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Naturstrom- und Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre Folgen
Aspekte gegen Sichtbehinderung, Lärm und Zerstörung des Orts- und Landschaftsbildes in Verbindung mit der unökologischen und unwirtschaftlichen Nutzung einer regenerativen Energieform.
Hier finden Sie keine nach oben steigenden Gewinnkurven, sondern die zunehmenden Probleme mit der Windkraft
Windkraftanlagen funktionieren nur im Zusammenspiel mit konventionellen Wärmekraftwerken
und sind daher im Prinzip überflüssig. Sie helfen jedoch, den Atom zu verlängern.
Jede Medaille hat zwei Seiten - ab hier sehen Sie die Rückseite der vorne polierten Medaille und finden fortlaufend eine Menge Informationen, kritische Themen, Pressespiegel und Beiträge im Zusammenhang mit der Nutzung der Windenergie
Über 650 Bürgerinitiativen wehren sich          BI Rheinhessen-Pfalz
 
Datum aufwärts weiter
01.04.2002
..Windkraftanlagen sind Additive. Sie fungieren nicht anstatt (Kern)Kraftwerken sondern zusätzlich - nur im Zusammenspiel - mit ihnen. Deshalb beeinträchtigen und gefährden sie auch zusätzlich die Umwelt von Mensch und Tier. So sollen z.B. laut Hersteller-Handbuch bei Gewitter folgende Vorkehrungen getroffen werden: 
  • Entfernen Sie sich von einer WKA. In der Nähe von WKA besteht nach einem Blitzeinschlag die Gefahr von abstürzenden Rotorteilen. Nach dem Verzug des Gewitters empfiehlt der Hersteller, die Nähe von WKA mindestens eine Stunde zu meiden. Wenn die regennassen Rotorblätter weiterhin "knistern und zischen" (also weiterhin elektrisch aufgeladen sind), darf man sich der Anlage nicht nähern oder diese berühren. 
  • Sollte es bei Ausfall der Bremsen zu einem Durchgehen des Rotors kommen, so ist die WKA umgehend zu evakuieren und eine Absperrung im Umkreis der WKA herzustellen. Versuchen Sie nicht die WEA zu stoppen oder zu "retten". Die WKA kann ersetzt werden, ein Menschenleben nicht.
  • Stehen Sie nicht unterhalb der Rotorblätter oder in der Nähe der WKA, wenn die Rotorblätter vereist sind.
Das von den Grünen zur Tourismusförderung propagierte Windmill-Climbing empfehlen Hersteller nicht. Zum Betreten und Besteigen des Turm geben Sie Sicherheitsvorschriften heraus:
  • Vor dem Aufstieg muß die WKA unbedingt abgeschaltet werden. Wenn die WKA nicht vor dem Aufstieg in den Turm am Bedienpult abgeschaltet wurde, so schaltet sich die WKA automatisch ab, wenn die Luke zur Plattform beim Aufsteigen geöffnet wird.
  • Zur Vermeidung unvorhergesehener Einschaltungen per Fernbedienung muß das Fernbedienungssystem vor dem Aufstieg bzw. vor einer Inspektion des Turms verriegelt und das Stationsleitsystem in den Wartungmodus versetzt werden. 
Abertausende WKA schaffen natürlich auch zusätzliche, aber energetisch ineffiziente Arbeitsplätze: 
  • Aus Sicherheitsgründen müssen grundsätzlich mindestens zwei Personen bei jeder Form der Arbeit in der WKA anwesend sein.
  • Sicherheitsschilder und Anweisungen in der WKA müssen beachtet werden. Ein beschädigtes oder unleserliches Schild muß erneuert werden.
31.03.2002
..Der Wind folgt dem Verlauf des Stromverbrauchs - behauptet Dänemarks Webseite der Windkraftlobby. Wieso folgt eigentlich der Stromverbrauch nicht dem Wind? Anhand einer irreführenden Grafik wird der Versuch unternommen, den Beleg für die Behauptung herzustellen. Die dargestellte Grafik zeigt 6 Kurven einer Windenergieproduktion von 6 Tagen im Juni 1997 dar. Die für einen Vergleich notwendigen Verbrauchskurven für die gleiche Zeit werden dem Betrachter vorenthalten. Er hat also keine Möglichkeit, die Aussage nachzuvollziehen. Trotzdem behauptet die Windlobby: »Das bedeutet, daß die aus der Windenergie gewonnene Elektrizität gut zum Stromverbrauchsmuster paßt, d.h. Strom aus Windkraft ist für das Netz wertvoller als Strom, welcher mit einer über den Tagesverlauf konstanten Leistung produziert wird.«

Während der erste Teil des zitierten Satzes garnicht bewiesen wird, ist der zweite Teil völlig realitätsfern. Kraftwerke werden gesteuert gefahren und produzieren keine über den Tagesverlauf konstanten Leistungen (ausgenommen Grundlast). Sie fahren entlang von "Lastganglinien" - also dem vorher bekannten Strombedarf der Verbraucher. Ist der Bedarf hoch, dann steigern sie die abgegebene  Leistung, ist er niedrig, dann senken sie die Leistungen. So einfach ist das. Man kann dies mit einem Lastwagen vergleichen: Kommt eine Steigung, dann gibt der Fahrer mehr Gas, auf Ebenen und Gefällstrecken, kann er seinen Fuß zurücknehmen. Ähnlich tun es die "Kraftwerksfahrer" in den Leitstellen. 

Sollten die Windkraftanlagen an dem von der Webseite genannten Tag tatsächlich 10% "des Stromverbrauchs von 3 Millionen Menschen" beigetragen haben, dann erhebt sich die Frage, wieviel Prozent es denn waren, wenn am Folgetag z.B. aus wetterbedingten Gründen kein Wind wehte.

Volksverdummung
 

30.03.2002
..Der Bau von Windkraftanlagen wird schwieriger. Den Zielen der Raumordnung kann nach Auffassung des OVG Niedersachsen im Rahmen des § 35 Abs. 3 Satz 3 BauGB "bei der Entscheidung über die Zulässigkeit eines Außenbereichsvorhabens wohl kein strikter und unabdingbarer Geltungsanspruch beigemessen werden, soweit RROP ohne die Beteiligung Privater aufgestellt werden und damit die Berücksichtigung der Belange der privaten Eigentümer in der Abwägung zu kurz kommen."

Rechtsschutz gegen die Ersetzung des Einvernehmens
für die Errichtung von zwei Windkraftanlagen im Außenbereich ...


..Was ist Repowering? Bekanntermaßen handelt es sich dabei um den (groß angelegten) Austausch bestehender, älterer WKA gegen modernere, profitablere Geräte mit allen sich daraus ergebenden vermehrten Belastungen für die betroffenen Menschen, ebenso wie für Natur und Landschaft.

Einhalt gebieten!


..Als hätten wir nicht schon genügend Hochspannungsleitungen! Nun sollen zu den tausenden Windkraftanlagen an Land auch noch neue Hochspannungleitungen gebaut werden, damit der Windstrom aus der Nordsee in das Binnenland geleitet werden kann.
Unter dem Titel "Stromkabel soll unter die Erde" berichtet die Ostfriesen-Zeitung vom 15.03.2002 (S. 10): 

»Offshore: Prokon macht neuen Vorschlag. sr Aurich. Die Abführung des Stroms von den geplanten Offshore-Windparks kann vollständig über Erdkabel erfolgen. Das meint Ingo de Buhr, Geschäftsführer des Leeraner Unternehmens Prokon-Nord, das den Windpark Borkum-West baut.  Die großen Mengen Strom der Offshore Windparks machen den Bau neuer Stromleitungen nötig. Der Energiekonzern Eon will dafür neue, leistungsfähige Hochspannungsleitungen bauen. Dagegen wehren sich die Landkreise Aurich und Leer, die neue Masten in der Landschaft ablehnen.  Eon hält die Verlegung der Leitungen in der Erde für wirtschaftlich nicht machbar. Prokon-Nord sieht das anders. 220-Kilovolt-Leitungen könnten ohne Schwierigkeiten in der Erde verlegt werden. Das sei allerdings eine Kostenfrage, meint de Buhr. Sein Unternehmen hat bereits beschlossen, den Strom vom Festland unter der Erde zum Umspannwerk Borssum zu bringen. Von dort muss der Strom auf so genannten Strom-Autobahnen zu den großen Umspannwerken in Conneforde (bei Varel) und Diele (Weener) geleitet werden.«

Anmerkung: Die 220 kV-Höchstspannungesebene gilt in der Praxis als Auslaufmodell. Dort wo diese Leitungen notwendigerweise noch gebraucht und nicht abgebaut werden, sollen sie auf 380 kV umgerüstet werden. Da stellt sich selbstverständlich die Frage nach den Kosten und der technischen Durchführbarkeit von 380 kV-Fernkabeltrassen. Es stellt sich eine weitere Frage: Weshalb benötigt man derartige neue Leitungen? Ganz einfach: Das vorhandene Stromversorgungssystem soll erhalten bleiben. Dezentralisierung der elektrischen Energieversorgung ist ja schließlich nur ein grünes Märchen. 

28.03.2002
..»Wir warten auf alternative Energiequellen für die Verschwendung« - zitiert das Darmstädter Echo (27.03.2002) den Karlsruher Professor für Philosophie Peter Sloterdijk aus seinem Vortrag in Darmstadt vor dem Verband der Elektrizitätswirtschaft und schreibt weiter: »Die Suche nach alternativen Energien verglich Sloterdijk mit dem Geschäft der Alchimisten, die auf künstliche Weise Gold herstellen wollten.« Der Trick, mit einem Zahnputzbecher voll Saharasand eine Vierzimmerwohnung einen Monat lang heizen zu können, sei noch nicht gefunden. Diese Auskunft - vermerkt die Zeitung - dürften die Gastgeber nicht ungern gehört haben. 

..»Als vergleichsweise wenig zersiedeltes Land bietet Niedersachsen eine reizvolle Landschaft zwischen Elbe und Ems, dem Harz und der Nordsee« - verbreitet der email_verteiler@bundesrat.de

Landschaftsbild in Niedersachesen Und das ist dann die Wirklichkeit! TOURISTENATTRAKTION WINDKRAFT 
»Windanlagen sind kein Tourismusschreck: Untersuchungen haben gezeigt, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Touristenaufkommen und der Anzahl der Windturbinen vor Ort gibt. Ganz im Gegenteil: Besichtigungstouren und "Windmill-Climbing" sowie Aussichtsplattformen auf den Anlagen können das touristische Angebot bereichern. Darüber hinaus stehen Windmühlen auch als Zeichen für eine ökologisch orientierte Entwicklung und Umweltschutz, was gerade in Tourismusgebieten zu einem positiven Image beiträgt« - schrieb Michaele Hustedt, MdB und grüne energiepolitische Sprecherin in Ihrem Beitrag "Windenergie und Naturschutz sind vereinbar! Stand: Juni 2001"
 
27.03.2002
..Wie gefährlich sind Windkraftanlagen? Politiker und Behörden sollten etwas nachdenklicher bei WKA-Genehmigungen sein.

Eiswurfschleudern
Brocken können hunderte von Metern weit fliegen. Gefahren für Leib und Leben werden meist unterschätzt. Von Martin Lauffer.


..»Wir wollen das nicht« - berichtete www.wz-newsline.de am 2. März und informierte über die Bürgerwehr gegen Windkraftanlagen.  »Vehement wehren sich Anwohner im Bereich Unterschelthof/Hüserheide gegen eine geplante Windkraftanlage. Eine Unterschriftenliste wird vorbereitet. Die blutrote Schrift auf weißem Untergrund ist nicht zu übersehen: "Geldgeier zerstören unsere Landschaft" oder "Gesundheitsschädigung für Mensch und Tier" - so ist es im Bereich Unterschelthof/Reckenhöfe an vielen Hauswänden, Hecken und Zäunen auf großen Plakaten zu lesen. Die Anwohner protestieren vehement gegen einen geplanten Windpark.  Gesundheistschädigung durch Windräder

Die neu gegründete "Bürgerinitiative Hüserheide/Unterschelthof" hat den Widerstand gegen die Windkraftanlagen in die Hand genommen. "Die Anwohner wollen so was hier nicht. Die Stadt hat es versäumt, Vorrangflächen für die Windkraft auszuweisen", bemängelt Ralf Montag für die Initiative.  
Die auf den Feldern geplanten Windräder seien 138 Meter hoch, also fast doppelt so hoch wie der St. Töniser Kirchturm. Sie zerstörten somit das wertvolle Landschaftsbild. Außerdem seien solche Anlagen mit einer permanenten Lärmbelästigung verbunden, die vom monotonen Brummen bis zu schlagartigen Geräuschen gehen könne. Damit nicht genug: Es drohe ein Absinken der Immobilienpreise um bis zu 50 Prozent, behauptet die Bürgerinitiative. Die Lebensqualität und Gesundheit werde durch Lichtreflexionen, Schattenschlag und Eiswurf beeinträchtigt. Und dies alles nur, weil über Subventionen und steuerliche Abschreibungen die Investoren auf satte Gewinne hoffen könnten. 
Die Bürgerinitiative will sich dies nicht gefallen lassen: Mit Flugblättern ruft sie die Tönisvorster Mitbürger zu Solidarität auf. Außerdem kündigt sie eine Unterschriften-Sammlung gegen das Windprojekt an.«

..Sind Windkraftanlagen in der freien Landschaft ein attraktives Angebot für Touristen und Wanderfreunde? Machen sie die Umwelt "erlebbar"?
Brief an den Tourismusverband

..Das International Panel of Climate Change (IPCC) ist kein wissenschaftliches Gremium sondern ein politisches. Auf Aussagen des IPCC sollte man sich nicht verlassen. Dr. Doerell sowie zahlreiche andere Wissenschaftler bezweifeln die Seriosität des IPCC. Die Stimme der Politik sollte auf die Stimme der Wissenschaft hören und nicht umgekehrt. Die einzige Quelle der "Klimakatastrophe" ist das IPCC - keine wissenschaftliche Körperschaft - sondern, wie sein Name schon ausdrückt, eine politische. Alle anderen berufen sich auf das IPCC oder plappern nach. Mehr CO2 brächte bis zu 40 % höhere Ernten und könnte helfen, den Hunger der Welt zu bekämpfen. Anthropogen verursachtes CO2 hat lediglich einen Anteil von 4% des in der Natur vorkommenden CO2. Ein Wunder, daß das IPCC noch nicht vor dem Ausatmen und dem Genuß von kohlesäurehaltigen Getränken gewarnt hat...
Klimadiskussion

26.03.2001
..Wind- und Sonnenenergie gibt es eine ganze Menge - unbestritten. Das Problem liegt jedoch in der Umwandlung dieser Energieformen in stetige elektrische Leistungen. Die Umwandlung der geringen Energie- bzw. Strahlungsdichte regenerativer Energien in elektrische Leistungen erfordert im Vergleich zu konventionellen Energien einen unverhältnismäßig hohen Flächen- oder Raumbedarf. Das nächste Problem ist die Divergenz von Angebot und Nachfrage. Am besten funktioniert es noch mit der Wasserkraft. In dicht besiedelten Ländern ist der notwendige Platzbedarf ein großes Problem und kann daher niemals dazu führen, herkömmliche Energieträger durch regenerative zu ersetzen. 

Powering Fantasies
Aufgrund schlechter Erfahrungen hat Dänemark sein Programm der regenerativen Energieerzeugung mit Wind drastisch eingeschränkt. 



..Turkish government is cancelling all projects
»Turkey has a small but motivated wind energy sector. In November 2000, there were 29 projectS and 12 of them were signed by the government so far. From that time on, Turkey has lived the biggest economic crisis ever. Today, government is trying to get out from this hole by IMF. Today, a group of people from wind energy sector in Turkey have been a meeting with a stuff from the Ministry of Energy and Natural Resources. The result of this meeting was unbelievable for most of us. The ministry is canceling not only the unsigned project, but all of them. Explenation of this decision is more incredible. They say that IMF wants to do it. 

There were 17 wind energy project in the list and only one of them has been finished (10 MW). There were already cancelations fro most of them. Actually, till the next declaration of the government we have 6 projects left (149 MW) but experts think that they will be canceled too in near future.

The other incredible thing is that these projects were in the programme of the government which is formed by coalation.Yes, we are diasppointed, hopeless but we will NOT give up. We are expecting to be made a declaration on 1st April, but; "GUESS, WHO IS THE APRIL 1st FOOL?"«
From: VentusVigor.COM



..Klimaschutz, der Ausstieg aus der Kernenergie und beschäftigungspolitische Ziele sind keine Gegensätze, sondern sie beeinflussen sich gegenseitig positiv - lautet das Glaubensbekenntnis unseres Umweltministers Trittin. Während er offenbar fest an den von der Kernenergie vorgegebenen Klimaschutz glaubt, handelt er beim Ausstieg daraus entgegen seiner Überzeugung. Das hat die im Deutschen Atomforum versammelte Kompetenz der Kernenergiebefürworter längst erkannt und auch begrüßt, dass mit der durch den Deutschen Bundestag verabschiedeten Novelle des Atomgesetzes (AtG) die gesetzliche Grundlage für die im Juni 2001 unterzeichnete Verständigung zwischen der Bundesregierung und den EVU geschaffen wurde. Die Energieversorgungsunternehmen erhielten die seit langem notwendigen kalkulierbaren Rahmenbedingungen für den ungestörten Betrieb ihrer Kernkraftwerke - läßt das Atomforum auf seiner Webseite verlauten. Und unwidersprochen - das Jahr 2001 war immerhin ein Kernenergierekordjahr für Deutschland. Damit dies weiter so bleibt wird sogar der "Schrottmeiler" Biblis A nachgerüstet, aufgebessert und die dazugehörenden Genehmigungen von Trittins nachgeordneten Behörden vollzogen - statt wie vor der letzten Wahl versprochen - abgeschaltet. Die grünen Sonnenblumenkinder bekamen zwecks Ruhigstellung dafür ein nerviges Ersatzspielzeug: Windräder, welche allen Menschen unübersehbar den "Atomausstieg" demonstrieren sollen. 

Bekanntmachungen
Vor Wahlen reden und danach handeln sind halt immer zwei divergierende Sachen - oder?


..Gedanken zur Verfassungswidrigkeit des EEG
1. Das EEG verletzt das Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit gemäß Art. 2 Abs. 1 GG, das Grundrecht der Berufsfreiheit gemäß Art. 12 Abs. 1 GG und das Grundrecht auf Eigentum gemäß Art. 14 GG. 

Berührt sind insbesondere die Preisfreiheit und die Vertragsfreiheit. Die Abnahme- und Vergütungspflicht belastet die Netzbetreiber und mittels der in der Ausgleichsregelung angelegten Überwälzung die Allgemeinheit der Stromverbraucher, die als solche keine besondere Finanzierungsverantwortlichkeit für die Aufgabe trifft, im Interesse des Klima- und Umweltschutzes die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen zu fördern. Die Zahlungen, die die Netzbetreiber und letztlich die Allgemeinheit der Stromverbraucher an die Betreiber der begünstigten Kraftwerke gemäß EEG leisten, stellen enteignungsgleiche Vorgänge zugunsten privater Dritter dar. 

Obwohl das EEG eine Staatsaufgabe erfüllen soll, die eigentlich Gegenstand eines aus Steuem und Abgaben finanzierten Subventionsprogramms hätte sein müssen, hat der Gesetzgeber für Einziehung und Verteilung der Zahlungen gemäß EEG nicht etwa staatliche Einrichtungen bestimmt, sondern versucht, diese durch bestimmte Regelungen den Wirtschaftsteilnehmern unmittelbar aufzubürden. Er hat die durch das EEG verursachten Zahlungen damit bewußt den Kontrollmechanismen entzogen, die die verfassungsmäßige Ordnung dafür entwickelt hat, die Vielzahl der Rechte und Pflichten der Wirtschaftsteilnehmer insbesondere unter Berücksichtigung der Grundsätze der Gleichheit, der Verhältnismäßigkeit und der sozialen Ausgewogenheit zu einander in Beziehung zu setzen. Nicht zuletzt ist die parlamentarische Kontrolle der durch das EEG ausgelösten Vorgänge ungenügend.

2. Da das EEG verfassungswidrig ist, ist es von vornherein nichtig. Wer Zahlungen, die mit dem EEG begründet werden, nicht leistet, begeht keinen Rechtsbruch. Er hat allerdings nur dann einen Anspruch auf Rückzahlung bereits geleisteter Zahlungen, wenn er diese vorbehaltlich ihrer Verfassungsmäßigkeit geleistet hatte. Es empfiehlt sich daher, alle Zahlungen, in denen durch das EEG verursachte Kostenbestandteile vermutet werden, unter dem Vorbehalt der Verfassungsmäßigkeit zu leisten. 

3. Die Bundesregierung trifft die Verantwortung, den gefährdeten Vertrauenschutz so schnell wie möglich durch Uberführung der Zahlungen gemäß EEG in den Bundeshaushalt wieder herzustellen. bls
 

25.03.2002
..Der von Windkraftanlagen für die Allgemeinheit angerichtete Schaden ist erheblich größer als ihr Nutzen. Die Standriesen zerstören nachhaltig die Landschaft, schädigen Menschen und Tiere, erzeugen Strom, mit dem Kunden nichts anfangen können und kosten eine Menge Geld. Die Kritik vieler betroffener Leute - welche es am besten wissen - mag die WKA-Lobby nicht und tritt mit einer Umfrage zum Gegenangriff an. Mit der tumben Fragestellung "Würden Sie aus Klimaschutz-Gründen die verstärkte Nutzung von Windkraft begrüßen?" offeriert sie eine 92%ige Zustimmung in der deutschen Bevölkerung. Man kann davon ausgehen, daß die meisten der Befragten von "Klimaschutz" und Windkraft entweder voreingenommen waren oder keine besonderen Kenntnisse darüber besitzen. Auch wird sich kaum jemand vorwerfen lassen, gegen "Klimaschutz" zu sein, auch wenn er nicht weiß, was das ist und ob Windkraftanlagen dem Klimaschutz dienen. Und zu den in der Umfrage vorgegebenen Aussagen ließe sich jede Schulklasse innerhalb einer Unterrichtseinheit mehrheitlich für positive Antworten programmieren. 
Umfrage
Beurteilen Sie selbst die "Einschätzungen zu Windkraftanlagen" sowie das damit verbundene Eigeninteresse
Im Gegensatz zu suggestiven Umfragemethoden von WKA-Betreibern und -Geschäftemachern treten zunehmend mehr nachdenkliche und nachrechnende Bürger an die Politik heran und fordern die Abschaffung von EEG und Privileg dieser von Endkunden und Allgemeinheit für eine bestimmte Klientel hochsubventionierten Gelddruckmaschinen. 
Petition


24.03.2002
..Was bieten uns die Grünen an? - Ein "Grundsatzprogramm Ökologie und Energie" für den vollständigen Umstieg auf Erneuerbare Energien in wenigen Jahrzehnten.
Auf ihrem Bundesparteitag in Berlin sprachen sich BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN in ihrem neuen Grundsatzprogramm für eine vollständige Umstellung des Energiesystems auf Erneuerbare Energien innerhalb der nächsten Jahrzehnte aus. Das Solarzeitalter sei ein Schlüsselprojekt des bündnisgrünen Grundsatzprogramms und bringe ein klares Bekenntnis für die zukünftige Energieversorgung mit Sonne, Wind, Biomasse, Erdwärme, Wasserkraft und Meeresenergien. Die vollständige Ablösung der fossilen und atomaren Energieträger bis zur Mitte des Jahrhunderts ist das Ziel bündnisgrüner Energiepolitik. Denn Erdöl, Erdgas, Kohle und Uran seien umwelt- und klimaschädlich und global ungerecht verteilt.

Mit diesem Bekenntnis zur solaren Energiepolitik wollen sich die Grünen für eine klare zukunftsweisende und verantwortungsbewusste Programmatik manifestieren. Sie unterstreichen die bisher in der Regierungsverantwortung realisierten Schritte zu einer nachhaltigen Energiepolitik. Bündnis 90/ Die Grünen seien die einzige im Bundestag vertretene Partei, die das Solarzeitalter konsequent verwirklichen will; ohne Kompromisse, z.B. für die Kohle oder gar für die Kernenergie. Den Weg ins Solarzeitalter bilden die Erneuerbaren Energien - so Reiner Priggen, MdL und energiepolitischer Sprecher der GRÜNEN im Landtag NRW in seinem Rundmail.

Anmerkung: Wo wird die "Pisa-Studie" an heftigsten diskutiert? In Deutschland. Wo soll das solare Zeitalter entstehen? In Deutschland zwischen dem 45. und 55. Breitengrad. Kann es ein solares Zeitalter auch weiter nördlich geben, z.B. in Skandinavien, wo es z.T. ein halbes Jahr lang dunkel ist? Warum gibt es in Ländern der Äquatorialzone noch kein solares Zeitalter - dort wo seit Menschengedenken die Sonne am intensivsten scheint? »Erneuerbare Energie ist weltweit im Überfluss vorhanden« - schreiben die Energiestrategen in ihr Grundsatzprogramm "Aufbruch ins ökologische Zeitalter" und übersehen, daß man zur Stromversorgung von Lampen, Geräte und Maschinen elektrische Leistungen benötigt. Wo bitte befinden sich die nicht aussetzenden erneuerbaren elektrischen Leistungen für den Weg ins Solarzeitalter?

Erneuerbare Energien sind dort am wenigsten "gerecht" verteilt, wo der höchste Bedarf ansteht - in der nördlichen Hemisphäre. Daher haben Ingenieure in der Vergangenheit auf fossile Energieträger gesetzt und daraus die Basisversorgung für eine zivile Gesellschaft gebaut. Weil sie plötzlich "umwelt- und klimaschädlich" sind, sollen sie vollständig abgelöst werden. Woher soll der Strom nach Sonnenuntergang und in der dunklen Jahreszeit kommen, bei Windflauten, nach Biomasse-Ernteausfällen etc.? Ob die Grünen begreifen, daß sie mit der Ablösung der fossilen Energieträger als Steigbügelhalter der Kernenergiebranche fungieren? 

Um eine verläßliche Stromversorgung zu sichern, gibt es nur drei Möglichkeiten: 1. Alleinige Nutzung fossiler Energieträger, 2. Gleichartige Nutzung der Kernenergie und 3. die gemeinsame Nutzung beider Energieformen zwecks Umwandlung in elektrische Leistungen. Alle anderen Energieträger sind reine, für die Stromversorgung nicht autark einsetzbare Additive. Nur fossile Energieträger sind als "Dauerleistungsträger" zur Kernenergie konkurrenzfähig. Wer den einen Part abschaffen möchte unterstützt automatisch den anderen. Wer beide Energieträger - fossil und nuklear - abschaffen und durch "Erneuerbare" ersetzen will, formuliert seine Unkenntnis in elektrischer Energietechnik und schafft Assoziationen als Betroffener der "Pisa-Studie". Vielleicht sollten grüne Energiestrategen vor dem nächsten Parteitag erst einmal ein elektrotechnisches Seminar einer Hochschule besuchen. 

Wohlfeile Worte

Steinkohlesubventionen sollen nicht in die Windkraft umgelenkt werden - fordert ein hessischer Bürger und richtet seine Beschwerde an den NRW-Petitionsausschuß.
Beschwerde
Weil Windräder auf eine jederzeit bereite Zuschaltung entsprechender Kapazitäten an konventionellen Kraftwerken angewiesen sind, ändert sich die derzeitige Bedeutung des Steinkohlebergbaues keineswegs...

Ist das EEG verfassungswidrig?
Enteignungsgleicher Vorgang, keine Rechtfertigung über den Umweltschutz, nicht umweltfreudlich...

Hierzu der
Kohlepfennig-Beschluß
 

15.03.2002
..Zu dem Beitrag vom 14.03.2002: Schreiben an Schnigge AG
Sehr geehrter Herr Hausmann,vielen Dank für die kritischen Anmerkungen zur Windenergie.
Vorweg: Ich persönlich habe meine Vorbehalte gegen die Windenergie in der aktuell durchgeführten Investitionsform, schließlich muß die Allgemeinheit der Stromnutzer, politisch gezwungen durch Rot-Grün, dieses Vorgehen subventionieren.
Ich habe gegen das Aufstellen einer 135 m hohen Anlage in meiner persönlichen Umgebung vor Verwaltungsgericht und OVG geklagt und habe gewonnen. Darüber hinaus engagiert sich unsere Bürgerinitiative zusammen mit der NRW-FDP um eine Änderung von Windenergieerlaß sowie Stromeinspeisungsgesetz. Dementsprechend können Sie sich vorstellen, daß ich Ihre Anmerkungen nachvollziehen kann. 
Dennoch möchte ich auf folgenden Punkt hinweisen: Die Schnigge AG hat mit der Platzierung des Wertpapiers nichts zu tun, sie übernimmt also keinerlei Vertrieb. Insbesondere berät Schnigge den Nutzer nicht und gibt keinerlei Empfehlungen zum Erwerb oder Nicht-Erwerb von Wertpapieren allgemein heraus. Was wir machen, ist eine Kurzübersicht über jeden neuen Börsenkandidaten zu erstellen, verweisen bei weitergehenden Informationswünschen auf Banken mit ihren Research- und Beratungskapazitäten. Insbesondere ist damit keinerlei Wertung einer Gesellschaft verbunden!

Eine Anmerkung zu der Gesellschaft Repower: Hier sagt das Unternehmen von sich, daß es selber Windparks nicht betreibt. Von daher geht sie manchen Risiken des Geschäfts aus dem Weg, dennoch bleiben Konzeptionsrisiken, die - wie bei Energiekontor - zu Abfindungsrisiken von dritten Anlegern führen können.
Wenn man den Anlagebauern wohlgesonnen ist, so kann man anführen, daß Anlagen ja auch in Spanien, Portugal oder den Niederlanden aufgestellt werden, wo es keinerlei Einspeisungsgarantien oder Steuererleichterungen gibt und sich das ganze rein durch den Windertrag finanzieren muß. Allerdings darf kritisch die Frage gestellt werden, ob man denn den Nachbarländern das zumuten will, was man nicht vor der eigenen Nase haben möchte. 
Ich würde mich freuen, wenn Sie z.B. auf unserem Messageboard unter dem Punkt Neuemissionen ihren kritischen Artikel zu Repower einfach nochmal einstellen würden.

Mit freundlichen Grüßen
Florian Weber, Börsenmakler Schnigge AG
Ernst-Schneider-Platz 1
40 212 Düsseldorf
Tel: 0211/13 86 121, Mobil: 0173/5275989, FAX. 0211/13 86 149
 

14.03.2002
..Der Börsengang der Firma Repower ist der erste am Neuen Markt seit Mitte 2001. Repower ist auch die Bezeichnung für den Abbau von kleineren Windmühlen und Ersatz durch große. Das wird an der Küste jetzt in großem Stil geplant. Der Chef von Repower ist Prof. Fritz Vahrenholtz, vormals Umweltsenator von Hamburg, dann bei Shell und jetzt Windmüller. 

Ein Leser publiziert sein Schreiben an eine größere deutsche Brokerfirma (Schnigge AG), die den Börsengang eines Windanlagenherstellers begleitet und teilt folgendes mit:

Neuemission Repower AG, Sonderangebot bei H. S. Dent Forecast International
Sehr geehrte Damen und Herren,
Mit Blick auf Ihre Ankündigung des Pre - IPO der Repower AG erlaube ich mir darauf hinzuweisen:
Die Renditen bei Windkraftanlagen resultieren ausschliesslich aus den Gegebenheiten des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) und den damit verbundenen Einspeisevergütungen. Bundesweit gehen inzwischen über 800 Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen vor. Die FDP und die CDU in Baden-Würtemberg, NRW und in zunehemend mehr Bundesländern widmen sich diesem Thema. 
Es ist sehr wahrscheinlich, dass nach dem 22. September (Bundestagswahl) die Neufassung des EEG ein wichtiger Punkt der neuen Regierungskoalition sein wird. Wird dieses Gesetz nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen modifiziert, können Windanlagen nicht mehr profitabel betrieben werden. Investitionen in Windkraft sind daher höchst risikoreich. 
Bei den bereits bestehenden Anlagen kommt hinzu, dass engagierte Bürger immer öfter ein Abschalten der Anlagen - z.B. nachts - vor den Gerichten einklagen. Damit fallen für die Anlagenbauer Schadensersatzforderungen oder Wandelforderungen an. (EnergieKontor musste gerade drei Anlagen zurückkaufen). Vor diesem Hintergrund sollten Sie Ihr Vertriebs - Engagement für Repower prüfen. Ich danke für Ihre Kenntnisnahme
Mit freundlichen Grüßen

C.Hausmann
Jülicher Str. 24
50189 Elsdorf



..FDP - Partei der Bürgerinitiativen? - Bericht aus den Aachener Nachrichten vom 12.03.2002
Bürger laufen Sturm gegen Windräder
Alsdorf. Windenergie? Ja bitte! Aber bitte nicht in Nordrhein-Westfalen. Dieser Tenor wurde bei einer Podiumsdiskussion auf Einladung des FDP-Kreisverbandes überdeutlich. Dr. Gerhard Papke, wirtschaftspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion: "Hier läuft eine ungeheure Fehlplanung!"
Dass im Lande die Windenergieanlagen "wie Pilze aus dem Boden schießen sei geographisch wie topographisch keinesfalls gerechtfertigt", äußerte sich Papke vor rund 60 Zuhörern kritisch. Denn die Windverhältnisse seien in NRW "denkbar ungeeignet für solche Anlagen".
Ein Thema von großer politischer Sprengkraft, wie Papke vermutete. 150 Bürgerinitiativen allein in NRW blasen zum Sturm gegen die knapp Windanlagen. "Rund zehntausend Betroffene beklagen Belästigungen vor ihrer Haustür." Diesen potenziellen Wählern wolle die FDP gerne entgegen kommen. "Nach der Bundestagswahl werden wir uns dafür einsetzen, dass die Vergütung für solche Anlagen drastisch sinkt", bekräftigte Papke. Denn in den derzeit gezahlten 17,8 Pfennig pro Kilowattstunde Windkraftstrom vermute er den Anreiz für Investoren, "mit Gewalt Anlagen in die Landschaft zu pflanzen". Das Geld kommt nicht vom Land, "es wird über eine Umlage von jedem Stromkunden bezahlt". "Diese Fördersumme ist unrealistisch hoch", bestätigte  auch Professor Helmut Alt (FH Aachen). "Drei bis vier Pfennig wären realistisch, das entspräche ungefähr der Kohleeinsparung durch Windenergie." Rund ein Prozent des Energiebedarfes in NRW könne aktuell durch die Windkraft gedeckt werden, so Alt.

Reizwort in Alsdorf
Auch in Alsdorf wird das Thema zum Reizwort. Zwar stehen noch keine Anlagen im Stadtgebiet, doch knapp davor. Seit kurzem vor Neuweiler, Aldenhoven plant die Errichtung weiterer vor Warden. Bürgermeister Wolfgang Schwake warnte vor vorschnellen Planungen. "Es ist unvernünftig, auf Teufel komm raus einer Errichtung von Anlagen nachzuhängen." Mögliche Planungen im Stadtgebiet "werden in jedem Fall sehr sorgfältig geprüft", versicherte er. Den Anwesenden schien das noch nicht genug. Neue Anlagen wurden generell abgelehnt. Marion Schiffer, Mitglied der Interessengemeinschaft "Sturmwind"-Lommersum: "Hier läuft die gigantischste Landschaftszerstörung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg!"
Stefan Schaum 

Hier noch zwei Beiträge aus dem Leserforum der Aachener Zeitung vom 9.3.2002:

Zwei Meinungen
Wiederholt und unermüdlich beschwören WKA-Befürworter die von Kernkraftwerken ausgehenden Gefahren im Vergleich zu den der Windkraftanlagen. Das mag verständlich sein. Doch was hat das mit der Stromversorgung zu tun? Als intermittierende und additive Minikraftwerke funktionieren Windkraftanlagen nur im Zusammenspiel mit konventionellen Kraftwerken im Dauerbetrieb und nicht anstatt. Schaltet ein konventionelles Kraftwerk störungsbedingt ab, dann müssen in dessem Speisebereich aus Sicherheitsgründen alle WKA unverzüglich abgebremst und im Standby-Betrieb gehalten werden. Sie kommen hinzu und nicht anstatt! Trotz abertausender Windkraftwerke sind Kernkraftwerke nicht weniger radioaktiv wie seither. So kommt neben dem Größten Anzunehmenden Unfall (GAU) auch der Größte Anzunehmende Unfug in der elektrischen Energieversorgung hinzu. Grüne Politiker wollen für sich und ihre Nachfahren bis in alle Ewigkeit immer genug Ökostrom bei ewigem Dauerwind durch den alles antreibenden Geldstrom aus Steuerzahlertaschen produziert wissen. Wie wäre es mit folgendem Vorschlag: Alle Grünen kaufen bei ihren Windmühlen ihren Windstrom - und dann sehen wir weiter! "You cannot teach a man anything, you can only help him to find it for himself." - Galileo Galilei. 


..Referat Naturschutz: Keine Windräder in den Odenwald!
Nicht nur in NRW sondern auch in Südhessen und dem nördlichen Baden-Württemberg regt sich der Widerstand. Der Odenwaldklub, eine Untergliederung des Verbandes Deutscher Gebirgs- und Wandervereine, stemmt sich gegen Windräder. Die Verbandszeitschrift "Die Dorflinde" artikuliert die eindeutige Ablehnung:

»Nach dem der Bau von Windkraftanlagen durch Gesetze gefördert wird, stehen wir vor einem großen Problem. Wir sind verpflichtet, bei der Energiegewinnung die Kohlendioxydemission zu reduzieren, das heißt dem sog. Treibhauseffekt entgegenzuwirken. Hierbei setzt der Gesetzgeber auf verschiedene regenerative Energiequellen.

Der Bau von Windkraftanlagen, von denen es inzwischen ca. 9.000 in Deutschland gibt, hat gezeigt, dass diese Art der Energieerzeugung eine Reihe negativer Nebenwirkungen hat. Auch der Odenwald soll mit Windrädern verbaut werden. Wie der lokalen Presse zu entnehmen ist, werden in immer mehr Gemeinden Bauanträge und Voranfragen gestellt. Schwierige Entscheidungen stehen an. Der Odenwaldklub als anerkannter Naturschutzverband lehnt den Bau von Windkraftanlagen im Odenwald ab; denn die Zerstörung des Landschaftsbildes durch solche Anlagen lässt sich an vielen Beispielen erkennen (z. B. im Vogelsberg).

Anlagen der neuen Generation sind ca. 100 Meter hoch, rechnet man den Rotor dazu, erreicht man die Höhe von 130 Metern. Des Öfteren sollen gleich mehrere Anlagen als "Windfarms" gebaut werden. Windkraftanlagen bedeuten einen massiven Eingriff in das Landschaftsbild des Naturparks Odenwald. Als Landschaftsschutzgebiete sind große Teile des Odenwaldes vor ausufernder Bebauung geschützt. Diese Schutzverordnung muss auch für Windenergieanlagen gelten, weil diese technischen Bauwerke in ihrer Größe, Gestalt und der Rotorbewegung weithin auffallen. Bestimmte Standorte, insbesondere in Industriegebieten, sollen genutzt werden. Gebiete wie der Odenwald müssen ausgenommen werden da gerade er für die Menschen in der Ballungsgebieten von Rhein-Main und Rhein-Neckar als Erholungsort gebraucht wird. Ferner gilt es die Eigenheit und die Schönheit dieses Landschaftsschutzgebietes zu erhalten.« Manfred Hechler 

Zitat: »Der romanische Limburger Dom, ein Dreifach-Erlebnis von "Dom, steiler Felswand und Lahn" wird jetzt von einer Windmühle geschändet.«
SPD-Mitglied Werner Eisenkopf aus Runkel bei Limburg.



..Grüne Politiker erzählen den Bürgern etwas - und die glauben es nicht!
STURM gegen WIND
Windkraft = Atomkraft? Kritische Anmerkungen eines Bürgers zu einem WDR-Beitrag des grünen Johannes Remmel. 

Es ist wieder soweit, unerträglich laut rauscht es vom Windpark Ravelsberg. Gestern am Sonntag, wir wollten draußen einen Kaffee trinken, es war nervig laut. Die Schlaggeräusche bauen sich regelrecht auf, verschwinden dann wieder und kommen mit einer fast schmerzhaften Heftigkeit zurück. Heute ist es genauso unerträglich. Man sollte sich mal erkundigen welche Wind- bzw. Wetterlage herrscht, auf diese dann, wenn sie bekannt ist, eingehen und die Anlagen zurückfahren.
Es gibt doch ein Gebot für die gesetzlichen Ruhezeiten, so darf z.B. doch am Sonntag kein Rasen gemäht werden. Nur, ein Rasenmäher ist irgendwann fertig und lärmt dann nicht mehr, die Windkraftanlagen lärmen Werktags und Sonntags gleich! Ist denn unsere Bitte, die Lärmwerte einzuhalten so vermessen. Auch wenn wenig andere Kallmuther den Mut haben sich öffentlich zu beschweren, wir sagen jedem, daß die Lebensqualität hier sehr nachgelassen hat. Der Lärm macht auf Dauer krank. Bitte schrauben Sie ihn auf ein erträgliches Maß zurück.Die Politik muß doch Mittel und Wege haben, gesetzliche Ruhezeiten zu überwachen, und somit die Bürger/Wähler zu schützen.
Mit freundl. Grüßen
Eheleute Albert und Sibylle Mansch
Anmerkung: Rasenmäherlärm ist verboten, weil er politisch nicht gewollt wird. WKA-Lärm ist politisch gewollt. So einfach ist das. 

13.03.2002
..109 Windanlagen quer zum Afsluitdijk (Abschlussdeich, Ijsselmeer) in den Niederlanden werden nicht gebaut. Die Zweite Kammer (Bundestag) hat gegen die Rechtsliberalen (VVD) und Sozialisten (SP) mit Stimmen von Groenlinks (Grüne), PVDA (SPD), CDA (CDU), Linksliberale (D66) und der Christenunion dagegen gestimmt. M.K. 


..Kritik am Klimaschutz
Heftige Kritik an den Ergebnissen der Klimaforschung und der internationalen Klimapolitik übt ein Gruppe amerikanischer Wissenschaftler. Grundlage bildet ein vom George-Marshall-Institute, Washington, veröffentlichter Bericht, der jetzt auf einer Veranstaltung des "European Science and Environment Forum" in Cambridge vorgestellt wurde. Darin bezeichnen Forscher wie Richard Lindzen vom Massachusetts Institute of Technologiy und der frühere amerikanische Energieminister James Schlesinger die vom internationalen  Klimabeirat IPCC veröffentlichten Ergebnisse als unhaltbar. Die Wissenslücken und die grundsätzlichen Unsicherheiten bei der Langzeitprognose des Weltklimas ließen weitreichende Aussagen über eine bedrohliche Klimaerwärmung nicht zu. Der Bericht ist im Internet abrufbar: http://www.scienceforum.net. Aus FAZ 27.2.2002

Klimawandel
Ist der Mensch daran beteiligt? 



..Kritik an Äußerungen des Solarpreisträgers und SPD-MdB Dr. Hermann Scheer.

Offener Brief
Größte Veränderung und Zerstörung der Natur seit es das Naturschutzgesetz gibt... 

12..03.2002
..Am Donnerstag, dem 7.3.2002  gab es um 23.25 Uhr im "3Sat" eine Übertragung der Verleihung des Preises für Unternehmen.
Konkret. Ein Windmühlenpark in Spanien - "der ein Atomkraftwerk ersetzt" - Laudator dieses Preises (wie bei einer Oskarverleihung): Außenminister a.D. Hans Dietrich Genscher!
Hoch verehrter Herr Genscher
Endlich nahm sich eine Partei, Ihre Partei, des Themas Windenergie engagiert an. Warum fallen Sie Ihrer Partei in den Rücken? Warum machen Sie die FDP-Landtagsfraktion in Düsseldorf unglaubwürdig? Warum unterstützen Sie nicht Ihr Protegé, Herrn Möllemann? Haben Sie es nötig , sich vor einen solchen Wagen spannen zu lassen? Wie kann ein alter Hase auf so etwas hereinfallen? 
Mit freundlichen Grüßen
Paul Wentges
46450 Rees am Niederrhein

 

11.03.2002
.."Mit der größten Windkraftanlage in meinem Garten" - monierte neulich ein WKA-Gegner - "könnte ich mir nicht einmal ein Spiegelei braten". 
"Erneuerbare Energien schaffen Arbeitsplätze" - rufen dagegen WKA-Euphoriker unters Volk und wollen Zukunftshoffnungen verbreiten. Sind das zwei sich widersprechende oder übereinstimmende Aussagen? Nun, beide Aussagen stimmen - jeweils nur zu einem bestimmten Anteil, aber nur eindimensional betrachtet. Unsere Gesellschaft funktioniert jedoch mehrdimensional, also komplex. 

Würde der WKA-Gegner warten, bis der Wind stark genug ist, dann könnte er sein Spiegelei braten und auch andere Sachen verrichten. Das wäre die eine und wohl auch die einzige Dimension, welche ihm ermöglicht, mit einer WKA Spiegeleier zu braten. Mit "seiner" WKA im Garten könnte sich der WKA-Kritiker anhand der Beobachtung seiner Umgebung wenigstens darauf einstellen, wann er Spiegeleier braten kann, nämlich wenn der Wind weht. Wie gut kann er das auch mit den Windkraftanlagen anderer Leute an anderen Orten? WKA stehen ja nicht im Garten sondern in der freien Landschaft. Und - geht es nur ums Eier braten oder auch um viele andere Belange des täglichen Lebens, welche wir mit elektrischem Strom zu bewältigen haben? Der WKA-Gegner dürfte mit seiner Ausführung also erheblich mehr richtig als falsch liegen. Die elektrische Energieversorgung ist viel zu komplex und differenziert, als daß man beispielsweise einfach sagen könnte  - 1 WKA versorgt 1.000 Leute mit Strom. Damit sollen lediglich unwissende, unbedachte oder gedankenlose Mitmenschen ausgebeutet werden, um die Wirtschaft anzukurbeln. Zur ersten voll funktionierenden Stromversorgung wird einfach noch eine zweite Stromversorgung dazu gestellt, deren Strom eigentlich niemand benötigt.  Hauptsache, das Geld durchläuft seinen Kreislauf. Eine Ethik, welche offenbar nicht nur von grünen Politikern vertreten wird. 

"Arbeit für alle ist möglich" - titelt die Frankfurter Rundschau online (nicht mehr verfügbar) in der Ausgabe vom 5.3.2002 ihren Beitrag und kündigt damit gleichzeitig eine 3 Sat-TV-Sendung für den 20.3.2002 um 20:15 Uhr mit Dr. Franz Alt an. "Vollbeschäftigung ist möglich." Und auch gleich dessen neues Buch: "Das ökologische Wirtschaftswunder", Aufbau-Verlag, Berlin, 7,50 Euro.

Daß anhand diverser Energieträger unsere Energieversorgung komplex ist, hat Dr. Franz Alt im Prinzip erkannt. Was er aber übersieht, ist daß speziell die elektrische Energieversorgung eine genau bis ins Detail, also bis zum letzten Abnehmer berechnete Struktur hat. Wer Dr. Alts Ausführungen folgt, kommt sehr schnell und zwangsläufig zu der Ansicht, die elektrische Energieversorgung sei ein Sammelsurium beliebiger Stromerzeuger an beliebigen Orten, welche alle zu beliebigen Zeiten in einen "großen See" speisen und aus dem wiederum alle Verbraucher ihren "Saft" zapfen. Es ist schon erstaunlich, mit welch unbekümmerter Dreistigkeit der studierte Prediger des Neuen Testaments sich in die Energiepolitik einmischt und nicht bemerkt, daß er das energetische Chaos propagiert.

Mit erneuerbaren Energien lassen sich Arbeitsplätze schaffen - lautet sein Credo: Kann das richtig sein? Für die Beantwortung sollte die Frage vorangestellt werden: Wozu dient eigentlich die Energiegewinnung? Um energieintensive Arbeitsplätze zu schaffen und damit die gewonnene Energie wieder zu verzehren (Selbstzweck) oder um Waren und Dienstleistungen zu produzieren? So gibt zum Beispiel die Frankfurter Rundschau Dr. Alts Meinung wieder:

»Am Beispiel der Jobmaschine Windkraft lässt sich die Zukunft verdeutlichen. 2002 produzieren Windräder 3,5 Prozent des deutschen Stroms. Aber die Windbranche beschäftigt schon 36.000 Menschen. Die Atomkraft liefert 35 Prozent des deutschen Stroms, hier arbeiten aber nur knapp 40.000 Menschen.« Bereits an dieser Aussage verrät Dr. Alt, daß er die physikalischen Begriffe a) "Effizienz" (Wirkungsgrad) und b) "Arbeit" (= Energie) überhaupt nicht versteht. 

Zu a): Effizienz bezeichnet das Verhältnis der gewonnenen zur aufgewendeten Energie (output/input) und liegt immer unter 1 bzw. unter 100%. Der output ist aufgrund von Verlusten bei der Energiewandlung oder des Einsatzes zur Energiegewinnung immer kleiner als der input. Wäre es umgekehrt, hätten wir das perpetuum mobile. Die Effizienz wird umso kleiner, je größer der Nenner des Bruches (input) ist - also die Energie, welche aufgewendet werden muß, um einen bestimmten Betrag (output) zu gewinnen. Eigentlich ein alter Hut und Stoff aus der Penne.

Zu b): Arbeit ist gleich Energie! Wer also meint, mit möglichst viel Arbeit(splätzen) den Energiegewinn glorifizieren zu müssen, stellt die Physik unmittelbar auf den Kopf. Effiziente Energieproduzenten stecken möglichst wenig Arbeit = Energie in den Betrieb und holen möglichst viel dabei heraus. Deshalb haben Kraftwerke auch möglichst wenig Arbeiter (= Energieverbraucher bzw. Energieaufwand) mit denen möglichst viel Energie gewonnen werden soll. Arbeit(splätze) gehören nämlich in die Rubrik "input", die Kilowattstunde in die Rubrik "output". 

Dr. Franz Alt möchte zudem mit "erneuerbaren Energien", welche bekanntermaßen nur eine geringe Energiedichte haben, möglichst viele Arbeitsplätze schaffen. Eine weitere Spirale in die Unwirtschaftlichkeit. Je höher die Energiedichte eines Energieträgers, umso geringer ist der räumliche und flächenmäßige Aufwand für die Umwandlung in elektrischen Strom. Die Energiedichte ist alleine schon ein Gewinn von Natur aus und gehört somit in die Rubrik "output". Die Kernenergie hat mit ihrer höchsten Energiedichte daher auch den geringsten Arbeitsaufwand (input). "Erneuerbare" Windkraft hat vor der Solarstrahlung die geringste Energiedichte, verringert also von "Natur aus" den output. Je kleiner der Zähler der Bruches (output) und je größer dessen Nenner (input), desto geringer ist das Ergebnis, die Effizienz. 

Nebenbei stellt Dr. Franz Alt nicht nur die Physik sondern auch noch die Ökonomie auf den Kopf. Auch dort wird die Erzielung des höchsten Gewinns mit dem geringsten Aufwand gelehrt und nicht umgekehrt. Eine Energiegewinnung ohne jeglichen Energieaufwand = Arbeitsaufwand wäre die ideale Situation. Dr. Alt hätte es gerne anders herum! Das Streben nach maximaler Energieeffizienz sollte sich aber nicht nur auf Energieverbraucher beschränken. 

Wie man mit einer Menge hineingesteckter Arbeit (input) erneuerbare Energien (output) produziert, mag die Webseite "Technische Überprüfung und Begutachtung von Windenergieanlagen (Stand 2000)" zeigen. Eines dürfte hierbei klar werden: Je mehr dieser Standriesen im Land umherstehen, um so größer wird die Fehlerwahrscheinlichkeit und schließlich der insgesamt dafür notwendige Energieaufwand für Reparaturen und Ersatz - und umso ineffizienter das System. 

Wie bereits angedeutet: Optimale Energiegewinnung sollte nicht der Schaffung von möglichst vielen Arbeitsplätzen im eigenen System dienen (Selbstzweck) sondern der optimalen Nutzung beim Einsatz für Produktion von Waren und Lebensqualität für alle anderen und für alles andere. Unter energetischen Gesichtspunkten produziert Dr. Alt mit seiner Kritik über die relativ wenigen Arbeitsplätze in der Atomkraft und dem Lob über möglichst viele bei den "Erneuerbaren" physikalisch/energetische falsche Wertvorstellungen. Der Sinn seiner Worte gleicht der Bedeutung einer Bürokratie, welche ihr Wachstum durch Arbeit für sich selbst erklärt. Aber das kennen wir ja auch schon lange bei der Arbeitsverwaltung. WKA sind deutschlandweit nur zu 16% ausgelastet, die übrige Zeit sind sie arbeitslos. Dafür benötigen wir Arbeitsplätze mit hochqualifizierten Mitarbeitern. wh

 

09.03.2002
..Elektrischer Strom wird überall benötigt - und muß jederzeit verfügbar sein.
Das Oberverwaltungsgericht Berlin bestätigte am 22. Februar in zweiter Instanz, dass Trittin eine Pfandpflicht auf Getränkeverpackungen durchsetzen kann, falls die Mehrwegquote insgesamt unter 72 Prozent sinkt. Industrie und Handel hatten dagegen geklagt. Nach seinem Erfolg vor Gericht hat der Minister dem Bundeskanzler vorgeschlagen, die Pfandpflicht zum 1. Januar 2003 einzuführen. Schröder sei einverstanden. Aus Effizienzgründen werden Getränkehändler Rücknahme-Automaten für das Leergut aufstellen müssen.
Hier soll keine Diskussion über die Pfandpflicht stattfinden jedoch die Frage nach der Herkunft des Stromes für abertausende neu hinzukommende Leergut-Automaten. Wird Herr Trittin den Händlern auch die technische Möglichkeit vorschreiben, die Automaten mit einer Solarstromversorgung zu versehen, um Atom- oder Kohlestrom einzusparen oder dürfen die Händler sich aus dem allgemeinen Netz bedienen? Der Dauerbetrieb von Leergut-Automaten trägt natürlich seinen Beitrag zur Steigerung der allgemeinen Grundlast im Netz bei. Welche Kraftwerke dienen der Grundlastdeckung? Solar- und Windkraftwerke oder konventionell betriebene? 
Am 11. November 2001 hatten die deutschen Stromverbraucher den größten Bedarf an Strom: 76.800 Megawatt. Das war noch ohne Leergut-Automaten.

08.03.2002
..WINDKRAFT IST NICHT ÖKOLOGISCH - sie verfehlt das Ziel der Ressourcenschonung, sie ersetzt keine konventionellen Kraftwerke, sie schadet dem Landschafts- und Ortsbild, der Gesundheit, dem Fremdenverkehr, den Immobilienwerten ...

Anhörung in Mainz
Beitrag des Bundesverband Landschaftsschutz 



..ANHÖRUNG ZU DEN PERSPEKTIVEN DER DEUTSCHEN FISCHEREI - Ausschuss für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft
Berlin: (hib/VOM) Die Perspektiven der deutschen Fischerei und die Fischwirtschaft in der Europäischen Union stehen im Mittelpunkt einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft am Montag, dem 18. März. Neun Verbände und zwei Einzelsachverständige werden sich den Fragen der Abgeordneten stellen.
Dabei geht es unter anderem um die Situation der deutschen Hochsee- sowie Kutter- und Küstenfischerei, um die nachhaltige Bewirtschaftung der Fischbestände, um die Auswirkungen der EU-Fischereipolitik auf Nicht-EU-Staaten und um Verbraucherschutz und Transparenz bei der Vermarktung und im Handel. Die Anhörung beginnt um 11.00 Uhr im Sitzungssaal 4.900 des Paul-Löbe-Hauses. 
PRESSEDIENST DES DEUTSCHEN BUNDESTAGES 07.03.2002 
Anmerkung: Hoffentlich betonen die Vertreter der Fischerei ihre Probleme mit den Offshore-Windkraftanlagen. 

..Die zentrale Energieflußrichtung wird geändert - nicht die Methode!
Dezentrale Produktionen sollten einst die Stromversorgung vor Ort sichern, unabhängig machen und sukzessive Hochspannungsmasten und -leitungen aus sensiblen Landschaften verschwinden lassen. Gleichzeitig sollten ungeliebte Kohle- und Atommeiler überflüssig werden. Die große Hoffnung begann Anfang der 90er Jahre mit dem Einspeisegesetz, später Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Aufgrund der auf Endabnehmer umlegbaren Produktionskosten hat dieses Gesetz einen mächtigen Anschub zum Bau von Windkraftanlagen verursacht, welcher nun mit weiteren exorbitanten Belastungen für Volk und Umwelt auf das Meer hinausgetrieben wird. 

Bei ausreichenden Winden soll der Strom nicht mehr von dezentral im Land verteilten Kraftwerken fließen, sondern von gewaltigen Windparks, deren Kabel an wenigen Stellen der Küste zentral zusammengeführt und von dort in das Landnetz verteilt werden. Doch das Landnetz wurde dafür weder berechnet noch gebaut. Dänemark hat aus diesen Gründen bereits den Rückzieher aus der Nutzung der Windenergie angetreten. 

Weil riesige Windstrominseln im Meer schließlich keine Stromsparmaschinen sind, sehen sich die deutschen Küstenländer vor einem Problem: Strom ohne Leitungen gibt es nicht - also müssen neue Hochspannungsleitungen her. Für Ingenieure der elektrischen Energieübertragung ist das allenfalls ein Kostenproblem. Das regelt jedoch das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Netzbetreiber müssen nicht nur den Strom abnehmen, sondern auch das Netz entsprechend ausbauen. Wir haben zwar eine gesicherte Dauerstromversorgung - aber warum sollten wir uns nicht auch noch eine zweite intermittierende Stromversorgung leisten, welche nur bei mäßig starken bis starken Winden in Betrieb geht? Die erste Stromversorgung kann so lange ruhig in den ineffizienten Betrieb wechseln - oder? 

Was sagt das EEG? »Die notwendigen Kosten eines infolge neu anzuschließender Anlagen nach § 2 erforderlichen Ausbaus des Netzes für die allgemeine Versorgung zur Aufnahme und Weiterleitung der eingespeisten Energie trägt der Netzbetreiber, bei dem der Ausbau erforderlich wird. Der Netzbetreiber muss die konkrete erforderlichen Investitionen unter Angabe ihrer Kosten im einzelnen darlegen. Die Netzbetreiber können den auf sie entfallenden Kostenanteil bei der Ermittlung des Netznutzungsentgelts in Ansatz bringen.« Zu deutsch: "Auf die Endkunden des betroffenen Netzes umlegen!" Gemäß der bundesweiten Ausgleichsregelung können lokale Netzbetreiber (110/20 kV-Hoch- und Mittelspannungsleitung) jedoch nur die von ihnen abzunehmenden Energiemengen auf den vorgelagerten Übertragungsnetzbetreiber (220/380 kV-Höchstspannungsleitung)  - und damit auf alle - umlegen. Aber nicht die Netzausbaukosten. Für Ostfriesland und Umgebung wird es nun richtig teuer. Denn laut Ostfriesen-Zeitung muß E.ON das 110 kV-Verteilersystem erweitern.

Grüne Bürde
unter Trittins Größenwahn
 

07.03.2002
..Windkraft spart jetzt rund 10 Millionen Tonnen Kohlendioxid ein - Stromerzeugung aus Wind erreicht neuen Rekordstand - verlautete Umweltminister Trittins Propaganda über den PMU-Pressedienst am 22.01.2002.
»Der Beitrag der Windkraft zum Klimaschutz gewinnt nach Einschätzung von Bundesumweltminister Jürgen Trittin von Jahr zu Jahr an Bedeutung. In den vergangenen drei Jahren wurde die Windkapazität auf 8.750 MW nahezu verdreifacht. "Mit der installierten Leistung trägt die Windkraft jetzt rund 16 TWh (16 Mrd. kWh) zur Stromproduktion bei und spart damit rund 10 Mio. Tonnen Kohlendioxid ein", sagte Trittin heute auf einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und dem Deutschen Windenergieinstitut (DEWI) in Berlin. "Die Windenergiebranche zeigt eindrucksvoll, wie schnell die erneuerbaren Energien bei geeigneten Rahmenbedingungen zum Klimaschutz und zur Energiewende beitragen können", so Trittin.«
Insbesondere wirtschaftlich betroffene Teilnehmer an dieser Veranstaltung mögens gerne gehört haben. "Klimaschutz" benötigen sie als Alibi, damit ihre von unserer Regierung geförderten Geschäfte auf Kosten der Allgemeinheit laufen. Klimaschutz und Energiewende werden ohne wissenschaftlichen Nachweis einfach den CO2-freien Windkraftanlagen zugeordnet. 
Unter Analytikern stellt sich derzeit eher Pessimismus ein. Mangels Standorten wird inzwischen das "klimaschützende" Windrad im Binnenland bei unter 3% Stromanteil zum Auslaufmodell und Herr Trittin sucht das Heil in Offshore-Bereichen. Laut Klimastudie sollte sich die friedliche Nutzung der Windenergie an Land immerhin mit 8,9% an der Energieversorgung beteiligen. Immer mehr Bürgerinitiativen werden dies zu verhindern wissen. Realer Lärm- und Landschaftsschutz sind ihnen näher als imaginärer Klimaschutz. 

Prof. Dr.-Ing. Peter Neumann-Mahlkau, Geologisches Landesamt NRW, äußert seine Zweifel am sogenannten Klimaschutz. Als in Jahrmillionen unserer Erdgeschichte forschender Geologe stellt sich für ihn die Frage anders:

Treibhaus oder Kühlhaus?
Die Klimageschichte der Erde



..Windkraftgegner formieren sich: Unterschriftenaktion in Planung
Bad Berleburg. (pr) »Die Bürgeraktion gegen Windkraft in Bad Berleburg will sich heute Abend um 19 Uhr im Wittgensteiner Hof organisatorisch formieren. Das teilte gestern Jürgen Elschenbroich mit. "Wir wollen Bürger gewinnen, die uns organisatorisch unterstützen." 

Vor allem gehe es darum, in den kommenden Wochen Unterschriften gegen Windkraftanlagen im Berleburger Stadtgebiet zu sammeln. Die sollen, gemeinsam mit einer Resolution gegen die Windkraftnutzung in Wittgenstein, dann dem NRW-Ministerpräsidenten an die Hand gegeben werden.

Die parteiübergreifende Bürgerbewegung hofft, so Elschenbroich, auf ein Einlenken der Politik insbesondere deshalb, weil sie sich auf die Fahnen geschrieben hat, statt Wind Holz als regenerative Energie in Wittgenstein voranzubringen. Eingeladen zu der heutigen Veranstaltung sei jeder Bürger, der Interessen an einer Mitarbeit habe.«
Westfalenpost 06.03.2002 



..Große Koalition gegen die Windkraftanlagen
Berghausen. (aho) »Im Streit um die geplanten Windkraftanlagen am Ellenberg haben die CDU- und die SPD-Fraktion endgültig ihre Positionen bezogen: Sie lehnen die Windräder ab.
Als "völlig überdimensioniert" bezeichnet die CDU-Fraktion die Planung der Windräder. "Sie gehen weit über die Vorstellung hinaus, die wir Mitte der 90er-Jahre von solchen Anlagen hatten", erklärte Ludwig Poggel. Höher als 60 Meter seien solche Anlagen damals nicht gewesen. "Das sind Größenordnungen, die verkraftbar sind", so Poggel.

Entschieden dagegen Er betonte, dass die CDU die Windkraft nicht generell ablehne, allerdings sei diese Art der Energiegewinnung nur bedingt im Sauerland zu nutzen: "Standorte im Mittelgebirge sind aus wirtschaftlicher und landschaftsplanerischen Gründen für die Windkraft nur eingeschränkt geeignet." Die Mitglieder der CDU sprachen sich entschieden gegen die vier geplanten Windräder in einer Höhe von 140 Metern, bzw. gegen die neun 100 Meter hohen Räder aus.

Auch die Mitglieder der SPD-Fraktion stehen einstimmig hinter ihrem Entschluss, den Antrag "im Interesse der Bewohner von Berghausen, aber auch des gesamten Schmallenberger Sauerlandes und des Tourismus" abzulehnen. Dazu Fraktionschef Friedrich Carmesin: "Brauchen wir denn überhaupt zwei Windkonzentrationsflächen? Wir sind der Meinung, dass die Stadt das noch einmal überdenken muss." Dazu habe sich die Verwaltung allerdings noch nicht geäußert, so Carmesin.

Das Landschaftsbild und damit auch das Heimatgefühl der Bevölkerung werde durch den Bau der Windkraftanlagen erheblich beeinträchtigt, heißt es in der Mitteilung. Zudem stünden die Räder zu nah am Ortsrand von Berghausen: "Bei einer Distanz von 550 Metern sind relativ hohe Belastungen der Bevölkerung durch Lärm, Schattenwurf und im Extremfall auch durch Eiswurf zu erwarten."

UWG noch offen Unklar in ihrer Position ist sich noch die UWG: "Vor einer endgültigen Entscheidung wollen wir zuerst noch unsere Mitglieder befragen", erklärte Fraktionsvorsitzender Herbert Berls. Generell sei die UWG nicht gegen Windkraft, sollte auf dem Ellenberg also gebaut werden, spräche sich die UWG notgedrungen für die großen Anlagen aus. "Lieber wäre es allerdings auch uns, wenn die Räder dort nicht hinkommen", sagte Berls.« Westfalenpost 06.03.2002


.. Ein Windpark ist schneller gebaut als ein Radweg! Die Ostsee-Zeitung berichtete am 5.3.2002 über ein von ihr veranstaltetes Forum vom vergangenen Mittwoch, wo in Zingst 200 Bürger mit Experten über die Offshore-Windpläne vor dem Darß diskutierten. Der Protest gegen die geplanten Windkraftanlagen in der Ostsee reiß nicht ab. »Die Landesregierung soll die Planungen für den Park vor dem Darß stoppen, forderte gestern der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Eckhard Rehberg. „Es ist für mich erstaunlich, wie lax die Landesregierung mit dem Thema umgeht, wenn man bedenkt, welche Hürden aufgebaut werden, wenn man einen Radweg in diesem Gebiet bauen will.“ 

Mit "Klimaschutz" und "Energiewende" können vielfach geführte Klagelieder der etablierten und "klageberechtigten"  Naturschutzverbände über "ausgeräumte Landschaften" endlich entbehrlich werden. 
Die neue Aufforstungs-Formel der Windkraft-Ökologen steht auch schon auf der Informationstafel des Windparks Hobendiek im Landkreis Wesermarsch, im alten "Oldenburger Land": 8 WKA à 500 kW = 7.000 MWh Strom = 7.000 t CO2 = 100 ha Wald heißt es dort.
06.03.2002
.."Unser Dorf soll schöner werden, unser Dorf hat Zukunft", lautet die thematische Vorgabe zum 21. Landeswettbewerb Baden-Württemberg, bei dem sich Hülen beteiligen will. ... Der Wunsch nach den 100 Meter in den Härtsfeldhimmel ragenden "Ungetümen" ist gleich Null. Ein Abstand von einem Kilometer zur Ortschaft wurde gefordert. Der Ortschaftrat beschloß, dem Regionalverband die Bedenken schriftlich vorzubringen: Das Naherholungsgebiet werde gestört, Immissionen und Eiswurf aus der Anlage könnten dieses äußerst nachteilig beeinflussen. Weiter wird angeführt, dass Hülen durch einen Steinbruchbetrieb in Ortsnähe schon genug Belastungen zu tragen habe. Schwäbische Zeitung online 6.3.2002 

.. Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott. Mit der Anzahl der Windräder sprießen die Bürgerinitiativen. Betroffene Menschen wollen keine von oben verordnete Landschaftswende und protestieren bei der Ausschußsitzung und bei der Ortsratsitzung. Nur ein CDU-Ratsherr Ratsherr sprach sich als einziger für den Standort aus: "Die Gemeinde profitiere von der Gewerbesteuer". Peiner Allgemeine Zeitung 6.3.2002.  Demo gegen Windkraft

Über das Anspruchdenken von WKA-Betreiber berichtet die Rhein-Main-Presse am 6.3.2002. 


..Vereiste Sicherheitseinrichtungen und Rotorblätter - dieser Beitrag weiter unten am 1.3.2002 - hat einen Leser veranlaßt seine Erfahrungen und Kenntnisse mitzuteilen. 

Erläuterungen
 

05.03.2002
Wind turbines are a threat to the environment - not a hope for the future.

People have gone mad!!
Windturbinen sind eine Bedrohung für die Umwelt - weder Entlastung noch Zukunftsenergien. Betroffene wissen das am besten. 



..Mit dem Erneuerbaren Energiegesetz (EEG), verabschiedet am 25. 02. 2000, hat Ihnen die Nachfolgeregierung auf der Grundlage der von Ihnen vorbereiteten o. g. Gesetze gewissermassen „das Fell über die Ohren gezogen“... 

Bürger informieren Politiker
Hunderte von Bürgerinitiativen haben den Glauben an etablierte Naturschutzverbände verloren und gründen eigene Vereinigungen für den Landschaftsschutz. 



..Die Welt ist voller Merkwürdigkeiten - stellte der Kommentator in der Ostfriesen-Zeitung vom 02.03.2002 fest.
An der deutschen Nordseeküste tobt nämlich ein Streit innerhalb der etablierten Naturschutzverbänden. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) toleriert Kabeltrassen von den riesigen Windstrominseln durch das ökologisch sensible Wattenmeer. Die Umweltverbände BUND und WWF sind nicht grundsätzlich gegen riesige Offshore-Parks, aber gegen die Kabel-Trassenführung durch den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. »Und so kam es wie es kommen mußte« - kommentiert der Koordinator des unabhängigen Naturschutzverbandes "Wattenrat für die Küste" und fügt an: »Jetzt gibt es in Ostfriesland die guten und die schlechten Naturschützer. Die "guten", wie der NABU, hängen für ihre Regionalgeschäftsstelle und den Gänsetourismus in Ostfriesland am Tropf der Ausgleichsgelder für die Pipeline eines Energiemultis aus Norwegen, die "schlechten"  wollen von der rechtsstaatlichen Option einer Klage gegen die Kabeltrasse Gebrauch machen. Ob der NABU als "anerkannter Naturschutzverband" eine Satzung hat, die auch für Ostfriesland gilt?« 


..Werden sich diverse Politiker demnächst lieber zu ihrer Wiederwahl oder zu ihrer "Energiewende" stellen? Auf Grund der gewaltigen Dimensionen stoßen selbst "Windparks" auf See an allen Ecken und Enden an.

Küstenfischer gegen Windparks
»Besser hätte auch ein grüner Politiker seine Voreingenommenheit nicht formulieren können...«



..Zur Begründung wird im Wesentlichen ausgeführt, Voraussetzung für die Erlaubnispflichtigkeit sei nicht der tatsächliche Eintritt einer Beeinträchtigung des Landschaftsbildes, sondern die bloße Möglichkeit. ... Dem Vorhaben käme eine erhebliche negative Vorbildwirkung zu, weil ein Ansatzpunkt dafür geschaffen würde, dass in der näheren wie ferneren Umgebung in nicht verlässlich eingrenzbarer Weise weitere Windenergieanlagen hinzu treten würden. Damit sei ein Verstoß gegen den Schutzweck der Naturparkverordnung (§ 4 Nr. 3 b) verbunden, wonach die Vielfalt, Eigenart und Schönheit des für den Bayerischen Wald typischen Landschaftsbildes bewahrt werden solle - argumentiert das Bayerische Verwaltungsgericht Regensburg. 
Und der Betreiber? "Eine Beeinträchtigung des Landschaftsbildes müsse zwingend eine nicht unerhebliche negative Veränderung des Landschaftsbildes darstellen. Bei der Windkraftanlage sei dies nicht der Fall. Es handle sich nicht um ein massives Bauwerk, sondern um einen dünnen, sich nach oben verjüngenden Turm. Der Rotor müsse dabei ohnehin außer Betracht bleiben. Da von ihm keine Wirkung wie von Gebäuden ausgehe, könne er auch nicht dominant auf die nächste Umgebung wirken."
Im Namen des Volkes
VG Regensburg. Unzulässigkeit einer Windkraftanlage im Außenbereich wegen Verstoßes gegen eine Landschaftsschutzgebietsverordnung. 

 

04.03.2002
..Windindustrie in Nordrhein-Westfalen - Sinn oder Unsinn?
Einladung zur Podiumsdiskussion in 52477 Alsdorf, Herrenweg 1, Hotel "Haus Broichtal", Donnerstag 07.03.2002, 19:30 Uhr.
Welchen Beitrag leisten Windkraftanlagen zur Gewinnung von Energie? Wie beeinträchtigen Sie Leben, Wohnumfeld und die Lebensqualität der Menschen? Themen, die uns alle angehen und die für Alsdorf von besonderem Interesse sind! 
Wir laden Sie herzlich zur Podiumsdiskussion ein. Als Referenten sind geladen:
  • Dr. Gerhard Papke (MdL), wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion 
  • Prof. Dr. Helmut Alt, Dozent an der FH Aachen
  • Herr Bürgermeister Wolfgang Schwake, Stadt Alsdorf
  • Frau Marion Schiffer, IG Sturmwind Lommersum
  • Herr Dipl. Betriebswirt Anton Dinslaken, BI Baesweiler-West 
Veranstalter: Kreisverband Aachen-Land, FDP-Kreistagsfraktion, FDP-Stadtverband Alsdorf


..Küstenfischer haut ab - wir brauchen Strom! 

Fischbrötchen ade!
"Ökostrom" schmeckt besser als Heringsbrötchen und Granat (Nordsee-Garnelen). 
 

03.03.2002
..Windkraftanlagen werfen mit Eisbrocken - und Betreiber versuchen abzulenken oder abzustreiten. Laut Trierischer Volksfreund gerät die Windkraft zwischen die Fronten
Ein Fachanwalt für Strafrecht nimmt Stellung und spricht von 
Einschüchterungsversuchen

 

02.03.2002
..Das Hessenfernsehen (hr) strahlt am Samstag den 2. März 2002 um 19:00 Uhr unter der Sendereihe "Service: Natur" einen Beitrag über den geplanten Windpark in der Gemarkung Steinau-Ulmbach aus. In der Planung befinden sich ca. 70 Windräder der Größenordnung von 2 MW bis 2,5 MW Leistung und 140 Meter Gesamthöhe auf einer Fläche von ca. 700 Hektar. Es sollen der Bürgermeister der Stadt, ein Rechtsanwalt und Mitglieder der Bürgerinitiative zu Wort kommen.


..Letzten Samstag wurde eine Windturbine wahrscheinlich vom Blitz getroffen und die vollständige Nabe und Rotorblätter fielen nach unten. Ein Augenzeuge sah brennende Teile nach unten fallen. Die gebrochenen Teile trafen eine Transformatorenstation und beschädigten sie. Zwei Dörfer hatten mehrere Stunden keinen Strom.

Last saturday a turbine at Oostburg was probably hit by lightning and the complete nacelle and rotorblades came down. An eyewithness spoke of a burning parts falling down. De broken parts hit a transformatorstation and damaged it. Two villages had no electricity for several hours. Newspaper: BN/De Stem 25 febr 2002, Dagblad voor Zuidwest-Nederland. 



..Die Ostsee-Zeitung schreibt: Ribnitz-Damgarten (OZ) »Vieles ist unklar, zuviel wird mit dem Wort Restrisiko jongliert. Selbst der Investor räumt ein, dass es für die Schifffahrt ein Restrisiko gibt, wenn Windkraftanlagen in der Ostsee stehen. Ein Windpark in Nähe der Kadetrinne erhöht die eh schon große Gefahr einer Ölpest an den Stränden. Gutachten hin, Klimaschutz her. So ein Restrisiko gehört nicht an den Nationalpark und die Schifffahrtslinie, die ein Öl- oder Chemietanker nach dem anderen passiert. Das Restrisiko eines Offshore-Windparks vor dem Darß ist nicht beherrschbar, da gibt es nichts abzuwägen. Das Versprechen von der Landesregierung und vom potenziellen Investor haben alle Anwesenden beim OZ-Forum vernommen. Spätestens seit dieser Veranstaltung wissen sie, dass sie nicht ohne Rückhalt in der Bevölkerung bauen können. Mit großer Transparenz wollen sie jetzt untersuchen. Die OSTSEE-ZEITUNG wird sie daran messen. Solche Versprechen - das hat die Vergangenheit gezeigt - beinhalten ein hohes Restrisiko.« 1.3.2002 


..In Hille-Hartum formiert sich Widerstand: Vorgestern Abend wurde die Interessengemeinschaft "Gegen den Windpark Hahlen" gegründet. Sie befürchtet noch mehr Lärm, Schattenschlag und Disko-Effekte durch weitere fünf Windräder. Falls erforderlich, will sie den Weg vor das Verwaltungsgericht gehen. Mindener Tageblatt, 1.3.2002


..Die Sächsische Zeitung berichtet über eine FDP-Kreisvorstandssitzung in Niesky: Der Bau neuer Windkraftanlagen würde die Gemüter der Bevölkerung ganz besonders erhitzen. »Zunächst erarbeiteten die Parteifreunde eine Stellungnahme zur Nutzung von Windenergie, wissend, dass dieses Thema beim kommenden Landesparteitag im April vom Landesfachausschuss Umwelt der FDP unterstützt werden wird. Es wurde festgestellt, dass sich der Boom zur Errichtung neuer Windkraftanlagen weniger auf effiziente Nutzung des Windes als vielmehr darauf gründet, dass Windräder als renditeorientierte Anlagemodelle genutzt werden. Aus falsch verstandenen umweltpolitischen Gründen wird die Windkraft zum Energie-Hoffnungsträger hochstilisiert, jedoch ist die Bedeutung für die Stromerzeugung gering. Wenige Investoren erzielen Profite auf Kosten aller Stromverbraucher und der Allgemeinheit.
Es sei daher dringend geboten, wieder zu einem energiepolitisch vernünftigen Weg zurück zu kehren, gesundheitliche Schäden durch Geräusche und Schlagschatten, aber auch Zerstörung des Landschaftsbildes durch viele nahe beieinander liegende Anlagen, aber auch durch enorme Masthöhen und Rotordurchmesser abzuwenden. Gerade in der Gemeinde Schöpstal wird befürchtet, dass die einmalige Landschaft durch zahlreiche und zu große Windräder völlig entstellt wird.
Der FDP-Kreisverband wird den Forderungen der sächsischen FDP zustimmen, die bisher großzügige Genehmigungspraxis für Windkraftanlagen sofort zu stoppen und eine Eingriffsregelung auf Grundlage einer Umweltverträglichkeitsprüfung uneingeschränkt anzuwenden. Die derzeitige tragische Fehlentwicklung der Windenergienutzung muss durch eine sinnvolle Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes aufgehalten werden.« Vom 1.3.2002
 
01.03.2002
..Vereiste Sicherheitseinrichtungen und Rotorblätter können zu Sicherheitsabschaltungen, verminderten Stromlieferungen und zu vorzeitigen Alterserscheinungen (Bruch) führen. Eine Forschung des Finnischen Meteorologischen Instituts zeigt die europäischen Vereisungsgebiete. In Deutschland werden drei Kategorien ausgewiesen: Leichte Vereisung mit 2 - 7 Tage/Jahr, gemäßigte Vereisung mit 8 - 14 Tage/Jahr und starke Vereisung mit 15 bis 30 Tagen/Jahr. Wäre dies für "Windmüller" kein Grund, doch lieber auf eine atmosphärische  Erwärmung zu hoffen anstatt das Klima zu "schützen"? Für kalte Jahreszeiten werden besondere Maßnahmen vorgeschlagen:
Beheizte Anemometer (Windmeßgerät) an allen Standorten, ein Eis-Informationssystem, beheizbare Rotorblätter für extreme Verhältnisse, Heizungen für Sicherheits- und Überwachungssysteme, für Getriebekästen und andere Einrichtungen in der Gondel, sowie geeignete Schmierstoffe etc.
Für WKA-Produzenten und WKA-Betreiber sind das sicher keine neuen Erkenntnisse, eher Kostenfragen. Aber für Politiker und betroffene Bürger? Kennen sie das Ertragsrisiko? Aus der Sicht der "Energiewende" mit einem gezielten Ausstieg aus Kohle- und Kernenergien könnte sich u.a. folgende Frage auftun: Woher kommt bei Flaute der Strom für abertausende solcher stromfressenden "Standby-Schaltungen"?

links:
Stark vereiste Führungskante eines Rotorflügels

rechts:
Führungskanten und Anemometer einer 150 kW Windkraftanlage in der Schweiz

Abbildungen von Finnish Meteorological Institute. 
Abb. 6 auf dieser Webseite zeigt das Absinken der
WKA-Generatorleistung in Abhängigkeit des Vereisungsgrades.

01.03.2002
..Windenergie verteuert die Bereitstellung konventioneller Elektrizität - auf die ja niemand verzichten kann. 
  • Windenergie ist umweltschädlich und zerstört Natur und Landschaft. 
  • Windenergieanlagen gefährden die öffentliche Sicherheit. 
  • Wegen der Windenergie kann kein einziges Kraftwerk abgeschaltet werden, Atomkraftwerke eingeschlossen. Kein einziger Hochspannungsmast kann entfallen, weil Windenergie nicht der dezentralen Versorgung dient, sondern zentral in das bestehende Netz eingespeist wird, wozu weitere Leitungen und Masten erforderlich sind. 
  • Windenergie ist zur Abwendung der „Klimakatastrophe“ untauglich, weil es die gar nicht gibt. 
  • An der Windenergie verdienen sehr wenige auf Kosten aller sich eine goldene Nase. 
Theoreme der Praxis

..Das VG Arnsberg kommt zu der Auffassung, dass wenn es dem Plangeber entscheidend darauf ankomme, "einen Schallimmissionsgrenzwert von 40 dB(A) festzuschreiben, so wäre es nahe liegend und auch ohne Weiteres möglich (gewesen), dies durch eine entsprechende Ergänzung der Planfestsetzungen oder jedenfalls durch eine Erläuterung in der Planbegründung deutlich zum Ausdruck zu bringen." Zum gleichen Ergebnis aber auf anderem Weg kam schon das BVerwG  v. 20.10.1989 Az.: 4 B 155/89

Urteil - im Namen des Volkes
Eine Gemeinde mußte eine Windkraftanlage genehmigen, weil sie in die Festsetzungen zum Bebauungsplan unpräzise Lärmangaben machte. VG Arnsberg  4 K 587/01

28.02.2002
Energiewende durch Glaubenswende..Mit der Verdoppelung des Anteils der CO2-freien erneuerbaren Energien bis 2010 und dem Ausstieg aus der CO2-freien Kernenergie möchte Umweltminister Trittin einerseits die Energiewende voranbringen und andererseits auch das Klima "schützen". Diesen Widerspruch hat er verinnerlicht und deshalb streitet er wie ein Glaubenskrieger, welcher nicht bemerkt, daß er mit dem Schwert in seiner Linken (Atomausstieg) das Schwert in seiner Rechten (Klimaschutz) bekämpft. Kernkraftwerke können nur durch fossil betriebene Kraftwerke (oder umgekehrt) ersetzt werden. Für die verläßliche Stromversorgung unserer zivilen Gesellschaft sind intermittierende erneuerbare Energien weder geeignet noch ausreichend leistungsfähig und andere wirkungsvolle Techniken wurden bisher weder erprobt noch erfunden. Wenn nun wiederholt AKW-Vorkommnise, wie z.B. neuerdings der Bruch einer Rohrleitung im Kraftwerk Brunsbüttel die Bevölkerung beunruhigen, dann geht bei vielen eine innere Erleuchtung an: Lieber WKA als AKW - lieber Windstrom als Atomstrom! Aber ist dieses vordergründige und weitverbreitete Argument für die friedliche Nutzung der Windenergie überhaupt richtig?

Energiewende durch Glaubenswende?
 
Leute, die sich etwas intensiver informieren werden feststellen: Deutschland ist nicht nur Weltmeister bei der Nutzung der Windenergie, sondern auch Weltmeister bei der Nutzung der Kernenergie. Der Grund mag ganz einfach darin liegen, daß sich beide gegenseitig nicht ausschließen, aber für den "Klimaschutz" eignen - nur mit jeweils unterschiedlichen Anteilen. Kernenergie liefert ca. 30% der benötigten Strommengen und Windenergie bald 3%. Weil deren marginaler Beitrag aber eine gewaltige räumliche Ausdehnung nach sich zieht, werden immer mehr Menschen auch auf WKA-Vorkommnisse aufmerksam. WKA sind keine Alternativen zu Kernkraftwerken und verhindern daher auch keine AKW-Vorkommnisse. WKA-Vorkommnisse kommen hinzu - und nicht anstatt. Soll das eine Verbesserung sein? 

WKA-Vorkommnisse
Viele WKA befinden sich in unmittelbarer Nähe von Straßen und Wegen. Mit Anzahl und Alter der Energiepropeller werden sich Unfälle häufen. Ob Reaktor-Sicherheitsminister Trittin dann jeweils auch die Frage nach der Zuverlässigkeit von WKA-Betreibern stellt?

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Textbearbeitung: Wilfried Heck