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Naturstrom- und Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre Folgen 
Aspekte gegen Sichtbehinderung, Lärm und Zerstörung des Orts- und Landschaftsbildes in Verbindung mit der unökologischen und unwirtschaftlichen Nutzung
 regenerativer Energieträger. Hier finden Sie keine nach oben steigenden Gewinnkurven, sondern die zunehmenden Probleme mit dem 'Naturstrom' 
Der ökologische Energiemix - ein Mix aus Lügen, Halbwahrheiten und Suggestionen
Wind- und Solarstromanlagen funktionieren nur im Zusammenspiel mit konventionellen Wärmekraftwerken und sind daher im Prinzip überflüssig. Sie können auch den  'gesetzlichen Atomausstieg' nicht beschleunigen. Jede Medaille hat zwei Seiten - hier sehen Sie die Rückseite der vorne polierten Medaille und finden fortlaufend eine Menge Informationen, kritische Kommentare, Pressespiegel und Beiträge im Zusammenhang mit der Nutzung der Windenergie.
Europa bei Nacht
Europa bei Nacht
... und wo ist die Sonne - die unerschöpfliche Energiequelle?
Haben Sie es schon bemerkt? Je mehr Wind- und Solarstromanlagen in unseren Landschaften umher stehen, desto dramatischer werden die täglichen Unwettermeldungen und Klima-Abnormalitäten.
Um auch in Zukunft damit weiter machen zu können, wird es auch in den Folgejahren zunehmend schlimme und von politisch gesteuerten Institutionen zuvor prophezeite Unwetterkatastrophen geben!
Es geht ums Geld und nicht um den Schutz der Natur und ihre Belange - schon gar nicht um den Klimaschutz. 
Energiewende-so-nicht.jpg
Möchten Sie mit Ihrem eAuto nur dann fahren, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint? Welche Kern- und Kohlekraftwerke wurden bisher - außer zwangsweise von der Politik abgeschaltet - durch Wind- und Solarkraftwerke ersetzt?
Kathedralen des Glaubens Kathedralen des Glaubens. Energiewende - Nein danke!
Nicht in meinem Hinterhof, nicht in unserer Landschaft, nicht in unseren Wäldern!
 

Die grüne Bewegung hat sich zu einem profitablen Geschäft...

Energiegenossenschaften in Deutschland
Naturschutz für die Küste Das Netzwerk der Vernunft
Rodung für Windkraftanlagen im Wald

25.06.2016
"In einigen Bundesländern soll das Ausbau-Tempo von Windkraft-Anlagen gedrosselt werden. Damit sollen hohe Zusatzkosten wegen fehlender Leitungen verhindert werden. Die würden zulasten der Verbraucher gehen..."
Bund will Ausbau von Windanlagen reduzieren - FAZ 25.05.2016
Ein Bericht über eine unwirtschaftliche und nicht klimaschützende Energieerzeugung.Wie dereinst der Aufbau - so auch der Abbau einer unwirtschaftlichen Energieerzeugung - in Salamitaktik. Und die 'Populisten', jedenfalls jene, die inhaltlich qualifizierte Leserbriefe schreiben und auch rechnen können, melden sich scharenweise und erhalten die höchste Zustimmung. Politiker aller Länder, höret die Signale!
 

24.05.2016
Der Fluch der Dezentralität: Windrad-nach-Sturm.pngHeftige Probleme mit dem Klimawandel haben offenbar jene Gerätschaften und Maßnahmen, welche ihn aufhalten oder gar verhindern sollen. Als da sind: Windkraftanlagen mit gebrochenen Rotorflügeln, auf Dächern installierte Solarstromanlagen - aber auch von Umwettern zerstörte Energiemais-Äcker. Dann lieber doch ein sturmsicheres, herkömmliches Kraftwerk, welches nicht nur während sondern auch nach heftigen Unwettern verlässlich elektrischen Strom liefert.
Unwetter zerstört mehrere Häuser und Windkraftanlage - t-online.de 23.05.2016
Wenn ein Windrad errichtet wird, dann wird die geneigte Leserschaft stets darüber unterichtet, wie viele Haushalte wieder mal mit 'klimafreundlichem Ökostrom' versorgt werden. Wie viele Haushalte nun von dem zerstörten Windkraftwerk oder auch von weggeflogenen PV-Anlagen heftige Probleme haben und nun plötzlich auch nicht mehr mit Strom versorgt werden, das verschweigen wieder mal die weitverbreiteten Nachrichten unserer am dpa-Stream hängenden Lückenpresse.
 

Einschließlich 7,15 Mio Euro aus der Kasse des Umweltministeriums wird in Gaildorf am Kocher der erste Naturstromspeicher gebaut. Dort herrschen "moderate Windgeschwindigkeiten" - so die Würdigung. Womit wohl gemeint ist, dass es keine Stürme mit gebrochenen Flügeln geben wird. Mitten im Wald, auf einem Höhenzug der Limpurger Berge, sollen vier Windkraftanlgen mit einem im Sockel versehenen Wassereservoir im Zusammenspiel mit einem ebenfalls zu errichtendem Pumpspeicherkraftwerk im Tal dazu beitragen, das Gelingen eines "zukünftigen Strommarktes mit einem Anteil von rund 80% Erneuerbarer Energien" abzusichern. Wie viele Haushalte der Region davon profitieren, wird nicht erläutert. Ersichtlich über die Baugenehmigung erfreut, geht es nun ans Werk, die heftigen Eingriffe in die Natur mit einem Amphibienzaun zu schützen - "damit sich die Gelbbauchunken die Baugrube nicht als Platz zum Laichen aussuchen". Und die Haller Bundestagsabgeordnete Annette Sawade (SPD) ist überzeugt, mit diesem Projekt "langfristig von fossilen und atomaren Energiequellen wegzukommen". Was sie unter langfristig versteht, bleibt ihr Geheimnis. Immerhin diskutiert derzeit die EU-Kommission - ein ebenso langfristiges Ziel - die friedliche Nutzung der Kernenergie zu reaktivieren.

Die Rodungs- und Wegeausbaumaßnahmen im Forst sollen bis Ende 2017 ausgeglichen zu 100% aufgeforstet werden. Auf Flächen, welche zuvor dafür umbenannt wurden. Mit "standortgerechten und naturnahen Baumarten"! Was sind wohl naturferne Baumarten? Die aktiven 'Klimaschützer' haben auch daran gedacht, den "ein bis zwei Millionen Kahlrückigen Waldameisen" in mehr als 200 m Entfernung eine neue und bessere Heimat zu verordnen. Und eine knappe Mehrheit von 56,4% des Bürgerentscheides hat den Maßnahmen zugestimmt. Darauf einen Underberg! - falls Ihnen diese Infos den Magen gesäuert haben.  

Nachtrag: Ob es einem Leser den Magen verdorben hat, hat er nicht mitgeteilt. Aber weiter recherchiert hat er und seinen Beitrag dazu gesendet:
"Es handelt sich um ein 80 Millionen Projekt. Fertigstellung ist geplant 2018. Mit 4 x 5 MW installierter Leistung werden 44 GWh/a veranschlagt. Das sind 25 % Ausnutzung. Durchschnitt in Baden-Württemberg sind 16 % - 56 Prozent über dem Landesdurchschnitt. Ein sehr ambionierter Wert. Wie die Preise für 2018 bei der Inbetriebnahme sein werden, weiß man heute noch nicht. Deshalb habe ich mit den Preisen von April 2016 gerechnet und angenommen, die Anlagen schaffen 90 % des Referenzertrages.

Dann werden die Anlagen für 16 Jahre mit 8,69 ct/kWh gefördert. 44 Mio. kWh/a x 16 Jahre x 0,0869 €/kWh = 61.177.600 Euro. Plus die restlichen 4 Jahre mit 4,83 ct/kWh = 44 Mio. kWh/a x 4a x 0,0483 = 8.500.800 €. Summe = 69.678.400 -  rund 70 Mio. Euro.

Das Projekt mit wird 7,15 Mio € vom Bundesumweltministerium gefördert. Die verbleibenden knapp 3 Mio. Euro - bis der Investionsbetrag von 80 Mio. erreicht ist - könnten dann durch höhere Einnahmen mit Einspeisung aus dem Pumpspeicherwerk erzielt werden. Nicht gerechnet sind dabei Ausgaben für Kreditzinsen, Lohnkosten, Wartungen, Reparaturen und Gewerbesteuer."  Na ja, ein äußerst windiges Geschäft! Die Bürger_innen werden es mit Interesse beobachten.
  

Wie man mit falschen Fragen die 'richtige' Gesinnung kreiren kann. Das demonstriert das Portal des Baden-Württembergischen Umweltminsteriums und nimmt Bezug auf eine 'Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS)' mit dem Impressum "Greenpeace Energy eG". Muss man sich da wundern, wenn von den aktuellen (17:41 Uhr) Teilnehmern der Abstimmung 1.164 dafür und mehr als das Doppelte (2.304) dagegen gestimmt haben. Wer glaubt denn eigentlich in dieser Sache den religiösen Fanatikern noch?
Enegiewende machen wir - Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Die falsche Fragestellung: "Kostet der Ausbau der Erneuerbaren Energien unterm Strich weniger als der langfristige Betrieb von Kernkraftwerken?"


Eine Windkraftanlage oder eine PV-Installation - oder viele davon - lassen sich niemals mit einem Kernkraftwerk vergleichen. Es ist die typische Methode des grünen Intellekts, statt Aufklärung zu schaffen, technische Unkenntnisse der Allgemeinheit für politisch-dogmatische Ziele zu missbrauchen und Verwirrung zu produzieren.  Der Vergleich ist genau so dumm, als würde man die Leistungsfähigkeit einer Ameise mit der eines Elefanten vergleichen. Oder können 1 Million in der Summe gleich starke Ameisen einen indischen Arbeitselefanten ersetzen, welcher Baumstämme aus dem Urwald zum Lagerplatz schleppt? Wind- und wetterbedingt arbeiten 1 Million Wind- und Solarstromanlagen genau so chaotisch wie ein nicht steuerbares Ameisenheer. Daher ist bereits die Frage nach einem Stromkostenvergleich unsinnig. 
 

23.05.2016
Nun reicht es auch dem Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel - hoffentlich verlässlich. Er will verhindern, dass er gleich zu Beginn seiner möglichen Kanzlerkandidatur einen Strompreisschock verantworten muss...
Würgt Berlin den Windkraft-Boom ab? - Die WELT online 22.05.2016
"Spielräume für weitere kostensteigernde Beschlüsse im EEG sind aus Sicht des Ministeriums ... nicht vorhanden."
 
Statt sich auf das für Menschen und Tiere unverträgliche Stickstoffoxid NO2 zu kümmern, hat die Politik das für alle Lebewesen existentiell notwendige Spurengas CO2 (Kohlenstoffdioxid, Kohlensäure) als giftiges Treibhausgas verunglimpft und mit Hilfe der Medien an den Pranger gestellt. Nach dem Motto: "bad news are good news" haben diese das Thema bereitwillig aufgegriffen und verbreitet.  
EU: Deutschland ist der größte Umwelt-Verschmutzer in Europa - DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTTEN 23.05.2016
"NO2 führt zu chronischen Atemwegserkrankungen und soll auch Krebs erregen"
- lautet eine Information. Dann werden die Menschen wohl eher an Krebs zugrunde gehen, als von einem CO2-induzierten Klimawandel. Oder ist CO2 etwa auch krebserregend? Lebewesen können sich an einen allmählichen Klimawandel bestens anpassen, etwa auch an Krebskrankheiten?
  


21.05.2016
Jetzt muss sich die neue Partei AfD aber mächtig anstrengen - damit sie gegen die Grünen das Rennen um die Abschaffung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes EEG gewinnen kann.  
Windkraft: Grüner Spitzenpolitiker Habeck will Ausbau im Norden bremsen - DIE WELT online 20.05.2016 
Oder ist es die Angst der Grünen, dass sich ihre einstigen Stammwähler bereits vor den nächsten Wahlen bei der AfD umschauen? Immerhin empfiehlt es sich, langjährige Politiker anhand ihrer Taten in der Vergangenheit und nicht anhand ihrer Worte für die Zukunft zu beurteilen. Wenn der 'Superstar' Robert Habeck seine Absichten glaubhaft vertreten will, dann sollte er aufgrund seiner Vergangenheit erst einmal demütig in die hinteren Reihen zurücktreten und nicht statt dessen versuchen, ein bundespolitisches Spitzenamt anzustreben.  
 
Ein Leserbeitrag: Die Entwicklung des CO2-Emissionsfaktors für den Strommix in Deutschland in den Jahren 1990 bis 2014 offenbart die klimapolitische Ineffizienz als Folge des Erneuerbare-Energien-Gesetzes EEG. Wenn man die ersten 10 Jahre anschaut, dann gab es durch die Abschaltung von Braunkohlekraftwerken im Osten eine deutliche Verringerung dieses Wertes von 762 g/kWh in 1991 auf 638 g/kWh in 2000 um 124 g/kWh.

Danach wurde das EEG-Gesetz eingeführt, wobei bisher 90 GW EEG-Anlagen errichtet wurden und wofür der deutsche Stromkunde inzwischen 24 Mrd. EURO im Jahr bezahlen muss. Trotzdem nahm dieser Wert von 2000 bis 2014 nur noch um 29 g/kWh ab.

Von 2010 bis 2014 stieg dieser Wert aber wieder um 29 g/kWh an. Der niedrigste Wert von 2010 wurde seither nicht wieder erreicht. Kein Wunder, da im März 2011 aufgrund der Ereignisse von Fukushima die 8 ältesten Kernkraftwerke abgeschaltet und anschießend stillgelegt wurden. Die Braunkohle musste die weitere Stromversorgung sicher stellen.
 

Datenquelle: Umweltbundesamt - de Grafik wh
Um das deutsche CO2-Emissionsziel zu erreichen sollen ab diesem Jahr sukzessive Braunkohlekraftwerke stillgelegt werden. In den 90iger Jahren war dies wegen vorhandenen Überkapazitäten noch problemlos möglich. Wenn 2021 und 2022 die letzten 6 Kernkraftwerke der 1.400 MW-Klasse vom Netz gehen, dann wird die Lage eine völlig andere sein. Da bis dahin weder die Höchstspannungstrassen von Nord nach Süd betriebsbereit und die Grundlast über Speicherung von EEG-Strom schon gar nicht möglich sein wird, werden dringend Grundlastkraftwerke benötigt.

Daher darf davon ausgegangen werden, dass die Gefahr von Stromabschaltungen bis 2022/23 deutlich ansteigen, und dass der Index CO2-Ausstoß in g/kWh im Jahr 2023 höher sein wird als 13 Jahre zuvor im Jahr 2010.

Sicher werden aber die Kosten der Energiewende weiter ansteigen. Zusätz
liche Preistreiber der nächsten Jahre erweisen sich vor allem die notwendigen Netzstabilisierungsmaßnahmen. Deutliche Anzeigen dafür sind die Kostenzunahme für den Redispatch, für vergütete Abschaltungen von Windanlagen bei Überangebot und die Vergütung von abschaltbaren Lasten, falls zu wenig EE-Strom zur Verfügung steht. Daneben wird der Schattenpark an Reservekraftwerken kontinuierlich zunehmen, da konventionelle Anlagen aufgrund des sehr niedrigen Strompreises an der Strombörse (was letztlich an der Subventionierung der EEG-Anlagen liegt) nicht mehr wirtschaftlich arbeiten - aber "am Leben gehalten" werden müssen. Die Quittung dafür erhält der Stromkunde mit seiner Stromabrechnung.
 

20.05.2016
Der Deutsche Arbeitgeber Verband hat einen ersten Aufsatz des Analysten Dr. Björn Peters unter dem Titel „Energiepolitik im 21. Jahrhundert“ veröffentlicht. 
Energiepolitik im 21. Jahrhundert  - oder "des Volkes neue Kleider" - Deutscher Arbeitgeber Verband 19.05.2016
Empfehlungen: 1. Die Gestaltung von Zielsetzungen nach physikalischen, technischen und wirtschaftlichen Regel vornehmen. In der Energiepolitik geht es darum, "alles zu fördern, was den Verbrauch fossiler Rohstoffe effizient und effektiv senkt oder substituiert, und alle gesetzlichen Maßnahmen regelmäßig dahingehend zu überprüfen, ob sie uns langfristig diesen Zielen näherbringen."  
2. Das Effizienzprinzip: Beachtung der volkswirtschaftlichen Kosteneffizienz
3. Das Neutralitätsprinzip: Die Beachtung der naturwissenschaftlichen Grundlagen und der technologischen Entwicklung bei gleichzeitiger Technikneutralität.  
  

 19.05.2016
Freier Warenverkehr - was ist das?  "Im EU-Binnenmarkt darf nichts den Austausch von Waren über die Grenzen behindern. Vor allem Zölle und mengenmäßige Beschränkungen oder Maßnahmen gleicher Wirkung sind laut Art. 28 bis 32 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) verboten. Waren, die in einem Staat des Binnenmarktes nach dort geltenden Vorschriften hergestellt worden sind, dürfen in jedem Staat des Binnenmarktes verkauft werden, auch wenn dort andere Vorschriften gelten" (http://goo.gl/ZdtIHQ).

Wer nun in Sachen Stromhandel die Bestimmungen hinterfragt, muss sich nicht wundern, dass es für den Strom aus regenerativen Energien Ausnahmen geben muss. Oder kann sich Otto Normalo einen billigeren Strom aus den Balkanstaaten bestellen?  
Teuerstrom - die offensichtlichsten Folgen der Energiewende
Haushaltsstrompreise_Europa.png
Datenquelle: Eurostat http://goo.gl/7IyMNR
Natürlich haben unsere Politiker dafür gesorgt, dass EEG-Strom vom freien Warenverkehr ausgenommen wird und haben sich diese Ausnahme auch vom Europäischen Gerichtshofes (EuGH) bescheinigen lassen. Der Europäische Gerichtshof respektiert den imaginären Klimaschutz als politisch übergeordnetes Ziel, welches über dem Gesetzesverstoß des freien und konkreten Warenverkehrs liegt. Die Nutzung erneuerbarer Energiequellen zur Stromerzeugung würden dem Umweltschutz dienen, da sie zur Verringerung der Emissionen von Treibhausgasen beitragen, welche zu den Hauptursachen der Klimaänderungen zählen. Mit seinem Urteil unterwirft sich die oberste Rechtsprechung einem ideologischen Dogma, dem es bisher nicht gelungen ist, den erneuerbaren Energiequellen samt ihren Emissionsvermeidungen einen Schutz gegen Klimaänderungen nachzuweisen. Ein Sieg der politischen Ideologie über die reale Physik und Natur! Allein schon mit den ausgedehnten Rodungen von Wäldern zwecks Errichtung von Windkraftanlagen und den vieltausendfachen Vogel- und Fledermaustötungen offenbaren die Realitäten das Gegenteil von Umweltschutz.

Zudem wird der weitere EEG-Ausbau die Energiearmut als ein europaweites Problem steigern. "Im Durchschnitt kann sich jeder Zehnte die hohen Stromkosten nicht mehr leisten, wobei in einigen Ländern der Anteil einkommensschwacher Haushalte besonders hoch ist. Laut Eurostat kann ein Drittel der bulgarischen Bevölkerung (33%) den Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. In Kroatien waren 30% und in Rumänien 29% der Haushalte mit den Stromkosten überfordert. Am anderen Ende der Scala stehen Luxemburg und Schweden mit etwas mehr als 3%. In Deutschland ist der Anteil um knapp 17% gestiegen, von 3,6% in 2013 auf 4,2% in 2014" (http://goo.gl/KY3Yu5).

Es bietet sich an, hier noch einmal an den diesjährigen Muttertag zu erinnern: Wegen negativen Preisen an der EEX-Strombörse mussten aus EEG-bedingten Gründen am 08. Mai 2016 von 10 bis 17 Uhr 352 GWh Strom verschenkt und noch 21,3 Millionen Euro hinzu gegeben werden, damit die Beschenkten auch bereit waren, das Stromgeschenk anzunehmen. 352 GWh Strom reichen aus, um 100.500 Vierpersonenhaushalte ein Jahr lang verlässlich mit elektrischen Strom zu versorgen. Natürlich sind solche zunehmend wiederkehrenden Geschenke nicht für Haushalte, die ihre Zahlungsverpflichtungen nicht mehr bedienen können.
Purer Öko-Sozialismus - so wie eben die Dinge liegen!
 

18.05.2016
"In Ostfriesland weht nicht selten ein scharfer Wind. Und genau das hat Kommunen im Landkreis Aurich in eine Art Goldgräberstimmung versetzt. Die Windkraft verspricht fette Gewinne, da will die öffentliche Hand gern mitverdienen. Faktisch hat der Landkreis Windräder beantragt, genehmigt, betreibt sie und soll nun auch noch für die Kontrolle zuständig sein. Und genau diese Kontrolle sehen vom Lärm der Windräder genervte Anwohner beim "Windunternehmer Landkreis" nicht gut aufgehoben..."
Windiges Geld: Dubiose Geschäfte mit der Windkraft - NDR.de 17.05.2016  
"Die zerstörte Idylle" ... "Der Lärm ist immer da" ... "Landkreis in der Doppelrolle" ... "Landkreis im Windrausch" ... "Landesregierung schaut zu" ...
 
In Ostfriesland weht nicht nur ein scharfer Wind -dort dröhnen auch ununterbrochen die Windkraftanlagen für die Energiewende. Nur wer selber finanziell an diesen Monstern beteiligt ist, überhört gerne dieses ständige Dröhnen und riskiert gesundheitliche Gefahren aus dem Lärmspektrum des niederfrequenten Infraschalls. Zunehmend mehr Kommunen beteiligen sich aus finanziellen Gründen in unzulässiger Weise an den großen Windkraftprojekten und setzen ihre Bürger_innen einem ständigen Lärmterror aus. Zum Wohle der betroffenen Bevölkerung oder doch lieber, um Kasse zu machen? Für den persönlichen Profit der Betreiber und für Politiker mit Zugriff auf die Gemeindekassen.    
Wenn der Wind krank macht - NWZ online 18.05.2016
Kaum zu glauben ist hierbei, dass es immer noch "Forschungs-Windparks" geben muss... "Schallopfer“ gibt es überall im Nordwesten"..."Tinnitus, Dauerkopfschmerzen, Schlafstörungen, Bluthochdruck, Herzrasen" - Opfer der politischen Energiewende? "Für eine Schädigung der Gesundheit durch Infraschall gebe es keine Belege" - behaupten Politiker_innen, wenn sie keine Lust haben, sich kritisch mit einer  Sache zu befassen.
Hinzu kommt auch, dass sich Politiker insbesondere dem Druck heimischer Produzenten beugen. Denn letztere sind in der Regel besser organisiert als Verbraucher und Bürgerinitiativen, weil bei Produzenten der Streitwert pro Kopf wesentlich höher ist, was zudem die Gründung schlagkräftiger Lobbygruppen begünstigt. Und je weniger die Leute wissen und aufgeklärt werden, desto mehr erliegen sie den einfachen Lösungsansätzen der politischen Marktschreier.
 
Eine sinnvolle Stromerzeugung sollte sich eigentlich an der Anzahl und Verteilung der Bewohner eines Landes oder einer Region orientieren. Die herkömmliche Energieversorgung hat dies immer getan. Dort wo sich Industrie und Gewerbe angesiedelt haben und wo die meisten Leute leben, wurden die Kraftwerke errichtet. In Ballungszentren und nicht irgendwo in der Pampa mit den längsten Stromleitungen.

Die politische Energiewende ist auch deshalb ineffizient, weil EEG-Kraftwerke dort errichtet werden, wo die geringste Verbraucherdichte ansteht - auf dem freien Land, in Feld und Flur und fernab auf den Höhenzügen unserer Mittelgebirge. Ideologisch wird dieses Vorgehen mit dezentraler Erzeugung beweihräuchert. Schaut man sich die Daten an, dann steht Brandenburg mit 2,37 kW/Einwohner an der bundessrepublikanischen Spitze. Was gleichbedeutend mit einem Windkraftwerk von 2,3 MW/1000 Einwohner ist. Kein Wunder, wenn praktisch jedes Dorf oder jede Kleinstadt von diesen Standriesen umzingelt ist. Als direkte Folge der vom EEG geschürten Profitgier der Klimaschutzlobbyisten.

Die grünen und linkspopulistischen Massen wohnen ja in den Ballungszentren und müssen sich über die Zerstörungen an belebter Natur, Umwelt und den Beeinträchtigungen der Landbevölkerung nicht sorgen. 
Der Strom kommt für sie ja aus der Steckdose. Mit der höchsten Bevölkerungsichte steht unsere Hauptstadt Berlin sogar einsam mit 0,001 kW/Einwohner installierter Windkraftleistung am unteren Ende. In der Gesamtbetrachtung stehen in den Ländern mit der höchsten Einwohnerzahl die wenigsten Windkraftanlagen. Während die per EEG verursachten Stromkosten bundesweit auf alle Verbraucher umgelegt werden, kümmert sich die Politik keineswegs um eine gerechte Verteilung aller EEG-bedingten Belastungen von Mensch und Umwelt? "Mehr Gerechtigkeit wagen" lautet das Thema einer SPD-Wertekonferenz im Berliner Willy-Brandt-Haus, welches die Partei in ihr Wahlprogramm schreiben will. Ob sie die Gerechtigkeit auch bei der Energiewende einbeziehen wird?  
 

17.05.2016
Keine 100 Prozent Erneuerbare Energien mehr - das hat Dänemarks gegenwärtige Regierung beschlossen und damit ihren einst von allen Grünjüngern gelobten 'Königsweg' verlassen. Weil dann die staatlich fixierten Subventionen nicht mehr wie bisher laufen, spricht die Windkraftlobby gleich von Sabotage.
Dänen stoppen Energiewende - taz.de 17.05.2016
"Baupläne für fünf neue Offshore-Windkraftparks müssten gestoppt werden..."
 
Nimmt man für Dänemark die aktuellen Stromerzeugungsdaten für das laufende Jahr 2016, dann zeichnet sich für die dort eingesetzten Energieträger bis zum 17.05.2016 17:00 Uhr die folgende Verteilung ab.
Biomasse
(MWh)
Fossil Gas
(MWh)
Fossil Hard coal
(MWh)
Fossil Oil
(MWh)
Solar
(MWh)
Waste
(MWh)
Wind Offshore
(MWh)
Wind Onshore
(MWh)
Gesamt
(MWh)
211.634 2.115.000 3.984.731 87.084 259.707 527.519 1.787.473 3.007.098 11.980.246
1,77 % 17,65 % 33,26 % 0,73 % 2,17 % 4,40 % 14,92 % 25,10 % 100 %
Datenquelle: transparency.entsoe.eu - Actual Generation per Production Type
Wenn nun die dänische Regierung bei einem Anteil von 42 % EE die Energiewende stoppen, also ihren 'Königsweg' verlassen will, dann muss sie wohl ziemlich blöd sein. Wo doch unsere Politiker 100 % fordern. Dann wird eben Deutschland die Vormachtstellung übernehmen und der Welt zeigen, wohin der Weg verläuft - oder?  

100 Prozent Erneuerbare Energien - was bedeutet dies für die Realität? Der gegenwärtige Stand aller EE am Anteil aller Energieträger in der Bundesrepublik liegt gemäß der AG Energiebilanzen bei 12,5 % von 13.306 PetaJoule. Um den Anteil der EE auf 100 % zu steigern, müssten alle bisher installierten Wind-, Solar- und Bioenergieanlagen um das 8fache erweitert werden. Samt allen damit einhergehenden Beeinträchtigungen für Menschen, Tiere und Umwelt. Ende 2015 sind es laut Bundesverband Windenergie 25.980 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 41.651 MW. Die Kraftwerksliste der Bundesnetzagentur listet nicht die Anzahl der PV-Anlagen, aber deren Gesamtleistung mit 38.850 MW und die der Biomasseanlagen mit 6.931 MW auf. In der Summe 87.432 MW. Wären sie alle zeitgleich und verlässlich einsetzbar, würde dies bereits im Winter einer ständigen Lastdeckung in DE dienen. Im Sommer und zu anderen lastschwachen Phasen wäre der Bedarf erheblich geringer und zahlreiche EE-Anlagenbetreiber müssten sich die Aufteilung organisieren. Der Streit darüber, welche EEG-Betreiber je nach Wetterlage an der 'ökologischen' Stromversorung teilnehmen dürfte, wäre programmiert.

Wer also jetzt noch mehr EEG-Stromerzeuger fordert (100 %), schafft damit lediglich unwirtschaftliche und der Netzlast entsprechend unangepasste Überkapazitäten, welche vom Netzbetreiber abgeschaltet werden müssten. Derartige Forderungen basieren auf eine Lösung á la Milchmädchenrechnung für in dieser Sache unbedarfte Bürger_innen, welche sich schon aus beruflichen Gründen mit dem Thema Stromversorung nicht befassen können. Denn EEG-Stromerzeuger fungieren nur wetter- und tageslichtabhängig und nicht zeitgleich mit dem nachgefragten Bedarf. Der gesamte inzwischen an die 40.000 MW heranreichende DE-Solarpark fällt jede Nacht komplett aus. Auch über 40.000 MW installierte Leistung der Windkraftanlagen helfen bei Schwachwind oder Windstille und einer angenommenen Nachfrage von 50.000 MW ebenso wenig wie die vorhandenen Biogasanlagen weiter. Mit EE-Anlagen lässt sich das 50 Hertz-Gleichgewicht aus Angebot und Nachfrage nicht fixieren.

Bei NULL Sonne und bei NULL Wind führen sämtliche Steigerungen der PV- und Windkraftanlagen nur zu weiteren Kosten und Umweltbelastungen und nicht zu einer Verbesserung, sondern einer Verschlechterung der Stromversorung. Denn die Multiplikation mit einer beliebig hohen Anzahl von Windkraftanlagen führt bei NULL Wind immer zum gleichen NULL-Ergebnis. Für die PV-Technik gilt dies bereits jede Nacht.

Fazit:
Selbst wenn anstelle von 2 % nun 100 % der bundesrepublikanischen Fläche mit Wind- und Solarstromanlagen zugestellt würden, könnte aus wind-, wetter- und lichtbedingten Gründen eine solche Stromversorgung niemals funktionieren. Und weil die von der EEG-Lobby propagierten elektrischen Speichereinheiten prinzipiell Stromverbraucher und keine Stromerzeuger sind - also die Stromnachfrage nur mächtig anheben - würden auch '200 % Landesflächen' (Doppelbelegung) für eine verlässliche Stromversorgung nicht ausreichen. Und dem 'globalen Klima' wäre das ganze Spektakel sowieso gleichgültig.
 

16.05.2016
Die Denkfabrik "Agora Energiewende" sagte die Ökostrom-Vollversorgung zu Pfingsten voraus. Die Grünen jubelten bereits über den "historischen" Erfolg. Doch dann wurde es nichts mit dem Grünstrom-Rekord. Das meldet aktuell die WELT online.
Grüne jubeln zu früh über Ökostrom-Vollversorgung

Vom Hörsaal in den Plenarsaal: Und der grüne Politiker Oliver Krischer, studierter Biologe mit praktischen Erfahrungen als 'Mitarbeiter' im Bundestag und NRW-Landtag - daher bestens als Sprecher der Energiewirtschaft geeignet - kann es sich als einer der obersten EE-Freudenheuler nicht verkneifen, 100 % 'erneuerbare Energien' zu fordern. Ob der Mann sich überhaupt trauen würde, mal eine Vorlesung in einem Hörsaal für Studenten der Elektrotechnik zu leisten? Zum Thema Erzeugung und Verteilung von elektrischer Energie? Schwafeln in den Parlamenten ist wohl wesentlich einfacher. Die Überheblichkeit solcher Politiker ist nicht mehr zu übertreffen.    
 
Die Mehrheit hat immer recht.
Ein wohl unumstrittenes Gebot in der linkspopulistischen Protestkultur. Deshalb müssen desinformierte Massen aufgeboten weden, um ein politisches Dogma durchzusetzten. Welches sozialwissenschaftliche Institut sieht sich in der Lage, eine repräsentative Umfrage über den technisch-physikalischen (Aus)Bildungsstand von linkspopulistischen Umweltaktivisten anzufertigen? Elektrische Energiegewinnung und -verteilung ist ein technisches Problem mit physikalischem Hintergrund. Ob Aktivisten, welche sich zwecks politischem Widerstand in ein Gleisbett einbetonieren lassen, überhaupt verstehen, wogegen sie - teils mit Gewaltanwendung - protestieren? Wohl kaum. Doch dürfte es wohl eher das dogmatische Ziel sein, mittels medialer Aufmerksamkeit die gegenwärtige Gesellschaft zu zersetzen, um sie in eine linksdiktatorische zu transferieren. Mit fachlich nicht nachvollziehbaren, dafür angstmachenden Begriffen. Beispielsweise dem angeblich global gefährlichen Klimawandel, dem giftigen CO2 etc. - welche allesamt eh nicht aufzuhalten sind. Ob es in hundert Jahren nun kälter oder wärmer wird - Menschen, Tiere und Umwelt werden sich anpassen.

"24 Stunden lang hatten Braunkohle-Aktivisten das Kraftwerk "Schwarze Pumpe" in der Lausitz besetzt. Vattenfall musste das Kraftwerk erheblich drosseln, weil der Kohlenachschub ausging..."  
"Herzschlagader" von Schwarze Pumpe war abgeklemmt - rbb24 online 15.05.2016
Wer hätte die Schuld auf sich genommen, wenn die Fernwärme für Wohnungen, Betriebe, Schulen und Krankenhäuser einfach mal ausgeblieben wäre? Und wenn erst noch die Stromversorgung nicht mehr funktioniert?  Wieso wird eigentlich immer nur gegen eine verlässliche Stromversorgung gekämpft, so lange die 'Erneuerbaren' es nicht schaffen. Und was soll das CO2-Geschwafel, wenn beispielsweise die chemische Industrie viel kritischer zu wertende Umweltbelastungen verursacht? Wo sind diese Aktivisten, wenn die Landwirtschaft auf riesigen Flächen die Umwelt mit 'Energiemais' komplett abtötet? 
 

15.05.2016
Die Kostentürme des 'EEG-Stromsystems' häufen sich. Immer öfter müssen die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) in den Betrieb der Kraftwerksbetreiber eingreifen. Laut Transparency Platform erreichten dafür im 1. Quartal 2015 die Kosten 233.899.207,03 Euro. Für das gesamte Jahr 2015 betragen die totalen Kosten des Managements der EEG-Misere 926.922.288,32 Euro.

Om 1. Quartal 2016 sind es bereits 315.751.725,27 Euro. Ein Anstieg um 35 %. Die totalen Kosten setzen sich aus denen der Redispatchmaßnahmen, den Kosten für das Coutertrading sowie 'sonstigen' nicht näher gelisteten Kosten zusammen. Eingriffe durch den ÜNB erfolgen entweder auf dem Weg des so genannten Redispatch oder des Countertradings. Beim Redispatch beauftragt der ÜNB einen oder mehrere Erzeuger, ihre Kraftwerke zu drosseln, während an anderer Stelle Kraftwerke hochgefahren werden, um das 50 Hertz-Gleichgewicht im Netz zu halten. Das funktioniert aber nur mit der herkömmlichen Kraftwerkstechnik und nicht mit wind- und wetterabhängigen Stromerzeugern. Gleichgewichtsstörungen im Netz orientieren sich ja nicht am augenblicklichen Wetter sondern an Angebot und Nachfrage. Beim Countertrading agieren die ÜNB an kurzfristigen Märkten, um in den Gebotszonen Strom zu kaufen oder zu verkaufen und auf diesem Wege Engpässe im Netz zu beseitigen. In Deutschland gibt es 12 Gebotszonen.
 

Costs-of-Congestion-Management.png
Datenquelle: ENTSO-E - Transparency Platform
Abbildung: Steigende Kosten der Steuerung gegen die 'Netzverstopfung' durch EEG-Stromerzeuger - umzulegen auf alle Stromendkunden. Wenn es gleichförmig wie bisher so weiter läuft - der EE-Ausbau ohne strukturelle Anpassung an Verbrauch und Infrastruktur - dann werden bis Ende dieses Jahres allein die Kosten zur Behebung der durch Millionen diverser und per Wildwuchs in allen Landschaften verteilten EEG-Stromerzeuger verursachten Stauprobleme im Stromnetz an die 175 Mill. Euro heranreichen. 
 

14.05.2016
Nachlese zum Muttertag 2016:  Sie erinnern sich? Am 08.05.2016 war an der Strombörse EEX Zahltag für die deutschen Stromverbraucher. Den positiven Erlösen von 4.949.531 Euro standen negative Erlöse von 21.333.352 Euro gegenüber. Die Differenz dieses einen Tages von
 -16.383.821 Euro wird auf die Rechnungen der deutschen Stromendkunden verteilt. Das entspricht 0,20 Euro pro Kopf der Bevölkerung. Sind doch nur peanuts - oder? Schließlich ist DE ein reiches Land und kann sich deratige volkswirtschaftliche Entgleisungen leisten. Es geht ja um die Energiewende, welche mit allen ideologischen Finessen durchgezogen werden muss. Aus Gründen des von einer politischen Kaste propagierten, imaginären Klimaschutzes für Jahrzehnte voraus.
Auch um negative Erlöse zu erzielen, müssen zwecks Sicherung des deutschen Netzbetriebes, in vulgo - zur Vermeidung des landesweiten Blackouts -  im Geschäft der Netzbetreiber gewaltige Eingriffe in Form von Redispatchmaßnahmen vorgenommen werden. Also vorrangige Maßnahmen zur Umverteilung von Strommengen - auch ins benachbarte Ausland - mittels gesetzlichem Vorrang vor zuvor vertraglich abgeschlossenen Optionen zur Nutzung bestimmter Kraftwerksleistungen zu bestimmten Terminen. Für den 08. Mai 2016, dem diesjährigen 'Muttertag', listet das Redispatch-Portal die für die folgenden Kraftwerke getätigten Maßnahmen auf:   

Das Kohlekraftwerk Staudinger mit einer mittleren Leistungssteigerung um 220 MW in der Phase von 00:00 - 10:15 Uhr,
das 
Kohlekraftwerk Heyden mit einer mittleren Leistungssteigerung um 199 MW in der Phase von 00:00 - 11:30 Uhr,
das Pumpspeicherkraftwerk Waldeck 6 mit einer mittleren Leistungsminderung von 4 MW in der Phase von 00:30 - 08:00 Uhr, 
das Mineralölkraftwerk in Reserve Ingolstadt 4 mit einer mittleren 
Leistungssteigerung vom 40 MW in der Phase von 06:30 - 20:00 Uhr,
das 
Kohlekraftwerk Heyden mit einer mit einer mittleren Leistungssteigerung von 214 MW  in der Phase von 16:00 - 24:00 Uhr,
das 
Kohlekraftwerk Staudinger mit einer mittleren Leistungssteigerung von 121 MW in der Phase von 16:30 - 24:00 Uhr,
das Kernkraftwerk Brokdorf mit einer mittleren Leistungsabsenkung um 289 MW in der Phase von 18:30 - 24:00 Uhr,
das 
Kohlekraftwerk Heyden mit einer mittleren Leistungssteigerung um 146 MW in der Phase von 18:30 - 22:00 Uhr.
Summa summarum und ganz offensichtlich - keine besonders 'klimafreundlichen' Vorgänge.
  
Die mittels herkömmlichen Kraftwerken geleisteten Redispatchmaßnahmen dienen aufgrund der chaotischen Verbreitung von EEG-Anlagen der gezielten Verhinderung eines landesweiten Blackouts und zugleich der Sicherstellung des Transports von verkäuflichen oder verschenkbaren Strommengen ins benachbarte Ausland - oder im Klartext - dem sicheren 'Verklappen' des lückenhaften und volatilen Stroms aus EEG-Anlagen. Unabhängig von den an der EEX gehandelten Strommengen beträgt laut Redispatchportal der hierfür getätigte Umverteilungsaufwand an elektrischer Energie 10.500 MWh. Mit dieser an einem Tag verschwendeten Strommenge ließen sich 3.000 vierköpfige Haushalte ein ganzes Jahr lang verlässlich versorgen.
 
Gleichklang mit mehr Klimaschutz - was könnte das wohl sein? Gemäß grüner Lügen-These: Das "Festhalten am moderaten Ausbau der Windenergie bei gleichzeitigem Absenken der Stromgewinnung aus der Braunkohle." Als hätte es je einen 'moderaten Ausbau der Windenergie' gegeben.
Woidke droht mit Windkraft-Stopp - Märkische Allgemeine Zeitung online 12.05.2016
"Im Vorfeld eines Treffens zum weiteren Vorgehen in der Energiewende im Kanzleramt am Donnerstagabend brachte Woidke einen Ausbaustopp der Erneuerbaren in Brandenburg ins Spiel. „Wenn es keine fairere Verteilung der Kosten gibt, werden wir prüfen, ob wir unsere Ausbauziele noch einhalten können“, sagte er. Das sei keine Drohung, sondern ein Versprechen."  
Es ist immer besser, einer lernt etwas spät, als nie!


         
13.05.2016
"Mit Urteil vom 21. Januar 2016 (Az. 4 A 5.14) hat sich das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) mit verschiedenen verfahrens- und materiellrechtlichen Fragen im Rahmen der Klage einer anerkannten Naturschutzvereinigung und privater Grundstückseigentümer gegen den Planfeststellungsbeschluss für die 380 kV-Freileitung Bertikow - Neuenhagen („Uckermarkleitung“) befasst.

Es hat dabei erstmals § 4 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes (UmwRG) in der ab 26. November 2015 geltenden Fassung (Umsetzung des EuGH-Altrip-Urteils, Erheblichkeit von Verfahrensfehlern) ... angewandt. Im Ergebnis hat das BVerwG den Planfeststellungsbeschluss jedoch allein aus naturschutzrechtlichen Gründen für rechtswidrig und nicht vollziehbar erklärt, weil das Problem der Leitungskollision von Vögeln im Bereich von Natura 2000-Gebieten unzureichend abgearbeitet worden war. "  

Uckermarkleitung - Info-Service 9/2016 RAe Köchling & Krahnefeld
Schlagwörter: "Bekanntmachungsfehler, Kausalitätserfordernis bei relativen Verfahrensfehlern, Natura 2000, Vogelschlag, Schadens- begrenzungsmaßnahmen"
Anmerkung: Und wieder einmal zeigt sich, wo die besseren Naturschützer arbeiten: Im  Bundesverwaltungsgericht! Eine Schande für alle unseren amtlichen Naturschützer samt den klagebrechtigten Naturschutzverbänden, welche aktiv und argumentativ die EEG-Lobbyisten mit ihrem Klimaschutzgeschwurbel unterstützen. Die BVerwG-Entscheidung betrifft die Vögel - wann werden die Menschen von den EEG-Folgemaßnahmen geschützt?
Auf der Uckermarkleitung sollen ja auch die äußerst lückenhaften Windstrommengen von der Ostsee nach Bayern transferiert werden. Aufschluss über die Lückenhaftigkeit gibt das folgende Diagramm zur Leistungseinspeisung über die Zeit seit dem 1.1.2016 00:00 Uhr bis 13.05.2016 19:30 Uhr. EEG-Lobbyisten, wie z.B. der SFV Aachen fordern trotz aller Lücken die Abschaltung der ostdeutschen Braunkohlekraftwerke und dafür den Einsatz von Batteriespeichern. Nur sollte man sich darüber im Klaren sein, dass Batteriespeicher erst mal für die von unserer Regierung gepuschte eMobilität entwickelt und eingesetzt wird. "Überschlägig brauchen wir Stromspeicher mit einer Gesamtleistung von etwa 80 GW, denn wir müssen auch an den Verkehr und die Wärmeversorgung denken." - so das dubiose SFV-Argument. Dubios deshalb, weil einfach die Angabe darüber fehlt, für welchen Zeitraum die 80 GW reichen sollen. Für 1 Sekunde, 1 Minute, 1 Stunde, für einen Tag, eine Woche ... ? Um Versorgungslücken zu schließen, sind aus fachlicher Sicht Speicherkapazitäten in GWh zu benennen. Nur so lassen sich überhaupt die dafür aufzubringenden Kosten abschätzen. Mit einem 80 GW-Speicher ließen sich rein rechnerisch gerade mal die aus den resultierenden NULL-Einspeisungen über 141,74 h der beiden Baltic1- und Baltic2-Windparks fehlenden Energiemengen von 47,67 GWh für eine knappe halbe Stunde kompensieren. Ohne Ausgleich für die verbleibenden Volatilitäten.          

Baltic1_Baltic2-Einspeisung-01.01.2016-13.05.2016.png
Installierte Leistung: Baltic1 + Baltic 2 = 336,3 MW.
Maximal erreichte Leistung = 332 MW, Mittelwert = 148,3 MW, Minimum = NULL MW
über insgesamt 141,75 h.  

Haeufigkeitsverteilung_Baltic1-Baltic2.png
Datenquelle: http://www.50hertz.com/de/Kennzahlen/Windenergie/Hochrechnung
Häufigkeitsverteilung in Abhängigkeit der Windstärke. 

Je höher die Windgeschwindigkeit, desto seltener werden hohe Einspeiseleistungen erreicht. Die volle Leistung von 336,3 MW für die beiden Offshorewindparks Baltic1 und Baltic 2 wurde kein einziges Mal einmal erreicht. Das mag wohl der Grund dafür sein, weshalb besonders auch Windkraftanlagen für Schwachwindregionen im Binnenland per EEG honoriert werden.
 
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