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Naturstrom- und Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre FolgenPageRank Checker
Aspekte gegen Sichtbehinderung, Lärm und Zerstörung des Orts- und Landschaftsbildes in Verbindung mit der unökologischen und unwirtschaftlichen Nutzung
 regenerativer Energieträger. Hier finden Sie keine nach oben steigenden Gewinnkurven, sondern die zunehmenden Probleme mit dem 'Naturstrom' 
Der ökologische Energiemix - ein Mix aus Lügen, Halbwahrheiten und Suggestionen
Wind- und Solarstromanlagen funktionieren nur im Zusammenspiel mit konventionellen Wärmekraftwerken und sind daher im Prinzip überflüssig. Sie können auch den
 'gesetzlichen Atomausstieg' nicht beschleunigen.
Jede Medaille hat zwei Seiten - hier sehen Sie die Rückseite der vorne polierten Medaille und finden fortlaufend eine Menge Informationen, kritische Kommentare, Pressespiegel und Beiträge im Zusammenhang mit der Nutzung der Windenergie.
Europa bei Nacht
Europa bei Nacht
... und wo ist die Sonne - die unerschöpfliche Energiequelle?

Haben Sie es schon bemerkt?
Je mehr Wind- und
Solarstromanlagen in unseren Landschaften umher stehen, desto dramatischer werden die täglichen Unwettermeldungen und Klima-Abnormalitäten.

Um auch in Zukunft damit weiter machen zu können
, wird es auch in den Folgejahren zunehmend schlimme und von politisch gesteuerten Institutionen zuvor prophezeite Unwetterkatastrophen geben!

Es geht ums Geld und nicht um den Schutz der Natur und ihre Belange - schon gar nicht um den Klimaschutz. Es geht um den Schutz des Klimas zwischen Daumen und Zeigefinger. 

Kathedralen des Glaubens
Kathedralen des Glaubens.
Energiewende? Nein danke!
Nicht in meinem Hinterhof, nicht in meiner Landschaft!
Stop global fooling
Möchten Sie mit Ihrem eAuto nur dann fahren,
wenn der Wind weht oder die Sonne scheint?
Welche Kern- und Kohlekraftwerke wurden
 bisher durch Wind- und Solarkraftwerke ersetzt?

 

Die grüne Bewegung hat sich zu einem profitablen Geschäft...

Energiegenossenschaften in Deutschland

Naturschutz für die Küste
Rodung für Windkraftanlagen im Wald
 
16.09.2014
Wer oder was benötigt Speicher für eine verlässliche Stromversorgung? Die Verbraucher oder die Energiewende? Offenbar nur der politisch betriebene Unfug. Verbraucher, deren Betrieb auch nicht für Sekunden durch einen Stromausfall beeinträchtigt werden darf, haben ihren, den spezifischen Bedürfnissen angepassten Energiespeicher in Form von unterbrechungsfreien Stromversorgungen (USV) längst im Keller. Beispiel: Banken, Versicherungen, Krankenhäuser, Rechenzentren, Kaufhäuser, Wetterdienste, Großsportanlagen, Polizei, Feuerwehr, Telekommunikationsversorger, Chemiefabrikationen etc.
Da aber die Energiewende nicht dem Stromkunden dienen soll, sondern einem politischen Wohlgefühl (oder wozu sonst?), muss die von der Politik ausgerufene Energiewende bei der Bevölkerung zwanghaft durchgesetzt werden. Dabei tut sich mit jedem Voranschreiten ein Problem auf, welches es zuvor nicht gab und das wiederum mit einem gewaltigen Finanz-, Forschungs- und Energieaufwand einer Lösung entgegen sehen soll. Und wiederum ohne einen geringfügigen Nutzen für den Stromkunden. Aber auf dessen Kosten per Stromrechnung plus über die allgemeine Steuer.     
Europas größte Batterie geht in Betrieb - FAZ 16.09.2014
Mit 5 MW soll der Riesenakku kurzzeitige Frequenzabweichungen bis 0,2 Hz abfedern. Wie lange diese kurzen Phasen der Frequenzabweichungen sind, bzw. wie hoch die Kapazität dieser Superbatterie ist, wird nicht mitgeteilt. Dann ließe sich sehr schnell ein Preis für die Megawattstunde Primärregelenergie, bzw. die Rentabilität ermitteln. Damit sich so ein Superakku auch auf dem Primärenergieregelmarkt rentiert, wird er wohl wie alle vorangegangenenn 'Problemlösungen' ebenfalls subventioniert funktionieren müssen.    

Bei im Netz plötzlich auftretenden Belastungsstößen kompensieren herkömmliche Kraftwerksgeneratoren Störungen der Netzfrequenz mittels ihren umlaufenden Massen. Man nutzt in den ersten Sekunden deren Trägheitsmoment aus, bis die Primärreglung greift. Weil wichtige Kraftwerke abgeschaltet wurden und noch abgeschaltet werden sollen und sich Windparks und Photovoltaikanlagen an der Primärregelung nicht beteiligen (können), müssen die dynamischen Massen der Kraftwerksgeneratoren durch chemische Elemente (Akkumulatoren) ersetzt werden. Im europäischen Verbundnetz beträgt die zulässige Frequenzschwankung der Regelleistung 20 GW pro Hz Abweichung der Netzfrequenz, allein für Deutschland sind 0,7 GW/Hz = 700 MWs festgelegt. Bezogen auf die 5 MW/0,2 Hz = 25 MWs des Riesenakku in Schwerin wären rein rechnerisch noch 28 dieser Apparaturen notwendig. Samt dem dazu gehörigen Netzausbau ein weiterer Kostenschub, welcher letztlich auf den Kilowattstundenpreis bei Otto Normalo addiert wird.
  
Herkömmliche Kraftwerksgeneratoren bringen systemimanent eine lange Lebensdauer und zugleich ihre Primärregelfähigkeit mit, EEG-Generatoren können dies aus systemimanenten Gründen nicht. Photovoltaik ist eine rein statische Stromerzeugung ohne Pufferwirkung und Windkraftanlagen rotieren zwar, sind für den Abruf von Primärregelleistung aber nicht verlässlich einsetzbar. Es könnte ja sein, dass bei plötzlichem Bedarf mangels Wind ein großer Teil garnicht mit der für die angeforderte Leistung notwendigen Umlaufgeschwindigkeit rotiert.   
 
Bei derartigen Berichten sollte auf den Unterschied zwischen der Speicherung und der Pufferung unterschieden werden. Ein Speicher überbrückt einen Stromausfall, ein Puffer federt lediglich die Schwankungen (Stromstöße) im Netz ab. Vergleichbar mit den Stoßdämpfern beim Auto. Die sorgen nicht für die Weiterfahrt bei Treibstoffmangel sondern für das Abfedern von Unebenheiten auf der Fahrbahn. Auch Güterzugwagen sind mit Puffern ausgestattet. Sie federn die beim Rangieren die Stöße ab. Viele Diskussionsbeiträge laufen deswegen auseinander, weil der Puffer mit dem Speicher gleichgesetzt oder verwechselt wird. Bei der im oben verlinkten Bericht handelt es sich nicht um einen Speicher sondern eindeutig um eine Pufferbatterie zur Frequenzstabilisierung. 
 
Zur Lebensdauer: Das laut Kraftwerksliste der Bundesnetzagentur noch in Betrieb befindliche älteste Kraftwerk von 1905 steht in Heimbach/NRW, leistet 16 MW und wird mit Laufwasser angetrieben. Zur Primärregelung werden nur Kraftwerke > 100 MW eingesetzt. Das Laufwasserkraftwerk Laufenburg (104 MW) ist seit 1914 in Betrieb. Ob Akkumulatoren als Lieferanten für Regelenergien eine ähnlich lange Lebensdauer wie umlaufende Maschinen erreichen, sei hier in Frage gestellt.
  
15.09.2014 
 Watschen für die Grünen. Das von dem grünen Politiker Franz Untersteller geführte Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Baden-Württemberg hat eine 'aktuelle Debatte' mit dem Thema
"Kostet der Ausbau der Erneuerbaren Energien unterm Strich weniger als der langfristige Betrieb von Kernkraftwerken?"
ins Netz gestellt und lässt per Abstimmung die jeweiligen Befürworter und Gegner zählen. Der erste Kommentar stammt vom 09.05.2014 und der bisher letzte vom 15.09.2014. Und das Ergebnis? 577 Stimmen sind der Meinung, der Ausbau der Erneuerbaren Energien sei billiger als der langfristige Betrieb von Kernkraftwerken. Deutlich mehr, nämlich 595 teilen diese Ansicht nicht und votieren eher für den Ausbau der Kernenergie. Das Auszählen der jeweiligen Pro- und Kontrastimmen zu den eingestellten Kommentaren macht die überwältigende Gegnerschaft zu den Erneuerbaren Energien erst richtig deutlich: Bis zu dem genannten Termin haben sich 895 Leser im Sinne der Energiewende und 1.333 Leser dagegen geäußert.   

Welch ungeheure Mengen für den Ausbau der EE in den Sand gesetzt werden, das beschreibt ein Bericht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Fehlplanung für Strom aus der Nordsee - FAZ 31.08.2014
"Viele Hoffnungen auf preiswerte und sichere Stromlieferungen von großen Windfarmen in der Deutschen Bucht haben Wind und Wetter sowie unerprobte Technik zunichte gemacht"... "Das hat die Stromkunden schon viel Geld gekostet - und es könnte sie noch viele weitere Millionen Euro kosten"... "gezahlt für Strom, der nie geliefert wurde"... 
 
 
Die Angst vor dem Wahlvolk! Weil sich zur Eröffnung eines Windparks in Freiensteinau im Vogelsbergkreis eine hessenweite Demonstraion mit ca. 1.000 Teilnehmern angekündigt hat, sagt der hessische Wirtschaftsminister Al Wazir seine Teilnahme mit der vorgeschobenen Begründung, es sei mehr Wald gerodet als genehmigt, ab.
Rote Karte für den hessischen Wirtschaftsminister!
"Es sei ja kein wertvoller Wald gewesen" - lautet die faule Ausrede aus dem Milieu der Windkraftlobbyisten.
 
Mal so nebenbei: Claudia Roth darf dieses Jahr nicht zur Oktoberfest-Eröffnung kommen - THE HUFFINGTEON POST 16.09.2014
Ganz schön gemein - oder?
... und die Kommentare erst!
 
13./14.09.2014 
Über den Abbruch und die Entsorgung von alten Windkraftanlagen in der Eifel berichtet die Kölnische Rundschau. "Insgesamt neun Windräder werden im Windpark Oberreifferscheid durch neue Anlagen ersetzt."  Sie sollen durch neun "Enercon E 53"-Anlagen mit 73 Metern Nabenhöhe, 53 Metern Durchmesser und 99,5 Metern Gesamthöhe ersetzt werden... 
Windrad-Fällen: Premiere in der Eifel - rundschau-online.de 14.09.2014

Ein Beobachter
des Tuns und Leser dieser Webseite spottet: "...interessant, wie man Windraeder heute entsorgt. Die alten Anlagen wurden als sehr störend empfunden. Die neuen sollen besser sein, weniger Laerm machen und nicht so oft still stehen. Nun ja, vielleicht machen die den Wind selber? Man kann sich fragen, warum die neuen Anlagen nicht größer sind? Der Bürgermeister hätte gerne mehr. Ich vermute einmal, dazu reichen schlichtweg die Fundamente nicht aus. Die alten rausholen und durch größere ersetzen würde wohl zu teuer werden." 
Anmerkung: Ende 2013 stehen 23.875 Windturbinen in Deutschland. Trotz Bonus wurden in diesem Jahr nur 256 Anlagen 'repowered', dagegen 1.296 neu errichtet (DEWI.de). Nun dürfte klar sein, weshalb sich das 'Repowering' nicht rentiert. Offenbar wil kaum jemand die alten Fundamente rausholen und entsorgen und größere, tragfähigere bauen. Dann schon lieber weitere Flächen für Neuanlagen erschließen. Es geht ja schließlich um das liebe Geld und nicht um Wohltaten fürs Klima etc.
 
Regionale Wertschöpfung -
was ist das? Dezentralisierung der Stromerzeugung - was ist das? Die Antworten erschließen sich ganz einfach aus der folgenden Pressemeldung.
RWE verkauft Mehrheit an Offshore-Windpark Nordsee One - aktiencheck.de 04.09.2014
"Das kanadische Unternehmen Northland Power übernehme eine 85-prozentige Beteiligung an dem Windpark mit 322 Megawatt Leistung..."  - und wohin wandert die aus dem EEG generierte Wertschöpfung aus einem zentralen Stromerzeugungssystem?

 
Die herkömmliche Kirche ist out - die Klimakirche ist in!
Über die Verbreitung des Glaubens an "Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde", die Rettung der eigenen Seele vor dem Fegefeuer und einer Auferstehung von den Toten konnte der Klerus seit Jahrhunderten gewaltige Geldmengen, Besitztümer und Machtfülle auf sich konzentrieren. Das grandiose Geschäftsmodell findet einen Nachfahmer - das Internet machts möglich: Den sich vermehrenden Ungläubigen muss ein neuartiger Sinn des Lebens vermittelt werden. Nicht mehr die eigene Rettung vor dem Fegefeuer, sondern die Rettung der Welt vor dem heißen Klimawandel! Ein hehres Ziel!
Klima - Eine Bewegung, um den Planeten zu retten - Avaaz - die Welt in Aktion.  
Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt! Das war damals. Und aktuell? Spenden Sie einfach 25€ oder 50€ oder 125€ oder so viel Sie wollen! Helfen Sie dem Klima! Kaufen Sie sich frei von Ihrer Schuld!. Damit das von den Klimatheologen gesetzte 2°-Celsius-Ziel nicht überschritten wird. Wer rettet uns vor den Klimaschützern?

Windkraft in Irland
- besser als in Deutschland? Nur geringfügig mehr, aber nicht besser. Es kommt ja auch nicht auf die jährlich zu produzierenden Mengen, sondern auf den jeweiligen Anteil an, welcher mit der Verbrauchernachfrage zeitgleich übereinstimmt. Weltweit macht der Wind da keinen Unterschied. 100 Prozent EE, nicht nur deutschlandweit, sondern weltweit, kann nur eine Fiktion sein, aber niemals Realität werden. Wind und Menschen sind keine Freunde und deshalb lässt sich die Windenergieeinspeisung mit der Verbrauchernachfrage nicht synchronisieren. Gilt ja ebenfalls für die solar eingestrahlte Energie. Auch wenn dies so mancher Idealist ohne die dafür notwendigen physikalisch-technischen Kenntnisse fordert, um die Energiewende zu retten. Menschlisches Leben ist eine spezifische Form der Energie und seit der Nutzung des Feuers funktioniert eine 100 Prozent-Anpassung an die Natur nicht mehr. Die von der Politik oft beschworenen Chancen einer Energiewende sind Geschäftsmodelle für wenige, für die Masse aber genau so wirksam wie Haarwuchsstimulanzien.
  
Windkraft-in-Irland.png

Die rechnerische Wirkung der Windkrafteinspeisung stellt das folgende Diagramm dar - die Differenz der jeweils 1/4-stündlichen Einspeisung aus Windenergie (grün) als Wirkung auf die verbleibende Netzlast (lila), ebenfalls in 1/4stündlicher Auflösung. Ergebnis in lila: Die zuvor aus wenig veränderlichen Lastprofilen ziemlich genau bekannte und von konventionellen Kraftwerken abzuarbeitende Netzlast (hellblau) wird durch die volatile und ungenau prognostizierbare Windenergieeinspeisung (grün) stark zerklüftet. Das steigert einerseits die Störungsanfälligkeit bei Betrieb und Netzsteuerung und erhöht andererseits die Emissionen aus den fossil betriebenen, aber systemrelevanten Kraftwerken.      
Windkraft_in_Irland.png
Datenquelle: http://www.eirgrid.com/renewables
Einige Daten: Mit der installierten Leistung von 2.450,5 MW (Ende 2013) erzielen die irischen Windkraftanlagen über den hier dargstellten Zeitraum von 14.890,5 Stunden eine Auslastung von 21,6 %. Das ist mehr als in Deutschland mit durchschnittlich 17 % Auslastung. Ist auch kein Wunder. Irland, als zweitgrößte europäische Insel, hat im Vergleich zu DE mit etwa 1/4 der Landesfläche eine wesentlich längere Küstenlinie und wird vom Atlantik umspült.
Installierte Leistung: 2.450,5 MW, max. erzielte Leistung = 1.769 MW; Mittelwert der erzielten Leistung = 530,1 MW; geringste erzielte Leistung = 2 MW.
Ertrag über den dargestellten Zeitraum = 7.893.118,25.
Im Vergleich zum Bedarf: Maximale Netzlast = 4.537 MW, Mittelwert der Netzlast = 2.928,4 MW, geringste Netzlast = 1.665 MW. Netzbedarf = 43.599.359 MWh.

   
Im Vergleich zum Energiebedarf des modernen Menschen haben EE eine geringe Leistungsdichte und deshalb einen hohen Flächenanspruch, welcher sich besonders in städtisch strukturierten Lagen und Ballungsräumen problematisch auswirkt. Dort tritt nämlich der die EE-Monster abwehrende Nimby-Effekt am stärksten in Erscheinung. Oder weshalb gibt es denn in großen städtischen Park- und Erholungslandschaften keine einzige Windkraftanlage? Die optisch und landschaftlich unbeliebten Objekte der regenerativen Stromerzeugung werden hinaus aufs Land und in die fernen Wälder verfrachtet, dorthin wo sich der geringste politische Widerstand abzeichnet. 

Vestas wurde von einem Hauseigentümer in Dänemark mit Hilfe eines internationalen Anwaltbüros verklagt, und muss 500.000 dänische Kronen (53.000 £) als Entschädigung für den Verlust des Immobilienwerts wegen visueller Störungen, Unannehmlichkeiten, die durch den Lärm der Rotorblätter und Lichtreflexion verursacht werden, bezahlen. Acht Turbinen sind aus dem Haus des Besitzers sichtbar. ... 
DANISH WIND FARM COMPANY SUED FOR SPOILING VIEW - Breitbart-London/2014/09/12
Es scheint, dass der Wettlauf europäischer Regierungen, grün zu werden, einige teure, unerwartete Folgen hat. Die Windkraft wird wesentlich teurer für die Industrie und die Öffentlichkeit, weil die Mehrkosten für die Errichtung von Windparks wachsen.
 
12.09.2014 
Das unsinnige und volkswirtschaftlich teure Nullsummenspiel einer Treibhausgas-Vermeidung mittels EEG. Die EEG-induzierten THG-Vermeidungen aus Wasser, Wind und Bio haben bereits um 2005/2006 ihren Höhepunkt erreicht. Deren Vermeidungsstrategien weisen längst nach unten. 

Das unsinnige und volkswirtschaftlich teure Nullsummenspiel der Treibhausgas-Vermeidung mittels EEG
THG-Vermeidung_bis_2013.png
Datenquelle: Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) Stand 02/2014

THG-Vermeidung-bis_2013.pngNur bei der Photovoltaik steigt aufgrund der riesigen, teils viele Quadratkilometer weiten Solarplattenfelder bis 2011 die TGH-Vermeidung noch an. Seitdem ist sie offenbar auch nicht mehr steigerungsfähig = der typische Fall, wenn zu viele Kleinanlagen (in DE über eine Million) ein gemeinsames, stets gleiches Produkt - hier die Kilowattstunde Strom - erzeugen, dann sinkt in der Gesamtheit die Effizienz. Mit immer mehr EEG-Anlagen wird die sinkende Tendenz der roten THG-Summenwirkungslinie weiterhin zunehmen. Denn die gegenseitige Hemmung - der Antagonismus -  tritt an die Stelle von Synergieffekten. Oder im Branchenjargon: Der allerorten und zu unpassenden Zeiten erzeugte Ökostrom verstopft die Leitungen.

Ersichtlich wird zudem: Mit dem Anstieg der PV-Produktion sinkt der THG-Vermeidungseffekt bei der Wasserkraft. Und diesem EEG-bedingten THG-Nullsummenspiel fallen zahllose Fische in den 'ökologischen' Kleinkraftwerken zum Opfer. Und das so sehr gepriesene, 'speicherbare' Biogas hat offensichtlich den geringsten THG-Vermeidungseffekt - verursacht aber mittels den horizontweiten Energiepflanzen (Biomais) die größtmögliche Bodenzerstörung. Das EEG ist kein Mittel für das gewünschte politische Ziel einer CO2-freien Energiegewinnung.      

Erneuerbare Energien: Die energetischen Amortisationsphasen werden immer länger und der Erntefaktor kleiner. Aus einem einfachen Grund: Je mehr EEG-Anlagen in das allgemeine Netz einspeisen, desto mehr unwirtschaftliche und mit konventionellen Energieträgern arbeitende systemrelevante Kraftwerke müssen am Netz bleiben, im Standby-Betrieb fahren und CO2 in die Atmosphäre blasen. Denn ohne sie funktioniert die elektrische Energieversorgung nicht. Der Verbrauch dafür an konventionellen Energieträgern ist daher den EEG-Anlagen zuzurechnen. Ein weiterer Grund ist der ungeheure, mit dem EEG entstandene bürokratische Aufwand, welcher energetisch ebenfalls dem herkömmlichen energetischen Aufwand hinzu zu rechnen ist und nicht statt dessen in Erscheinung tritt. Mit seinen zahllosen Paragraphen, Folgeverordnungen, Erlassen, Verfügungen, amtlichen Planungen, Statistiken, Kostenberechnungen, zahllosen Stromhändlern, juristischen Streitereien sowie den vielfälitgen Eingriffen in die Natur etc. dürfte der mit dem EEG als Basis dienende bürokratische Aufwand wohl kaum hinter dem des Sozialgesetzbuches nachstehen. Das EEG sollte eigentlich Energie zum Nutzen der Allgemeinheit produzieren. Doch die darf den gesamten energetischen und finanzbürokratischen Komplex samt Umverteilung von unten nach oben nur berappeln. Und der CO2-Pegel steigt weiterhin.
Frachter mit Windkraftanlagen brannte - Rostock, Internetzeitung 12.09.2014  

Wie viele Windkraftanlagen müssen nun zusätzlich errichtet und betrieben werden, um den hierbei entstandenen energetischen Verlust mit ihren - ach so kurzen - Amortisationsphasen wieder auszugleichen? In der Energiebranche ist es ja wohl kein Geheimnis, dass viele Kleinanlagen stets das Gegenteil von Synergieffekten abbilden. Für das millionenfach immer und überall gleiche und schlichte Produkt 'Kilowattstunde Strom'. In einer ideologisierten Politik spielen solche wirtschaftlichen 'Nebensächlichkeiten' selbstverständlich keine Rolle. Und die grüne Leitpolitikerin Bärbel Höhn hat ja schließlich wieder mal verlauten lassen, dass sich Verbraucher_innen von den stetig steigenden Strompreisen nicht beeindrucken lassen und statt dessen einfach den/die Stromanbieter_innen wechseln sollen. Funktioniert ja alles ohne irgendwelchen Energieaufwand - oder?   
 
11.09.2014 
Laut Umfrage befürworten 93% der Bevölkerung den Ausbau regenerativer Energien. So und ähnlich werden Deutschlands Gehirne präpariert. Die Methodik und die Fragestellungen in diesen Umfragen werden allgemein verschwiegen, das Ergebnis dagegen als repräsentativ dargestellt.  
Nun hat der Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V. DIHK aktuelle Umfrageergebnisse zur Energiewende publiziert. Auf einer Skala von -100 bis +100 bewerteten 2.200 Betriebe die Auswirkungen der Energiewende auf ihre Wettbewerbsfähigkeit. Das ist schon mal eine andere Qualität als Fragestellungen über das Bauchgefühl und den Glauben an die Energiewende von politisch motivierten Umfrage-Instituten an uninformierte Leute.
Mehr Verlierer - weniger Gewinner - DIHK 11.09.2014
"Immer mehr Unternehmer sagen: Die Energiewende wirkt sich negativ auf mein Geschäft aus", berichtete Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), der die Ergebnisse des dritten "IHK-Energiewende-Barometers" heute gemeinsam mit dem stellvertretenden DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks in Berlin vorstellte" ... "Die Energiewende ist und bleibt insbesondere für die Industrie ein Risiko" ... "Mehr als jedes dritte Industrieunternehmen in Baden-Württemberg und Bayern hat in den vergangenen zwölf Monaten Stromausfälle erlebt" ...

Anmerkung:
Was die Stromausfälle anbelangt, da stellt sich sofort die Frage nach dem Sinn des sogenannten SAIDI-Wertes über wenige Minuten pro Jahr an Stromausfällen, den die Bundesnetzagentur veröffentlicht. Für die Mittelspannungsebene, an die viele kleinere Industriebetriebe angeschlossen sind, beträgt dieser statistische Mittelwert für Deutschland bereits 12,85 Minuten bei 27.800 Unterbrechungen. Die Mittelspannungsebene dürfte aber schon wegen der fehlenden Spannungsregelung und daher wegen Rückspeisungen
(stark schwankende PV-Einspeisungen) aus der Niederspannungsebene die kritischste, wohl aber auch die am wenigsten bedachte Komponente im deutschen Verteilungsnetz sein. Mittelwerte haben naturgemäß Abweichungen - nach oben und nach unten ergeben für einen jeweils betroffenen Betrieb selbstverständlich keinen Sinn.      
 
08.09.2014 
"Es war ein Buch, das die Welt veränderte. 1962 kam es heraus: "Der stumme Frühling" von Rachel Carson. Die US-amerikanische Autorin hat sich darin eines Stoffes angenommen, der wenig später zum Inbegriff von Gift und Umweltverpestung avancierte – und damit zum Stoff, aus dem die Umweltbewegung erwuchs, lange vor Dioxin, Chlorchemie und atomarer Strahlung..."
Ökoimperialismus aus Prinzip -
Deutscher Arbeitgeber Verband 07.09.2014
"Es kann nicht sein, was nicht sein darf"

Und hier das windige Elend in Deutschland.
Nach Jahrzehnte wissenschaftlicher Forschung, Entwicklung, milliardenschwerer Subventionierung und Bau immer noch ein Zwerg in der Stromversorgung. Von Grundlastfähigkeiten keine Spur.
    

Datenquelle: EEX-Strombörse und Verband Europäischer Übertragungsnetzbetreiber (ENTSO-E)
Windenergieeinspeisung_01.01-06.09.2014.png
Windenergieeinspeisung ab 01.01.2014 bis 06.09.2014:
Leistung Pmax = 26.194,1 MW am 16.03.2014 um 02:30 Uhr, Leistung Pmittel = 5.848 MW;
Leistung Pmin = 24 MW am 17.07.2014 um 08:45 Uhr, Strommenge = 34.936.240,8 MWh
Netzlast (Bedarf): Leistung Pmax = 70.507 MW am 29.01.2014 um 18:15 Uhr. Leistung Pmittel = 51.941,3 MW Leistung Pmin = 31.281 MW am 17.08.2014  um  02:30 Uhr. Strommenge über den dargestellten Zeitraum = 310.167.215 MWh.
Anteil der Windleistung an der Netzlast: schwankend von  37 % bis 0,33 %.
Weshalb muss zeitweise per EEG erzeugter Strom ins Ausland verschenkt werden? Weil die meisten Windkraftanlagen in Norddeutschland stehen und die Leitungen in den Süden unserer Republik fehlen. Es ist kein überschüssiger Strom, sondern überflüssiger. Trotz Kenntnis dieser Tatsachen wird die Windkraft kräftig weiter ausgebaut. Und die EEG-Umlage wird nicht sinken sondern weiter steigen.
 
06.09.2014 
Wird es nun wärmer oder kälter? Es kommt auf die Sichtweise an. Und auf die Sonne. Schließt man sich der öffizösen Sichtweise an, dann hat es Laufe der vergangenen mehr als 60 Jahren einen geringen Anstieg der Sonnenscheindauer in Deutschland gegeben - ersichtlich an der rot gestrichelten, linearen Trendlinie und einen daraus resultierenden geringfügigem Temperaturanstieg in Bezug auf den Beginn der Messperiode. Mit der linearen Betrachtung lässt sich ein statisch starrer Blick über ein Zeitgeschehen fixieren und in die Zukunft weiterschreiben. Die Methode der Klimawahrsager - welche mit einer selbst gewählten Phase aus der Vergangenheit die Zukunft mit samt ihren Folgen voraus prognostizieren. Dabei kommt es lediglich darauf an, ob man im Vergleich zum Ende des Betrachtungszeitpunktes mit den Messungen von einem hohen oder einem niedrigen Niveau ausgeht. Je nach dem kann die Trendlinie steigend oder auch fallend sein. Die 50er Jahre müssen relativ kalt gewesen sein. Ab 1977 bis 2001 folgt eine weitere Kältephase - sofern man die Sonnenscheinstunden als Maßstab für die Temperaturentwicklung nimmt und nicht den stetig steigenden CO2-Pegel in der Atmosphäre. Ab 2003 wird wieder ein deutlicher Rückgang der Sonnenscheinstunden erkennbar. Kein Wunder, dass nicht nur die derzeit gefühlten, sondern auch die gemessenen Temperaturen sinken. Welchen Schaden hat eigentlich die Umwelt (Fauna, Flora) während den kalten Phasen in den 50ern und den 70er - 90er Jahren genommen? Oder sind die kalten Jahre nützlicher als die wärmeren?  
Datenquelle DWD
SonnenscheindauerDE_1951-2013.png

Die Sonne bestimmt die Temperaturen auf der Erde und nicht das Spurengas Kohlendioxid CO2
SonnenscheindauerDE_2003-2013.png
Darstellung über die 10jährige Phase von 2003 bis 2013.  Ein deutliches Sinken der Anzahl von Sonnenstunden - und die Temperatur lässt grüßen. 
  
04.09.2014 
Getroffene Hunde jaulen - lautet ein gängiges Sprichwort. Welches sich wieder einmal selbst bestätigt. Hans-Dieter Kettwig, Geschäftsführer des deutschen Premiumherstellers für Windkraftlagen Enercon, kritisiert die Neufassung des BauGB, in dem neuerdings landesweite Regelungen zum Abstand zwischen Wohnbebebauung und Windenergieanlagen möglich sind. Im Klartext: Die Bundesländer können den Mindestabstand festlegen, dessen Anregung mit 10 x WKA-Höhe wohl aus Bayern stammt.
"Eine landeseinheitliche Regelung am Reißbrett kann nicht die Planung vor Ort ersetzen. Die seit Jahren gelebte Praxis der Regionalplanung bzw. kommunalen Flächennutzungs- und Bebauungsplanung hat zu guten Ergebnissen geführt. Letztlich wissen die Menschen vor Ort am besten, was für sie gut ist. Mit einer landesweiten Regelung spricht eine Landesregierung ihren Kommunen auch die Kompetenz ab, vor Ort kluge Entscheidungen zu treffen." Zitat aus dem ENERCON-Windblatt, 3-2014, S. 10.  
Nun, wenn ein Geschäftsführer gesetzliche Regelungen, welche das Unternehmen betreffen, beklagt, ist das verständlich. Weniger dagegen dessen Argumentation, welche die Menschen von dem 'politischen Übel' der Änderungen überzeugen sollen. Die Menschen vor Ort wissen durchaus am besten, was gut für sie ist. Kein Zweifel. Sie wissen aber auch, was nicht gut ist - die bundesweite EEG-Vergütung, welche mit Hilfe der Windkraftanlagen den steten Strompreisanstieg nach sich zieht. Mit dem bundesweit gültigen EEG spricht unsere Regierung immerhin Millionen von Menschen die Kompetenz ab, kluge Entscheidungen hinsichtlich ihres Strombezugs zu treffen. Beispielsweise von billigeren Anbietern im benachbarten Ausland. Wozu haben wir denn eine EU, den Euro und offene Grenzen? Für Enercon und andere Windkraftunternehmen wäre das wohl ein übles Desaster, wenn sich die Menschen plötzlich am marktnah gebildeten Strompreis statt an politischen Preisvorgaben orientieren dürften. Für welchen Strompreis sich die grünen Gutmenschen da wohl entscheiden würden? Und ob sie auch so viel Strom abnähmen, damit sich über 1.000.000 EEG-Anlagen auch rentieren, darf bezweifelt werden.
      
Zentrale Kern- und Kohlekraftwerke, die Leistungsträger einer industriell zivilisierten Gesellschaft fungieren ja nicht nur als verlässliche Stromspender sondern zugleich länderübergreifend als Pfeiler der Spannungs- und Frequenzhaltung im europäischen Netzverbund. In der Bilderssprache kann man sich ein ausgedehntes Zirkuszelt vorstellen, welches von zahlreichen Pylonen gestützt und mit Seilen 'unter Spannung' gehalten wird. Bricht einer dieser Pylone weg, dann muss daraus noch kein Unglück erfolgen. Aber wie viele dürften rein theoretisch wegbrechen, bis sich das Zeltdach gefährlich neigt und droht, zusammenzufallen?
Belgien bereitet sich auf Stromabschaltungen vor - FAZ 03.09.2014
"Wegen mehrerer stillliegender Atomreaktorblöcke bereitet Belgien Stromabschaltungen für den Winter vor. Innenminister Melchior Wathelet veröffentlichte am Mittwoch einen Plan, wonach in mehreren Regionen notfalls für mehrere Stunden am Tag der Strom abgeschaltet wird..."

Anmerkung:
Wenn es nicht nur in Deutschland wegen politischen Sensibilitäten, sondern auch im Nachbarland wegen technischen Störungen zusätzliche Kraftwerksabschaltungen gibt, dann werden auch die Abstände zwischen den "Pylonen des europäischen Verbundnetzes" zunehmend größer. Bis in die letzten Verflechtungen des Stromnetzes ist die Drehzahl der Kraftwerksgeneratoren für die 50 Hertz-Frequenz verantwortlich - vom Affenfelsen in Gibraltar übers Kap Ferret im Westen Frankreichs, vom Nordkap in Norwegen bis Süditalien und über den Bospurus bis Anatolien - von der letzten Strandbude bis zur Gebirgshütte in den Alpen.
Mit steigender Belastung im Netz sinken die Drehzahlen der Kraftwerksgeneratoren, bei fallender Belastung steigen sie - werden aber im synchronen Gleichtakt per Steuerung der Dampfventile angepasst und sekundenschnell ausgeregelt. Signalgeber sind die Leistungs-Frequenzregler an wichtigen Netzknoten- und Grenzübergangspunkten Fällt eines dieser systemrelevanten 'Stützen' aus, dann müssen die im Verbund verbliebenen Kraftwerke mit erhöhter Anstrengung (Leistung) den ungestörten Weiterbetrieb gewährleisten.

Nun hat die offenbar wenig sturmerfahrene, aber im europäischen Zirkus agierende deutsche Leitung beschlossen, einige dieser die Sicht in die Arena störenden Netzpylone aus dem Blickfeld der grünen VIPs zu entfernen - um selber ungestört weiter agieren zu können. Wie viele dieser elementaren Stützen werden bei einem zunehmend rauher werden Wind das Zeltdach noch sicher tragen? Bevor die straffer werdenden und bis an die Belastungsgrenze gespannten Halteseile reißen?

Die Frequenz ist das eine Kriterium für die Versorgungssicherheit, die Spannung das zweite. Und die ist direkt mit der Leitungslänge verknüpft. Fallen Kraftwerke als systemrelevante und europäische Leistungsträger aus politischen oder technischen Gründen aus, dann steigen zugleich die Entfernungen zueinander und dazwischen sinkt in gleichem Maß die elektrische Spannung. Rein theoretisch liegt der tiefste Spannungspunkt in der Mitte zwischen ihnen. Letztlich entscheidend ist, was bei den Endverbrauchern in Haushalten, Gewerbe und Industrie ankommt. Nach längeren Übergangs- und nationalen Anpassungsphasen gilt seit 2008 europaweit die allgemeine Netzspannung 3 x 400/230 V mit ± 10 % und spezifisch für elektische Antriebe ± 5 % Toleranz. Entsprechend wichtig für Unternehmen mit zahlreichen elektrischen Maschinen. Die Einhaltung der Netzspannung soll ohne dem Netz zuzuordnende Fehler dem sicheren Betriebsablauf dienen.
Für Elektriker: Die deutlich engere Spannungstoleranz für elektrisch umlaufende Maschinen wird mit der an die Grenze der magnetischen Sättigung betriebenen Bauteile und einer damit einhergehenden Überspannungsempfindlichkeit begründet, welche bei Eintreten zu stark ansteigenden Überströmen samt Auslösung von Überstromschutzeinrichten führt, was jedes Mal einer Störung des Betriebsablaufes gleich käme. Z.B. Fließbänder in der Warenproduktion (Automobile), Verteilungslogistik (Brief- und Paketzentren) oder Warentransport in Abfertigungseinrichtungen an Flughäfen etc. 

Die Brisanz der Spannungshaltung wurde auch von der Regierung erkannt. Daher hat es nach der Abschaltung des Kernkraftwerks Biblis nicht lange gedauert, dem Umbau des Block A zum Blindleistungsgenerator die Genehmigung zu erteilen. Der Generator im nichtnuklearen Teil wurde von der Dampfturbine getrennt und arbeitet mit der dort noch anstehenden Netzspannung quasi im Leerlauf als Phasenschieber - um die mit steigenden Leitungslängen zwischen den verbliebenen systemrelevanten Kraftwerken ebenfalls ansteigenden und das Netz belastenden induktiven bzw. kapazitiven Spannungsanteile zu kompensieren. Voraussetzung für den Phasenschieberbetrieb ist jedoch nun, wie bei Windkraftanlagen, dass die Netzspannung überhaupt ansteht. Auch Windkraftanlagen lassen sich als Phasenschieber (Blindleistungsgeneratoren) betreiben und erhalten dafür zusätzlich den sog. Systemdienstleistungs-Bonus nach EEG. Ihnen fehlt aber - wie dem geköpften KKW in Biblis - die Fähigkeit, jederzeit die für die Versorgung notwendige Leistung bereit zu stellen - damit die Frequenz konstant bleibten kann. Wie der Phasenschieberbetrieb des Generators im Biblis Block A vergütet wird, ist wohl Betriebsgeheimnis.   

Ob nach dem Fukushima-Desaster unsere Regierung bei ihrem Abschaltmanöver bedacht hat, dass es auch bei weiter entfernten, systemrelevanten Kraftwerken im benachbarten Ausland zu Ausfällen und damit zu Frequenz- und Spannungsproblemen im Übertragungsnetz kommen kann, sei dahin gestellt. Mit weiteren unberechenbaren Gefahrenmomenten ist mit dem Bruch von grenzüberschreitenden Transferleitungen zu rechnen. Der nächste Winter kommt bestimmt. In Belgien wird sich derzeit auf Stromabschaltungen vorbereitet. Bei uns werden allenfalls im Zusammenspiel mit dem Ausland (literarisch: europäischer Energiebinnenmarkt!) lieber Beschwichtigungen über die "Feststellung des Reservekraftwerksbedarfs" bis 2018 oder auch Beruhigungspillen, geformt aus rechnerischen Statistiken über minutenlange Stromausfallzeiten in Form von "SAIDI-Werten" für Deutschland, serviert. Für Otto Normalo stellt sich da eher die Frage nach einem Notstromgenerator im Keller als nach einer solar gestützten Notstrombatterie.
     
  Deutliche Zweifel an der Klimapolitik der Regierung äußert der Elektrotechniker Prof. Dr. Onde Dittmer und wirft der Politik vor, die Energiewende würde auf Naivität, Unwissen und Ideologie beruhen." Deutliche Worte!
Das wahre Ziel der Energiewende ist nicht der Umweltschutz - Wirtschafts Woche online 04.09.2014
"Die Stilllegung von Kernkraftwerken ist nur ein Randaspekt. Ob wir nun zehn oder 15 Atomkraftwerke am Netz haben oder keines, macht kaum einen Unterschied..." ... "Die Vorstellung, die uns von Umweltpolitikern vermittelt wird, die Erzeugung von alternativer Energie sei praktisch kostenlos, finanziere sich von selbst und würde sogar zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, ist eine naive Illusion"...
  
  
Doch die Grünen reden immer noch von tausenden Arbeitsplätzen in Rheinland-Pfalz. Statt Aussagen zu widerlegen, beschimpfen Sie die Kritiker der landesweiten Umweltzerstörung mit 'blanken Unsinn'.
CDU fordert Baustopp für neue Windräder - SWR-Landesschau 03.09.2014
Was arbeiten eigentlich die Grünen, bzw. mit welchen Tätigkeiten besetzen diese Leute welche Arbeitsplätze?  Ob sie evenuell ihre eigenen hinzu zählen - wo sie sich als Kumpane der Windindustrie doch so sehr um die großflächige Vernichtung der Natur und deren Belange bemühen? 
 
Die falsche Förderung von Erneuerbaren und Atomkraft zerstörten den Markt und Firmenwerte, sagt Verbund-CEO Anzengruber. Dem Klimaschutz helfe das nicht...
Schlechte Umsetzung der Energiewende schwächt Unternehmen - Die Presse.com 03.09.2014
"Die E-Wirtschaft brauche aber funktionierende Märkte, die durch die EU-Tendenz zur Planwirtschaft zerstört würden. So seien die Großhandelspreise für Strom..."  

Im Rahmen eines Rechtsstreites vor dem VG Koblenz wurde der zuvor beschlossene Baustopp für drei WEA im Birkenfelder Wald wieder aufhoben. Begründung: Das Streitobjekt 'Rotmilanbrut' habe dort während der Genehmigungsphase noch nicht existiert.
Windräder im Birkenfelder Stadtwald: Baustopp ist aufgehoben - Rhein Zeitung 03.09.2014
Pech für die Vögel. Den absoluten Vorrang für die Errichtung und die Netzeinspeisung haben die Windräder. Nicht nur die Tiere selber, sondern auch deren Lebensräume müssen zurück weichen. Für einen nicht funktionierenden Klimaschutz. Nun sind die klagenden Vogelschützer wieder an der Reihe. Ob sie die Errichtung und Inbetriebnahme abwarten und den befürchteten Vogelschlag beobachten und dokumentieren? Zwecks Erlangung eines Betriebsstopps? Die Tötung von Tieren ist immerhin ein strafbares Delikt. Zudem kann "die Naturschutzbehörde durch Rechtsverordnung oder Einzelanordnung für die Lebensstätten bestimmter Arten, insbesondere ihre Standorte, Brut- und Wohnstätten, zeitlich befristet besondere Schutzmaßnahmen festlegen." Naturschutzgesetz § 43 (5). Ob eine politisch dominierte Behörde das tut, steht jedoch auf einem anderen Blatt.
 
   
 

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