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Naturstrom- und Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre Folgen
Aspekte gegen Sichtbehinderung, Lärm und Zerstörung des Orts- und Landschaftsbildes in Verbindung mit der unökologischen und unwirtschaftlichen Nutzung einer regenerativen Energieform.
Hier finden Sie keine nach oben steigenden Gewinnkurven, sondern die zunehmenden Probleme mit der Windkraft
Windkraftanlagen funktionieren nur im Zusammenspiel mit konventionellen Wärmekraftwerken
und sind daher im Prinzip überflüssig. Sie helfen jedoch, den Atomausstieg zu verlängern.
Jede Medaille hat zwei Seiten - ab hier sehen Sie die Rückseite der vorne polierten Medaille und finden fortlaufend eine Menge Informationen, kritische Themen, Pressespiegel und Beiträge im Zusammenhang mit der Nutzung der Windenergie
 Bürgerinitiativen wehren sich
Unfalldatenbank Windräder
BI Rheinhessen-Pfalz
Datum aufwärts weiter
12.08.2002
..Dezentralisierung der elektrischen Energieversorgung - was ist das? Nun, eine fachliche Definition dafür gibt es nicht. Daher kann sich jeder sein eigenes Konzept darunter vorstellen. Und so läuft sie auch, die rotgrüne "Dezentralisierung" mit möglichst zigtausenden Windkraft- und hunderttausenden anderen EEG-Anlagen. Chaotisch, ungeplant und nicht geordnet, nach Gutdünken beliebiger Investoren an Standorten, welche sie selbst aussuchen können. Kann eine zum Wohl von allen gedachte Stromversorgung einfach dem Belieben irgendwelcher und beliebig vieler Geschäftemacher überlassen werden? 

Genau wie die Stromversorgung sich nach dem Bedarf richten sollte, sollte es auch mit der Planung und Verwirklichung gehen. Stehen Stromnachfrage und Angebot im Einklang, dann haben alle eine stets gleichbleibende Spannung und Frequenz an ihren Steckdosen. Stehen Planung und Verwirklichung der Energieversorgung für eine gleichbleibende Spannung im Einklang, dann haben alle auch den gleichen Nutzen. Um von den Problemen dieser chaotischen Stromversorgung abzulenken, hat man ihr diverse Attribute angedichtet: Ökologisch, nachhaltig, klimaschützend, CO2-sparend, Kern- und Kohlekraftwerke substituierend, etc. ... 

Keines dieser Attribute konnte sich bisher bewahrheiten. Nur eines der vielfach gehörten Argumente stimmt: Dezentralisierung schafft Arbeitsplätze, vordergründig und eindimensional betrachtet ist sie sogar ein wahrer Jobknüller. Arbeitsplätze sind jedoch energieverzehrende Plätze. Im energieproduzierenden Gewerbe finden sich Arbeitsplätze also auf der Sollseite der Energiebilanz und nicht auf der Habenseite. Je kleiner eine energieproduzierende Anlage und je mehr Arbeitsplätze mit ihr verbunden sind, desto unausgeglichener wird ihre energetische Bilanz. Daher muß über einen zusätzlichen Aufwand der Ausgleich von konventionellen Kraftwerken geleistet werden. Das ist der Grund, weshalb zunehmend mehr Kleingeneratoren weder ökologisch, nachhaltig, klimaschützend, CO2-sparend und Kraftwerke substituierend sind. Dezentralisierung ist ökologischer und ökonomischer Unfug! Nur der energetischen Optimierung gebührt die obigen Attribute. 

Die chaotische Dezentralisierung schafft aber Arbeitsplätze! Und da gehen für unsere Regierung bei anderen Argumente Ohren und Augen zu - bei ökologischen sowieso und bei volkswirtschaftlich-ökonomische eben auch. Bloß muß der Ausgleich irgendwo herkommen. Nun, dafür darf trotz aller marktwirtschaftlichen Bekenntnisse halt auf den Strompreis zurückgegriffen werden. Und so wird eine unausgeglichene Energiepolitik eben über kurz oder lang auch zu einer unausgeglichenen Volkswirtschaft führen, was in anderen produzierenden Branchen dann wohl zu einem Jobkiller führt. 

Eine von vielen unbedachte Erscheinung der Dezentralisierung unserer Energieversorgung mit ungezählten Stromerzeugern ist die Zunahme der Schadensfälle. Tausend gleichartige Kleinkraftwerke haben eine tausendfach höhere Ausfallwahrscheinlichkeit als ein großes mit tausendfacher Leistung. Und so müssen zu jedem Kleinkraftwerk auch jedesmal und energieaufwendig Störungstrupps anfahren, Schadensgutachter, Reparaturdienste, Wartungsdienst und dergl. mehr. Aber auch administrative Tätigkeiten sind tausendmal so hoch als bei einem Großkraftwerk. Also, je mehr Anlagen, desto mehr Arbeitsplätze. Auch in der Versicherungswirtschaft, welche dieses Geschäftsfeld mit vielen Kleinanlagen ebenfalls lukrativ betreuen möchte. Mit energetischer und ökologischer Optimierung hat das alles nichts zu tun. 

Versicherungsprobleme
mit erneuerbaren Energien 

 
11.08.2002
..Die Opposition gefährdet mit ihrer Ablehnung erneuerbarer Energien massiv einen boomenden Wirtschaftszweig, mittelständische Existenzen und rund 120.000 Arbeitsplätze - so Minister Trittin anläßlich der am 6.8.2002 erreichten Rekordmarke von 10.000 MW WKA-Leistung am Netz. Man sollte diesen Rekordwert durchaus etwas nüchtern betrachten. Es handelt sich um die fortlaufend addierten Bauleistungen von Windkraftanlagen, nicht um deren Lieferleistung. Man könnte auch die Bauleistungen (PS-Zahlen) aller in Deutschland produzierten Autos addieren und weltmeisterlich damit prahlen. Wichtig ist doch, wieviele gerade fahren und Leistung erbringen, also einen Nutzen erwirtschaften. Autos auf Parkplätzen und Garagen liefern keine Leistung, sie behindern allenfalls. Genau so wie Windräder bei Flaute. Die über Deutschland gemittelte Windkraftleistung liegt bei ca. 17% der Rekordmarke. Weil der Wind halt nur unregelmäßig weht, genau so unregelmäßig, wie Autos fahren. Fahrzeuge sind dagegen nach Bedarf einsetzbar, WKA nicht. 

10.000 MW würden nur dann erreicht, wenn es in ganz Deutschland mit Windstärke 8 weht. Bei Windstärke 10 müssen Windkraftanlagen aus Sicherheitsgründen abschalten und sich aus dem Wind drehen. Dann fällt die Leistung auf Null. Was Minister Trittin begeistert herausstellt, ist allenfalls die Menge oder die Masse der Generatoren, nicht deren Leistungsfähigkeit. Aber was braucht unsere Volkswirtschaft? Viele, im Land umherstehende, meist vor sich hin dödelnde Rotoren oder leistungsfähige Maschinen für eine gesicherte Stromversorgung im bedarfsgerechten Dauerbetrieb? Nur ein sicherer Strom sichert mittelständige Existenzen und Arbeitsplätze, auch den des Ministers. 

Die von Trittin genannten Arbeitsplätze liegen im Bereich der erneuerbaren Energien. 40.000 sollen es alleine bei der Windkraft sein. Ob die wirtschaftspolitische Kompetenz der Opposition fähig ist, diese Zahlen zu hinterfragen? Oder läßt sie sich von solch "überwältigenden" Argumenten erschlagen? Ist in einer Volkswirtschaft jeder Arbeitsplatz gleich viel wert? Dann wären auch alle Politiker gleich viel wert. Oder kommt es auf die Leistung am Arbeitsplatz bzw. auf die Produktivität und auf die Wertschätzung des Produktes an? 

Strom ist eines der wichtigsten Produkte in unserer Zivilisation. Ohne Strom ginge heute so gut wie nichts mehr. Daher sollte dieses wichtige Produkt auch mit dem geringsten ökonomischen und ökologischen Aufwand produziert werden, um es möglichst günstig allen Menschen mit dem größtmöglichen Nutzen verfügbar zu machen. Diese aus Volks-, Betriebs- und Naturwissenschaften als Effizienz (Wirkungsgrad) bekannte Formel sollte Maßstab unseres Handelns sein. Geschieht dies mit der Erschließung von erneuerbaren Energien von Sonne, Wind und Bio? Gewiß nicht. Jeder Arbeitsplatz ist auch ein energieverzehrender Platz. Ein möglichst hoher Einsatz von energieverzehrenden Arbeitskräften zur Erschließung geringer Energiemengen vor Ort ist die Perversion des ökonomischen Prinzips. Wer bei der Goldwäsche einen hohen Einsatz leistet, tut dies nur, weil er für eine geringe Menge fürstlich entlohnt wird. Wer wenig regenerativen Strom mit viel Aufwand produziert, tut dies aus dem gleichen Grund. Effizient ist beides nicht. Aber wollen oder sollen wir den Strompreis demnächst an den Goldpreis anpassen? Gold ist ein in der Natur relativ seltenes Edelmetall mit einem hohem technischen und ideellen Gebrauchswert und deshalb teuer. Die Hinwendung zu nur zeitweise funktionierenden Kraftwerken aus erneuerbaren Energien - welche also nur zeitweise Strom liefern - und das Abschalten von konventionellen Kraftwerken im optimierten Dauerbetrieb soll offenbar den stets für alle verfügbaren Strom in ein knappes Gut, in "elektrisches Gold", verwandeln, das sich nur noch reiche Leute leisten können. Mit der rotgrünen Ideologie beschreiten wir den Weg zu einem hohen Strompreis mit den Auswirkungen eines Natureingriffes wie bei der Goldwäsche. 

Zur effizienten Herstellung eines Produktes gehört auch dessen Nutzen in der Allgemeinheit. Während grüne Politiker und ihre Lobby mit steil nach oben gerichteten Grafiken im einstelligen Prozentbereich an die Öffentlichkeit treten, sollte im Gegenzug nicht die Frage nach dem Nutzen des Produkts "Naturstrom" vergessen werden. Windstrom ist wegen seines ungesicherten Aufkommens grundsätzlich für keinen der von Trittin gepriesenen Arbeitsplätze brauchbar. Ganz bestimmt auch nicht für die Arbeitsplätze in seinem Sekretariat. Mit vom Wetter abhängigem Solarstrom sieht es wegen dem bekannten Sonnengang zwar etwas besser aus - aber auch nur deswegen, weil die geringen Mengen, zwar sehr teuer und ineffektiv produziert, im Gesamtsystem noch nicht zur Wirkung kommen. 
Fazit für den Naturstrom: Er wird sehr teuer, ökologisch und ökonomisch ineffizient produziert und kann weder von den neu geschaffenen noch von konventionellen Arbeitsplätzen genutzt werden. Wer möchte schon seine Schreibtischlampe oder seinen PC mit Wind- und/oder Solarstrom betreiben? Trittin betreibt Falschbilanzierung. Im energieproduzierendem Gewerbe sind energieverzehrende Arbeitsplätze auf der Passivseite zu plazieren. Oder macht es etwa Sinn, riesige Windmonster in Landschaften zu stellen, nur um danach mit Arbeitsplätzen zu prahlen, welche dazu dienen, regelmäßig die mächtigen Rotorflügel energieaufwendig zu reinigen? 

Weil aufwendig und teuer produzierter Naturstrom insbesondere von energieintensiven Produktionsstätten nicht nutzbar ist, diese aber die durch das EEG verursachten Stromkostensteigerungen als Erschwernis ihrer wirtschaftlich optimierten Arbeitswelt begreifen, beginnen wichtige und nützliche  Industriezweige sich zu wehren. So reklamiert bereits die (Nichteisen) NE-Metallindustrie die Überschreitung ihrer Belastungsgrenzen, verursacht durch das EEG.
In einem Faltblatt stellt die Wirtschaftsvereinigung Metalle 113.000 vom EEG betroffene Beschäftigte ihrer Schlüsselindustrie in die Arbeitsplatzdiskussion ein. Für Außenstehende dürfte der Nachvollzug der auch in diesem Prospekt vorgetragenen Zahlen genau so schwer sein, wie bei der Branche, welche vom EEG lebt. Zahlenhuberei wirkt nur bei vergleichbaren Werten überzeugend. Deshalb soll hier der volkswirtschaftliche Wert von Arbeitsplätzen samt den von ihnen ausgehenden Produkten bedacht werden. 

Betriebe der NE-Metallindustrie erschaffen Rohprodukte und vielseitig verwendbare Legierungen aus Aluminium, Blei, Kupfer, Nickel, Zink, Zinn etc., welche in weiten Bereichen unserer Zivilisation nützlich und unentbehrlich sind. Dafür ist stets verfügbarer und kalkulierbarer elektrischer Strom erforderlich. Wird dieser unverhältnismäßig teuer, dann trifft dies NE-Produkte und deren Konkurrenzfähigkeit und schlägt sich auf die Arbeitsplatzsituation nieder. 

Betriebe der EEG-Branche produzieren Strom, welcher von keinem vernunftbegabten Anwender nachgefragt oder benötigt wird. Damit dieser Strom überhaupt nutzbar ist, muß er im Netz mit zusätzlichem Aufwand von konventionellen Kraftwerken abgesichert, sowie auf gleichbleibende Spannung und Frequenz veredelt werden. 

Noch eins: Die EEG-Branche produziert nur elektrischen Wirkstrom bzw. Wirkarbeit (Maßeinheit: kWh) und vernachlässigt vollständig die für elektrische Antriebe notwendige Blindarbeit (Maßeinheit: kvarh). Elektrische Induktionsmotoren, das sind die weltweit meisten, benötigen zum Aufbau ihres Magnetfeldes elektrische Energie vom Generator, welche sie mit dem sinusförmigen Wechsel bei dessen Abbau wieder zurückspeisen. Diese sozusagen hin- und herpendelnde Blindenergie wird auch von WKA-Generatoren benötigt und nicht erzeugt, aber von Kraftwerksgeneratoren geliefert. Das macht den WKA-Betrieb einerseits vom Kraftwerksbetrieb abhängig und steigert andererseits den Bedarf an Blindenergie. Betreiber werden sich - verursacht durch das EEG - bei zunehmend ungünstiger werdenden Auslastungen ihrer Kraftwerke überlegen müssen, einen Ausgleich durch Erhöhung der Blindarbeitspreise finden zu können. Dies könnte wiederum das produzierende Gewerbe mit seinen zahllosen elektromotorischen Antrieben im Werkzeug- und Maschinenbau treffen. Beispielhaft sollen hier stehen: Bohr-, Dreh-, Fräs-, Hub-, Säge-, Schleifmaschinen, Pumpen und umlaufende Aggregate aller Art, Kältemaschinen und Klimaanlagen für Labor-, Forschungs- und Rechnerräume sowie vielfältige Transport- und Fördereinrichtungen etc. Je nach Anschluß eines Betriebes an das Niederspannungs-, Mittelspannungs- oder Hochspannungsnetz verlangen elektrische Versorgungsunternehmen derzeit einen bei ca. 1 ct/kvarh liegenden Preis, welcher mit separaten Blindarbeitszählern ermittelt wird. Wegen der geringen Bedeutung sind bei Haushalten die Kosten für deren Blindarbeit pauschalisiert. Eine eventuell notwendige Erhöhung des Blindarbeitspreises ließe sich bei Haushalten einfach pauschal verstecken. Es wird zunehmend deutlich: Die öffentlich von grünen Politikern schön gerechneten EEG-Stromkosten werden sich nicht verifizieren. 

 
10.08.2002
..Der zu dem folgenden Text passende Link wurde gestern verwechselt. Hier die Wiederholung:
In der Online-Ausgabe der Sächsischen Zeitung vom 05.08.2002 habe ich den folgenden Artikel - Feuer in einer Windkraftanlage - gefunden - mailt ein Leser und teilt noch folgendes mit: »Interessant ist auch die kleine Bildergalerie (am Ende des Berichts). Wer will schon in einer solchen Umgebung wohnen, die Grenze der Zumutbarkeit ist da doch längst überschritten. Einige Grundstücke dürften mittlerweile unverkäuflich sein. Ob die Bewohner das schon wissen.
Ferner scheint der Werdegang der Klimarettung in diesem Fall Bände zu sprechen. Verwunderlich ist eigentlich nur die Frage, warum es bisher nicht zu Open-Air-Happenings á la Wendland gekommen ist. Wo sind die Sitzblockaden und die zerstörten Straßen, die die Baufahrzeuge aufhalten sollen. Wieso funktionieren Einsprüche, einstweilige Verfügungen und die Ausnutzung der Gesetze nicht. Kurz, wann kommt endlich das ganze Repertoire "Grüner Aktivitäten", wie bei Atomtransporten üblich, zum Einsatz? Ist doch nur eine Frage der Zeit und der Organisation, die sich über kurz oder lang bilden wird.

Und die beste Frage: Wie setzt der "böse Bürger" ohne technische Hilfsmittel ein Objekt in 50, 80 oder 100 Meter Höhe in Brand, wenn die Feuerwehr mit ihren unvergleichlich besseren und trotzdem unzureichenden Mitteln keine Brandbekämpfung durchführen kann? Frank Pätzold

Anmerkung: Nun, Windland ist noch nicht Wendland. Es muß erst schlimmer kommen. Hinweis: Die Unfalldatenbank wurde aktualisiert. 



..Umweltschutz und "Klimaschutz" vereinbaren sich nicht mit Windkraftanlagen. Ohne daß sich das Klima verbessert hat, werden im deutschen Binnenland die Standorte für zunehmend größere Windkraftanlagen rar. Immer mehr WKA-Unternehmen orientieren sich daher im Ausland, wo es mit weniger Umweltschutzbestimmungen wohl mehr Platz gibt. Um unser Klima zu "schützen", werden wir demnächst neben Atomstrom auch Windstrom von dort beziehen. Und so bewahrheitet sich der von den Grünen überhaupt nicht gern gehörte Begriff von den "verheimlichten Schwestern". Zweifler werden prinzipiell nicht gerne gehört, am liebsten totgeschwiegen, ignoriert und diffamiert. Nun gibt es auf der Titelseite der VDI nachrichten vom 9.08.02 die Schlagzeile "Am Boom der Windkraft kommen Zweifel auf", welche die Kosten für Offshore-Windparks ins Visier nimmt. Mit dem Beitrag "In rauher See" weist Hans Dieter Sauer auf technische und wirtschaftliche Risiken hin. 

..BRÜSSEL, 5. August (ap). Nach Einwänden von Umweltschützern hat die belgische Regierung den Plan für einen kostspieligen Windpark vor der Nordseeküste auf Eis gelegt. Auch Reedereien und die  Bewohner der Region Wenduine hatten das 200 Millionen Euro teure Projekt kritisiert. Die 50 Turbinen hätten nur wenige Kilometer von einem Naturschutzgebiet entfernt gebaut werden sollen. Das Umweltministerium erklärte am Montag, die etwa 80 Meter hohen Rotoren  würden die Wanderbewegungen geschützter Seevögel stören, das Risiko von Schiffsunfällen erhöhen und den Blick auf die  Küste einschränken. In Belgien müssen  Elektrizitätskonzeme bis 2004 mindestens vier Prozent des verkauften Stroms  aus erneuerbaren Quellen liefern. Frankfurter Rundschau vom 6.8.2002.

Vom Wattenrat kommt hierzu folgender Kommentar: »Gelten diese Kriterien in Niedersachsen nicht? Welche Bewertungsmaßstäbe legt das Land Niedersachsen an? Werden die Near- und Offshore-Standorte auf See und im Watt von willfährigen Planungsbüros nur auf  "Unbedenklichkeit" untersucht und ohne Rücksicht auf die EU-Vogelschutzrichtlinie politisch durchgedrückt. Wann entdecken die deutschen Naturschutzverbände endlich wieder ihre Satzungen und äußern sich zu diesen Planungen? Oder ist der Dosenpfand der wichtigere Dauerbrenner?« 

Wie das mit Umweltverträglichkeitsstudien zu Offshore-Windparks funktioniert, beschreibt der ECOreporter.de am 16.07.2002. Es ist bereits symptomatisch: Gutachter sind stets für den Ausbau von Windparks und Anwohner dagegen. 

 
09.08.2002
..In Brokstedt bei Kellinghusen (Schleswig-Holstein) ist ein Windrad kontrolliert abgebrannt. Ein Blitz war am Abend in das 80 Meter hohe Windrad eingeschlagen und hatte im Getriebe das Feuer ausgelöst. Weil keine entsprechenden Löschfahrzeuge zur Verfügung standen, konnte der Brand nicht eingedämmt werden. Anders als geplant sind die Propeller aber nicht abgestürzt, sondern hängen noch an der Kanzel und stellen eine akute Gefahr für die Umgebung dar. Der Mast muß jetzt gesprengt werden um die Gefahr zu beseitigen. 
Meldung gehört am 09.08.02 um 9:00 Uhr auf RSH (Privatradio in Schleswig-Holstein).

Noch eins:
Solarzellen arbeiten dem Bedarf entgegengesetzt: wenn es sich draussen bewölkt und es dunkler wird, steigt der Strombedarf durch Beleuchtung zusätzlich an, aber die Stromerzeugung durch Solareinspeisung sinkt. 
Ingo Paulisch


.."Die Wertschöpfung bleibt in der Region" - scheint zu Trittins Lieblingssprüchen zu gehören. Die Wertminderungen an Immobilien aber auch! Ebenso die Verluste an Umwelt und Lebensqualität. Immerhin ist die Tourismusbranche bereits aufmerksam geworden. In Sylt will man z.B. partout keine Windmonster am Horizont haben, an vielen anderen Orten ebensowenig. Zur materiellen Wertschöpfung á la Trittin gesellen sich aber auch, bezogen auf die Strommenge, die unsäglichen materiellen Kosten für elektrischen Strom, den das Volk weder bestellt noch gebrauchen kann. Die werden über das Erneuerbare-Energien-Gesetz auf alle Stromabnehmer sozialisiert. 
»Mit der erzeugten Strommenge kann die Hauptstadt Berlin rund um die Uhr versorgt werden« freut sich Umweltminister Trittin. Hier soll nicht über die Strommenge gestritten werden, deren Angabe ohne kompetente oder nachvollziehbare Quelle sowieso dubios bleibt, sondern der Sinn einer teuren volkswirtschaftlichen Maßnahme hinterfragt werden. Wo stehen Deutschlands Windmühlen, welche rund um die Uhr mit Nennwindstärke rotieren? Wäre es überhaupt ökologisch und klimanützlich, wenn der Wind ununterbrochen knapp unterhalb Sturmstärke weht, um den nachgefragten Strombedarf zu befriedigen? Ist es klimanützlich, wenn abertausende Windmühlen den Wind mit der gleichen Leistung behindern, mit der sie Strom produzieren? Ist der Wind etwa keine Komponente unseres Klimasystems? Halbwahrheiten sind das Indiz einer verlogenen Politik. Nicht die Strommenge ist bei der elektrischen Energieversorgung entscheidend, sondern die für den Bedarf bereitstehende Leistung. Windkraftwerke sind nicht anders als riesige Fahrraddynamos - sie lassen das Licht nur dann leuchten, wenn sie angetrieben werden. Ansonsten parken sie - wie Fahrräder im Schuppen - auf Deutschlands grünen Wiesen. Auf den Berliner Leistungsbedarf bezogen bedeuten die deutsch-weltmeisterlichen Windkraftwerke nichts anderes als über 12.000 Leistungszwerge mit windiger Laune. 

Eine Assoziation bleibt beim Lesen der Trittinschen BMU-Pressemitteilung nicht aus: Sie ist bestimmt für naturwissenschaftlich unbedarfte Leute. Solche, die eigentlich nicht genau wissen oder nicht definieren können, was Klima, Natur, Ökologie, Energie, Strom, dezentral, nachhaltig etc. ist und diese Begriffe nur vom Vor- und Nachplappern kennen. Wohl das Wählerpotential der Grünen? Die PISA-Studie läßt wieder einmal grüßen. 
Stand der Dinge



..Für Natur- und Friedensbewegte: Wildkatze, Uhu und Mittelspechte als (von WKA?) bedrohte Tierarten. 

"Eifel-Blues" und "Vogelsang"
Der erste NRW-Nationalpark der Eifel nimmt Gestalt an. Exkursion! Die Grünen informieren. Gehen Sie hin und zeigen Sie ihnen die Standriesen. 

 
04.08.2002
..Friedrich Naumann Stiftung - Einladung zur Vortrags und Diskussionsveranstaltung der Friedrich Naumann Stiftung
"Vom Winde bewegt - Offshore-Windenergienutzung im Widerstreit der Interessen"
Samstag, den 10. August 2002, 10:00 bis 17:00 Uhr in der Stadthalle Wilhelmshaven, Grenzstraße 24/32, 26382 Wilhelmshaven  Tel. 04421-9279-0
Es referieren:
Prof. Dr. Ing. Helmut Alt, RWE Plus AG und Fachhochschule Aachen: "Energiewirtschaftliche Bedeutung der Windenergie".
Dr. Dipl. Geol. Ulrich Berner,  Bundesanstalt für Geowissenschaften: "Klimafakten".
Walter Hirche, Energiepolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion: "Liberale Position zur Windenergie".
Prof. Fritz Vahrenhold, Repower Systems AG: "Zur Nutzung der Windenergie".

Es wird ein Tagungsbeitrag von 10 Euro erhoben. Dieser ist am Tag der Veranstaltung in bar zu entrichten.
Melden Sie sich bitte an: Tel: 0511/169997-0 - Fax: 0511/169997-17 - E-Mail: fnst.hannover@fnst.org


..Bürgerfunk Antenne AC auf UKW 107,8 MHz - am Dienstag 06.08.2002, 20:00 Uhr
Teilnehmer: BI Langerwehe, Dipl. Ing. Rudi Frischmuth
Eifelverein Düren, OKD i.R. Josef Hüttemann
Executive Consultant, Aachen, Dr. Ing. Michael Meixner
BI Baesweiler-West, Dipl. Betriebswirt Anton Dinslaken 



..Anwohner fühlen sich betrogen - In Gölenkamp und Wilsum regt sich weiterhin heftiger Widerstand gegen die bereits errichteten zehn Windenergieanlagen auf dem Gelände der Mülldeponie. 

Wieder eine Bürgerinitiative
welche mit dem rotgrünen "Atomausstieg" mittels WKA nichts anfangen kann.


..»Für die Grünen geht es auch um eine Herzenssache« - schreibt www.Westfalenpost.de am 2.8.2002 in einem Beitrag.
»Berlin. Für die Grünen geht es am 22. September auch um den Bestand einer Herzenssache: "Nur mit uns", warnen sie in ihrem Wahlprogramm, "wird der Ausstieg aus der Atomkraft konsequent umgesetzt." Mit der SPD auch, könnte man hinzufügen. Doch den Parteien der bürgerlichen Opposition ist der Atomausstieg keineswegs heilig. Die Vereinbarung, bis 2019 alle deutschen Kernkraftwerke abzuschalten, würden Union und FDP nach einem Wahlsieg außer Kraft setzen. Unabhängig davon, ob die Industrie dann auch tatsächlich neue Atommeiler bauen wolle, müsse die Kernenergie als "Option" erhalten bleiben, argumentiert die Opposition. Sonst könne Deutschland seine Verpflichtung zur Verringerung des klimaschädlichen Kohlendioxid-Ausstoßes nicht oder nur unter sehr erschwerten Bedingungen einhalten....« Und wie sieht die grüne Realität aus? 

..Rot-grüne Koalitionsvereinbarung 1998: Ausstieg aus der Atomenergie
»Der Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie wird innerhalb dieser Legislaturperiode umfassend und unumkehrbar gesetzlich geregelt« - steht auf dem Papier und bestimmt das eine Gesicht unserer Regierung. In der international gültigen Fassung des Staatsvertrages über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (Treaty on the Non-Proliferation of Nuclear Weapons) präsentiert sie ihr zweites Gesicht: "The Conference recognizes the crucial role of the Treaty in nuclear nonproliferation, nuclear disarmament and the peaceful uses of nuclear energy." Die Konferenz erkennt die entscheidende Rolle des Vertrags über die nukleare Nichtweiterverbreitung, die nukleare Abrüstung und die friedliche Nutzung der Kernenergie

Unter Leitung des Auswärtigen Amtes (Außenminister Joschka Fischer) hat Rot-Grün im Jahr 2000 das Abschlußdokument der New Yorker Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag (Treaty on the Non-Proliferation of Nuclear Weapons) ohne Wenn und Aber und ohne Gegenvotum unterzeichnet: Und so sehen sie aus - die zwei Gesichter einer grünen Partei: a) Das erste Gesicht handelte mit den Betreibern von Kernenergieanlagen einen Atomkonsens aus, in dem der ungestörte Weiterbetrieb samt Entsorgung von Kernkraftwerken für ca. 30 Jahre festgeschrieben wird. b) Im internationalen Atomwaffensperrvertrag verpflichtete sich die Spitze der grünen Bundestagsfraktion für die Förderung der friedlichen Nutzung der Kernenergie. 
Das zweite Gesicht - zum Volk gerichtet - versucht die Angst vor dem Terror zu schüren, welcher sich gegen Kernkraftwerke richten könnte. Trotz mittlerweile 12.000 inautarken Windkraftanlagen mit 10.000 MW installierter Leistung im "Atomausstiegsland" Deutschland konnte die rotgrüne Klimaschutz- und Naturstrom-Phalanx bisher kein einziges Kernkraftwerk vom Netz nehmen und das atomare Inventar hat sich unbehindert vermehrt. Im Gegenteil: Der "Schrottmeiler" Biblis A wird betriebssicher nachgerüstet. Im internationalen, von Rot-Grün zugestimmten Dokument steht immerhin die klare Verpflichtung, die Kernenergie nicht zu behindern, sondern zu fördern. »The Conference reaffirms that every effort should be made to implement the Treaty in all its aspects and to prevent the proliferation of nuclear weapons and other nuclear explosive devices, without hampering (erschweren, behindern) the peaceful uses of nuclear energy by States Parties to the Treaty.«
Rotgrüner Atomausstieg
Kann Otto Normalbürger, welcher sich in der Vergangenheit - insbesondere von rotgrünen Politikern und deren Wahlprogrammen - stets gegen die friedliche Nutzung der Kernenergie hat instrumentalisieren lassen, diesen Leuten überhaupt noch vertrauen? Weshalb mußte wohl nach der letzten Bundestagswahl ein "Atomkonsens" her, wenn doch zuvor die unmittelbare Abschaltung versprochen wurde? Nun, das wäre ein Verstoß gegen das "Gesetz über die friedliche Verwendung der Kernenergie und den Schutz gegen ihre Gefahren" (Atomgesetz) vom 23.12.1959, dessen Paragraph 1 Abs. 4: ...die Erfüllung internationaler Verpflichtungen der Bundesrepublik Deutschland auf dem Gebiet der Kernenergie und des Strahlenschutzes zu gewährleisten ... bis in Trittins Gegenwart fortgeschrieben wurde. 
Abbildung vom Server der Bundesregierung
Auch unter dem grünen Außenminister Fischer wurden die internationalen Verpflichtungen "peaceful uses of nuclear energy" nicht gestrichen. wh

 
02.08.2002
..Windenergieanlagen im Landschaftsbild - Analyse einer Bevölkerungsumfrage in Thüringen
Eine 2000/2001 durchgeführte Bevölkerungsumfrage, mit Schwerpunkt in Nordthüringen, erfasste das Wechselverhältnis zwischen Windenergieanlagen und der Beurteilung des Landschaftsbildes. 29 % der Befragten beurteilen die landschaftsästhetische Wirkung der Anlagen negativ, 37 % stehen diesen positiv gegenüber. 34 % bewerten die Landschaftsbildwirkung von Windenergieanlagen neutral. 
Mit Hilfe statistischer Verfahren wurde geprüft, ob Abhängigkeiten zwischen der Beurteilung des Landschaftsbildes an Windenergieanlagenstandorten und Eigenschaften der Befragten vorliegen. Ein Zusammenhang besteht zwischen der Beurteilung der Landschaftsbildwirkung von Windenergieanlagen und dem Wohnort der Befragten. Personen, die in ihrem Wohnortumfeld Windenergieanlagenstandorte haben, beurteilen deren Wirkung auf das Landschaftsbild negativer als der Teil der Bevölkerung, welcher diese nicht aus dem eigenen Wohnumfeld kennt.
Hingegen sind die Einflüsse bei den übrigen untersuchten Merkmalen (Geschlecht, Alter und Beruf) nicht signifikant. Eine differenzierte Untersuchung, bei welcher Alter und Nähe des Wohnortes zu WEA gemeinsam betrachtet wurden, ergab allerdings, dass in der Altersklasse der 14- bis 20-Jährigen eine nachweisbare Abhängigkeit bezüglich der Nähe des Wohnortes zu WEA und der Bewertung dieser im Landschaftsbild besteht. 
Ralf Weise, Marcus Allendorf und Susanne Koch
Kurzfassung aus Naturschutz und Landschaftsplanung 34, (8), 2002, S. 242 - 246

Anmerkung: Nach Verfasserangabe ist die vorliegende Arbeit kein Bestandteil eines Auftragswerkes, sondern wurde unabhängig und in der Freizeit der Autoren erarbeitet.


..Windparke geben Landschaften den Charakter von Industriegebieten, das Landschaftsbild wird in aggressiver Weise technisch überformt.
Landschaftsästhetische Schäden 
Maßstabsverluste


..Musterstellungnahme
gegen einen WKA-Bebauungsplan


..Flächen für die Windenergienutzung gesucht! - Sehr geehrte Damen und Herren,
ich, Dirk Ihmels, bin in meiner Funktion als Abteilungsleiter der Flächenakquise in der EBV-Unternehmensgruppe auf der Suche nach landwirtschaftlichen Flächen, die sich für die Windenergienutzung eignen. Besitzen Sie landwirtschaftliche Flächen oder kennen Personen, die Flächen besitzen? Haben Sie als Kontaktperson oder Besitzer von Flächen schon einmal darüber nachgedacht, dass man mit landwirtschaftlicher Fläche mehrfachen Ertrag erwirtschaften kann? Eine Windenergieanlage schränkt die Anbaueigenschaften eines Flurstückes nur geringfügig ein, bringt aber erstaunliche, zusätzliche Pachteinnahmen für mindestens 20 Jahre! 
Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann ist die EBV-Unternehmensgruppe Ihr Ansprechpartner als langjähriger Projektierer im Windenergiebereich. Die Eignungsprüfung von Flächen - inklusive aller notwendigen Berechnungen - ist kostenlos und unverbindlich sowohl für Sie als auch für Ihre Kontakte. Wir garantieren Ihnen eine zügige und vertrauliche Bearbeitung. Nähere Informationen erhalten Sie unter http://www.ebv-gruppe.de/ebv/input/flaechen.htm.

Gerne beantworte ich Ihre Fragen - Mit freundlichen Grüßen
Dipl.-Kfm. Dirk Ihmels
Flächen- und Projektfindung
EBV Management Holding AG
Staulinie 14-17
26122 Oldenburg (Oldb.)

RAT FÜR GRUNDSTÜCKSVERPÄCHTER


 
01.08.2002
.."So rauschen die Flügel einer 1,5 MW-Windkraftanlage"
Blau steht für den stärksten Lärm an den Rändern und an der Spitzen. Das Maschinengehäuse ist dagegen ein Flüsterzwerg, sofern keine Getriebemängel auftreten. Grund für den Lärm ist die hohe Geschwindigkeit der Flügel, welche bei 35 m Länge an den Spitzen bereits bei 290 km/h liegt. 
Die akustische Kamera hält Geräuschquellen im Bild fest und ermöglicht dadurch den genauen Entstehungsort des Lärms. Das ermöglicht konstruktive Verbesse- rungen, aber auch qualifizierte Beurteilungen einer Lärmquelle. Nebenstehende Abbildung offenbart auch, daß der Lärm nicht nur in Nabenhöhe, sondern sogar am Fußboden entsteht. Daraufhin dürfte sich die nächste Fragestellung auftun: Wie wird der Lärm über Boden weiter geleitet? Welche Faktoren unterstützen oder behindern dessen Übertragung in Haushöhen? Stimmen Abstandsangaben zur Lärmberechnung? 
Weil Menschen "angenehmen" und störenden Lärm unterscheiden, operiert die Automobilindustrie bereits mit "provozierten" und unterdrückten Geräuschen, um ihre Fahrzeuge einer größtmöglichen Akzeptanz zuzuführen. Ein "zukunftsfähiges" Forschungsgebiet für Windkraftanlagen? Um z.B. das "Teppichklopfgeräusch" der Rotorblätter von Hubschraubern auszuschalten, haben Forscher eine Rotorklappe entwickelt, welche sich mit der gleichen 
Frequenz im Rotor bewegt, aber durch ihre Gegenbewegung den Schall unterdrückt. Leidgeprüfte WKA-Anwohner könnten so vielleicht einen Anspruch auf Nachrüstung von Windkraftanlagen erwirken. 

..Vorschau auf Pressetermine des Bundesumweltministeriums in der 32. KW - Dienstag, 6. August: 
Bonn 10:00 Uhr: Bundesumweltminister Jürgen Trittin eröffnet die bundesweite Servicestelle Lokale Agenda 21. Ort: Altes Rathaus, Am Markt, 53111 Bonn. 
Nordhorn 14:30 Uhr: Rede von Bundesumweltminister Jürgen Trittin anlässlich der Veranstaltung "10.000 Megawatt-Windkraftleistung in Deutschland"
15:00 Uhr: Inbetriebnahme einer Windkraftanlage im Windpark Bimolten. Ort: Windpark Bimolten bei Nordhorn, 48527 Nordhorn. 

Anmerkung: Sollte die bundesweite Servicestelle mit Solarzellen vom Dach des Alten Rathauses versorgt werden, dann müssen alle Solarfreunde ihrem Minister auch strahlenden Sonnenschein wünschen. Anderenfalls würde das Display zur Anzeige der Einspeisung mehr gegen Null tendieren. Während der Windkraftweihung durch den Minister darf es keinesfalls einen kraftwerksbedingten Spannungsausfall im Netz geben. In solchen Fällen greifen nämlich unverzüglich die mechanischen Feststellbremsen und die gewaltigen Rotoren würden selbst bei Starkwind keine einzige Umdrehung machen. Ohne Kraftwerke funktionieren im Netz weder kleine Solaranlagen noch monströse Windkraftanlagen. Das ist aus technischen Gründen nun einmal so. 


..Wer sich ein bißchen mit Diagrammen befaßt, hat durchaus die Möglichkeit, sich über Zusammenhänge von Angebot und Nachfrage anhand von unmißverständlichen Grafiken zu informieren. Nebenstehende Abbildung zeigt die von Verbrauchern verursachten Lastschwankungen innerhalb einer Netz-Regelzone (17.000 MW, rote Linie, linke Ordinate) und ein dafür stehendes Angebot aus der Windenergie (blau). Die Schwankungen der Windeinspeisung betragen in nebenstehender Darstellung 3.000 MW (blaue Linie, rechte 
Ordinate). Bedenkt man, daß die deutschen Stromversorger mit ihren Kraftwerken im Jahr 2001 eine Netto-Kapazität von 100.334 MW auf die Beine brachten, dann wird anhand der nebenstehenden Grafik deutlich, daß bereits 3% des gesamten öffentlichen Kraftwerkparks nicht mehr der eigentlichen Versorgung, sondern der Kompensation von Windproblemen dienen. In der Publikation von e.on-Energie wird die pulsierende 3.000 MW-Windleistung sogar mit "fast 100% der installierten Leistung" im Regelbereich als "nicht planbare Schwankung" erläutert. Eine daraus abzuleitende Erkenntnis: Für die unterbrechungsfreie Stromversorgung benötigen Windkraftanlagen konventionell arbeitende Kraftwerke. Daher können sie von ihnen auch nicht ersetzt werden. Wie ermitteln sich mit diesem Wissen nun die CO2-Einsparungen? Bisher wurden sie nur mittels einer in das Netz eingespeisten Kilowattstunde aus erneuerbaren Energien gegen die gleiche Menge aus konventionellen Energien - egal, in welcher Netzebene - "ausgerechnet" - nicht gemessen. Ein weithin suggerierter Traum so mancher "Umweltschützer" dürfte mit dem unverzichtbaren Kraftwerksbedarf damit baden gehen. Konsequenz: Allein mit Windenergie ist eine zuverlässige Versorgung nicht möglich! Ständig in ihrer Leistung alternierende Kraftwerke plus Windenergie erwirtschaften im konventionellen Netzbetrieb keine CO2-Ersparnis. 

Warum muß in Deutschland eine derart schlichte Erkenntnis mit exorbitant teuren Maßnahmen, wie den ungezügelten Ausbau der Windkraft, gewonnen werden? Wo sind die landes- und bundesweiten Energiekonzepte, welche den gesteuerten Ausbau mit "CO2-freien" Kompensationskraftwerken samt den veränderten Netzanforderungen vorantreiben, wenn nach "solaren" Zukunftsszenarien auch noch alle Kern- und Kohlekraftwerke vom Netz sollen? 

Nun mag so mancher Leser dieser Zeilen denken, der Autor der o.g. Publikation sei als Mitglied des Vorstandes der E.ON Energie-AG zutiefst konservativ geprägt und habe keine energiepolitische Visionen. Diese Denke hilft niemanden aus der von anderen zugeteilten Schublade. Wer so denkt, sollte das nachvollziehbare Konzept einer deutschlandweiten elektrischen Energieversorgung vorlegen - im Kontext mit Anlagen der Erzeugung, Verteilung, Leistungsdichten, Flächenbedarf, Steuerung und Verbrauch, welches mit 100% erneuerbaren Energien funktioniert. Bisherige Konzepte basieren lediglich auf statistisch zusammengetragenen Kilowattstunden, im Austausch von konservativ gegen erneuerbar und funktionieren als Additiv nur innerhalb der Spielräume des gegenwärtigen Systems. Für die Offshore-Entwicklung bedarf unser System bereits eine exorbitante Ausdehnung der größten gängigen Leitungstrassen bis weit in Binnenlandbereiche zu den Verbraucherzentren hinein. Eine zukunftsfähige elektrische Energieversorgung besteht in ihrer grundlegenden Struktur nicht aus dem Austausch von produzierten Kilowattstunden (kWhalt gegen kWhneu),  sondern aus einer zuverlässigen Leistungsbereitstellung (kW, MW) auf der Erzeugerseite für die auf der Verbraucherseite installierten Leistungen (kW, MW). Sie funktioniert nicht aus unkoordiniert und zufällig arbeitenden, durcheinander gewürfelten, nach Belieben irgendwelcher Umweltgurus, Investoren, Fonds und Geldinstituten massenweise auf Dächern und monsterhaft auf Deutschlands grünen Wiesen installierten Kleinkraftwerken. wh

 
31.07.2002
..Windkraft verbraucht Energien für Arbeitsplätze - zum Löschen von Bränden, aber auch für die CO2-Produktion. 

Feuer in der Gondel

Leitern zu kurz
Umgebung großräumig absperrren und kontrolliert abbrennen lassen.


..Wer meint, der Windkraftausbau diene der dezentralen Energieproduktion, sollte sich langsam von Realitäten überzeugen lassen. Das Unternehmen Plambeck verfolgt im "Kern die Errichtung und den Betrieb von Umspannwerken zum Anschluß von Windparkprojekten an die Hochspannungsnetze" an Land sowie auf hoher See. Auch hierfür werden Energien verbraucht und nicht erzeugt. Je mehr kleine Anlagen, desto ineffizienter wird das Verhältnis von Energieaufwand zu Energiegewinn. Deshalb muß großräumig eingestiegen werden. Landschaften und Freiräume, Natur und Umwelt werden weniger. Windkraftanlagen kommen zu den Hochspannungsleitungen hinzu, und nicht anstatt. Investoren bestimmen die Wirklichkeit und nicht Suggestoren.

Werte schöpfen oder Werte verbrauchen?

 
30.07.2002
..Wirtschaftsverband Windkraftwerke spekuliert auf Ausgleich durch Gaskraftwerke. Aber wo werden sie gebaut? Wenn ein wirklicher Ausgleich stattfinden soll, müßten gleichzeitig mit dem WKA-Ausbau die Genehmigungsverfahren für gasbetriebene Wärmekraftwerke eingeleitet werden. Sie sollen einspringen, wenn Windkraftanlagen wegen Flaute vor sich hin dödeln, verbreitet der WVW. Weht der Wind kräftig, müssen dann Gaskraftwerke dödeln? Oder auch Biomassekraftwerke? Wer sind die Betreiber, welche die Auslastung teurer Kraftwerke am Wind orientieren wollen?
Der Wirtschaftsverband argumentiert unsauber: »Weht weniger Wind, werden auch Wasserkraft-, Biomasse- und Gaskraftwerke als Spitzenlastkraftwerke eingesetzt« - rechtfertigt er die windigen Stromspender. Der Einsatz von Spitzenlastkraftwerken ist jedoch nicht davon abhängig, ob mehr oder weniger Wind weht, sondern vom Verbraucherverhalten. Spitzenlastkraftwerke werden von Kraftwerkern in den Leitstellen entlang einer vom Verbraucher vorbestimmten Lastganglinie gefahren und nicht entlang einer "Windganglinie". Neben dem bedarfsgerechten Ausgleich von Verbrauchsspitzen werden wir in Zukunft also weitere Spitzenlastkraftwerke auch für den Ausgleich auf der Erzeugerseite, verursacht durch WKA-Liefermängel benötigen. Und das kostet ganz schön Geld. Hinzu kommt, daß Energielieferungen zu Spitzenlastzeiten die teuersten sind. 

Wirtschaftsverband Windkraftwerke 
Verdrehte Argumentation 


..Die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs gegen die erteilte Baugenehmigung wird angeordnet... Unsichere Lärmprognose.

Beschluss
OVG Münster 10 B 669/02

Weitere Rechtsprechungen

 
29.07.2002
..Von der "neuen Zeitrechnung" bei der Bahn und einer "echten Alternative zur Straße" sprach Bahnchef Mehdorn vor hochrangiger politischer Prominenz bei der Einweihung der ICE-Neubaustrecke zwischen Köln und Frankfurt/M. Der mit weltmeisterlichen Geschwindigkeiten dahin eilende ICE sei mit 2 Liter pro Person Energieverbrauch auf 100 Kilometer das »ökologisch effizienteste Verkehrsmittel« - laut einem Bericht im Darmstädter Echo vom 2.6.7.2002. In der gleichen Ausgabe sticht eine andere Überschrift ins Auge: »Die Sonne drängt ins Stromnetz«. Im ostdeutschen Zernin, Kreis Güstrow wurde die spätgotische Dorfkirche, ein Feldsteinbau, frisch renoviert und mit einem Solardach versehen. Die solare Kircheneinweihung fand bereits am 03. Februar 2002, ebenfalls unter reger Anteilnahme der Politik statt. Die beiden zeitlich etwas auseinanderliegenden Einweihungen bedürfen unter energiepolitischen Gesichtspunkten einer kleinen Analyse:
Das westdeutsche 6 Mrd.-Euro-Projekt verbindet den Kölner mit dem Rhein-Main-Ballungsraum. Mit seinen 12.000 PS ermöglicht der ICE eine Fahrtzeitverkürzung um eine Stunde. Woher der Strom für diese außerordentliche Leistungs-anforderung kommt, wird von Berichterstattern generell vergessen. 
Nun wir wissen es schließlich auch so: Aus der konventionellen Energiegewinnung. Die Deutsche Bahn AG hat seit 1991 ihre Kraftwerksleistung sogar um 20 Prozent auf 1.500 MW gesteigert (VDEW, 29.07.2002). Denn mit "Naturstrom" können Eisenbahnen weder fahren noch ihren Fahrplan einhalten. Die Einweihung der Kirche mit dem Solardach ist nur ein Teil eines mächtigen Solarprogramms in Ostdeutschland. Auf ca. 120.000 m2 Dachfläche eines ehemaligen Armeeobjekts in Relzow/Mecklenburg-Vorpommern entsteht in vier Bauabschnitten eine Photovoltaikanlage mit einer installierten Gesamtleistung von 5 MWp. Der Umweltfondsvergleich.dewirbt für eine innovative Beteiligungsmöglichkeit an einem guten Standort mit 1.700 Sonnenstunden pro Jahr und liefert die entsprechende Renditeberechnung dazu. Nun, wer diesen Berechnungen glaubt, mag sich beteiligen. Entsprechende Zweifel werden im Internet publiziert.

Während die ICE-Investition der Allgemeinheit dient, stellt sich bei solaren Investitionen eigentlich die Frage, wem oder wozu sie dienen? Etwa der Kirche, welche mit dem EEG ein neues Einnahmefeld entdeckt hat? Den von Kirchen produzierten Solarstrom können sie ja nicht nicht einmal selbst gebrauchen. Mit statischen Stromerzeugern (Solarzellen) funktionieren dynamische Antriebe wie das elektromotorische Geläut nicht. Und das Abendmahl, das frühmorgendliche Gebet oder die Mitternachtsmesse - woher kommt das Licht dafür ohne Sonne über dem Dach? Es bleibt der Verdacht, daß eine dem göttlichen Glauben verpflichtete Institution nun einem weltlichen Glauben an das "solare Zeitalter" anheimgefallen ist. Aber vielleicht ist es neben der staatlich fixierten Kirchensteuer von abnehmenden Mitgliederzahlen nun eine neue, staatlich gesicherte Einnahmequelle von allen Stromverbrauchern? Für Strom, den niemand gebrauchen kann. Weder umweltfreundliche Bahnen, Computer, Fernseher, noch nächtliche Beleuchtungen etc. lassen sich damit betreiben. Kann man unter diesen Umständen den kirchlichen Segen noch gebrauchen?

 
27.07.2002
..Wußten Sie schon? Die deutschen Steuereinnahmen brechen ein! Macht nix. Es gibt ja noch einen (vor der Opposition versteckten) Goldschatz. Ein Bundesdrucksachen-Leser schreibt: 
Die reiche Stadt München ist pleite, die Bundeswehr fast verteidigungsunfähig gespart, bei den kleinen Bürgern muß allerortens im Sozialbereich gespart werden. 
Überall sparen? Nein, es gibt Nischen einiger Milliarden Euro, wo Rotgrün im Bund das Sparen gar nicht will. Man betrachte nur im Internet die Bundesdrucksache 14/8278, welche derzeit als parlamentarische Initiative läuft. Die Bundestagsfraktionen der SPD und der GRÜNEN, auf besonderem Wunsch einer Abgeordnetengruppe mitsamt Klaus Wiesehügel aus Hessen, wollen eine "Exportinitiative für Erneuerbare Energien" Gesetz werden lassen. Ziel ist, möglichst sämtlichen Ländern auf diesem Globus, deren Regierungen ja nach Berliner Verlautbarungen noch etwas zu dumm sind, die "weltklimarettenden deutschen Leitgedanken und Techniken" begreiflich zu machen, um sie ihnen aufzunötigen. Konkret über eine Initiative möglichst aller deutschen Auslandsbotschaften, der GTZ Eschborn und finanziert über Entwicklungshilfe, "deutsche und europäische Förderprogramme" und die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau, somit schlichtwegs voll aus dem ohnehin leeren deutschen Steuersäckel. Also, um teure und ineffektive Windräder in Eritrea, China oder sonstwohin bauen zu lassen, hat Hans Eichel jahrelang Gelder in Milliardenhöhe auch künftig verfügbar. Im eigenen Land aber fehlt das an allen Ecken und Enden. 
Irgendwie gibt es Parallelen zwischen Kaiser Wilhelm 1914: "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen" und unserer jetzigen Regierungsmehrheit: "Wir Deutschen retten die Welt und das Weltklima, egal ob die Welt und das Klima das wollen und egal was das kostet." Daß die "Öko-Weltmacht Deutschland" dabei kaputt und pleite geht, ist unwichtig, allein der Glaube zählt.
Werner Eisenkopf 

Anmerkung: Erneuerbare Energien haben - resultierend aus der auf die Erde treffende Solarstrahlung - nur eine "dünne" energetische Grundlage. Deshalb haben sie im Vergleich zu irdischen Energieträgern einen immensen Platzbedarf. Das hat homo sapiens bereits bemerkt und sich auf die Nutzung irdischer Energien umgestellt. Seither konnte er sich auch geistig weiter entwickeln. Der moderne homo faber in unseren Parlamenten möchte die Erkenntnisse seiner Vorfahren aber nicht wahr haben und verlangt derzeit von seinen Mitmenschen die globale Rückkehr zum Sonnenzeitalter. Was wären die Folgen?

Die Tabelle zeigt Anhaltswerte aus der elektrischen Energieerzeugung (gelb) im Vergleich zur Verbrauchersituation (blau) von heute. Die Windenergie besitzt bei 6 m/s mit 130 W/m2, die Solarenergie mit 120 W/m2 etwa die Leistungsdichte, wie sie in Wohnungen, Büros und Industrie benötigt wird. Pro Quadratmeter Nutzfläche (Wohnen, Arbeiten, Urlaub etc.) installieren wir im allgemeinen den sich aus der Gesamtfläche ergebenden Anschlußwert für unsere Gebäude. Mehrstöckige Bauten haben eine der Anzahl von Geschossen entsprechend höhere Nutzfläche und daher auch einen höheren Anschlußwert, aus dem wiederum der elektrische Energiebedarf resultiert. Nutzbare solare Strahlungsenergie trifft aber nur auf die "eingeschossige" Erdoberfläche, z.T. auch noch auf Gebäudefassaden. Im Prinzip benötigten wir mit regenerativen Stromerzeugern zur Abdeckung der notwendigen Leistung neben jedem Quadratmeter Nutzfläche auch einen Quadratmeter Erzeugerfläche. Das würde in dicht besiedelten Städten und Ballungsräumen zu erheblichen Problemen führen. Eine leistungsangepaßte Verlagerung der Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien in die Außenbereiche von Städten und Ballungsräumen würde andererseits ein Umfeld mit der Größe der Nutzflächen von Innenbereichen beanspruchen. Können wir uns das mit knappen Flächenressourcen wirklich leisten. Wie würde unsere Umgebung aussehen, wäre sie, damit wir Licht und Computer einschalten können, nur noch mit Solarzellen oder Windrädern bestückt? Und wo fänden sich die für diese Form der Stromerzeugung notwendigen Flächen in übervölkerten Regionen der sog. 3. Welt? 

Erzeuger Angebot Nutzer Bedarf
Wasserkraft 108.000 W/m2 bei 6 m/s Durchflußgeschwindigkeit Wohnungen 120 W/m2 Nutzfläche
Wellenenergie 14.500 W/m je m Wellenfront bei einer Wellenhöhe von 1,5 m Büros 100 - 150 W/m2
Wind mit 6 m/s 130 W/m2 Warenhäuser 200 W/m2
Sonnenstrahlung 250 W/m2 max. in den Tropen und 120 W/m2 in Deutschland (gutes Mittel) Supermärkte 300 W/m2 Grundstücksfläche
Gezeitenströmung 2 W/m2 Industrie 150 W/m2
Erdwärme 0,06 W/m2 chem./petrochem. Industrie 100 MW/km2 = 100 W/m2
Kohlekraftwerk 500.000 W/m2 Wärmestromdichte an Berohrung eisenschaffende Industrie 100 MW/km2= 100 W/m2
Kernkraftwerk 650.000 W/m2 Wärmestromdichte an Brennelement-Hüllrohr    
Offenbar hat unsere Regierung wirklich zuviel Geld, um es für unsinnige PR-Maßnahmen auszugeben. In eine naturwissenschaftliche Grundausbildung wäre das viele Geld besser investiert, auch in der dritten Welt. Noch eins: Obige Wind- und Solarwerte gelten weder bei Flaute noch bei Nacht. Während dieser Phasen war es bei homo sapiens bereits ziemlich duster. 
Fazit: Für eine theoretisch diskutierte "Vollversorgung" besitzen Erzeuger aus erneuerbaren Energien aus Sonne und Wind bei reiner Netzeinspeisung (ohne Batterie-Zwischenspeicher) zwei unlösbare Nachteile:
a) Mit nur tageszeit- und wetterabhängigen, sporadisch auftretenden Leistungen können sie nicht die nachgefragten Energiemengen liefern.
b) Die für eine "Vollversorgung" notwendige Fläche steht wegen mangelnder Leistungsdichte überhaupt nicht zur Verfügung. wh
 
26.07.2002
..Die durch Windkraftanlagen produzierte CO2-Ersparnis wird lediglich über die Anzahl von eingespeisten Kilowattstunden - multipliziert mit einem nicht festgelegten Äquivalenzfaktor - berechnet und der Allgemeinheit als politischer Erfolg publiziert. Der Umrechnungsfaktor für das gesamte E-Netz wurde 1997 von VDEW noch mit 0,59 kg CO2/kWh mitgeteilt. Diese Wertermittlung erfolgte rein rechnerisch über den Anteil der verschiedenen Energieträger, welche an der allgemeinen Stromversorgung teilhaben. Eine meßtechnische Kontrolle zwecks Überprüfung gibt es bis heute nicht. Weil dieser Wert für Deutschland gemittelt ist, kann er natürlich nicht für jeden Standort einer WKA oder einer Solaranlage benutzt werden. In einzelnen unterschiedlich mit CO2 "verseuchten" Netzen gelten unterschiedliche Äquivalenzwerte. 

In bayerischen Stromnetzen, welche zum größten Teil mit nuklearem und/oder mit Wasserkraft erzeugten Strom versorgt werden, dürfte über die regenerative Energieerzeugung so gut wie keine CO2-Einsparung zu erwarten sein. Auf die jeweiligen Netzbereiche der elektrischen Versorgungsunternehmen (EVU) bezogen ist der Grad der "CO2-Verseuchung" wiederum davon abhängig, in welchem Umfang der Stromversorger eigene Kohlekraftwerke einsetzt, sich nur aus dem Verbundnetz bedient oder beides tut. 

Eine der lächerlichsten Handlungen von "ökologisch bewußten" Endverbrauchern dürfte somit der Abschluß eines Stromliefervertrages mit "ökologischen" Produzenten sein, welche am jeweils anderen Ende von Deutschland sind, in der Hoffnung, "sauberen" Strom zu beziehen. Aus elektro-physikalischen Gründen kommt der Strom immer über den Einspeisepunkt des nächstgelegenen Kraftwerks. Derartige Geschäfte erinnern allenfalls an Waschpulverreklame: weiß - weißer - sauber! Regenerativ erzeugter Strom muß wegen seines wetterbedingten sporadischen Auftretens erst einmal durch konventionelle Kraftwerke im Dauerbetrieb veredelt werden, damit er vom Endkunden überhaupt nutzbar ist. Das Ergebnis der Veredelung lautet stabile Frequenz und Spannung sowie bedarfsgerechte Bereitstellung der jeweils angeforderten Leistung bis zu jeder Steckdose. 

Diese Veredelung vollziehen nicht die viel kritisierten Kernkraftwerke, sondern die inzwischen weitaus mehr geschmähten Kohlekraftwerke im gesteuerten Betrieb zum Ausgleich von Lastspitzen, welche zunehmend und, je nach Lage in Deutschland spürbar, nicht mehr nur vom Verbraucher, sondern nun auch von regenerativen Netzeinspeisern verursacht werden. Um aus wirtschaftlichen Gründen ein Minimum an Kohle zu verbrauchen und gleichzeitig ein Maximum an CO2 einzusparen werden diese Energiespender von Technikern in Netzleitstellen verbrauchsoptimiert gesteuert und gefahren. Nun funkt ein unberechenbarer Geselle - der Wind - dazwischen. 
»Mühlen im Sturm« nennt die ZEIT.de ihren Beitrag in der Ausgabe 31/2002 und berichtet: »An der Nordseeküste sind gewaltige Windparks geplant. Doch bei Flaute oder Sturm müssen konventionelle Kraftwerke einspringen. Das kostet Energie und Geld«. Nun, wenn konventionelle Kohlekraftwerke nur noch "einspringen" dürfen, wenn WKA entweder erschöpft oder überfordert sind, dann können sie einerseits nicht mehr effizient und CO2-optimiert gefahren werden und andererseits müssen Kraftwerksbetreiber, welche bereits die Abschaltung von 10.000 MW Kohlekraftwerksleistung angekündigt haben, neu überlegen, ob es angesichts mächtig ansteigender WKA-Leistungen für die fossilen "CO2-Stinker" nicht plötzlich einen neuen Stellenwert gibt: Sicherstellung der Energieversorgung vor CO2-Einsparung. Nicht dem Klima und nicht unserem Umweltminister Trittin, sondern dem Verbraucher zuliebe. 


..Dem Bau von Windstrom-Parks an Land sollen die Errichtung von ausgedehnten Windstrom-Inseln auf See folgen. Kleckern an Land + Klotzen auf See = optimaler Klimaschutz könnte die neue CO2-Verhüterli-Formel lauten, damit wir auf der nördlichen Hemisphäre auch ins solare Zeitalter finden. Die maritime Windernte muß aber auch an Land gebracht und dort weitläufig verteilt werden. Die Windstromfabriken auf See benötigen einen elektrischen "Autobahnanschluß" an die 400 kV-Ebene mit bis zu 12 "Fahrspuren" entlang von 80 Meter hohen Stahlgittermasten bis weit hinein in deutsche Ballungszentren. Es bleibt spannend, zu beobachten, wie sich die "Naturschützer" mit den "Klimaschützern" in den staatlich anerkannten Naturschutzverbänden darüber unterhalten, wenn die notwendigen Raumplanungen für mächtige Leitungen und Umspannanlagen anstehen.

Weil der Strom aus Windkraftanlagen auch beim Verbraucher ankommen soll, muß er von der europäischen 400 kV-Verbundebene erst einmal auf die überregionalen Verteilerebenen (110 kV) transformiert werden. Die Netze wurden früher nachfrageorientiert gebaut und reichten insofern stets aus. Mit den vielen Windkraftanlagen an Land und auf See werden sie nun angebotsorientiert erweitert. Der Netzbetreiber E.ON investiert in Norddeutschland in Erweiterungen der 110 kV-Hochspannungsleitungen. Auch so lassen sich mittels WKA-Boom Arbeitsplätze gewinnen. Die ebenfalls "hinzugewonnenen" Kosten für den Leitungsausbau trägt selbstverständlich der Stromkunde. 

 
25.07.2002
..Nevada, USA: Radarstörungen durch Rotorblätter

130 Mill. Dollar-Windfarm gestoppt


..Trotz Privilegierung sind Windräder bei erheblicher Störung des Landschaftsbildes unzulässig. Das entschied gemäß heutiger Pressemitteilung das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz am 3. Juli 2002 unter Aktenzeichen 8 A 10229/ 02.OVG. Sieben geplante Windkraftanlagen in der Gemarkung Sarmersbach im Kreis Daun würden den Kirchturm der freistehenden Flurkirche von Hilgerath "überflügeln ... und den Gesamteindruck wesentlich beeinträchtigen ... Dies sei nicht hinzunehmen, weil die Kirche in dieser Lage etwas Besonderes sei, während Windkraftanlagen auch an anderer Stelle errichtet werden könnten". Entscheidung anfordern unter Email: entscheidungen@ovg.jm.rlp.de / www.ovg.justiz.rlp.de (BLS, 24.07.2002)


..Sonne und Wind schicken keine Rechnung (lt. Dr. Franz Alt) - aber die Energieversorger.
"Die Gesamtkosten einer aus Windenergie produzierten Kilowattstunde betragen durchschnittlich rund das Drei- bis Vierfache der Kosten einer im bestehenden Kraftwerkspark erzeugten Kilowattstunde", so Prof. Rainer Frank Elsässer, Vorstandsmitglied der E.ON Energie, auf einer Veranstaltung des Wirtschaftsbeirates der Union heute in München.
Neben der direkten Subvention der Windenergie durch Stromkunden in Höhe von anfänglich 9 Eurocent pro Kilowattstunde (ct/kWh) fallen zusätzliche Kosten an. Diese Kosten seien in der Öffentlichkeit noch weitestgehend unbekannt, betonte Elsässer. So steigen beispielsweise in Folge der Windenergieeinspeisung die Erzeugungskosten der vorhandenen konventionellen Kraftwerke um ca. 1,5 ct/kWh. Grund hierfür ist laut Elsässer, dass die Auslastung der zur Absicherung des Windstroms nach wie vor notwendigen Kraftwerke zurückgeht. Die Fixkosten dieser Kraftwerke werden auf die Kilowattstunde umgelegt mit der Folge, dass Absicherungskosten in dieser Größenordnung entstehen. 

Auch beim Betrieb des Stromnetzes führen die nicht gesichert kalkulierbaren Windstromeinspeisungen zu Zusatzkosten von ca. 0,7 ct/kWh aufgrund höherer Regelenergieanforderungen. Weitere ca. 0,2 ct/kWh verursacht laut Elsässer der zum Abtransport des Windstroms aus den Küstenregionen zu den Verbrauchsschwerpunkten erforderliche Netzausbau. 

Elsässers Fazit: "Die Nutzung der Windenergie verursacht für die Stromversorgung Kosten, die erheblich über die Vergütungssätze des Erneuerbaren Energie Gesetzes hinausgehen. Diese Zusatzkosten betragen bis zu 2,4 ct/kWh und liegen damit in der gleichen Größenordnung wie die Stromgestehungskosten des heutigen Kraftwerksparks. Die entstehende Mehrbelastung für die Stromkunden beträgt je nach Windausbau zwischen 1,6 und 3,6 Mrd. € pro Jahr." E.ON


..Der Windpark Nordergründe kommt gut voran - berichtete das Jeversche Wochenblatt am 17.07.2002. 

Leserbriefschreiber
zweifelt an der Echtheit der "Untersuchungsergebnisse"


..Handle stets so, daß kein anderer gefährdet, geschädigt oder mehr als nach den Umständen unvermeidbar behindert oder belästigt wird...

INTERESSENVERTRETUNG
der Bürgerinitiativen im Landkreis Parchim. 


..Zivilcourage zeigen –  unsinnige Bauplanung für umweltvernichtende Windkraftwerke ablehnen! 

Presseerklärung
Bürgerinitiative Gegenwind Heldrungen-Braunsroda fordert, den Bebauungsplan für Windkraftwerke energisch abzulehnen.


..Nicht die Dezentralisierung der Stromversorgung boomt, sondern die WKA-Branche. Weil die Energiedichte des Windes im Vergleich zu konventionellen Energieträgern so gering ist, ist der Flächenbedarf für diese Anlagen so gewaltig und wird daher auch als "Verspargelung" der Landschaft bezeichnet. In Brandenburg sollen nun 2.200 neue Windkraftanlagen konzentriert aufgestellt werden. Ob diese regionalplanerische Maßnahme den ihre Augen fest zudrückenden "Naturschutzverbänden" hilft, sich wieder einmal richtig umzusehen? Jedenfalls werden konzentrierte Windkraftplantagen ein Ausmaß annehmen, welches das Vielfache desjenigen von herkömmlichen Kraftwerken beträgt: In Länge, Breite und Höhe. Wenn zudem beispielsweise 1.000 Windkraftwerke zusammen die Leistung eines Großkraftwerkes aufbringen, dann haben sie aber auch eine 1.000fach höhere Ausfallwahrscheinlichkeit gegenüber einem Großkraftwerk. Jedes einzelne defekte Windrad erhöht den Aufwand für Reparatur und Wartung. Das schafft unbestritten Arbeitsplätze. Diese funktionieren aber nur wiederum mit herkömmlichen Energieträgern und sind daher auf der Sollseite von WKA-Energiebilanzen zu verbuchen. 

Brandenburg hat noch Platz für 2.200 Windräder


..Tourismusverband warnt vor Offshore-Windpark
Rostock (dpa) Der Regionale Tourismusverband "Fischland Darß-Zingst" hat vor den Folgen eines Windkraftanlagen-Parks in der Ostsee vor Prerow gewarnt. „Die Urlauber kommen nicht wegen innovativer Technik, sondern wegen einzigartiger Natur“, sagte Verbandsvorsitzender Mathias Löttge. 
Die 21 Windräder sollen 2003 etwa zwölf bis 20 Kilometer vor der Küste der Halbinsel installiert werden. Da die Anlagen innerhalb der Zwölf-Seemeilen-Zone geplant sind, liegt die Genehmigungshoheit beim Land. Der Landesregierung warf Löttge vor, nicht die notwendige Sorgfalt walten zu lassen und die Betroffenen nicht ausreichend zu informieren. „Von Transparenz kann wohl kaum die Rede sein“, kritisierte Löttge. 
http://www.ostsee-zeitung.de/po/start_144858.html

 
24.07.2002
..Während das Erneuerbare-Energien-Gesetz energetisch ineffiziente und für Otto Normalverbraucher teuer zu finanzierende Arbeitsplätze am "laufenden Meter" in Verwaltungen, Gerichten, Finanzämtern, staatlichen Planungsstäben etc. produziert, klagt das produzierende Gewerbe in der Aluminium-Industrie den Verlust von hunderten Arbeitsplätzen, sofern die Strompreise weiter steigen. Wird das Aluminium teurer, dann werden auch die Preise für Kabel und Leitungen und diversem Installationsmaterial in der elektrischen Energietechnik steigen. Aluminium ist das wichtigste Material für Hoch- und Mittelspannungsleitungen, welche insbesondere von Windkraftanlagen benötigt und auch benutzt werden. Je teurer das Material, desto teurer werden z.B. auch die Netzanschlüsse dieser regenerativen Stromspender. 

Die für die Gewinnung von möglichst reinem Aluminium notwendige Schmelzflußelektrolyse hat einen hohen Energiebedarf (ca. 14.000 kWh/t Aluminium). Mit dem Abbau des Ausgangsmaterials Bauxit gehen erhebliche Umweltschädigungen einher. Weil Wind- und Solarstromanlagen aus wetterbedingten Gründen aber keine bedarfsgerechte Energie liefern können, sind sie mit ihrer "erneuerbaren" Stromproduktion nicht einmal in irgendeiner Weise zur Kompensation dieser Umweltschäden geeignet und Alu-Produzenten müssen weiterhin auf konventionelle Kraftwerke beharren. 

Aluminiumfolien sind als Dampfsperren bei der Wärmeisolierung von Häusern hervorragend geeignet und unbedingt wichtig. Eine Verteuerung dieses Materials wäre kontraproduktiv zu Trittins Energie-Einspar-Verordnung (EnEV). Durch sein hohes Dichte-Gewicht-Verhältnis eignet sich Aluminium neben anderen Bereichen z.B. auch vorzüglich zum Bau von umweltfreundlichen Fahrzeugen - Eisenbahnwaggons. 

Arbeitsplätze
Weil ein Ausstieg aus der leider energieverzehrenden Aluminiumproduktion nicht zu erwarten ist, eher der zunehmende Gebrauch dieses Leichtmetalls, entstehen bei mangelnder Konkurrenzfähigkeit Arbeitsplätze an anderen Orten mit den damit einhergehenden Umweltbeeinträchtigungen.



..Union will Förderung von Windenergie und Solaranlagen einschränken - lieber ökonomische Effizienz. Die gegenwärtige Regierung will den Anteil der erneuerbaren Energien verdoppeln ...

NETZZEITUNG.DE
23. Juli 2002


..»Durch die Weiterentwicklung des Gedankens, natürliche Ressourcen zu besteuern, wollen wir das Potential zur Einsparung der Rohstoffe und damit zur Schonung der Umwelt optimal ausschöpfen« - lautet die Mentalität der Grünen zur Wirtschaftspolitik in ihrem Wahlprogramm. Man übertrage den Gedanken der Besteuerung natürlicher Ressourcen einmal auf die energetische Nutzung der Windkraft. Wind ist eine natürliche Ressource und nach grüner Definition, "unerschöpflich". Mit der Besteuerung von Winden ließen sich also unerschöpfliche Geldquellen auftun, oder? Und wer sollte diese Steuer bezahlen? Natürlich die Endverbraucher von Strom. 

Die "unerschöpfliche" Nutzung des Windes schmälert indes eine andere natürliche Ressource ganz rapide: Den Boden, bzw. die für Menschen und Tiere bewohnbaren Flächen und Räume. Grüne Politiker reden gerne das Wort ihrer Windlobby und erklären, der Preis für die Kilowattstunde sei wegen des EEG z.B. lediglich um ca. 0,6 Cts gestiegen. Sie verschweigen, daß der Wert von betroffenen Grundstücken um möglicherweise Milliarden gesunken ist. Mit dem ökologischen "Gewinn" des gestiegenen Strompreises gehen erhebliche Verluste bei vielen Grundstückseigentümern einher. Sie sollten daher bei ihrem Finanzamt die Herabsetzung des Einheitswertes beantragen und notfalls auch nicht den Gang zum Finanzgericht scheuen. Alle sich betroffen fühlenden Grundeigner können die Möglichkeit des Antrags auf Herabsetzung des Einheitswertes wahrnehmen, auch wenn sie nicht unbedingt Windkraftgegner sind. So können sie vielleicht einen gewissen Ausgleich für die durch das EEG bedingte Strompreiserhöhung erzielen. Mit sinkendem Einheitswert sinken kommunale Steuereinnahmen. So manche Kommune sollte sich auch aus diesem Grund die Errichtung von Windkraftanlagen noch einmal richtig überlegen. 

Ein Steuerberater informiert

 
23.07.2002
Thousands of birds are being killed each year on wind farms, according to new research. In Spain an estimated 11.200 birds of prey, 350.000 bats and 3 million small birds are killed each year by turbines and their power lines. The figures are based on a detailed study in the Navarra region, where 450 birds of prey, 700 bats and 6.000 small birds were killed in a year at just 10 sites...

‘Death’ Machines
»The Department of Environment is hiding, in an illegal and underhanded way, the serious affects on protected fauna by wind-power plants...«


..Windkraftbürgerfunksendungen: Antenne AC Frequenz UKW 107.8 am Dienstag, 09.07.2002, ab 20.00 Uhr.
Reiner Priggen MdL NRW (Bündnis 90 / Die Grünen) kommentiert O-Töne (kritische Contra Stellungnahmen) aus der FDP-Windkraftveranstaltung in Monschau-Höfen


..Ostfriesland/Emsland/Oldenburg - Riesen-Rotoren rücken näher - Riesenwindstrom-Inseln in der Zwölf-Seemeilen-Zone

Offshore


..Inseln wollen Ausschlußgebiete für Windparks auf See...
Horizontverschmutzung 
was ist das?
grüne Zukunfts-
horizonte


..CDU schadet aufstrebender mittelständischer Industrie - in nur wenigen Jahren seien durch die Nutzung der Windkraft fast genauso viele Arbeitsplätze entstanden wie während der vergangenen 30 Jahre in der gesamten Atomwirtschaft...

Dubiose Vergleiche
Arbeitsplatzgewinne sollten in der Energiewirtschaft anhand ihrer Produktivität (kWh/Arbeitsplatz) verglichen werden und nicht nur anhand ihrer Anzahl. Die umgekehrte Vorgehensweise führt allenfalls zu volkswirtschaftlichen Nachteilen. Sofern die Nutzung der Windenergie wirklich wettbewerbsfähig werden möchte, dann hätte sie im Vergleich mit konventionellen Energieträgern eine Zielmarke anhand ihrer Produktivität. Zu beachten sei insbesondere, daß der Vergleich mit der Kernenergie stets über die Arbeitsplätze und nicht mehr über ihre sonst so gefürchteten Gefahren geführt wird. Da scheint bei Grünen und Naturschutzverbänden wohl ein bedeutsamer Sinneswandel eingetreten sein.

 
22.07.2002
..Das in der nebenstehenden Abbildung auf einem Wohnmobil aufgerichtete Windrad speist zwei Akkumulatoren á 140 Ah. Die Kraft des Windes wird per Windrad in elektrische Energie umgewandelt und in mitgeführten Batterien gespeichert. Im Rahmen ihrer Kapazitäten steht den Nutzern nach Bedarf jederzeit elektrischer Strom zur Verfügung. Bei diversen Nachteilen ist der Vorteil des Rotors gegenüber der Solarstrahlung die höhere Energiedichte des Windes. Beide Energieformen (Wind und Solarstrahlung) ermöglichen eine gewisse Autarkie (also nachts oder bei Flaute) aber nur dann, wenn der Bedarf mittels Speicherbatterien abgesichert wird. Diese Anwendung macht durchaus Sinn in Alpenhütten, Bojen für die Schiffahrt, Meßstationen u.a.m. Wodurch werden aber die in das allgemeine Netz eingespeisten "Erneuerbaren Energien" abgesichert? Durch konventionell arbeitende Kraftwerke. Deshalb bleiben sie unersetzlich. Denn kein Wind- und Solarstrombetreiber wird verpflichtet, auch noch Speicherbatterien zu installieren.  Abb. aus: http://www.etec-owl.de/wind/windeinleitung.htm
Zu denjenigen, die diesen Zusammenhang mit der Nutzung des Stromes aus der Steckdose der Allgemeinheit nicht begreiflich machen wollen, gehört der sich selbst ernannte "ökologische Jesus" Dr. Franz Alt. In der Druckausgabe von "Die Welt" am 9.7.2002 schwadroniert er neuerdings den Ölkonzernen und anderen Multis das Wort vom "Klimaschutz", welchen sie "ohne zusätzliche Kosten" erreichen wollen. Bei Dr. Alt wird der Ölmulti zum Vorzeigekonzern, welcher "in Gelsenkirchen die modernste Solarzellenfabrik der Welt gebaut" hat und nun den "Einstieg in die Windradtechnologie im großen Stil in der Nordsee" plant. 

Was noch möchte Dr. Alt der Allgemeinheit nicht begreiflich machen? Nun, die Produktion und das Geschäft mit Solarzellen und Windrädern funktioniert ohne konventionelle Energieträger überhaupt nicht. Eine Menge Arbeitsplätze sind zwar die Folge dieses Geschäfts und werden auch überproportional und unüberhörbar hervorgehoben. In Bezug auf deren Produktivität sind sie jedoch äußert dubios zu bewerten. Die hineingesteckte konventionelle Energie dürfte erheblich umfangreicher sein, als die per EEG gewonnene. Energieversorger wissen das längst und machen "Erneuerbare Energien" zu ihrem Hit. Das von Dr. Alt als "Klimaschutz ohne zusätzliche Kosten" entdeckte Prinzip mag für seine neu entdeckte Multi-Klientel durchaus stimmen. Die werden sie nämlich auf Endverbraucher umlegen - damit es auch ganz bestimmt ein Geschäft mit formidablen Gewinnen wird. 

Zu den Arbeitsplätzen: Immer häufiger mehren sich Meldungen über steigende Zahlen von Beschäftigten in der Wind- und Solarindustrie. Auffällig ist das ständige Nachplappern, verbreitet über viele Medien und ohne sachdienliche oder nachvollziehbare Erläuterung der Herkunft dieser Zahlen. Aber könnte es nicht sein, daß die Anzahl der mit der Solar- und Windindustrie befaßten Arbeitsplätze wesentlich höher liegt, als weithin verbreitet? 

Schließlich sollte man wirklich bedenken, daß Planung, Entwicklung, Bau, Wartung, Reparatur, Demontage und Entsorgung von Abertausenden oder Millionen von kleinen Stromerzeugern ein ebenso mächtiges Potential von Arbeitern, Dienstleistern, Ingenieuren, Wissenschaftler, Autoren, Schreibkräfte u.v.a.m. auf die Beine bringt. Erneuerbare Energien schaffen auch Arbeitsplätze in Geldinstituten für Kreditvergaben, bei Versicherungskonzernen zur Risikoberechnung und Schadensbehebung und auch bei der Jurisprudenz, um zunehmend mehr Streitfälle zu schlichten. Immerhin ließe sich selbst die Putzfrau in einem Planungsbüro für die Erstellung von Wind- und Solarindices dazuzählen. Oder die Betreiber von Datenbanken zur Erfassung aller deutschen Wind- und Sonnenscheinstunden, aller Zählerstände, aller Windgeschwindigkeiten, aller Wind- und Solaranbieter etc. So bietet das IWR neuerdings in Analogie zu seinem Windbranchenportal auch eine kompakte Einsicht in die Solarwirtschaft mit Kontaktadressen, Solarnews, Solarterminen etc. an. Wieder einige Arbeitsplätze für Informationstechniker. Ingenieurbüros bieten ihre Leistungen an: Beratung, Antragstellung, Montage, Abnahme, Inbetriebnahme, Abrechnung der Fördermittel, Kostenlose Betreiberstatistik usw. - alles mit Arbeit verknüpft. In der Kleinstadt Lichtenau bei Paderborn arbeitet z.B. der 41-jährige CDU-Politiker und Bürgermeister Manfred Müller an der Errichtung eines Gründerzentrums für Zulieferer und Servicebetriebe. Auch das bringt Arbeitsplätze. Desgleichen bei Messen, Ausstellungen und Weltkongressen, wie derzeit in Köln, wovon wiederum das Gaststättengewerbe profitieren mag. Und so ließe sich die Liste beliebig fortsetzen. Selbst Tankstellenpächter sind mit den vielen neuen und motorisierten Arbeitskräften über den Treibstoffverkauf involviert. Ob die sich die Hände reiben sei dahingestellt, Ölmultis können jedoch eine zufriedene Miene aufziehen. Denn alle diese vermehrten wirtschaftlichen Tätigkeiten basieren nicht auf regenerative, sondern auf konventionelle Energieträger. Ob das der Herr Dr. Alt eventuell selbst nicht begreift oder ob er wirklich die Allgemeinheit für so naiv hält, ihm seine Sprüche auch zu glauben? 

Man bedenke: Der Begriff  "Arbeit" hat neben seiner sozialen Bedeutung auch eine physikalische Definition: Diese lautet Energie! So ist jeder Arbeitsplatz auch ein "Energieplatz". Und hinsichtlich der Zuordnung läßt sich schlicht die gewonnene von der genutzten Energie unterscheiden. Also gibt es Plätze, an denen Energien gewonnen und solche, wo sie verbraucht werden. Arbeitsplätze, an denen Energien gewonnen werden, sind in der Energiebranche die Standorte samt ihren Betrieben und Verwaltungen - der sogenannte Eigenbedarf. Arbeitsplätze außerhalb der Energiebranche sind generell Energieverbraucher. Je mehr kleine Standorte für die Energiegewinnung ausgewiesen werden, desto mehr Arbeitsplätze werden auch innerhalb der Energiebranche benötigt, welche mit ihrem Eigenbedarf die dort gewonnenen, oftmals minimalen Energiemengen gleichsam selber wieder "verbrauchen". So mag zwar die "Dezentralisierung" der Stromversorgung mit ungezählten Erzeugern ein gewaltiges Arbeitsplatzpotential hervorbringen. Dieses ist jedoch ein Verbrauchspotential (und kein Sparpotential), welches wiederum aus den konventionellen Energieträgern gespeist werden muß. Denn keiner der oben genannten Arbeitsplätze in der Planung, Durchführung, Wartung, in der Verwaltung etc. betreibt seine Tätigkeiten mit Solar- oder Windstrom, welcher aufgrund seiner Unzuverlässigkeit jede Tätigkeit ad absurdum führen würde. Um mittels tausender Kleinerzeuger ein paar Kilowattstunden zu produzieren, muß mit "Erneuerbaren" ein erheblicher Arbeitsaufwand, gespeist aus konventionellen Energiequellen, betrieben werden. 

Da stellt sich nun die Frage, wozu die Energieproduktion überhaupt dient. Zur Input-Arbeitsplatzbeschaffung, um den Energiegewinn quasi gleich wieder aufzufressen (Selbstzweck)? Oder zur nützlichen Anwendung in Haushalten, Gewerbe, Handel und Industriebetrieben zwecks Produktion (output) von Gütern, Bildung und Lebensstandard in unserer Zivilisation? Brauchen wir wirklich Energiegewinnungsbetriebe, welche ihr Produkt - die Kilowattstunde - mittels für sie notwendige Arbeitsplätze selbst wieder verbrauchen? Produziert eine Brauerei ihr Produkt für die eigene Belegschaft oder für den Verkauf an alle?

Sinnvolle Arbeitsplätze in der Energiebranche produzieren mit möglichst wenig Aufwand (input) ein Maximum an Kilowattstunden (output). Nur so lassen sich preiswerte und bezahlbare Produkte für unser tägliches Leben herstellen. Und das geschieht in ungezählten Fällen mit elektrischem Strom. Deshalb sollte er so billig wie möglich sein. Warum ist regenerativ erzeugter Strom so teuer? Weil die geringen produzierbaren Mengen nur mit Hilfe des konventionellen Kraftwerksparks und mit einer Unmenge von Arbeitskräften, welche schließlich alle gut bezahlt werden wollen, erzeugt werden können. Und wenn die an den Standplätzen von Wind- und Solarstromanlagen produzierten elektrischen Energiemengen aber gleich wieder durch zahllose Arbeitsplätze für deren Zuarbeit entweder direkt oder mittels fossiler Energieträger verbraucht werden, dann bleibt wenig übrig für den großen Rest der Allgemeinheit. Außer der Gewinnung eines zusätzlichen Geschäfts  (RWE-Tochter Harpen kauft Windenergie-Unternehmen) für die sonst so geschmähten Multis.

Fazit: Das Produkt Kilowattstunde aus "dezentralen und erneuerbaren" Energien ist deshalb so teuer, weil es mit ungezählten Arbeitsstunden verknüpft ist. Ein effizientes Wirtschaftssystem versucht dagegen stets, seine Produkte mit möglichst wenig Arbeitsstunden und Arbeitskräften (bzw. Arbeitsplätze) unter die Leute zu bringen. Deshalb sind große Kraftwerke mit geringem Arbeits(platz)aufwand, aber höherer Leistungsfähigkeit, stets wirkungsvoller. Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz hat unsere Regierung jedoch die Umkehrung der Effizienz zu ihrem Leitgedanken gemacht. 

 
21.07.2002
..»Ziel des Flächennutzungsplanes ist es im Sinne einer nachhaltigen städtebaulichen Entwicklung und eine dem Wohl der Allgemeinheit entsprechenden, sozial gerechten Bodennutzung zu gewährleisten, eine menschenwürdige Umwelt zu sichern und die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen und zu entwickeln (§ 1 Abs. 5 BauGB).« (Flächennutzungsplan der Stadt Alsdorf). So und ähnlich lauten sie stets, die Sprüche zur Darstellung der "sozialen und ökologischen Auswirkungen" in ähnlich gelagerten Situationen. Die energetische Nutzung des Windes bringt jedoch immer mehr Unfrieden in die Dörfer aufs Land. Das ist vielen Politikern inzwischen bekannt und deshalb werden noch flugs Nägel mit Köpfen gemacht, ehe sich der Wind in der jeweiligen Gemeinde drehen könnte. Die Nutzung der Windenergie ist schließlich ein Geschäftsmodell und kein Umweltmodell. Und so findet sich auch immer ein Gutachter oder eine "zuständige" Behörde, welche den Segen für die zu erwartenden Eingriffe in Natur und Umwelt gibt.

"Windkraftkonzentrationsanlage"


..Ostfriesische Zustände werden im Rest der Republik genau beobachtet - Leserbriefe aus dem Ostfriesland Magazin 6/2002
"Keine Erholung neben Windparks" - "Mißachtung der öffentlichen Sicherheit". 
OMA


..Der Eifelverein bekräftigt seinen Protest. 
»Bereits vor einem Jahr hatte der Eifelverein unter dem Motto "Jetzt reicht's" nachdrücklich Stellung bezogen gegen eine Ausweitung von Windparks in der Eifel. Angesichts der noch wachsenden Brisanz des Themas wurde diese Resolution jetzt in Monschau erneuert. Windkraft war im Mai auch ein beherrschendes Thema auf der Frühjahrstagung des Eifelvereins in Hellenthal.« Aachener Nachrichten 19.07.2002
 
..Mit Hilfe des elektrischen Stroms lassen sich zahlreiche Geräte und Hilfsmittel des täglichen Lebens konstruieren. Das nebenstehende Bild zeigt einen Treppenlift für Behinderte, welche in einem oberen Stockwerk wohnen. Ob diese Leute stets auf die elektrische Leistung von Wind- und Solarstrom warten möchten, welche jeweils nur bei entsprechender Wetterlage zur Verfügung steht? 

Was würden Sie Ihrem Zahnarzt sagen, dessen Bohrer plötzlich stehen bleibt, weil er aus imaginären "Klimaschutzgründen" seine Energieversorgung auf Solarstrom vom Dach umgestellt hat, dieses aber gerade von einer Wolke beschattet wird? 

Weht eigentlich immer der richtige Wind, um genügend Strom für Ihre Lieblingssendung im Radio zu produzieren? 


..Ökowahn und die praktischen Folgen - Was Windenergie, Solarenergie und Dosenpfand tatsächlich kosten. Von Hans-Erich Bilges. 
Eine Sintflut von Ökoregelungen, Verordnungen und eine exzessive Ausweitung von Mitbestimmungsrechten haben in weiten Teilen der Wirtschaft zu Zorn, Mut- und Ratlosigkeit geführt. Das Ganze gepaart mit einem erstaunlichen Maß an handwerklicher Unprofessionalität. Die Wirtschaft, insbesondere der Mittelstand, liegt am Boden, verheerende Arbeitslosenzahlen liegen im Magen. Beschäftigen wir uns also mit den "Spielzeugen" der rot-grünen Ideologen und den Folgen nach vier Regierungsjahren.

Windenergie: Wie muss einem besonnenen Mann wie Bundeswirtschaftsminister Werner Müller zu Mute sein, wenn er wie in der letzten Woche mit gequälter Stimme verkündet, die Deutschen seien "Weltmeister" im Bau von Windkraftanlagen. Ja, warum wohl? Müller weiß um die riesige Steuergeldvernichtung der rot-grünen Regierung bei den Windkraft-Windeiern. Keine vernünftige Regierung weltweit lässt sich so intensiv auf die aberwitzige Windenergie ein. So wird man dann schnell Weltmeister - und die anderen Länder setzen die eingesparten Milliarden für Arbeitsplätze ein.

Grüne Ineffektivität: Kosten pro Arbeitsplatz in der Windenergie - rund 175.000 Euro. Im Schnitt waren die 11.500 Windkraftanlagen im Jahre 2001 rund 1.250 Stunden im Einsatz - 8.760 hätten es sein können. Das bedeutet 85 Prozent Stillstand. Der Wind macht nicht mit, nur weil die Grünen Wind machen. 

Selbst der SPD-Abgeordnete Eisenkopf spricht von "größter Naturzerstörung seit Existenz der Naturschutzgesetzgebung" - er meint die scheußlichen Betonmühlen, die Deutschland zunehmend verschandeln. Falsche Zahlen der Grünen auch mit Arbeitsplätzen: die grüne Fraktion spricht von 60 000 neuen Arbeitsplätzen, der Bundesverband Windenergie hat aber nur 35 000 Arbeitsplätze entdeckt. Strom aus Windkraftanlagen ist dreimal so teuer wie Atomstrom. Rund drei Milliarden Euro jährlich müssen die Bundesbürger für höhere Strompreise zahlen, weil die rot-grüne Regierung das so will.

Die Wirtschaftswissenschaftlerin Christa Maria Hartmann spricht von einem "potemkinschen Sauberstrom", von "irrwitzigen Kosten" und "unverantwortlichen Zahlenspielen". Die verpulverten Milliarden Steuergelder haben dazu geführt, dass trotzdem nur drei Prozent des Energiebedarfs über Windkraft gedeckt wird. Ein einziges Atomkraftwerk produziert mehr Strom als 11.500 Windkrafträder. Einmal abgesehen von den optischen Eindrücken bundesweit.

Solarenergie: Hier kennt der Griff der Rot-Grünen in die Taschen der Steuerzahler... weiter lesen bei http://www.welt.de/daten/2002/07/21/0721wi345656.htx

 
20.07.2002
..Werden mit der Aufstellung eines Bebauungsplans negative Zielvorstellungen verfolgt (Verhinderung von WKA), ist dies nicht von vornherein illegitim. Solche Ziele können sogar den Hauptzweck einer Planung bilden...

Beschluß des OVG NRW
Insbesondere ist es der Gemeinde nicht verwehrt, auf konkrete Bauanträge mit der Aufstellung eines Bebauungsplans zu reagieren, der ihnen die materielle Rechtsgrundlage entzieht.

 
19.07.2002
.. Durch den Bau der beiden Windkraftanlagen werde die Natur geschädigt und der Naturgenuss beeinträchtigt. Sie beeinträchtigen erheblich, nachhaltig und nicht ausgleichbar das Landschaftsbild und den Erholungswert. WKA-Betreiber argumentieren stets mit vorhandenen landschaftlichen Beeinträchtigungen, um diejenigen, welche von WKA ausgehen, noch hinzufügen zu können!

Keine Gleichheit im Unrecht
Verwaltungsgericht Wiesbaden 4 E 692/00 (1)



..Die Flaute konnte die Stimmung nicht drücken - beschreibt die Ostfriesen Zeitung vom 19.7.2002 das magere Ergebnis der diesjährigen Segelregatta auf dem Juister Watt. Im vergangenen Jahr konnte die Regatta wegen totaler Flaute überhaupt nicht stattfinden. Ein Schelm, wer da an die mit Milliardenaufwand geplanten Windkraftanlagen im Watt denkt. Eine Segelregatta ist das Privatvergnügen auf eigene Kosten, die Windstrominseln müssen dagegen die Stromverbraucher bezahlen, auch wenn sie die weder wollen noch gebrauchen können. Und so manchem wird erst nach deren Errichtung der Spaß an diesen Windmonstern vergehen, wenn sie die Dinger erst einmal gesehen haben oder in irgendeiner Weise davon betroffen sind. Möglicherweise auch so mancher gutgläubiger Investor, welcher sein Geld aus der Aktieneuphorie herausgehalten hat und nun meint, in die mächtigsten Windwirbler aller Zeiten investieren zu müssen. Immerhin hat bisher noch keiner der grünlichen "Energieexperten" mitgeteilt, woher der Strom bei Flaute kommen soll. Das scheint sie wohl auch nicht zu interessieren, so lange wiederum genügend Geld für WKA-Akquisitionen in ihre Taschen weht. 
Nur wenig Wind auf dem Juister Watt


Some Wind Turbine Facts – not opinions. By Councillor (Ratsmitglied) Ioan Richard at Swansea (Wales).
Just before Christmas Mr Brian Wilson the Energy Minister visited Carmarthenshire to open a Wind Turbine complex near Pendine. It was from this site that he smugly announced his approval for the giant scheme for 39 Turbines at Cefn Croes in the rugged Ceredigion Cambrian mountains. 

Let’s first examine the hyped up public claim that the FIVE turbines at Pendine’s PARC CYNOG “will power 4,000 homes”. The five turbines there are allegedly rated at maximum of 720 kwhrs (although some critics say they are only 600 kwhr Maximum). Let’s call them 720 kwhrs multiplied by FIVE turbines = 3,600 kwhrs or 3.6 megawatt hrs maximum. 

However due to varying Wind conditions the average outputs are only at best 30% of maximum – this makes Parc Cynog to be 3600 X 30/100 = 1080kwhrs. If we project that over a year we get 1080 X 24 X 365 = 9,460,800 kw hrs. It sounds an awful lot. The average home consumes 4,200 kwhrs or units. So how many homes would Parc Cynog power? Let’s divide 9,460,800 by 4200 = 2253 average homes. This is not counting any industrial/factory; commercial; retail/shops; workshops/offices; schools; street lights – nothing else! So if we get a figure of 2253 homes – how do the propagandists get 4,000 homes? 

Please explain – explain with FACTS NOT OPINIONS please. Yes FACTS, and remember the 30% figure is a very generous average output and the figure 720 could well be only 600 – in which case it would be LESS than 2,000 homes and NEVER in your wildest dreams 4,000 homes as stated. 

Extrapolating this to the monster CEFN CROES scheme for 39 turbines 325ft tall on Wales’ most scenic uplands rated at 1,500 kwhrs each MAXIMUM gives us 39 X 1,500 X30/100 X24 X 365 divided by 4200 = 36,604 homes of average consumption. This does not include any offices or schools or any commercial or factories or shops or retail or farms or street lights i.e NOTHING ELSE but average homes! So how do they say Cefn Croes will supply 1% of ALL of Wales ? Answers please with FACTS not opinions. Again remember that 30% average efficiency is a very generous figure!  The next proposal is for 165 turbines of 400 feet high in a swathe from Ystrad Fflur (Strata Florida Abbey) scenic ridges to Abergwesyn / Llyn Brianne! 

Bear in mind that only about one third of global atmospheric emissions comes from electrical generation. The vast majority of emissions comes from vehicle exhausts and industrial processes and from domestic and commercial heating systems – and most global emissions come from U.S.A.. Many Wind Turbine developers are rapacious multi-national companies –including “Toxic Texans”. 

So why do our politicians seek to destroy Wales for their false green images? Now is the time to stand up and be counted and defend our nation from the destruction it faces. Tell your politicians now what YOU think !


http://WilfriedHeck.tripod.com
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