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FinanzTrainer.com:
Versicherung gegen das WetterRisiko in der Energiebranche
Grevenbroich (iwr-pressedienst) - Mit einer Verkaufsoption auf "schönes Wetter" hat sich nun erstmals ein deutsches Unternehmen aus dem Freizeitsektor einen ganzen Sommer gegen Regen versichert. Nach der erfolgreichen Absicherung für die Elektrizitätswerk Dahlenburg AG - die sogar internationale Medienbeachtung fand - haben die WetterRisikoExperten von FinanzTrainer.com, einem unabhängigen Beratungsunternehmen für WetterRisikoManagement, nun einen Golfplatz gegen Einnahmeverluste im 5-stelligen ?-Bereich durch verregnete Tage versichert.

Wasserkraftwerke: Versicherung mit Wetterderivaten gegen Regenmangel 

"Energieabsatz und -erzeugung sind ebenfalls stark wetterabhängig. Auch Energieunternehmen haben Probleme mit Regen und anderen Wettervariablen. So könnten z.B. Wasserkraftwerke sich gegen ausbleibenden Regen mit WetterDerivaten versichern und erfolgreich RisikoManagement betreiben", so Hans Esser, Inhaber von FinanzTrainer.com und ergänzt "Aber auch Fernwärme, Gasversorger, sowie Solar und Windabhängige Unternehmen sind aufgefordert ihre Abhängigkeit vom Wetter zu beenden, diese Risiken aktiv zu managen und nicht mehr mit den Launen des Wetters zu spekulieren und auf günstiges Wetter zu hoffen".

Rechtsanwalt Dr. Fried: Risikomanagement ist gesetzlich gefordert

Risikoüberwachung ist auch aus rechtlicher Sicht eine Notwendigkeit, so der Rechtsanwalt Dr. Jörg Fried von der Sozietät Linklaters Oppenhoff & Rädler, Berlin. Unternehmensvorstände seien aufgrund des "Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich" (KonTraG) dazu verpflichtet, insbesondere ein Überwachungssystem einzurichten, damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen früh erkannt werden. Wetter sei in vielen Branchen ein zusätzliches "wirtschaftliches Risiko", das sich ganz erheblich auf die Umsätze auswirken könne. Aus dem KonTraG folge, daß auch solche Risiken erkannt und unter Umständen entsprechend abgesichert werden sollten.

Sicherlich ist auch dies ein Grund, das sich WetterDerivate in Deutschland immer mehr durchsetzen. In den letzten Monaten hatten sich u.a. die Berliner BEWAG und MVV, Mannheim gegen wärmere Wintertemperaturen abgesichert. Ausgleichszahlungen für "schlechtes Wetter" erhielten neben "Dahlenburg", die GGEW Bensheim und DVV Dessau die sich mit WetterDerivaten abgesichert hatten.

Aufklärung ist gefragt

"Wetter ist versicherbar: Temperatur, Regen und Wind sind kein Problem mehr. Diese beliebte Ausrede vieler Unternehmer für schlechte Jahresergebnisse zählt nicht mehr! Dies wurde hier wiederum bewiesen, aber viele Unternehmen wissen leider noch immer nicht das so etwas möglich ist sonst würden sie es selber nutzen. WetterRisikoManagement ist natürlich nicht nur für Golfclubs interessant, sondern lässt sich auf andere Wetterprobleme und Branchen übertragen, die ein wetterbedingtes Umsatzrisiko haben. Man muss nur wissen wie es geht" so Hans Esser, der gleichzeitig die bereits dritte Auflage des Workshops "WetterRisikoManagement mit WetterDerivaten" für den 13. Juni in Düsseldorf ankündigte. Namhafte Co-Referenten verstärken dabei sein Team: WetterOnline, Deutsche Bundesbank, Gruppe Deutsche Börse, Linklaters Oppenhoff & Rädler. Themen u.a.: WetterRisiko & WetterDerivate, Anwendungen & Absicherungen, Pricing & Bewertung, Recht & Aufsicht, Meteorologie & Vorhersage, Handelsplätze & Handelspartner. Weitere Infos zur Veranstaltung und zur Thematik im web unter:
http://www.FinanzTrainer.com
 

Grevenbroich, den 29. Mai 2002 
 

02..06.2002http://WilfriedHeck.tripod.com