Naturstrom- und
Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre Folgen
Aspekte
gegen Sichtbehinderung, Lärm und Zerstörung des Orts-
und
Landschaftsbildes in Verbindung mit der unökologischen und
unwirtschaftlichen Nutzung regenerativer Energieträger. Hier
finden Sie
keine nach oben steigenden Gewinnkurven, sondern die zunehmenden
Probleme mit der Windkraft
Der
ökologische
Energiemix - ein Mix
aus Lügen, Halbwahrheiten und Suggestionen Wind-
und Solarstromanlagen funktionieren nur im Zusammenspiel mit
konventionellen Wärmekraftwerken und sind daher im Prinzip
überflüssig.
Sie
können auch den
'gesetzlichen Atomausstieg' nicht beschleunigen.
Jede Medaille hat zwei Seiten - hier sehen Sie die Rückseite der vorne polierten Medaille und finden fortlaufend eine Menge Informationen, kritische Kommentare, Pressespiegel und Beiträge im Zusammenhang mit der Nutzung der Windenergie. |
Europa bei Nacht![]() ... und wo ist die Sonne - die unerschöpfliche Energiequelle? |
| Kathedralen des Glaubens |
![]() Kann Ihr Auto Windstrom tanken? Wozu benötigen wir ihn? Welche konventionellen Kraftwerke wurden damit bisher ersetzt? | ||
| Vent de Colère Fédération Nationale NON á l'ÉOLIEN NDUSTRIEL | National
Windwatch Windkraftprobleme in aller Welt | Effizienzschwindel mit thermischen Solaranlagen | Wattenrat
Ostfriesland Naturschutz für die Küste | North American Platform against Windpower | Europäisches Institut für Klima und Energie in Jena | Volksinitiative
Brandenburg Pro Spree+Wald | Die Windkraftseite in Kanada |
| 05.11.2009 | |
Im
Wandel von der produzierenden
zur dienstleistenden Gesellschaft - brauchen wir da mehr oder
weniger Energie? Schauen wir aus der Gegenwart in die Zukunft:
Gehen bei einem Großabnehmer für elektrischen Strom die 'Lichter aus',
stehen Werksschließungen an oder geht z.B. der Autoproduzent OPEL gar
'den Bach runter', dann müßten Strommengen für eine Stadt mit
50.000 bis 100.000 Einwohner auf dem Strommarkt plötzlich
preisdrückend zur
Verfügung stehen. Und wenn die derzeit insolvente "Quelle" und ähnliche
Unternehmen endgültig abgewickelt sind, dann türmen sich an der
Strombörse EEX die Stromberge vor den Nachfragetälern auf.
Dementsprechend stehen uns glänzende Zeiten mit Billigstrom bevor.
Nachts scheint die Sonne nicht, dann brauchen wir auch keine Straßen-
und Eisenbahnen. Das Abschalten von Ampeln und Straßenbeleuchtung wäre
auch nicht schlecht. Viele derartige Einsparmöglichkeiten ließen sich
gar endlos auflisten. Unter solchen und weiters ähnlichen Umständen
werden
wir dann auch ganz gewiß keine 'Stromlücke' erleben und könnten
sukzessive
ein Grundlastkraftwerk nach dem anderen außer Betrieb nehmen. Vorrangig
natürlich die ungeliebten 'Klimaschützer' - die
Kernkraftwerke. Und zahllose Arbeitnehmer können trotzdem ohne allzu
große Zukunftsängste ihre Existenz fortsetzen - mit der frühzeitigen Trittinrente.
Denn wer ein Solarkraftwerk auf dem Dach oder eine Windkraftanlage auf
dem Acker hinterm Dorf oder draußen im Wald stehen hat, bezieht 20
Jahre nach der Inbetriebnahme eine rentierliche Vergütung. Aber einfach so nix tun, wie Onkel Dagobert nur die Geldvermehrung behüten, das ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Also steigen wir von der Produktion auf die Dienstleistung um. Dienstleistung am Menschen - ein einträgliches Geschäft. Jeder pflegt oder berät den anderen, verlangt von ihm aber mehr, als er selber bereit ist, dafür zu bezahlen. Im Gesundheitswesen und der Altenfürsorge gibt
es zunehmend zu tun. Denn mit der Trittinrente lebt es sich besser und
länger. Und was hat das mit den Grundlastkraftwerken zu tun? Ganz
einfach: die im Gesundheitswesen benötigten elektrischen Gerätschaften
werden immer leistungsfähiger und benötigen zunehmend mehr Strom. Das
online-Magazin Stern.de erläutert es mit seinem Beitrag "Atom statt Röntgen"
schlicht und einprägsam - an der Uni-Klinik in Heidelberg wurde die
derzeit größte Gesundheitsmaschine in Betrieb genommen - Zitat: »Die
Uniklinik Heidelberg hat eine gigantische Anlage zur Krebstherapie in
Betrieb genommen: Das Ionentherapie-Zentrum hat rund 120 Millionen Euro
gekostet und verbraucht soviel Strom wie eine Kleinstadt. Denn unter dem Bestrahlungsraum liegt ein gewaltiger Teilchenbeschleuniger«. Damit es für solche Anlagen jederzeit, also Tag und Nacht genügend Strom gibt, können doch gerne ein paar Industriebetriebe schließen - sonst kriegen wir doch noch eine Stromlücke. Oder sollen solche Anlagen mit Wind- und Solarstromanlagen betrieben werden? Es gibt noch andere Möglichkeiten: Beibehaltung verläßlich arbeitender Grundlastkraftwerke in Verbrauchernähe oder tausende MegaWatt mit Windkraftanlagen in Offshore samt schnell reagierender Gaskraftwerke mit der gleichen installierten Leistung. Denn auf dem Meer können sich auch Flauten einstellen. Damit der benötigte Strom von der Nordsee auch im über 500 km entfernten Heidelberg ankommt, bedarf es zusätzlich eines gewaltigen Ausbaus von dafür geeigneten Stromleitungen. Denn derartige Anlagen einfach so an das allgemeine Netz anschließen, das geht nicht. Großabnehmer wie Industriebetriebe sind nicht wie Wohnhäuser miteinander vernetzt, sondern haben ihren eigenen Hochspannungsanschluß. Keines der in einer Großstadt weitverzweigten Stromnetze auf der Mittel- und Niederspannungsebene kann derart hohe Leistungsstöße, wie sie bei solchen Anlagen auftreten, ohne Zusammenbruch verkraften. Großanlagen wie jetzt in Heidelberg und auch Industriebetriebe benötigen einen Hochspannungsanschluß mit direktem Durchgriff auf ein leistungsfähiges und dafür geeignetes Kraftwerk. Auch die GSI in Darmstadt, wofür über 20 ha Wald gerodet werden, hat über die Hochspannungsleitung einen direkten Durchgriff auf das Kernkraftwerk nach Biblis. Das sollte bei Abschaltprozedere mit Grundlast-Kernkraftwerken bedacht werden. Da werden in der Öffentlichkeit lediglich Ideale verbreitet, die Realitäten aber ignoriert. | |
| 04.11.2009 | |
Man
muß sie bloß stellen und
beim Namen nennen. Auf daß es für alle Zeiten im Internet steht. Unsere
hoch alimentierten Volksverdummer mit politischem Auftrag. Dr. Wolfgang
Thüne hat bei der Staatsanwaltschaft Berlin gegen den kürzlich
neu
ernannten Präsidenten des Bundesumweltamtes, Herrn Jochen Flasbarth,
einen öffentlichen Antrag
auf
Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen geplanten Völkermordes
gestellt. Flasbarth will bis 2050 ein "CO2-freies Deutschland" zu
verwirklichen. Thüne: »Ein "CO2-freies Deutschland" ist ein
"Deutschland ohne Leben". Als erstes käme die Photosynthese mit ihrer
CO2-Assimilation zum Erliegen. Keine grüne Pflanze würde mehr wachsen,
es gäbe keine Nahrung mehr für die Tiere. Und damit auch für den
Menschen, der am Ende der Nahrungskette steht. Hinter der eingängigen
These "CO2-freies Deutschland" steckt verborgen ein gigantisches und
radikales Selbstmordprogramm«...Öffentliche Strafanzeige gegen den Präsidenten des Umweltbundesamtes Ohne CO2 kein Leben.
Jeder Solararbeitsplatz kostet die Deutschen 205.000 Euro.
Das ist er nicht wert - scheibt die FAZ in ihrer aktuellen online-Ausgabe. »Die
Subvention für die Solarzellennutzung, die im
Erneuerbaren-Energie-Gesetz festgeschrieben ist, bringt darüber hinaus
keine zusätzliche Verringerung. Jede Solarzelle auf dem Dach führt zwar
dazu, dass weniger herkömmlich erzeugter Strom verbraucht wird. Im
selben Ausmaß aber müssen die Energieerzeuger ihre Emissionen auch
nicht einschränken« ...
Die
Kirche schwenkt um: »Die Photovoltaikanklage ist
ohne Förderung
als Standardlösung zur Stromerzeugung zur Einspeisung in das Stromnetz
heute und auf absehbare Zeit als unwirtschaftlich einzustufen«. Bischöfliches Generalvikariat
Münster - Abteilung 640 Bauwesen. Auszüge
hieraus: »Diese Handlungsstrategie der Energieverbrauchsreduzierung ist
und bleibt unseres Erachtens der einzig wirksame, nachhaltige und
richtige Weg, auch wenn in der Öffentlichkeit eine große Bereitschaft
besteht, erkennbare, sichtbare alternative Energieträger zu nutzen,
besonders unter dem Aspekt einer massiven Förderung der netzgekoppelten
Photovoltaik, d.h. Einspeisung ins lokale Netz und subventionierte
Vergütung« ... »Die auf spektakuläre, alternative Technologie
(netzgekoppelte Photovoltaik) reduzierte Betrachtungsweise ist nicht
ausreichend« ... »Auch wenn die derzeitigen Förderbedingungen der
netzgekoppelten Photovoltaik zu überzeugen scheinen, lehnen wir aus den
o. g. Gründen eine Beteiligung an solchen Projekten ab und investieren
Kirchensteuergelder sinnvoller in die oben beschriebene Strategie. Die
Photovoltaikanklage ist ohne Förderung als Standardlösung zur
Stromerzeugung zur Einspeisung in das Stromnetz heute und auf absehbare
Zeit als unwirtschaftlich einzustufen«. Zusatzinformationen: »Ergänzend
dazu weisen wir auf eine aktuelle Studie des rheinisch-westfälischen
Institutes für Wirtschaftsförderung - RWI Essen hin, die sich mit
Fragen der eklatant hohen und langfristig garantierten Fördersystematik
der netzgekoppelten Photovoltaik beschäftigt« .... hier weiter lesen...
In
der Psychologie ist Intelligenz ein Sammelbegriff für die
kognitive Leistungsfähigkeit des Menschen,
also die Fähigkeit, zu verstehen, zu abstrahieren, Probleme zu lösen,
Wissen anzuwenden und Sprache zu verwenden. Steht so sinngemäß in jedem
Lexikon. Von einer kognitiven Fähigkeit diverser Sachen,
zu verstehen, zu abstrahieren, Probleme zu lösen, Wissen und Sprache zu
verwenden - darüber findet sich in keinem Lexikon eine Erläuterung.
Wird aber wohl nicht mehr lange dauern, bis es doch soweit ist.
Immerhin arbeitet so ziemlich die gesamte Journaille darauf hin. Zu den
ersten derart geadelten Gegenständen dürfte sich der 'intelligente'
Stromzähler intelligenterweise selber zählen. In der Folge das
'intelligente' Stromnetz etc.. Aber so ist das nun einmal in unserer
nach PISA-Studien getesten Gesellschaft: für professionelles Marketing
genügt es, eine Realität sprachlich einfach auf den Kopf
stellen,
oft genug zu wiederholen und schon stürzt sich nahezu der gesamte
Journalismus darauf, um diese 'kognitive' Sprachschöpfung unters Volk
zu bringen. Und das Allerweltslexikon Wikipedia macht
hierbei auch keine Ausnahme. Was eigentlich nicht verwundern muß. Machen wir es kurz: Elektronischer Zähler, statt mechanischer Zähler. So einfach ist das. Die Scheibe des herkömmlichen mechanischen Zählers dreht nach dem elektrodynamischen Prinzip und treibt ein Zahlenwerk an - je mehr Strom fließt, desto höher die Drehzahl pro Stunde und desto höher die Anzeige. Der elektronische Zähler sammelt die Bits und Bytes aus dem Datennetz, macht sie als Zahlen lesbar und kann sie an eine Zentraleinheit weiterleiten. | |
| 03.11.2009 | |
Gerät
Otto Normaldenker unversehens
im Internet in ein Diskussionsforum über das Klima und dessen Schutz,
dann wird er sehr schnell bemerken, daß sich deren wissenschaftliche
Kontrahenten neben einigen fachlichen Aussagen auf endlose
Wortklaubereien, Beschimpfungen, gegenseitige Diskreditierungen und
Diffamierungen einschießen. Wie bei den Wikingern mit Knüppel und
Schild wird da um die Deutungshoheit von Begriffen gestritten, gekämpft
und geprügelt. Wer in seinem Leben noch andere Sachen zu tun hat, als
den sog. Klimaschutz zu erklären und zu verteidigen, wird sich zumeist
angewidert aus solchen Diskussionsforen abwenden, von denen nur eine
tiefgreifende Erkenntnis darüber zurückbleiben kann: über die
bedrohliche, aus anthropogen emittierten CO2-Mengen resultierende
Klimakatastrophe gibt es keinen Konsens, sondern darüber ist die
weltweite Wissenschaft derzeit heillos zerstritten. Der wesentliche
Grund dafür: Klimaschutz ist ein geldtriefendes Geschäftsmodell und
kein mitleidtriefendes Umweltmodell. Nichtregierungsorganisationen,
sowie weltweit und national agierende Umweltverbände haben in der
Vergangenheit gelernt, daß mit Umweltschutz kein Groschen zu verdienen
ist und haben sich daher lieber dem 'Klimaschutz' verschrieben. Geld
und Gier regieren die Welt und nicht der Verstand. Nichtsdestotrotz sei hier eine unwissenschaftliche Überlegung zum 'Klimaschutz' präsentiert: Über einem Quadratmeter Boden befinden sich bis in 10.000 Meter Höhe etwa 10.000 Kubikmeter Atmosphäre. Davon befinden sich 3,85 Kubikmeter (3.850 Liter) reines CO2, entsprechend 385 ppm, über unseren Köpfen. Doch nur ca. 2% sind anthropogenen Ursprungs = 0,077 Kubikmeter bzw. 77 Liter. Nun gibt es Leute, die behaupten, daß sich durch weitere Hinzufügung und gutes Durchmischen die Temperatur dieser Luftsäule um einige Grad Celsius erhöht und darüber eine sogenannte wissenschaftliche Diskussion beginnen. Was bleibt einem dazu noch zu sagen? Dümmer geht es nimmer. Auch das Allerweltslexikon Wikipedia behauptet, daß die globale Erwärmung heute weitgehend wissenschaftlicher Konsens sei und die beobachteten Temperaturdaten ohne Berücksichtigung der Treibhausgase nach Meinung der überwiegenden Mehrheit der Wissenschaftler nicht zu erklären sind. Doch das stimmt nur so lange, wie sich das Lexikon nur auf die zwei von dem Verfasser obiger Aussage genannten Datenquellen stützt.
Emissionsrechtehandel
ETS belastet Steuerzahler
mit bis zu € 6,6 Mrd. - Während die EU Staats- und Regierungschefs in
Brüssel über die Klimapolitik der EU debattieren, schätzt die
"TaxPayers' Alliance" in London in ihrem heute veröffentlichten Bericht
die Kosten allein für den EU-Emissionsrechtehandel (ETS) auf über 93
Milliarden Euro. Fazit: Einkommensschwache Familien werden durch das
ETS unverhältnismäßig stark belastet. ![]() So schätzt die TaxPayers-Alliance in ihrer Untersuchung die Kosten für europäische Endverbraucher aus dem Emissionsrechtehandel seit seiner Einführung 2005 bis Ende letzten Jahres (2008) auf 93 Mrd. Euro Hierzu kommen noch die Kosten für Unternehmen, die nicht direkt an die Konsumenten durchgereicht werden können, sich aber als volkswirtschaftliche Kosten bemerkbar machen. Allein im Jahre 2008 seien so für die deutschen Endverbraucher Kosten in Höhe von 6,6 Mrd. Euro entstanden. Das bedeutet ca. 82 Euro pro Kopf und knapp 330 Euro für eine vierköpfige Familie. Der Autor der Untersuchung, Matthew Sinclair, Research Director der TaxPayers' Alliance in London äußert sich zum EU ETS: "Der EU-Emissionsrechtehandel hat es nicht geschafft, den Preis für Kohlendioxidausstoß zu stabilisieren. Daher ergeben sich für die Endverbraucher unvorhersehbare Zusatzkosten. Während europäische Produzenten bereits länger dem starken Wettbewerbsdruck aufsteigender Industrienationen wie Indien oder China ausgesetzt sind, können sie weitere Zusatzkosten kaum verkraften. Die daraus resultierende Abwanderung ins Ausland trägt jedoch kaum zur Reduzierung der Emissionen bei - allerdings zu weniger Arbeitsplätzen in Europa. Der EU Emissionsrechtehandel war ein teurer Misserfolg und gehört abgeschafft." Wolfgang Müller, Geschäftsführer des Berliner Instituts für Unternehmerische Freiheit, geht noch einen Schritt weiter und hinterfragt die Logik und die wissenschaftliche Grundlage des ETS: "Der Emissionsrechtehandel der EU basiert einzig auf der Prämisse des menschengemachten Klimawandels und übersieht, dass die wissenschaftliche Grundlage des Klimawandels noch immer heftig umstritten ist. Aber selbst unter der Annahme, dass der Mensch tatsächlich eine signifikante Rolle beim Klimawandel spielt, ist das noch lange kein Beleg dafür, dass die Ausgaben im Rahmen des Emissionsrechtehandels ein sachlich gerechtfertigter und effizienter Hebel sind." PM 30.10.2009 des Institut für unternehmerische Freiheit. Anmerkung: Vielleicht sollte sich speziell auch die FDP bei der von ihr propagierten "Finanzierung des internationalen Klimaschutzes" Gedanken über die Folgen in der Wirtschaft machen. | |
| 02.11.2009 | |
Grundrechte
- was ist das?
Eine feine Sache zum steten Aushöhlen - oder? Die ersten 20 Artikel des
Grundgesetzes sind unumstößliche Rechte. Wenn die gewählten Vertreter
die Prinzipien des Grundgesetzes aushöhlen und damit versuchen, unsere
verfassungsmäßige Ordnung auszuhebeln, haben wir dank Artikel 20 GG das
Recht gegen diesen Versuch Widerstand zu leisten (wenn andere Mittel
nicht verfügbar sind, z.B. weil die großen Parteien dabei
zusammenarbeiten und die Medien so kontrolliert sind, dass Wahlen
effektiv ihre Wirkung verlieren). Wenn wir es nicht tun, könnte es
sein, daß eines Tages der Rechtsstaat, in dem wir aufgewachsen sind, zu
etwas anderem geworden ist. Wieso kann eigentlich der Paragraph eines
simplen Energiegesetzes den höherrangigen Wert des Grundgesetzes
herabsetzen? Wieviel Paragraphen gibt es davon noch in ähnlichen
Gesetzen? ![]() Wenn
es so wie bisher weiter geht, dann werden wir mit der fortschreitenden
EE-Privilegierung wirklich bald einen anderen Rechtsstaat haben als
derzeit. Ergo: innovativer Gehirnschmalz ist angezeigt - zwecks
Gestaltung des Widerstandes gegen die Aushöhlung der Grundrechte.
Besondere Aufmerksamkeit verdient hierbei die FDP Deutschland, welche
sich in Sachen EE und Emissionshandel derzeit schlimmer als Rot-Grün
positioniert: KAUCH: Koalitionsvertrag hat Klima-Einigung beim Europäischen Rat erleichtert (PM 30.10.2009). BERLIN. »Zum heute im Europäischen Rat beschlossenen Verhandlungsmandat für die UN-Klimaverhandlungen in Kopenhagen erklärt der FDP-Bundestagsabgeordnete MICHAEL KAUCH: Noch beim Finanzminister-Rat hatte Deutschland unter der alten Regierung die Finanzierung des internationalen Klimaschutzes blockiert. Der schwarz-gelbe Koalitionsvertrag hat die heutige Einigung erleichtert. Denn er legt fest, dass ab 2013 50 Prozent der Versteigerungserlöse aus dem Emissionshandel vorrangig für internationale Klimaschutz-Projekte verwendet werden. Damit haben wir die finanzielle Grundlage für den deutschen Anteil an den heutigen Beschlüssen abgesichert«.
Wer
sich im kommenden Jahr eine
Solaranlage auf das Dach montiert, bekommt deutlich weniger Geld für
seinen Strom. Je nach Anlage soll die Vergütung laut Bundesnetzagentur
im Vergleich zum laufenden Jahr zwischen neun und elf Prozent sinken.
Wie stark die Sätze von Jahr zu Jahr sinken, richtet sich laut
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) danach, wie viel neue Solar-Leistung
zuletzt installiert wurde. Zwischen Oktober 2008 und September 2009
wurden 2.340 Megawatt neu installiert. Ab einem Wert von
1.500
Megawatt sinkt die Vergütung besonders stark. Trotzdem verdichten sich
die kritischen Nachrichten. Solar-Ausbau für 2009 kostet bereits 13 Milliarden Euro - berichtet die WELT online vom 30.10.2009 Gabriels Solarpolitik hinterlässt Milliarden-Schuldenberg - SPPIEGEL online vom 09.10.2009 Stromkunden zahlen 8 Mrd. Euro mehr für Erneuerbare Energien - VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V. vom 30.10.2009 Laut Bundesnetzagentur betrug am 31.12.2007 die gesamte installierte Leistung, welche gemäß EEG vergütet wurde, 31.071 MW. Die eingespeisten Strommengen beliefen sich auf 66.787 GWh. Daraus läßt sich für diese Art der Energiegewinnung für die Gesamtheit aller EEG-Anlagen vom Windrad über Solargeneratoren bis zur Biomasseanlage ein Auslastungsgrad von 24,5% errechnet. Das heißt, das gesamte EEG-Produktionspotential für elektrischen Strom ist nur zu einem Viertel des Jahres ausgelastet, der Rest ist Stillstand. Für jedes produzierendes Unternehmen ein wirtschaftliches Desaster. Das liegt aber nicht an mangelhaften Techniken sondern an einer ideologisch ausgerichteten Politik, welche auf Kosten der Menschen und ihrer Umwelt und Natur die teueren und wetterabhängigen Stromerzeuger á la Wind-, Solar- und Biomasseanlagen über Deutschlands Flächen verteilt. Hinzu - zu diesem Desaster - kommen die damit einhergehenden stetig steigenden Belastungen für die Stromverbraucher - also für alle - von 7,837 Mrd. Euro allein für 2007 - entsprechend 8 Euro pro Person und Monat. Für 2009 sollen es bereits insgesamt 13 Mrd. Euro jährlich sein. Interessant ist hierbei, wenn die EE-Freaks meinen, die Subventionen für die Kern- und Endlagerindustrie dagegen rechnen zu können. Trotz ca. 20 Jahre EEG haben sie wohl immer noch nicht begriffen, daß EE-Anlagen samt all ihren Auswirkungen und Folgen nur hinzu kommen und nicht anstatt der von ihnen kritisierten Technik. Wahrscheinlicher dürfte jedoch sein, daß die EE-Branche dies nicht wahrhaben will, und daß ihre Lobbyisten bei der neuen Regierung längst mit den Hufen scharren, um mittels anderer Vergünstigungen die EEG-Degressionen wieder wett zu machen. Bayern ist
bei der Solarstromgewinnung
in Deutschland absoluter Spitzenreiter. 2007 betrug laut
Bundesnetzagentur die mit Photovoltaikmodulen produzierte Strommenge
1.315 GWh = 43% der gesamten deutschen Solarstromgewinnung mit
einer an die Anlagenbetreiber ausgezahlten Mindestvergütung
von
682 Mio. Euro von 1.575 Mio Euro bundesweit. Nun hat der Landkreis Cham (Bayerischer Wald) dem damit einhergehenden Landschaftsverbrauch einen Riegel vorgesetzt. Der Kreisausschuß stimmte einhellig für eine Richtlinie, wonach es nur noch in ganz eng eingegrenzten Einzelfällen eine Herausnahme von Flächen für die Nutzung der Photovoltaik aus dem Landschaftsschutzgebiet geben soll. Mit sofortiger Anwendung der Richtlinie wurden vier Flächenanlagen bei Woppmannszell, Zettisch, Atzenzell und Ruderszell abgelehnt. Der Schorndorfer Bürgermeister Max Schmaderer (Freie Wähler) forderte das Ende der Einspeisevergütung. Am Beispiel Woppmannszell sei das Ergebnis der Begierden zu sehen: Es komme zur Spaltung im Dorf, die Politik werde zerrieben zwischen Investor, Landverpächter und Bevölkerung. "Wir sollten uns nicht von irgendwelchen Finanzhaien die Landschaft verschandeln lassen". Photovoltaik auf die "Dächer statt Äcker" lautet dort nun die Konsequenz aus der Richtlinie. Mehr darüber lesen .... und Kommentar dazu ... in der Mittelbayerischen Zeitung vom 01.11.2009
Nun
sterben die Jäger der Robben - oder das Gutmenschentum von
Nichtregierungsorganisationen (NGO) wie Greenpeace etc. "Greenpiss": Die Jagt auf die Jäger »Ein bedrückendes für den Untergang einer uralten Kultur durch das Wirken selbsternannter Umweltschützer und Weltverbesserer, deren Finanzierung meist genauso im Dunkeln liegt, wie ihre wirklichen Ziele. Wie sagte der US-Kolumnist Krauthammer kürzlich: 90 Prozent Prozent dieser Organisationen sind nutzlos, 10 Prozent schädlich. Hier ein Beispiel für die Schädlichkeit«. ... Hätte die Politik immer das getan, was NGO vorschlugen, wäre die Welt vielleicht schon zerstörter als sie es heute ist. Der Glaube an Ideen/Ideologien ist das Gefährlichste auf der heutigen Welt! Der Glaube an die wunderbare "Geldvermehrung" der vergangenen Jahre sollte eine Warnung sein! | |
| 31.10.2009 | |
Sondergutachten
der Monopolkommission: Das
Erneuerbare-Energien-Gesetz führt nicht zu CO2-Reduktion! Die
Gesetze zur Förderung erneuerbarer Energien und zur Förderung der
Kraft-Wärme-Kopplung sind nach Ansicht der Monopolkommission nicht
geeignet, die in sie gesetzten Erwartungen zu erfüllen. In ihrem
Sondergutachten ”Strom und Gas 2009 - Energiemärkte im Spannungsfeld
von Politik und Wettbewerb“, das von der Bundesregierung als
Unterrichtung (16/14060)
vorgelegt wurde, schreibt die Monopolkommission,
dass sowohl das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) als auch das
Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) vor dem Hintergrund des
Emissionshandels keinen Beitrag zur Senkung des Ausstoßes von
Kohlendioxid in Europa leisten würden. Kurzfristig werde nur die
Produktion von Strom in Deutschland verteuert. ![]() typisch
norddeutsche EEG-Landschaften Zur
Begründung schreibt die Monopolkommission, dass die EU-Kommission es
den Emittenten überlasse, an welcher Stelle und mit welcher Technologie
sie den Ausstoß von Kohlendioxid verringern wollen. Wenn nun der
Betreiber eines Kohlekraftwerks seine Stromerzeugung durch erneuerbare
Energien ersetze, so könne er seine Kohlendioxid-Zertifikate
anschließend an einen Nutzer in der EU verkaufen. Der könne an anderer
Stelle ”für wieder genau dasselbe Maß an CO2-Ausstoß sorgen wie einst
das inzwischen gedrosselte oder abgeschaltete Kohlekraftwerk. Die
Emission entfällt nicht, sie wird nur verlagert“, schreiben die
Gutachter. EEG
und KWKG würden auch nicht umweltfreundliche Energien per se fördern,
sondern sich auf einen vergleichsweise engen
Ausschnitt der möglichen
Verfahren zur Vermeidung von Emissionen konzentrieren. Daher sei auch
das Argument, durch die Gesetze würden Zukunftstechnologien gefördert,
mit denen sich künftig bedeutende Märkte erschließen ließen, nicht
zutreffend, heißt es in dem Gutachten. Es sei nämlich nicht gesagt,
dass sich an anderer Stelle außerhalb des EEG kostengünstiger
Emissionen einsparen ließen. ”Die Entwicklung solcher Technologien wird
nun aber durch das EEG und das KWKG mit zusätzlichen
Opportunitätskosten belastet und im Grenzfall sogar verhindert“, heißt
es. EEG und KWKG würden die Förderung von Zukunftstechnologien dadurch
verhindern, dass sich ihr Ausschnitt der förderungswürdigen
Technologien auf heute bereits bekannte Verfahren zur Vermeidung von
Kohlendioxid-Emissionen beschränke. ”Hierdurch werden die Möglichkeiten
heute noch unentdeckter Problemlösungen systematisch unterschätzt“,
heißt es in dem Gutachten. Die Grundlagenforschung zur Entdeckung neuer
Problemlösungen werde de facto zurückgefahren, weil die beiden Gesetze
den Focus auf bereits bekannte Verfahren lenken würden ”anstatt neue,
kostengünstigere Möglichkeiten aufzuzeigen“. Die
Kommission sieht den Spielraum der Politik zur Erreichung weiterer
Klimaziele schwinden, da die Ineffizienzen aus dem EEG und dem KWKG die
Volkswirtschaft belasten würden. Höheren Klimazielen könne die
Regierung in Verhandlungen jedoch nur dann zustimmen, wenn diese
Klimaziele das Wachstum der eigenen Volkswirtschaft nicht
unverhältnismäßig gefährden würden. ”Je kosteneffizienter daher die
bereits bestehende Klimapolitik ist, desto größer wird der Spielraum
für weitere Fortschritte beim Klimaschutz“, schreibt die Kommission. In
der Unterrichtung werden die Kosten für die Verbraucher durch
Abnahmegarantie und Vergütung des EEG im Jahr 2008 unter Bezugnahme auf
Berechnungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft mit
4,9 Milliarden Euro angegeben. Die Zusatzkosten aus dem KWKG sollen
sich nach diesen Angaben auf 600 Millionen Euro summieren. Berlin:
Heute im Bundestag Nr. 267. Vogelschlag an einer Windkraftanlage in Lendas, Südküste von Kreta. Große
Vögel haben in der Luft keine Feindbilder. Entsprechend gering ist ihr
Ausweichverhalten gegenüber anderen bewegten Objekten ausgeprägt. Ob
der getroffene Gänsegeier seine 'Lektion' gelernt hat, mag bezweifelt
werden. Möglicherweise hat er garnicht begriffen, warum ihn der Schlag
getroffen hat. Tierische
Lernprozesse über lebensbedrohende Gefahren verlaufen in evolutionären
Zeiträumen, technische Veränderungen ihrer Umwelt dagegen in
unvergleichlich kürzeren Zeitspannen. |
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