocken ins Dach des Autos eingeschlagen. Der Reporter war nicht schlecht geschockt und konnte den Rat eines Technikers, der mit Helm am benachbarten Windrad zugange war, leicht nachvollziehen: Bei Eiswetterlagen die Nähe einer solchen Anlage meiden.
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Am „Gebrannten Rücken“ bei Bromskirchen im Kreis Frankenberg (Hessen, an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen) sah der Jagdpächter Andrä Schräder Anfang Januar 1999 vormittags von seinem Auto aus etwa 20 Eisbrocken fliegen. Einer zerschlug das Faltverdeck seines Kabrio Suzuki und blieb hinter dem Beifahrersitz liegen. 
Die über 100 m entfernte Windkraftanlage war wegen des Nebels nicht zu sehen.
Der Weg ist nur für Anlieger frei, wozu auch Jäger gehören.
Rückfragen: Andrä Schräder, Anne-Frank-Str. 5, 59320 Enniger, 02528 3840, Firma 8875, Fax 8304
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In der Woche vor dem 27. April 1999 entdeckte der Leiter des Forstamts Grebenhain, Jürgen Fornof, an der Kreisstraße Engelrod-Helpershain, Einbiegung „Engelröder Fahrweg“, „große rechteckige Platten im Neuschnee..., zu denen keine Spuren hin- und wegführten... Es waren Eisplatten, die sich von den im Nebel nicht sichtbaren Windrotoren gelöst hatten und weit fort geschleudert waren. Fornof wurde nachdenklich und fragte sich, ob hier nicht Gefahren unterschätzt werden. Er weiß, was zum Beispiel herabfallende Äste bei Fällarbeiten anrichten können. Genügt da ein kleines Hinweisschild am Mast der Windräder?, fragt sich Fornof zurecht. Es ist das alte Lied: Erst muß etwas passieren, damit etwas passiert.“ 
(aus Lauterbacher Anzeiger vom 27. April 1999)
Die Eisbrocken waren bis zu einem halben Meter und 70 bis 80 Meter von der Windkraftanlage entfernt.
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Unfälle
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Die Stromzuleitungen sind 90 cm tief, der Graben 100 cm. Gepflügt wird teilweise 1 m tief. 
Aufklärung über diese Gefahr: Nikolaus Lentz, Landwirt, Dorfstraße, 54608 Oberlascheid, 06555 630.
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Europarekord im Weitwurf von Windkraftanlagenteilen ist 460 m.
In Schleswig-Holstein müssen nach einem Erlaß Windkraftanlagen 100 m von hochbelasteten Bundesstraßen und 50 m von den übrigen Bundesstraßen, Landes- und Kreisstraßen entfernt sein. Statt 50 m schreibt der rheinland-pfälzischen Windkraft-Erlaß „mindestens Kipphöhe der Anlage“ vor. Dabei umfaßt die Kipphöhe nicht nur die Nabenhöhe, sondern die Flügelspitzenhöhe. Auch bei diesen Abständen - die nicht eingehalten werden- besteht keine Verkehrssicherheit, abgesehen von der optischen Ablenkung der rotierenden Turbinen.
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Zum Leserbrief in den Lübecker Nachrichten vom 16.4.1997 „Gefährlicher Leichtsinn“
des Physikers und Luftwaffenoffizier i.R. Hans Waldt aus 23858 Reinfeld.
Seine Forderung nach Absperrung einer kreisförmigen Sicherheitszone zum Schutz von Mensch und Tier mit einem Radius von mindestens der „dreifachen größten Bauhöhe“ versteht er bis zur Flügelspitze. Wir fordern bis 500 m Abstand auch von Straßen und Wegen, weil Rotorteile und Eisbrocken so weit geschleudert wurden. Jedenfalls ist seine Forderung immerhin das dreifache der Richtlinie von Rheinland-Pfalz mit mindestens Kipphöhe, worunter der Verfasser der Richtlinie auch einschließlich Flügelspitze versteht. 
Windkraftanlagen seien „hochrotierend“, weil ihre Vortriebsgeschwindigkeit höher als bei Flugzeugen (Hubschrauber) sei, trotz der niedrigen Drehzahl, wegen der großen Flügellänge. Die Blattverstellung sei nur zwischen 3 und 6m/sec zu vertreten. Ansonsten müsse abgestellt werden. Windkraftanlagen dürften nicht für spielende Kinder zugänglich sein.
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„Oma, am Windrad bricht was“ berichtet die Märkische Oder-Zeitung am 18.7.1995 
über den Abbruch eines 11 m langen Rotorblatt-Teiles einer Windkraftanlage in Rüdersdorf in Brandenburg neben einer Kleingartenanlage. Ein Fachmann gesteht zu, daß Hersteller schon „ein paar Probleme mit den Rotorblättern“ hatten.
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„Teile der Rotorblätter flogen bis in den Garten“ schreibt das Ostfriesische Tageblatt am 22.2.1996 über Windmühlenflügel, die bereits zum dritten Mal abrissen.
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Die Rotorblätter einer Windkraftanlage an der Straße von Satrup-Esmark in Richtung Havetoft (Kreis Schleswig-Flensburg) brachen infolge eines Materialfehlers während eines Sturms (Windstärke nur 9). Trümmer flogen auf die vorbeiführende Kreisstraße und beschädigten eine benachbarte Windkraftanlage (Schleswiger Nachrichten vom 30.10.1996).
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1997
Auf der Insel Nordstrand (Kreis Nordfriesland) zerfetzten am 18.2.1997 gegen 19,30 Uhr bei Nordwestwind die Flügel einer kaum 30 m von der Gemeindestraße entfernten Windkraftanlage. Sie flogen über die Straße hinweg bis über 300 (dreihundert) m. 
Redakteur: Jens Voß, 04841 4982, Handy 01724526516.
Der Nachbar der Windkraftanlage ist Georg Kulick, Elisabeth-Sophienkoog 9, 
25845 Nordstrand, 04842 8529, Fax 1610. 
Der Eigentümer der Windkraftanlagen ist ein bekannter Fürsprecher der Windkraftpolitik, der Bundestagsabgeordnete Diplom-Agraringenieur Peter Harry Carstensen aus Nordstrand. 
Er ist u.a. Präsident der Deutschen Gesellschaft für Agrar- und Umweltpolitik und Vorsitzender des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.
Das Nordfriesland Tageblatt berichtet am 20.2.1997: Ursache für Rotorenunglück unbekannt :
Crash-Alarm im fernen Bonn
Nordstrand (th)     Heute soll, wenn die stürmischen Winde es denn zulassen, auf Nordstrand die angeschlagene Windkraftanlage abgebaut werden. Die Husumer Schiffswerft will den von ihr produzierten Rotor gründlich durchchecken. Dies teilte gestern Winfried Gerold, einer der Geschäftsführer der privaten Windpark-Betreibergesellschaft, auf Anfragen mit. 
Der Nacht zu gestern hatten Sturmböen zwei der drei Rotorblätter der HSW-250 zerfetzt. Gerold betont: „Der Generator ist nicht explodiert.“ Teile der Rotorblätter seien allerdings durch die Gegend geflogen, der Turm habe zwei Beulen.
...Carstensen selber war es, der am stürmischen Crash-Abend das Malheur im fernen Bonn an seinem Computer entdeckte: Fehlermeldung bei Mühle 2. Telefonisch setzte er einen Nachbarn in Marsch - der fand dann die abgebrochenen Rotorblätter im Graben und alarmierte Feuerwehr und Polizei. Carstensen: „Wir können von Glück sagen, daß zum Unglückszeitpunkt keiner vorbeikam.“
Probleme mit HSW-Anlagen hatten die Husumer Stadwerke, die diese Rotoren in ihrem Park in der Südermarsch aufgestellt haben. Im vergangenen Jahr mußten etliche Getriebe ausgewechselt werden. Unterdessen bemängelte Dieter Schönfelder aus Emmelsbüll als Sprecher des Bundesverbandes Landschaftsschutz die Vorschriften für den Mühlen-Betrieb im Außenbereich: „Diese spektakuläre Panne zeigte es: eindeutig zu lasch.“
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?? vom 21. 2. 1997: Orkan knickte Rotorblatt einer Windkraftanlage bei Waldaubach
Herborn/Dillenburg (hk)   „...Die Besitzer der Windkraftanlagen auf dem Westerwald freuen sich ja eigentlich über eine kräftige Brise. Daniela hatte aber auf der Waldaubacher Höhe dann doch ein wenig heftig gepustet und einem dort installierten Spargel ein Rotorblatt weggeweht...“
Günter Menk, Willinger Weg 8, 56479 Liebenscheid-Löhnfeld, Tel./Fax 02667 364, sagt dazu: Teile der Enercon-Windkraftanlage wurden bis rund 500 m geschleudert. Er fand Teile bei über 400 m. Teile flogen in das Wochenendhausgebiet, dessen nächstes Haus höchstens 300 m von der Windkraftanlage entfernt steht. Am gleichen Tag wurden lose Teile abgeschraubt und eilig Teile eingesammelt.
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Nordwest-Zeitung vom 5. April 1997: „...Ein wegen starker Windböen abgebrochenes Oberteil einer Windkraftanlage hat im Windpark der Firma Windtest in Kaiser-Wilhelm-Koog (Kreis Dithmarschen) einen 42jährigen Monteur aus Hattstedt  (Kreis Nordfriesland) erschlagen.“ Der Mann sei in der Maschinengondel von Teilen des Mühlenkopfes getroffen worden. Die Teile des Prototyps der Windkraftanlage der Husumer Schiffswerft bohrten sich „metertief  in den Boden, während die Rotorblätter zum Teil auseinandergerissen wurden und Teile davon bis zu 500 Metern um die Unfallstelle herum verstreut lagen.“

Mehr Sicherheit für Windkraftanlagen gefordert
In letzter Zeit häufen sich technische Unfälle bei Windkraftanlagen.
Der Bundesverband Landschaftsschutz (BLS) lehnt die Stromerzeugung durch Windkraftanlagen grundsätzlich ab wegen der maximalen industriellen Landschaftsverfremdung/-verschandelung sowie der volkswirtschaftlichen und energetischen Nutzlosigkeit dieser Form der sogenannten regenerativen Energiegewinnung, sagte der BLS-Vorsitzende Dr. Dieter Schönfelder. 
Der tragische Unfall vom 4. April 1997 durch eine 600 kW-Prototypanlage der Husumer Schiffswerft im Kaiser-Wilhelm-Koog, Schleswig-Holstein, mit tödlichem Ausgang für einen Monteur mache deutlich, daß diese gigantischen Strommaschinen noch lange nicht technisch ausgereift seien. Demzufolge sei es zwingend erforderlich, die Sicherheitsbestimmungen für Bau und Betrieb von Windkraftanlagen zu überprüfen und zu verschärfen. 
BLS-Sprecher Professor Dr. Lothar Hoischen, Marburg, bemerkte, daß der BLS - ebenso wie viele Leserbriefschreiber- des öfteren darauf hingewiesen haben, daß von den Windkonvertern eine erhebliche Gefahr für Menschen und Umgebung ausgeht. Dies sei noch erheblich risikoreicher durch die viel zu geringen Abstandsregelungen zu Gebäuden, Straßen und Wegen (Forderung mindestens 500 m) bei Wurfweiten von Rotorblatt-Trümmern bis 500 m wie in diesem Falle - bei Frostwetter auch von Eisbrocken.
Die Behörden (z.B. auch TÜV und Straßenverwaltung) seien daher dringend aufgerufen, Sofort-Maßnahmen zu ergreifen, um die in der Nähe von Windkraftanlagen lebende und arbeitende Bevölkerung sowie Straßenbenutzer (auch Touristen) vor jeglichen Gefahren, die durch den Betrieb von Windkraftanlagen ausgehen, zu schützen.
Daneben würden gesundheitliche Schäden durch Windkraftanlagen vermehrt beobachtet und hätten bereits zu erfolgreichen Prozessen gegen die Betreiber geführt.
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Am 12.4.1997 um 14,30 Uhr wurde von unserem Mitstreiter Werner Hansen, Erlenweg 6, 25862 Goldelund, 04673 313, Fax 1052, folgendes beobachtet:
Zwischen Großenwiehe und Wanderup (südwestlich von Flensburg, westlich der A 7, ca. 2 km nach der Abfahrt von der B 200 in Richtung Bredstedt, auf der linken Seite) ist von einer der 6 Windkraftanlagen des Herstellers Tacke  ein Flügel abgerissen. Er lag 50 m entfernt auf der Koppel. Ein Drittel des Flügels hing noch an der Anlage. Die nur 20 m entfernte Straße oder ein in der Nähe zufällig befindlicher Landwirt wären getroffen worden, wenn die Windrichtung anders gewesen wäre.
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Schleswiger Nachrichten, 27. 12. 1997: Aus dem Polizeibericht: Windböe löste Flügel
(ft) Die Feiertage verliefen aus Polizeisicht relativ ruhig. Es gab einige Fehlalarme, vermutlich ausgelöst durch den starken Wind, der im Norden des Landes fegte.
Durch eine Windböe löste sich in Dollrottfeld der Flügel einer Windkraftanlage und stürzte zu Boden. Personen kamen dabei nicht zu Schaden...
Anmerkung: Unser Mitstreiter Botho von Zitzewitz, Baumhof, Tel./Fax 04641 2264, 
24392 Nottfeld, schickt Fotos der Tacke 600 kW-Anlage. Dollrottfeld ist zwischen Schleswig und Kappeln, nördlich der Schlei. Die Straße ist nur 20 m entfernt. 
 

1998
Husumer Nachrichten vom 5. März 1998: „...Der größte anzunehmende Unfall Gau) an einer Windkraftanlage ereignete sich gestern in Simonsberg bei Husum: Bei Sturm ist das Maschinenhaus vom Mast abgerissen und 30 bis 40 Meter tief abgestürzt...“
Hersteller: Enercon
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Am 9. Juni 1998 zerstörte ein Sturm über ein Drittel von über 300 Windkraftanlagen in Gujarat zwischen Ahmadabad und Bombay in Indien in den Windfarmen Lamba, Navadra und Bhogat entlang der Saurashtra-Küste. Verschiedene Hersteller, z. B. Bonus, Vestas, Micon
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Lübecker/Mecklenburger Nachrichten vom 20. 9. 1998:
Beim Brand einer Windkraftanlage in Sarow im Kreis Demmin ist ein Schaden von rund 250 000 DM entstanden. Aufgrund eines technischen Fehlers sei der Motor des Generators heiß gelaufen, sagte gestern ein Polizeisprecher. Dabei sei die Gondel an der Rückseite des Propellers in Brand geraten und zerstört worden.   dpa
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1999

1. Emsland (Niedersachsen)
An einer 80 m von der Kreisstraße zwischen Neusustrum und Sustrumermoor befindlichen Windkraftanlage des Typs Micon, 1,5 Megawatt, lösten sich im Sturm am 16. Februar 1999, vielleicht durch Blitzschlag, Rotorblätter aus Holz-Expoxid. Von den beiden etwa 7 bis 8 m langen Teilen flog ein Teil über zweihundert Meter weit. Die Windrichtung verhinderte, daß Teile auf der Kreisstraße landeten. Über 10 Teile waren etwa 1 m lang und eine Reihe Splitter unter 0,50 m. Die anderen WKA sind Tacke-Anlagen.
Erst am 5. Februar 1999 hatte es einen ähnlichen Unfall an einer baugleichen Anlage in dem etwa 8 km entfernten Windpark Renkenberge gegeben. 
Inzwischen wurden alle 32 Windkraftanlagen des Herstellers Micon in den beiden Windparks Sustrum und Renkenberge aus Sicherheitsgründen abgeschaltet.
Die Interessengemeinschaft Rütenbrocker Moor forderte vom emsländischen Oberkreisdirektor Hermann Bröring eingezäunte Sicherheitszonen um Windkraftanlagen. Dieser räumte einem Bericht der Meppener Tagespost vom 4. März 1999 zufolge ein, daß infolge von Eisschlag und sich lösenden Anlagenteilen „eine Gefährdung des Straßenverkehrs nicht auszuschließen sei“. Er sicherte eine Überprüfung „der Abstände zu öffentlichen Straßen zu.“

2. Vogelsbergkreis (Hessen)
Nachdem am 16. Januar 1999 in Rebgeshain und am 1. März 1999 in Helpershain im Vogelsbergkreis in Hessen die Generatoren von Enercon E 40 Windkraftanlagen mit Rotorblättern aus 63 Meter Höhe stürzten, hat der Vogelsbergkreis alle 17 baugleichen Anlagen stillgelegt. Nach der Nachrüstung durch den Einbau von Sensoren erfolgte die Wieder-Inbetriebnahme.
 Der Kreistag des Vogelsbergkreiseses, Alsfeld/Hessen, beauftragte am 15. März 1999 den  Kreisausschuß mit der Prüfung, ob für Windräder ein besonderer Sicherheitsabstand zu öffentlichen Straßen und Wegen vorgeschrieben werden muß. Der Antrag war vom Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion, Dr. Hans Heuser, Mücke.
Im benachbarten Main-Kinzig-Kreis wurden Windräder abgesperrt und stillgelegt. Nach der Nachrüstung durch den Einbau von Sensoren erfolgte die Wieder-Inbetriebnahme.

3. Landkreis Uckermark (Brandenburg)
Am 5. Februar 1999 lösten sich während eines Sturms Flügelteile einer seit  Sommer 1998 laufenden Windkraftanlage (Fabrikat AN Bonus, 1 MW) in Wilsickow, Landkreis Uckermark, Brandenburg. Mindestens 20 Teile von unter 1 m Abmessung flogen im Umkreis - nicht nur in einer Richtung- mindestens dreihundert Meter weit. Frau Drews sah diese Teile dort. Am gleichen Tage erfolgten Unfälle in Renkenberge im Emsland (Niedersachsen), bei Hachenburg (Rheinland-Pfalz) und bei Wijnaldum (Holland).

4. Westerwaldkreis (Rheinland-Pfalz)
Am 5. Februar 1999 flog bei Hachenburg während eines Gewitters ein Flügelteil der verbandsgemeinde-eigenen Windkraftanlage, Fuhrländer, 250 kW, „fast 40 Meter weit und ging direkt neben einem stark frequentierten Wanderweg nieder.“ Dies berichtete die Rhein-Zeitung in ihrer Lokalausgabe „Westerwälder Zeitung“ am 6. Februar 1999 unter „Wie gefährlich sind Windräder?“ 

5. Wijnaldum (Holland)
Am 5. Februar 1999 zerstörte ein Blitz einen Flügel einer Windkraftanlage vom Typ Vestas V 39/500 bei Wijnaldum in Holland. quelle: WSH-WINDNIEUWS. http://home.wxs.nl/-windsh/nieuws.html

6. Kreis Wittmund (Niedersachsen)
Am 5. Februar 1999 brach während eines Sturms bei einer Windkraftanlage des Herstellers Tacke, Typ 600 kW Nennleistung, bei Burmönken bei Wittmund.ein Flügel ab und fiel zu Boden.

7. Seglaberga in Halland (Sweden)
A part of a wing from a windmill (Vestas) fell of and flew almost 150 meters in Seglaberga in Halland (Sweden) in early february this year. 
In the daily paper Hallandsposten 12/3 1999 it says that Vestas kept quiet about the accident and didn`t report about it at a security-meeting a month later.

8. Kreis Sangerhausen (Sachsen-Anhalt) 
Am 1. März 1999 wurden auf dem Galgenberg zwischen Allstedt und Nienstedt zwei über 20 m lange Rotorblätter einer Windkraftanlage, Hersteller GET 41, abgerissen und über 150 Meter weit weg geschleudert. (Quelle: Mitteldeutsche Zeitung vom 2. März 1999 und Volksstimme vom 3. März 1999, Fotos von Peter Ebert)

9. Kreis Sangerhausen (Sachsen-Anhalt) 
Am 12. April 1999 stürzte bei Blankenheim ein Flügel zu Boden (Mitteldeutsche Zeitung vom 13. April 1999). Hersteller: Tacke TW 600.
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Der Landkreis Aurich sieht nach Angaben seines Sprechers Gerrit Fuhrman keinen
Anlaß dafür, die Windenergieanlagen des Typs "E-40" stillzulegen. Es seien dort „andere Windverhältnisse als im Binnenland. Bei uns weht der Wind konstanter." Wegen des flachen Landes komme es kaum zu Verwirbelungen.....
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Ministerium für Bauen und Wohnen des Landes Nordrhein-Westfalen
Elisabethstr. 5-11, 40217 Düsseldorf, 0211 3843 0, Durchwahl 3843 222, Fax 3843 601

An die oberen Bauaufsichtsbehörden des Landes NRW
-laut beiliegendem Verteiler-                                                   12. März 1999

Aktenzeichen: II B 474.203
Windenergieanlagen E 40 der Firma Enercon

Schadensfälle an Windenergieanlagen vom Typ E 40 der Firma Enercon. Aurich (Bruch des Königszapfens als Verbindungselement Maschine/Turm) veranlassen mich zu folgender Anordnung:
Die Windenergieanlagen sind im Umkreis von 30 m unverzüglich abzusperren; an den Absperrungen sind in deutlich lesbarer und dauerhafter Schrift Hinweisschilder (mindestens DIN A 3) aufzustellen, die folgenden Text enthalten müssen:

Windenergieanlage!
Sperrbereich - Betreten verboten - !

Die unteren Bauaufsichtsbehörden haben in eigener Zuständigkeit unter Würdigung der örtlichen Verhältnisse darüber zu entscheiden, ob die Absperrungen in allen Fällen und in vollem Umfang erforderlich sind. Bei besonderer Gefahrenlagen (z. B. bei erhöhtem Verkehrsaufkommen) hat die untere Bauaufsichtsbehörde im Einzelfall zu entscheiden, ob eine Betriebsstillegung der Anlage zur Gefahrenabwehr erforderlich ist.
Bis zur Klärung der Schadensursache sind diese Maßnahmen aufrechtzuerhalten. Zum weiteren Vorgehen ergeht ein neuer Erlaß.
Ich bitte die unteren Bauaufsichtsbehörden in Kenntnis zu setzen. Über das Veranlaßte bitte ich um einen Bericht. Zur Geschäftserleichterung füge ich eine Liste der Standorte von E 40-Anlagen bei.                                       Im Auftrag  (Dahlke).
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 Bundesverband Landschaftsschutz (BLS)   Pressemitteilung  vom 25. März 99

Windkraftanlagen bleiben ein Sicherheitsrisiko
 
Der Bundesverband Landschaftsschutz (BLS) fordert ausreichende Sicherheitsabstände zwischen Windkraftanlagen und Straßen und Wegen.
Im dringenden öffentlichen Sicherheitsinteresse müsse ein Bereich von über 300 m durch Einzäunung für die Allgemeinheit unzugänglich sein. Anlagenteile und Eisbrocken seien bis über 400 m geschleudert weit worden.
Die in Nordrhein-Westfalen durch Erlaß des Bauministeriums vom 12. März 1999 verfügte Absperrung „im Umkreis von 30 Metern“ mit Beschilderung „Windenergieanlage! Sperrbereich - Betreten verboten - !“ müsse mehr als verzehnfacht werden, um die öffentliche Sicherheit wieder herzustellen. Scheitere dies am Vorhandensein von Straßen und Wegen, bleibe nur die Stillegung. 
Der Einbau von Sensoren in Windkraftanlagen der Fa. Enercon beseitige nicht die Gefahr durch wegfliegende Flügel, was in diesem Jahr bei sechs Herstellern vorkam.

Am 5. Februar 1999 flogen Flügelteile (AN Bonus, 1 MW) in Wilsickow im Landkreis Uckermark, Brandenburg, über dreihundert Meter weit, flog ein Flügelteil (Fuhrländer, 250 kW) bei Hachenburg im Westerwald, Rheinland-Pfalz, fast 40 Meter weit neben einen stark frequentierten Wanderweg,  fiel der abgebrochen Flügel (Fabrikat Tacke, 600 kW Nennleistung) bei Burmönken im Kreis Wittmund zu Boden, zerstörte ein Blitz einen Flügel (Vestas, V 39/500) bei Wijnaldum in Holland  und in Seglaberga in Halland (Schweden) flog ein Flügelteil  (Vestas) über 150 Meter weit.
Auf dem Galgenberg zwischen Allstedt und Nienstedt im Kreis Sangerhausen (Sachsen-Anhalt) wurden am 1. März 1999 zwei über 20 m lange Rotorblätter abgerissen und über 150 Meter weit weg geschleudert.
Am 5. Februar  1999 flog ein Flügelteil (Micon, Typ 1,5 Megawatt, Dänemark) im Windpark Renkenberge im Emsland, Niedersachsen, weg. Nachdem sich bei der baugleichen Anlage dieser Unfall im benachbarten Windpark Sustrum am 16. Februar 1999 wiederholte, wobei ein etwa 7 m langer Teil über zweihundert Meter weit geschleudert wurde, sind alle 32 Windkraftanlagen des Herstellers Micon in den beiden Windparks Sustrum und Renkenberge aus Sicherheitsgründen abgeschaltet.
Nachdem am 16. Januar 1999 in Rebgeshain und am 1. März 1999 in Helpershain im Vogelsbergkreis in Hessen die Generatoren von Windkraftanlagen des Auricher Herstellers Enercon vom Typ E 40 mitsamt Rotorblättern aus 63 Meter Höhe stürzten, hat der Vogelsbergkreis alle 17 baugleichen Anlagen stillgelegt, aber nach dem Einbau von Sensoren wieder in Betrieb genommen. Der benachbarte Main-Kinzig-Kreis verfuhr ähnlich
 
Am 9. Juni 1998 zerstörte ein Sturm über ein Drittel von über 300 Windkraftanlagen in Gujarat zwischen Ahmadabad und Bombay entlang der Saurashtra-Küste. 
„Hinsichtlich der Sicherheit gibt es weder britische noch europäische Normen, nach denen Windparks oder Windturbinen auf ihre Sicherheit geprüft werden könnten.“ Dies schreibt Prof. M. A. Laughton, PEng., University of London, in einem im Juni 1998 dem Trade and Industry Committee, Energy Policy, vorgelegten Memorandum.

Für Rückfragen:  Schriftführer Dieter Krämer, Friedrich-Ebert-Str. 13, 57577 Hamm, 02682 4354, Fax 969618. Sprecher der Regionalgruppe Mitte: Professor Dr. Lothar Hoischen, Renthof 25, 35037 Marburg, Tel./Fax 06421 66488
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 Ostfriesische Nachrichten, Aurich vom 26.03.99
Materialfehler ließ Königszapfen brechen (26. März 99) 

 wit Aurich. Der Absturz von zwei Enercon-Windenergieanlagen ist auf Materialfehler
 zurückzuführen. Dieses Ergebnis der umfassenden internen Untersuchungen teilte
 Enercon-Inhaber Aloys Wobben den ON in einem Gespräch mit. Zum einen habe dem Stahl der in beiden Fällen gebrochenen Königszapfen ein gewisser Magnesiumanteil gefehlt; außerdem seien Sandeinschlüsse festgestellt worden; beim Guß der Teile sei vermutlich Gießsand abgeplatzt und habe sich mit dem flüssigen Stahl vermischt. Mit Königszapfen wird das sich nach oben verjüngende Bauteil bezeichnet, das gewissermaßen die Spitze des Turmes bildet, auf der sich Kopf der Maschine mit Generator und Flügeln dreht. 

Wobben sagte weiter, weder für seine Kunden noch für sein Unternehmen seien diese Materialfehler ein schwerwiegendes Problem. Überall wo Menschen arbeiteten, würden Fehler
gemacht, das sei auch bei der Windenergie so. Wenn man jedoch bedenke, daß Enercon von
der E 40 mittlerweile 1600 Maschinen produziert habe und dagegen diese zwei Fälle halte, dann sei die Fehlerzahl enorm klein; die Betriebssicherheit der Maschinen sei ausgesprochen hoch, die Konstruktion bewährt und die Qualitätskontrollen wohl durchdacht . 

Kein Verständnis hat Wobben für die Medien, die sein Unternehmen sofort zu einer Erklärung
gedrängt hätten, statt die Untersuchungen abzuwarten. Er sei nicht bereit, solch kurzfristigem
Denken genüge zu tun. Solange man die Ursache nicht kenne, könne man darüber auch nicht
reden. Die Gefahr, hinterher als fahrlässiger Spekulant dazustehen sei ihm viel zu groß.
Bedauerlicherweise hätten sich die Medien die Zeit des Wartens mit Spekulationen vertrieben.
Das sei verwerflich und habe seine Mitarbeiter verunsichert. Der Glaube jedoch, ihn mit solchen Spekulationen von seinem Prinzip, erst zu analysieren und dann zu reden abzubringen, sei abwegig.
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Anzeiger für Harlingerland vom 08.04.99 
Enercon: Fehler ist gefunden    Ursache für Generatorabsturz: Schadhaftes Teil 
-hph- Aurich/Holtriem. Die Ursache für den Absturz von zwei Generatoren samt Rotorblätter im hessischen Vogelsbergkreis ist gefunden. Wie eine Sprecherin des Auricher
Windenergieanlagenherstellers Enercon gestern auf Anfrage bestätigte, habe ein fehlerhafter
Königszapfen in den beiden E-40-Anlagen zu dem Unfall geführt. 
Das Unternehmen erläuterte weiter, daß der Zapfen in beiden Anlagen, der den Turm
der Windmühle mit dem Generator verbindet, aus einer fehlerhaften Lieferung
stammte. Enercon fand bei einer Überprüfung aller Windmühlen im hessischen
Windpark Ullrichstein insgesamt fünf Königszapfen aus der Lieferung mit minderer
Qualität. Bei einer Kontrolle der E-40-Anlagen sowie der E-66-Mühlen in Dornum und
Holtriem wurden jedoch keine Fehler entdeckt, so die Sprecherin. 
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Jeversches Wochenblatt vom 08.04.99 
Das Unternehmen teilte mit, man habe bei einer Überprüfung aller Windmühlen im hessischen Windpark Ullrichstein insgesamt fünf Königszapfen aus der Lieferung mit minderer Qualität gefunden. Rotor-Absturz ist aufgeklärt
       Ursache für Unfall an Windkraftanlage gefunden -hph-
Aurich/Wangerland. Die Ursache für den Absturz von zwei Generatoren samt Rotorblättern im
hessischen Vogelsbergkreis ist gefunden. Wie eine Sprecherin des Auricher
Windenergieanlagenherstellers Enercon gestern auf Anfrage bestätigte, habe ein fehlerhafter
Königszapfen in den beiden E-40-Anlagen zu dem Unfall geführt. Das Unternehmen teilte mit,
man habe bei einer Überprüfung aller Windmühlen im hessischen Windpark Ullrichstein
insgesamt fünf Königszapfen aus der Lieferung mit minderer Qualität gefunden. Im
Wangerland gibt es nach Auskunft des Auricher Unternehmens keine Anlagen der betroffenen
Baureihen. Die Windmühlen in den Windparks Dornum und Holtriem seien sicher, erklärte die
Sprecherin. Wie sie weiter erklärte, seien nach dem Unfall, der einen Schaden von mehreren
hunderttausend Mark verursacht hatte, auch die E-66-Windkraftanlagen in Holtriem sowie
speziell die E-40-Mühlen in Dornum untersucht worden. "Wir konnten jedoch nichts
feststellen", lautete die Aussage. Zwar enthalten die E-66-Anlagen in Holtriem ähnliche
Bauteile wie die E-40-Mühlen, doch seien sie von der schadhaften Lieferung nicht betroffen.
Zugleich verwies die Enercon-Sprecherin darauf, daß weltweit bis jetzt mehr als 1600 Anlagen
des Typs E-40 aufgestellt worden seien. Lediglich in vier Windkraftanlagen sei es zu Unfällen
gekommen. Der Vorfall in Hessen hatte bei Windkraftgegnern zu einer öffentlichen Diskussion über die Sicherheit von Windkraftanlagen geführt, was das Auricher Unternehmen nach Angaben der Sprecherin auch gespürt habe. Denn einige Kunden habe man über den Service zurückgewinnen müssen. In dem Zusammenhang will Enercon das Nachrichtenmagazin "focus" wegen angeblich falscher Berichterstattung über den Vorfall verklagen. 
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Windkraftanlagen - Unfälle
-Unvollständige Zusammenfassung-

Vom 16. Januar bis 12. April 1999 waren 8 Fabrikate an 12 Unfällen (an 15 Windkraftanlagen) beteiligt. 
Dabei war die Mindest-Wurfweite bei fünf Fällen im Durchschnitt 168 m (150+300+40+200+150 = 840 : 5). 
Gondelabstürze: Darunter waren zwei Abstürze von Gondeln an Enercon-Anlagen im Vogelsbergkreis. Anfang März 1998 war bereits das Maschinenhaus einer Enercon-Anlage in Simonsberg bei Husum abgestürzt. Am 4. April 1997 ist im Kaiser-Wilhelm-Koog beim Absturz des Maschinenhauses einer HSW-Anlage ein Monteur zu Tode gekommen.

Muß noch aktualisiert werden
Unfall Datum Ort Landkreis/Land Hersteller Vorfall
Eis  Bensersiel Ostfriesland/ Niedersachsen AN Bonus Im Urteil des Verwaltungsgerichts
Eis  Borgholzhausen Sauerland  30 cm große Eisbrocken auf Wanderwegen. Baumverletzungen
Eis 29. 10. 96
(Zeitung) Krummendeich Ostfriesland/ Niedersachsen  Eisbrocken durch die Luft
Eis 08. 11. 96
(Zeitung) Werdum/ Buttforde Kreis Wittmund/ Niedersachsen  kiloschwere Eisbrocken auf Straße
Eis 8.-10. 1. 97 Selbitz-Sellanger Kreis Hof/Bayern  Bis 85 Meter, bis 490 Gramm. Fotos
Eis 21. 01. 97 Stein-Neukirch Westerwald/ Kreis/ Rheinland- Pfalz  Größer als DIN A 4-Blatt 2 m am Kopf vorbei
Eis 29. 11.97
(Zeitung) Willmandinger Alb/ Himmelberg Kreis Reutlingen/ Baden- Württemberg  Tennisballgroßer Eisbrocken ins Dach des Autos
 
Unfall 1997 
Unfall 18. 02. 97 Insel Nordstrand Kreis Nordfriesland/ Schleswig-Holstein HSW Flügelteile flogen über 300 m weit über die 30 m entfernte Straße hinweg
Unfall 21. 02. 97
(Zeitung) Waldaubach Westerwald/Hessen Enercon Flügelteile flogen über 400 m weit
Unfall 04. 04. 97 Kaiser- Wilhelm- Koog Schleswig-Holstein HSW 600 kW, Prototyp Oberteil metertief in den Boden. Flügelteile flogen bis 500 m weit. Monteur in Gondel erschlagen
Unfall 12. 04. 97 Großenwiehe/ Wanderup Schleswig-Holstein Tacke Flügelteil flog über 50 m weit. Straße 20 m entfernt.
Unfall 27. 12. 97
(Zeitung) Dollrottfeld Schleswig-Holstein Tacke, 600 kW Flügelteil flog weg. Straße 20 m entfernt.
Unfall 1998 
Unfall 05. 03. 98
(Zeitung) Simonsberg bei Husum Kreis Nordfriesland/ Schleswig-Holstein Enercon Maschinenhaus abgestürzt
Unfall 09. 06. 98 Gujarat Bei Bombay in Indien Verschiedene, z. B. Bonus, Vestas, Micon Über ein Drittel von über 300 Windkraftanlagen zerstört (129 von 315)
Unfall 20. 09. 98
(Zeitung) Sarow Kreis Demmin/ Mecklenburg/ Vorpommern  Gondel an der Rückseite des Propellers in Brand geraten und zerstört
 
Unfall 1999 
Unfall
 16. 01. 99 Rebgeshain Vogelsbergkreis/ Hessen Enercon E 40 Gondel mitsamt Rotorblättern stürzte ab 
Unfall Anfang Februar 99 Seglaberga in Halland Sweden Vestas A part of a wing fell of and flew almost 150 meters
Unfall 05. 02. 99 Wilsickow Kreis Uckermark/
Brandenburg AN Bonus, 1 MW Flügelteile flogen rundum über 300 m
Unfall
 05. 02. 99 Hachenburg Westerwald-Kreis/ Rheinland-Pfalz Fuhrländer, 250 kW Flügelteil flog fast 40 m weit neben Wanderweg
Unfall 05. 02. 99 Wijnaldum Niederlande Vestas, V 39/500 Blitz zerstörte Windkraftanlage
Unfall 05. 02. 99 Renkenberge Kreis Emsland/ Niedersachsen MICON 64/
1500 Flügelteil flog weg
Unfall
 05. 02. 99 Burmönken Kreis Wittmund/ Niedersachsen Tacke 600 kW Flügelteil flog weg
Unfall 05. 02. 99 Lelystad Niederlande Vier Stück „Windmaster 43/750“ Flügel von 4 WKA stark vom Blitz beschädigt
Unfall 16. 02. 99 Sustrum Kreis Emsland/ Niedersachsen MICON 64/1500 7 m langer Flügelteil flog über 200 m weit
Unfall 01. 03. 99 Helpeshain Vogelsbergkreis/ Hessen Enercon E 40 Gondel mitsamt Rotorblättern stürzte ab
Unfall
 01. 03. 99 Allstedt/ Nienstedt (Galgenberg) Kreis  Sangerhausen/  Sachsen-Anhalt GET 41 Zwei über 20 m lange Flügelteile flogen über 150 Meter weit 
Unfall 12. 04. 99 Blankenheim Kreis  Sangerhausen/  Sachsen-Anhalt Tacke TW 600 Flügel stürzte  zu Boden 
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Nachtrag:
Vier Windmasters Lelystad door bliksem geveld.   30-03-99
English Summary
On february 5, the blades of 4 Windmaster 43/750 of windfarm Lelystad have been severely damaged by lightning. Four blades could be repared and two are running again with these. The two remaining machines will be provided with new blades soon. They were not available from stock.    (Quelle: http://home.wxs.nl/?windsh/nieuws.html)
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Jeversches Wochenblatt vom 21.09.99:   Windkraftanlage wird demontiert 
Nach dem Brand sind jetzt Experten im Einsatz 
-wt- Grafschaft. In 50 Meter Höhe brach gestern Mittag ein Feuer in der dänischen GET-Windkraftanlage am Zielenser Weg bei Grafschaft aus. Um 12.26 Uhr wurden die Feuerwehren alarmiert, insgesamt 27 Männer mit acht Fahrzeugen waren zur Stelle. Die Anlage mit einer Leistung von maximal 600 Kilowatt war im Mai 1995 als erste von zwei weiteren baugleichen Anlagen an dem Weg in Betrieb genommen worden. Vorsorglich wurden die beiden anderen Anlagen sofort abgeschaltet. Eigentümer der rund 1 Mio. DM teuren Anlage soll ein Investor aus Norderney sein.
Die Feuerwehr konnte wegen der Höhe des Brandes trotz des Einsatzes der 30-Meter-Drehleiter kaum Löscharbeiten leisten. In dem Turm der Windkraftanlage verbrannten Kabelschächte, herabfallende Teile erlaubten keine Annäherung. Noch gestern am Nachmittag waren Spezialisten einer Service-Firma damit beschäftigt, eines der drei Rotor-Blätter der ausgebrannte Anlage parallel zum Mast zu drehen und zu befestigen, um ein unkontrolliertes Rotieren ausschließen zu können. Rotorblätter könnten nach Angaben der Polizei unter bestimmten Voraussetzungen nämlich zu schweren Geschossen werden. Bereits heute beginnt die Demontage der Windkraftanlage. Der dänische Hersteller soll übrigens schon längst in Konkurs gegangen sein.
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Meldung der dpa lni (= Landesgruppe Niedersachsen der dpa) vom 21. September 1999
Windgenerator brannte aus - Feuerwehrleitern zu kurz =

     Grafschaft / Friesland (dpa/lni) - Rund eine Million Mark Sachschaden hat ein Feuer in einer Windenergieanlage in Grafschaft (Kreis Friesland) verursacht. Nach Angaben der Polizei vom Dienstag ist die Ursache noch unklar. Bei dem Brand am Montag mussten Feuerwehrleute nahezu machtlos zusehen, wie die etwa 50 m hohe Anlage total ausbrannte. Die mit acht Fahrzeugen und mit mehr als 30 Mann angerückten Wehren hatten lediglich eine 30 Meter hohe Leiter zur Verfügung, so dass die Wasserstrahlen die Flammen nicht erreichen konnten. Spezialisten demontierten am Dienstag die Rotorblätter, damit diese nicht unkontrollierbar abstürzen.
dpa/lni di hn yy ek
211238 Sep 99
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Bundesverband Landschaftsschutz (BLS) e. V.
Pressemitteilung vom 23. September 1999

Windkraftanlagen -unverantwortliches Sicherheitsrisiko
 
Nachdem am Montag, 20.9.99, in Grafschaft/Friesland (Niedersachsen) eine Windkraftanlage in 50 Meter Höhe ausbrannte (Schaden 1 Million Mark) und die Feuerwehr wegen der nur 30 Meter hohen Leiter machtlos war, weißt der Bundesverband Landschaftsschutz erneut auf  die fehlenden Sicherheitsvorschriften für Windturbinen hin. In Brandenburg und Nordrhein-Westfalen seien ähnliche Fälle passiert, wobei Feuerwehr und Passanten vermeidbaren Gefahren ausgesetzt sind. 

Der Bundesverband Landschaftsschutz (BLS) fordert ausreichende Sicherheitsabstände zwischen Windkraftanlagen und Straßen und Wegen.
Im dringenden öffentlichen Sicherheitsinteresse müsse ein Bereich von über 300 m durch Einzäunung für die Allgemeinheit unzugänglich sein. Anlagenteile und Eisbrocken seien bis über 400 m geschleudert weit worden. Eisbrocken schlugen in Autos ein.

Am 5. Februar 1999 flogen Flügelteile (AN Bonus, 1 MW) in Wilsickow im Landkreis Uckermark, Brandenburg, über dreihundert Meter weit, flog ein Flügelteil (Fuhrländer, 250 kW) bei Hachenburg im Westerwald, Rheinland-Pfalz, fast 40 Meter weit neben einen stark frequentierten Wanderweg,  fiel der abgebrochen Flügel (Fabrikat Tacke, 600 kW Nennleistung) bei Burmönken im Kreis Wittmund zu Boden, zerstörte ein Blitz einen Flügel (Vestas, V 39/500) bei Wijnaldum in Holland  und in Seglaberga in Halland (Schweden) flog ein Flügelteil  (Vestas) über 150 Meter weit.
Auf dem Galgenberg zwischen Allstedt und Nienstedt im Kreis Sangerhausen (Sachsen-Anhalt) wurden am 1. März 1999 zwei über 20 m lange Rotorblätter abgerissen und über 150 Meter weit weg geschleudert.
Am 5. Februar  1999 flog ein Flügelteil (Micon, Typ 1,5 Megawatt, Dänemark) im Windpark Renkenberge im Emsland, Niedersachsen, weg. Nachdem sich bei der baugleichen Anlage dieser Unfall im benachbarten Windpark Sustrum am 16. Februar 1999 wiederholte, wobei ein etwa 7 m langer Teil über zweihundert Meter weit geschleudert wurde, sind alle 32 Windkraftanlagen des Herstellers Micon in den beiden Windparks Sustrum und Renkenberge aus Sicherheitsgründen abgeschaltet.
Nachdem am 16. Januar 1999 in Rebgeshain und am 1. März 1999 in Helpershain im Vogelsbergkreis in Hessen die Generatoren von Windkraftanlagen des Auricher Herstellers Enercon vom Typ E 40 mitsamt Rotorblättern aus 63 Meter Höhe stürzten, hat der Vogelsbergkreis alle 17 baugleichen Anlagen stillgelegt.

„Hinsichtlich der Sicherheit gibt es weder britische noch europäische Normen, nach denen Windparks oder Windturbinen auf ihre Sicherheit geprüft werden könnten.“ Dies schreibt Prof. M. A. Laughton, PEng., University of London, in einem im Juni 1998 dem Trade and Industry Committee, Energy Policy, vorgelegten Memorandum.
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Für Rückfragen:  Bundesverband Landschaftsschutz, Schriftführer Dieter Krämer, Friedrich-Ebert-Str. 13, 57577 Hamm, 02682 4354, Fax 969618. Sprecher der Regionalgruppe Mitte: Professor Dr. Lothar Hoischen, Renthof 25, 35037 Marburg, Tel./Fax 06421 66488
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Windkraftanlagen - unverantwortliches Sicherheitsrisiko  Stand: 6. 1. 2000

Der Bundesverband Landschaftsschutz (BLS) fordert erneut ausreichende Sicherheitsabstände zwischen Windkraftanlagen und Straßen und Wegen.
Im dringenden öffentlichen Sicherheitsinteresse müsse ein Bereich von über 300 m durch Einzäunung für die Allgemeinheit unzugänglich sein. Anlagenteile und Eisbrocken seien bis über 400 m geschleudert weit worden. Eisbrocken schlugen in Autos ein.
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Vom 16. Januar bis 12. April 1999 waren 8 Fabrikate an 12 Unfällen (an 15 Windkraftanlagen) beteiligt. Dabei war die Mindest-Wurfweite bei fünf Fällen im Durchschnitt 168 m (150+300+40+200+150 = 840 : 5). 
Gondelabstürze: Darunter waren zwei Abstürze von Gondeln an Enercon-Anlagen im Vogelsbergkreis. Anfang März 1998 war bereits das Maschinenhaus einer Enercon-Anlage in Simonsberg bei Husum abgestürzt. Am 4. April 1997 ist im Kaiser-Wilhelm-Koog beim Absturz des Maschinenhauses einer HSW-Anlage ein Monteur zu Tode gekommen.
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7. Oktober 1999   (mit Foto)
Ein Plastikring von 1,30 m Durchmesser landete im Straßengraben in der Nähe eines Windrades mit 53 m Nabenhöhe in Spieka- Neufeld, Gemeinde Nordholz, Landkreis Cuxhaven. „Die Flügellagerdichtung war bei Wartungsarbeiten mangelhaft angeklebt worden“ berichtet die Nordsee-Zeitung, Landkreisredaktion, am 13. Oktober 1999 unter Bezugnahme auf ihren Bericht vom 7. Oktober 1999 (mit Foto) und H. - L. Wagner vom Bauaufsichtsamt des Landkreises. Die Zeitungsberichte verfaßte Herr Santler, c/o Nordsee-Zeitung in Bremerhaven, 0417 597 296, Fax 597 505.
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2. zum 3. Dezember 1999   (mit Foto)
Dithmarscher Landeszeitung (DLZ) vom 4. Dezember 1999, mit Foto (Fotograf Fischer): „Ein Blitzeinschlag in der Nacht zu gestern hat zwei Windkraftanlagen von Klaus Gehrts aus Zennhusen bei Hemme lahmgelegt. Während bei dem einen Windrad nur ein innerlicher Schaden entstand, entstand bei dem zweiten ein regelrechter  Rotorblatt-Salat. Ein Flügel brach ab, die beiden anderen hingen verknickt am Mast...      Foto: "Fischer“ 
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3. Dezember 1999   (mit Foto)
In Bocholt-Hemden flog am 3. 12. 1999 die etwa 15 kg schwere Abdeckhaube über 50 m weit über die 30 m entfernte Straße hinweg. 
Rückfragen: Ludger Schepers, Zur alten Schmiede 2, 46399 Bocholt-Hemden, 02871 487199
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3. zum 4. Dezember 1999   (mit Foto)
In der Nacht vom 3. zum 4. Dezember 1999 zerfledderte der Sturm einen Flügel der Windkraftanlage AN Bonus 1MW/54 (60 m Nabenhöhe, 54 m Rotordurchmesser) in der Gemarkung Sievern, Samtgemeinde Langen, Kreis Cuxhaven. „Die Teile flogen bis 200 m weit“ laut Nordsee-Zeitung vom 6. 12. 1999. Der öffentlich zugängliche Feldweg ist 5 bis 10 Meter von der WKA entfernt.
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3. zum 4. Dezember 1999   (mit Foto)
In der stürmischen Nacht vom 3. zum 4. Dezember 1999 hat der Blitz das Rotorblatt einer Windkraftanlage Enercon E 33 in Westermarsch II bei Norddeich zerstört.
Bericht mit Foto in der Emder Zeitung, Aurich, vom 8. Dezember 1999. Journalist und Fotograf: Jörg-Volker Kahle, 04941 929240, Fax 929261
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3. Dezember 1999
Dänischer Orkane beschädigte 11 kleine Windkraftanlagen 

Der Orkan vom 3. Dezember 1999 habe 8 der 5500 dänischen WKA zerstört.
Es seien kleinere Anlagen von 55 - 200 KW, 10 - 15 Jahre alt.
Am 29. Januar 2000 verloren die Dänen nochmals 3 kleinere ältere Anlagen.
Die häufigste Ursache sei das Nichtfunktionieren der Bremsklappen am Rotorblattende. Bei einigen seien sie fest gerostet und gingen nicht alle drei auf, so daß die Anlagen nicht zum Stillstand gekommen seien, die Hauptbremsen überbelastet wurden und in einigen Fällen zu brennen begonnen hätten. Die Folge sei Durchdrehen, Blattbruch und Mastbruch. 
Betroffen seien Anlagen von WindMatic (1), Wincon (3), Bonus (2), Vestas (2), Nordtank (2) und Kuriant (1). Die grösste und neueste Anlage sei eine Wincon 200 kW von1990 gewesen. Weitere Probleme gab es mit Langsamdrehern. 

Eine Grafik mit den gemessenen Windgeschwindigkeiten auf verschiedenen Höhen auf Jütland während des Orkans siehe in: Winddata.com (Windstats, Vol 13 nr.1)
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9. Dezember 1999   (mit Foto)
Im holländischen Eemshaven sind seit 9. 12. 99 94 Windkraftanlagen der von Kenetech (USA) 1994 erichteten Anlagen vom Betreiber stillgelegt wurden. Zweimal ist in den letzten Wochen ein Rotorblatt abgestürzt, obwohl erst für 10 Millionen Mark neue Rotorblätter montiert wurden. 
Siehe auch Ostfriesen-Zeitung am 11. Dezember 1999.
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12. Dezember 1999   (mit Foto)
In der Nacht zum 12. Dezember 1999 ist im Windpark Lichtenau-Asseln bei Paderborn (Nordrhein-Westfalen) der 60 Meter hohe Mast eines Windrades (Südwind S 46/600 kW) 10 Meter über dem Boden abgeknickt. Teile des Rotors mit einem Durchmesser von 46 Meter flogen „etwa 200 m weit“ laut Westfalenblatt, Paderborn, vom 13. Dezember 1999. Nur etwa 25 Meter ist der Feldweg entfernt. 
Der in der Nähe wohnende Windkraftkritiker Heinrich Tegethoff  bezweifelt die Theorie des Blitzeinschlages, weil keine Brand- und Rauchspuren durch die Erwärmung sichtbar sind. 
Als Anlagenbauer hat er Erfahrung mit dynamisch beanspruchten Anlagen wie z. B. Stahlschornsteien, wo die Auswirkung von Blitzschäden immer an der Beschichtung erkennbar war. Tegethoff vermutet, daß die Standsicherheit nicht ausreichend war. Diese hätte auch bei Blitzeinschlag gewährleistet sein müssen. Die Ausführungen der Betreiber, daß die Rotorblätter durch hohe Energie gesprengt worden seien, beweise Sachunkenntnis. Es sei erkennbar, daß die Rotorblätter beim Aufprall am Boden in der Durchbiegung überdehnt worden seien und daher ein Bersten der Rotorblätter geschah.

Im Westfalenblatt vom 18. 12. 1999 „Nach Unfall Einzäunung von Windrädern gefordert“ sagt Johannes Lackmann, Geschäftsführer der „Asselner Windkraft GmbH und CO KG“, zugleich Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energien (BEE) zu der vom BLS geforderten Einzäunung im Abstand von mindestens 300 Metern: „Dann wäre eine landwirtschaftliche Nutzung der Flächen, auf denen die Windräder stehen, kaum noch möglich.“ Er verweist außerdem darauf, daß die meisten Unfälle bei starkem Sturm passieren : „Da sind ohnehin weder Bauern noch Spaziergänger unterwegs.“ Die Windenergieerzeugung sei zudem eine neue Technik, die eben noch nicht perfekt sei: „Wir lernen aus Fehlern und verbessern die Anlagen permanent.“
Westfalen-Blatt, Sudbrackstr. 14-18, 33611 Bielefeld, 0521 585 226, Fax 585 230, Chefred. Rolf Dressler, Christian Althoff, Foto Matthias Groppe
Auf diesen Bericht bezieht sich das „Landwirtschaftliche Wochenblatt“, Folge 52/99, Seiten 29 und 30 „Rotor vom Blitz getroffen?“. 
Siehe auch FOCUS vom  18. 12. 1999, Seite 13, mit Foto: „Schleudern im Sturm: Das Sturmtief der ersten Dezemberhälfte machte mehrere Windenergie-Anlagen zu gefährlichen Metallschleudern...“ Text: Dr. Kurt-Martin Mayer, Red. Forschung und Technik
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Es war zu erfahren: Die Schraubenbolzen im Bereich der Gondel seien aus Polen, ohne jeden Prüfnachweis, gewesen. Bei der Windkraftanlage fehlten Qualitätsnachweise. 
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19. Dezember 1999     (mit Foto)
Vom Sturm wurde am 19. 12. 1999 bei Stöffin, neben der A 24, Ausfahrt Neuruppin-Süd, die Flügel einer von 3 Windkraftanlagen der Berliner Südwind-Enregietechnik „gegen den Turm gedrückt und total zerfetzt... Im Umkreis von rund 50 Metern verteilt liegen Stücke der Rotoren auf dem Acker...“ Nach Meinung des Betreibers, Hamburger Atlas Windanlagen GmbH, muß der Erbauer „Südwind“ den Schaden von 1,1 Millionen Mark tragen, da die Bauabnahme noch nicht erfolgt sei. Abstand von der Straße unter 20 Meter.
Quelle: Berliner Morgenpost vom 22. 12. 1999, Text: Herr Wunsch von der Brandenburg-Redaktion in Oranienburg, 03301 5977 12 oder ...16, Fax 5977 20
Am 4. Januar 2000 berichtet die Gransee-Zeitung bzw. der Neuruppiner Anzeiger (03391 45530) „Abbau des zerstörten Windrades geht weiter“. Eine Spezialfirma aus Cuxhaven transportiere die komplette Windkraftanlage mit Ausnahme des Rumpfes zur Begutachtung nach Greifswald
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22. Dezember 1999   (mit Foto)
Am 22. Dezember 1999 beschädigte in Leeuwarden, Holland, ein Blitz das Rotorblatt einer NEDWIND NW 46/3/500 schwer.     Quelle: „Leeuwarder Courant“ vom 25. Dezember 1999
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4. Januar 2000   (mit Foto)
„Rotor nach Brand außer Kontrolle
Polizei sperrte Straßen weiträumig ab
Dörpen (kd)   Außer Kontrolle geraten ist nach einem Feuer am Dienstag eine Windkraftanlage an der Neudörpener Straße in Dörpen. Erst gestern Abend konnten Techniker der Herstellerfirma den Rotor stoppen. Vorsorglich hatte die Polizei die Straßen um das Windrad weiträumig abgesperrt.
Das Feuer im Kopf des Windrades hatten Verkehrsteilnehmer am Dienstag gegen 20,30 Uhr bemerkt. Nach Darstellung der Polizei schlugen Flammen aus dem Rotorkopf empor und die Flügel drehten sich ungewöhnlich schnell. Die Beamten veranlaßten eine weiträumige Straßensperrung, um Unfällen vorzubeugen, sollten sich die 21 Meter langen und 3,8 Tonnen schweren Flügel lösen. Die Sperrung hielt bis gestern kurz vor 17 Uhr an. 
Seit den Morgenstunden hatten sich Techniker darum bemüht, die Anlage zu stoppen. Ebenfalls ein Kran war angefordert worden, um die Flügel zu demontieren. Zwar konnte nach Darstellung der Polizei die Elektronik abgeschaltet werden, das Abbremsen der Anlage schlug allerdings zunächst fehl.
Nach ersten Vermutungen war der Brand durch einen technischen Defekt ausgelöst worden. Der Kopf der Konverters wurde total zerstört. Die Rotorblätter drehten sich mit lautem Knarren und Quietschen weiter. Die Feuerwehr Dörpen, die zunächst mit 25 Mann ausgerückt war, hatte nach Rücksprache mit der Betreiberfirma auf einen Löscheinsatz verzichtet, die Flammen erloschen schließlich von selbst.“ 
Aus Ems-Zeitung, Papenburg, vom 6. Januar 2000
Abschrift mit freundlicher Genehmigung des Autors und Fotografen Herrn Dieckmann c/o Ems-Zeitung, Papenburg, 04961 808 16
Typ: TW 600 a von Firma Tacke
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10. Januar 2000   (mit Foto)
„Beinahe von Eis erschlagen“ titelte das „Diepholzer Kreisblatt“ (Niedersachsen) am 12. 1. 2000. Die Tierärztin Dr. Victoria Roloff sah am 10. Januar 2000 beim Spaziergang mit ihrem Hund entlang der 3 Windkraftanlagen in St. Hülfe/Heede große Eisstücke auf der Straße liegen. Als sie -durch ein Geräusch aufmerksam gemacht- nach oben schaute, sah sie ein Eisstück auf sie zukommen „und konnte gerade noch zur Seite auf ein Feld springen: Ein etwa armdickes und armlanges Eisstück fiel von den Rotoren der Windkraftanlage aus etwa 70 Metern Höhe herunter. Das Eis streifte Victoria Roloff noch an der Schulter, zerplatzte dann auf der Fahrbahn.“
Die Windkraftanlage ist etwa 20 Meter von der für den öffentlichen Verkehr zugelassenen Straße entfernt. Das Eisstück traf Frau Dr. Roloff in einem Abstand von etwa 50 Meter von der Windkraftanlage.
Es war Mittag, Nebel, um 0 Grad und etwas Wind. 
Am Folgetag wurde ein Schild mit Glatteiswarnung aufgestellt.
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15. Januar 2000
„Windkraftanlagen - Vorsicht Lebensgefahr!“ 
Schilder mit dieser Aufschrift fordert Ratsherr Alfons Struck, CDU, in Altenbeken, Nordrhein-Westfalen. Außerdem fordert er in seinem Schreiben an Rat und Bürgermeister weitläufige Schutzzäune, das Abstellen von Windkraftanlagen bei Sturm und Gewitter sowie die „Sperrung von Wegen im Sicherheitsbereich durch automatisches Schließen von Schrankenanlegen“. Dies berichtet das Westfalen-Blatt am 15. Januar 2000 (05251 896 120, Fax 896 112, Hubertus Hartmann) und vermutet, daß bei Alfons Struck „noch kein Vertreter der Windkraft-Lobby mit einem Geldkoffer aufgetaucht“ sei.
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15. Februar 2000
„Groninger Windkraftanlagen stehen nach Mastbruch seit Monaten still“ 
titelt das „Groninger Dagblad“ vom 8. April 2000

Seit am 15. Februar 2000 der Mast einer Lagerwey-Windkraftanlage in Wehe den Hoorn abbrach, ruhten alle 44 Lagerwey-Anlagen in der Provinz Groningen, so daß sich von den 180 Anlagen momentan nur 70 drehen. Die Energiefirma Essent habe wegen Lebensgefahr durch umherfliegende Rotorblätter aus Fürsorge sofort alle Lagerwey-Anlagen gestoppt. 
Bis Mitte Mai sollen die Untersuchungen abgeschlossen sein. 

Ein ähnliches Problem sei bei den 94 Kenetech-Anlagen beim Eemshaven. Die Kenetech-Anlagen hätten schon seit dem Bau Probleme. Obwohl Essent Millionen für Reparaturen 
ausgab, brachen vor einigen Monaten wieder Rotorblätter ab. Momentan drehen schon wieder 35 von diesen Anlagen. Bis Mitte Mai sollen die Reparaturen abgeschlossen sein.
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10. / 11. März 2000
Das „Dagblad voor West Friesland“ berichtet am 13. 3. 2000 „WKA komplett abgebrochen“
Eine der 19 WKA zwischen Wieringerwaard und Kolhorn (Nordwestküste der Niederlanden) sei zwischen dem 10. und 11. März 2000 am Fuss abgebrochen. gieunternehmen NUON, Baujahr 1997, Nabenhöhe 30 m, Wert: eine halbe Million Gulden. Am 11. März wurde die Anlage zur Untersuchung in die Herstellerfirma Newinco in Rhenen transportiert. 
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18. März 2000
„Was geschieht mit ausgebrannten oder umgekippten Windrädern?“ 
ist Thema im „Jeverschen Wochenblatt“ und im „Anzeiger für Harlingerland“ vom  18.03.2000. Ist der Turm ein Gebäude und der Generator eine Maschine?. Beispiele sind Hohewarf bei Moorsum (Landkreis Friesland), wo im September 1999 eine Windmühle in Flammen aufging, und die umgekippte Wittmunder Windmühle...
Nach dem Paragrafen 69 des Niedersächsischen Baugesetzbuches sei es möglich, die Windmühlen zu reparieren....
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Rechtsanwalt Rolf Enders schrieb dazu:
..... Eine Windkraftanlage ist insgesamt als Bauwerk zu betrachten, eine isolierte Betrachtung von Turm und Getriebe etc. kommt nicht in Betracht. Selbstverständlich können defekte Anlagen repariert und wieder mit der bestehenden Genehmigung betrieben werden.
Es sei den durch Brand / Umkippen usw. bestehen Bedenken an der Standsicherheit etc.. Dann wäre die alte Genehmigung zu entziehen. Möglicherweise ist die Genehmigung bei schweren Mängeln sogar erloschen, wenn die gebaute Anlage nicht mit der genehmigten Anlage übereinstimmt, so das VG Arnsberg in der von mir jetzt erreichten Entscheidung.
Wichtig ist: Nach deutschem Recht haftet nicht nur der Betreiber der Anlage, sondern auch der Eigentümer des Grundstückes. Vielfach werden Grundstücke für Windkraftanlgen nur angepachtet, d.h. der Eigentümer des Grundstücks ist eine andere Person.
Stürzt nun eine Anlage um und macht der Betreiber pleite, dann haftet der Grundstückseigentümer für die Entsorgung (...zwischen 50.000 bis 200.000 DM...).

Gleiches könnte auch für Grundstücksnachbarn gelten. Oftmals sind die Grundstücke, auf denen Windkraftanlagen stehen, so klein, daß der Rotor über benachbarte Grundtücke kreist. Fällt die Anlage nun um und liegt auf dem Nachbargrundtück, so haftet der Eigentümer des Nachbargrundstücks eventuell für die Entsorgung der Anlage, soweit beim Betreiber nichts mehr zu holen ist. Werden Betreibergesellschaften als GmbH gegründet, dann haften sie nur mit 50.000 DM. Angesichts des Investitionsbedarfs von Windkraftanlagen ist diese Haftungsbegrenzung unzureichend.
Verpächter und Nachbarn sollten ihren Pachtvertrag / Erlaubnis prüfen, ob eine Regelung für einen solchen Fall getroffen worden ist. Falls nein, kann man den Vertrag / die Erlaubnis anzufechten, eventuell auch wegen arglistiger Täuschung.
Falls eine Regelung getroffen ist, ist zu bedenken, daß gerade in den ersten Jahren beim Betreiber wegen der hohen Anfangsinvestition nichts zu holen ist. Deshalb hat der Betreiber für die Abbruch- und Sanierungskosten nach unserer Auffassung immer eine Bankbürgschaft oder ähnliches vorzulegen.
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Rechtsanwalt Thomas Mock ergänzt dazu am 10. April 2000:
„... weil es sich bei den Genehmigungen stets um individuelle Genehmigungen handelt, die mit Abriss der Anlage usw. erlöschen. Anders kann es sein, wenn der Hersteller eine "Gleichheitsbescheinigung" vorlegt, in der er darlegt, dass es sich um eine absolut baugleiche/identische Anlage handelt...“ 
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27. März 2000
Nach einem Bericht der TAZ müsse NEG Micon in den kommenden zweieinhalb Jahren rund 1.250 Getriebe vom Typ PEAC 4280 und PEAC 4300 austauschen. In Teilen aus der Firma Flender, Bocholt, sei es „zu Schäden an den Lagern“ gekommen. 
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Bitte bei Rückfragen bei Dieter Krämer anfragen wegen zwischenzeitlicher Aktualisierung.
D. Krämer 12. 4. 2000