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An die 
MÜHLEN- Post,  Febr. – April 2002
Windkraftanlagen über Wüsten


Unsere Meinung war von Ihnen gefragt:

Wir haben uns unter das „Darmstädter Manifest“ gestellt, Ihnen in Ihrem Umweltbewusstsein sicher bekannt. Wenn nicht, stellen wir es Ihnen zur Verfügung. Dem „Darmstädter Manifest“ haben wir unsere Meinung, nach der Sie fragen, angelehnt. 

In Ihrer Mühlenpost schließen Sie sich den Volks-Verdummungsversuchen der Hersteller von Windenergie-Anlagen an,  indem Sie aussagen, dass mit  8 Windenergieanlagen in Wüsten für 300  Einfamilienhäuser der Jahresstrombedarf gedeckt wird. Sie gehen von der installierten Leistung, der Nennleistung von 9,5 Megawatt aus und unterschlagen die Tatsache, dass im Durchschnitt der Bundesrepublik nur 16 % der Nennleistung ins öffentliche Netz eingespeist werden können - im Hinblick auf Windhöffigkeit, Standzeiten usw.. Wenn der Wind nicht weht, können Sie mit den von Ihnen glorifizierten Windmonstern nicht einmal ein Spiegelei braten. 

Weiter schließen wir uns den Protesten der Bürger in den Ortsteilen Kirchheide und Brüntorf an, die in der näheren Umgebung der Windenergieanlagen in Wüsten leben und denen für die nächsten 20 Jahre die Nachtruhe geraubt ist, und die für die gleiche Zeit den optischen Belastungen ausgesetzt sind. Die Kurstadt Bad Salzuflen hat wohlweislich die Windenergieanlagen an den Stadtrand nach Wüsten an die Grenze zu benachbarten Gemeinden gelegt, ohne auf diese Rücksicht zu nehmen.

Verfallen Sie nicht in den Fehler, die Krötenwanderung in der Wertung über das Wohlergehen Ihrer Mitbürger zu stellen. Wir empfehlen Ihnen, sich auch mit der Broschüre „Empfehlungen des Bundesamtes für Naturschutz zu naturschutzverträglichen Windkraftanlagen  ISBN 3-7843-3813-5“ vertraut zu machen.

Das ist unsere von Ihnen erbetene Meinung.
Mit freundlichem Gruß
Bürgervereinigung Landschaftsschutz 32602 Vlotho
i. A. Hubert Kölling
 

 

12.02.2002http://WilfriedHeck.tripod.com