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Naturstrom- und Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre Folgen
Aspekte gegen Sichtbehinderung, Lärm und Zerstörung des Orts- und Landschaftsbildes in Verbindung mit der unökologischen und unwirtschaftlichen Nutzung einer regenerativen Energieform.
Hier finden Sie keine nach oben steigenden Gewinnkurven, sondern die zunehmenden Probleme mit der Windkraft
Windkraftanlagen funktionieren nur im Zusammenspiel mit konventionellen Wärmekraftwerken
und sind daher im Prinzip überflüssig. Sie helfen jedoch, den Atomausstieg zu verlängern.
Jede Medaille hat zwei Seiten - ab hier sehen Sie die Rückseite der vorne polierten Medaille und finden fortlaufend eine Menge Informationen, kritische Themen, Pressespiegel und Beiträge im Zusammenhang mit der Nutzung der Windenergie
 Bürgerinitiativen wehren sich
Bundesunfalldatenbank Windräder
BI Rheinhessen-Pfalz

Datum aufwärts weiter
31.05.2002
..»Wenn die Bürger geballt in den Landtag kommen, um uns beim Thema Windkraft zu ärgern, dann können sie das auch beim Thema Mobilfunk« - berichtet der Kölner Stadtanzeiger am 16.04.2002 über ein Referat zur Mobilfunkdiskussion mit dem Baubiologen Joachim Gertenbach, angeregt von Marita Schmitz und Reiner Priggen (Grüne). »Zumindest eine Reduzierung und bessere Umsicht bei der Auswahl der Standorte fassen die Grünen ins Auge. Marita Schmitz ihrerseits setzt sich beharrlich für eine Erfassung sämtlicher Masten in Leverkusen seitens der Stadt ein. Die Liste solle öffentlich einsehbar sein« - kann der aufmerksame Leser vernehmen. Ob die Grünen dies auch für die friedliche Nutzung der Windenergie gelten lassen? 


..Viele Wähler machen ihre Entscheidung an der Persönlichkeit und dem Handeln von Politikern fest - nicht ohne Emotionen!
Will der Vater Fußball seh'n,
müssen sich die Windräder dreh'n.
Bleiben sie jedoch mal steh'n,
muß er selbst ins Stadion geh'n.
Siehst Du den Schattenwurf vom Hügel?
Hörst Du das Sausen der Windradflügel?
Blendet Dich reflektierendes Licht?
Die Grünen aber stört das nicht!
Oh Täler weit, oh Höh`n, 
Vesper will ein Windrad seh`n!
War doch einst die Landschaft schön,
ohne Windrad und Frau Höhn!
Jürgen Elschenbroich

..Während der Wirtschaftsverband Windkraftwerke (www.wvwindkraft.de) über seine EMNID-Umfrage eine "deutliche Zustimmung" für Windkraftanlagen in der Bevölkerung publiziert, steigt die Anzahl der Bürgerinitiativen, welche sich aus Umweltgesichtspunkten vehement dagegen wehren. 

Erfolgreiche Proteste?
Gegenwind in Heldrungen-Braunsroda

..»Niedersachsen will den Bau von Windkraftparks auf See kräftig fördern und damit in Deutschland eine Vorreiterrolle bei dieser umweltfreundlichen Stromgewinnung übernehmen. Einen entsprechenden Aktionsplan beschloss die SPD-Landesregierung gestern in Hannover. "Wir haben jetzt die Chance, einen gewaltigen Sprung nach vorne zu machen", sagte Gabriel. Der Aktionsplan sieht vor, dass innerhalb der Zwölf-Seemeilen-Zone bis Ende kommenden Jahres Gebiete für den Bau solcher Anlagen zur Stromerzeugung ausgewiesen werden. Das Land will zudem zügig die planerischen Voraussetzungen für die Anbindung der Windparks an das Stromnetz auf dem Festland schaffen.

Gabriel bezeichnete Offshore-Windparks als eine "sowohl ökologisch wie auch ökonomisch für den Wirtschaftsstandort Niedersachsen ausgesprochen interessante Perspektive". Mit rund 10.000 Arbeitsplätzen in der Windenergiebranche und 65 Prozent Marktanteil am deutschen Windenergiemarkt gebe es in Niedersachsen schon jetzt eine "hohe Kompetenz" in diesem Bereich. Wirtschaftsinstitute gingen davon aus, dass bis zum Jahr 2020 bis zu 15.000 neue Arbeitsplätze an der Küste entstehen können. Umweltminister Wolfgang Jüttner rechnete vor, dass bei einer Realisierung der Windenergie-Ausbaupläne der Bundesregierung eine Leistung von bis zu 25.000 Megawatt Strom installiert wird. Dies sei mehr als die momentan von Atomkraftwerken produzierte Strommenge, die bei 19.000 bis 20.000 Megawatt liegt. 

Die Landtags-Grünen begrüßten die Absicht, innerhalb der 12-Seemeilen-Zone Eignungsgebiete auszuweisen. Sie warnten aber davor, die Konflikte mit Naturschutz und Tourismus zu ignorieren. In Sichtweite der Küste und am Nationalpark Wattenmeer sollten nur wenige Windräder stehen, fordern die Grünen. axl/dpa« Auszug aus: Emder Zeitung http://www.emderzeitung.de/news/index.asp?ID=5244&RESS=1&LAY=0 29.05.2002

Anmerkung: Weil nicht alle Bürger auf allen Gebieten fachkundig sind, brauchen dies Politiker auch nicht sein - oder? Nun, Politiker haben ihre Stabsstellen und Fachbehörden und sollten zumindest wissen, worüber sie reden und informieren. Und wenn Medien ihre Äußerungen falsch wiedergeben, dann haben sie die Möglichkeit, diese richtig stellen zu lassen. Weil Richtigstellungen nicht erfolgen, muß der geneigte Leser davon ausgehen, daß maßgebliche Politiker bewußt falsch informieren. Gesteht man den prophezeiten Windanlagen mit 20.000 MW Leistung auf See eine mittlere Auslastung von 30% zu, dann werden sie 52.560.000 MWh el. Strom pro Jahr produzieren. Legt man die Auslastung aller deutschen Kernkraftwerke von 80% zugrunde, dann produzieren diese mit 20.000 MW Leistung in einem Jahr 140.160.000 MWh, also entgegen Jüttners Aussagen das 2,7fache mehr an elektrischer Energie als die angepeilten Windmühlen. Derart gewaltige Strommengen werden derzeit in 19 Blöcken dezentral in Deutschland produziert und verteilt. Die Nordsee-Energie muß dagegen an ganz wenigen Trassen durchs Watt (von der UNESCO geplantes Welt-Naturerbe) zentral an Land geführt und von dort in noch zu errichtenden Umspann- und Verteilerstationen über ebenfalls neue und mächtige Fernleitungen abgeführt werden. Wohin, das ist noch lange nicht entschieden. Das ist kein Plädoyer für die friedliche Nutzung der Kernenergie, es ist einfach Fakt. Weiterer unumstößlicher Fakt wird sein: Bei einer von der Großwetterlage bestimmten Flaute entlang den Küsten und auf dem Meer, wird es dann wohl in ganz Niedersachsen zu einem Stromausfall kommen - oder? Schließlich sollen doch bis 2020 auch die Kern- und Kohlekraftwerke stillgelegt sein - oder etwa nicht? 

Pisa-Studie läßt grüßen: Weil Jüttners Äußerungen auch in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) verbreitet wurden, griff sich ein Parteifreund des Ministers an den Kopf und dann zum Griffel und schrieb einen Brief an die oppositionelle CDU-Fraktion im niedersächsischen Landtag:

Sehr geehrte Damen Herren, gestern las ich in der HAZ fassungslos auf der Titelseite die Darstellungen des Ministers Jüttner zu den geplanten Offshore-Windkraftanlagen über deren reale Umsetzbarkeit noch immens viele Fragezeichen stehen, die in der ministeriellen Aussage gipfelten: "Das kann alle Atomkraftwerke ersetzen!"

Wenn ein Grundschullehrer Jüttner seinen kleinen Schülern solche weltfremden, ja wirklich naiv-dummen Technikmärchen erzählen würde, dann würde ich als verantwortlicher Vater sofort meine Kinder von dieser Schule nehmen und das Schulaufsichtsamt wegen Beschäftigung eines unfähigen Pädagogen Jüttner einschalten - zum Zwecke der Entlassung aus dem Staatsdienst. So ein Mann erzählt bald noch den Kinden (Wählern) daß unsere Autos künftig mit Wasser als Treibstoff betrieben werden können, sofern vorher genug Windräder in die Landschaften gebaut wurden. Über das wie und warum muß er ja nichts näheres sagen, zum einen hätten das "wissenschaftliche Untersuchungen" ergeben, zum anderen müsse man doch "Visionen" haben für die Zukunft.
Sehr geehrte Damen und Herren der CDU-Landtagsfraktion. Seit 22 Jahren bin ich SPD-Mitglied! Ministerpräsident Sigmar Gabriel kann ich aber mit so etwas leider nicht kommen, die SPD duldet derzeit solche welt- und technikfremde Spinner wie Wolfgang Jüttner oder etwa den MdB Hermann Scheer als "wichtige Visionäre." Es ist mir persönlich unfaßbar, daß so ein - mit Verlaub gesagt - VOLLIDIOT wie Wolfgang Jüttner überhaupt einen verantwortlichen Posten im Staat haben kann. So ein Hasardeur macht die gesamte Politik unglaubwürdig. Wer soll denn überhaupt noch als Bürger den heutigen Politikern glauben, wenn solche Märchen von einem Minister kommen und danach nicht im Landtag zumindest schwer zerpflückt und wiederlegt werden? Ich bitte Sie als politisch interessierter Mensch dringend, zeigen Sie den Wählern, daß solche Hasardeur-Aussagen nicht einfach als Aussage genereller Politik so stehenbleiben dürfen. Bitte bestätigen Sie den Eingang dieses Faxes.

Mit freundlichen Grüßen
Eisenkopf

29.05.2002
..Welche Politik betreiben die Grünen? - Wer den "CO2-Klimaschutz" mit "erneuerbaren" Energien als Ersatz für den Ausstieg aus der Kernenergie propagiert, entpuppt sich allenfalls als Scharlatan, aber nicht als sachverständiger Energiepolitiker. 
Clean-Coal-Technology
Kraftwerke für den Klimaschutz: Wird eine bekannte Technologie nun endlich "sauber", weil man ihr einen chicen Namen verleiht?



Obwohl die Grünen das Gegenteil behaupten, fördern sie mit ihrem EEG und dem offiziellen Ausstieg aus der Kohleverstromung konsequent die Kernenergie. Deshalb findet das EEG auch zunehmend Nachahmer bei unseren Nachbarn, welche sich die nukleare Stromerzeugung nicht ausreden lassen. Additiv funktionierende Kraftwerkstechnologien mit Sonne, Wind und Bio werden niemals autark und verläßlich arbeitende Kraftwerke ersetzen können. Außer Träumereien wie "das Netz ist ein großer See, man muß nur möglichst viel Naturstrom einspeisen", gibt es bis heute nicht einmal eine fachlich-wissenschaftliche Konzeption, wie das "virtuelle Netz" insgesamt technisch überhaupt funktionieren soll. Zur Zeit funktioniert es nur solange, bis Netz- und Regelreserven erschöpft sind. Dann ist Schluß mit dem Ausbau erneuerbarer Energien. Oder es erfolgt eine entsprechende Ausweitung der Netz- und Kraftwerkspotentiale. Würde das System wie ein großer See funktionieren, dann hätte es auch dessen Speicherfähigkeit. Aber Wechselstrom ist nicht speicherbar und daher sind alle derartigen Gedanken abwegig. Die gegenwärtige Nutzung des netz- und kraftwerkstechnischen Reservepotentials für "erneuerbare" Energien reicht jedoch allemal für windige Geschäfte auf Kosten von Mensch und Umwelt, unterstützt von einer rotgrünen Politik. 

Ausstieg in den Abstieg
Kernenergie-Diskussion

..Welche Politik betreibt die FDP? - Einerseits Forderung nach Abschaffung der Windräder und des EEG und andererseits die Klima- , Energie- und Zertifikatehandelspolitik von Rot-Grün unterstützen? 

Leserzuschrift

"FDP will Rot-Grün noch links überholen, um Deutschland möglichst schnell und wirksam unter die Knute einer Brüsseler CO2-Diktatur zu bringen...."

..Wie wird die Öffentlichkeit aufgeklärt? Woher kommt der Strom, wenn die Kraftwerke geschlossen werden? 

Windenergie ist kein Umweltmodell
»Der freiwillige Fraktionszwang ersetzt die intensive Beschäftigung mit dem Gesetz!« Das dürfte wohl auch für das EEG gelten.

..Mit dem Bezug von "Naturstrom" spart man keine Energie - man unterstützt lediglich deren Produktion in ein nicht speicherfähiges Netz und damit den Mehrverbrauch. Wer für sich die Strahlung der Sonne energetisch nutzen möchte, sollte sich für Solarkollektoren mit Speichereffekt erwärmen und Solarstromanlagen besser ignorieren. 
Staatliche Förderung für Solarkollektoren erhöht - meldet der Haustechnik-Dialog und verweist dazu auf seine Information im Internet. »Als Partner der modernen Ölheizung spart die Sonne bis zu 10% Energie. Der Austausch einer technisch veralteten Heizung gegen einen modernen Öl-Brennwertkessel mit Solarkomponente kann den Heizenergieverbrauch um die Hälfte reduzieren. Bis zu 40 Prozent der Brennstoffeinsparung gehen auf das ... Hier weiterlesen ..  und auch hier weiterlesen« 
 
28.05.2002
..Erneuerbare Energien - Die Crux der Paradoxie: Gibt es viel Sonne und wenig Wind, dann rentieren sich Solarstromanlagen. Gibt es viel Wind und wenig Sonne, dann rentieren sich Windstromanlagen. Welchen Klimaschützern soll es das Wetter recht machen? 

Windstromland

..In der "Weltwoche" Nr. 21/2002 ist ein aufschlußreicher Artikel von Dirk Maxeiner, Autor von "Lexikon der Öko-Irrtümer", erschienen: "Geistige Warmluftfront" - Nur die Gemüter sind überhitzt: Das Geschwätz vom drohenden Kollaps des Weltklimas beruht auf fragwürdigen Annahmen und erzeugt falsche politische Handlungen. Dieser 8-seitige Artikel ist mitsamt Leserkommentaren unter http://www.weltwoche.ch
verfügbar.

..Die NRW-FDP ist ihrem Ziel, den Bau von weiteren Windkraftgroßanlagen in NRW zu stoppen, durch den FDP-Bundesparteitag in Mannheim einen großen Schritt nähergekommen. Auf Antrag des energiepolitischen Sprechers der FDP-Landtagsfraktion, Gerhard Papke, nahm die FDP die Forderung in ihr Wahlprogramm auf, das Erneuerbare-Energien-Gesetz abzuschaffen und durch eine marktwirtschaftliche Lösung zur Förderung regenerativer Energien zu ersetzen.

 Die FDP lehnt dabei "eine staatliche Vorgabe bestimmter Techniken und die Garantie überhöhter Preise ab, die vor allem im Bereich der Windenergienutzung zu erheblichen Fehlentwicklungen geführt hat". Auch die umstrittene Privilegierung von Windkraftanlagen im Baugesetzbuch soll nach dem Willen der FDP novelliert werden.

 Papke sieht damit die Voraussetzungen dafür geschaffen, "den inflationären Bau von Windkraftanlagen in NRW nach der Bundestagswahl umgehend zu stoppen". "Nach einer Änderung des EEG wird es keinen Subventionsanreiz mehr geben, Windräder ausgerechnet an den windschwachen Standorten in NRW zu errichten". http://www.nrwbrauchttempo.de/
 
..In der Bevölkerung sei in den letzten Jahren die Zustimmung zum weiteren Ausbau der Windkraft in Deutschland auf mehr als 90% gestiegen. Dies zeige eine repräsentative Meinungsumfrage, die im März im Auftrag des WVW vom renommierten Forschungsinstitut EMNID durchgeführt wurde. Demnach sei die Zustimmung zur Windkraft seit 1997 deutlich gewachsen - publizierte am 24.5.2002 der Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V. (WVW). Die kompletten Ergebnisse der Umfrage können unter www.wvwindkraft.de am Ende der aktuellen Pressemitteilungen heruntergeladen werden. 

Anmerkung: Wer die Fragen liest, kommt sehr schnell zur Erkenntnis, daß es sich hierbei um vom WVW vorbereitete Fragen handelt, welche das Institut EMNID lediglich umgesetzt hat. Weshalb in den vergangenen paar Jahren die Anzahl der Bürgerinitiativen gegen die Windkraftwerke so gestiegen ist, wird z.B. nicht gefragt. Auch nicht, weshalb inzwischen renommierte politische Parteien wieder die bauliche Privilegierung und steuerliche Subventionierung von Windkraftanlagen ändern wollen. 



..In Pülfringen (Baden-Württemberg) weihte am 24. Mai 2002 das Unternehmen Plambeck Neue Energien AG auf 390 m N.N. einen neuen Windpark ein. Der Windpark besteht aus sieben Anlagen des Typs AN Bonus 1,3 MW / 62 mit einer Nabenhöhe von 80 Metern und einem Rotordurchmesser von 62 Metern, was einer Gesamthöhe von 111 Metern entspricht. Die elektrische Nennleistung des Windparks liegt bei 9,10 MW. Der erwartete Jahresenergieertrag liegt für den Windpark bei ca. 13,4 Millionen Kilowattstunden. Das entspricht dem Energiebedarf von ca. 3.800 durchschnittlichen Privathaushalten. Nach Unternehmensangaben werde durch den Windpark die Umwelt von jährlich etwa 7,6 Millionen kg des Treibhausgases Kohlendioxid, 9.800 kg Stickoxid, ca. 3.300 kg Filterstaub, rund 39.400 kg Schwefeldioxid und 1.800 kg Kohlenmonoxid entlastet. Das Investitionsvolumen beträgt rund 10,5 Millionen Euro. (IWR-Mailservice 24.5.2002).
Anmerkung: Es ist schon erstaunlich, wozu unsere Lobbyisten fähig sind: 10,5 Millionen Euro sammeln sie, um 3.800 Haushalte mit Strom zu versorgen - welche alle schon längst versorgt sind! Information darüber, bei welchem Kraftwerk die "Schadstoffe" nun eingespart werden, gibt es bisher bei keinen derartigen Meldungen, welche die Neuerrichtung von Windrädern verbreiten. Erstaunlicherweise gibt es bei diesen Meldungen auch niemals die nachvollziehbare Mitteilung, wieviel Atomstrom, und daraus hergeleitet, wieviel radioaktive Abfälle denn eingespart werden. CO2 ist ein klimanützliches Gas, denn es dient der Photosynthese und somit unserer Sauerstoffproduktion und fördert das Grünwachstum. Außerdem wird es in der Getränkeindustrie benötigt. Ob wir in Zukunft auch kein Sprudelwasser mehr trinken dürfen? 

Kraftwerks-Filterstaub ist ein bedeutender Zuschlagstoff im Betonbau, Schwefel findet seine vielfältige Anwendung in der chemischen Industrie.  lieber billigen Strom als billiges Fleisch

Wer die CO2-Reduktion aus ökologischen Gründen meint, sollte dies bei der Massentierhaltung beginnen. Wieviel Windkraftanlagen könnten wir sparen, wenn wir eine Million pupsende Rinder weniger hätten? 

..CDU und FDP wollen Baugesetzbuch ändern



..Erneuerbare Energien sind nur so ergiebig wie das Klima - welches rotgrüne Politiker und deren Anhänger vorgeben, schützen zu wollen. Diese bittere Erkenntnis treffen die finnischen Grünen. In nördlichsten Land Europas sind erneuerbare Energien nur marginal und während langer Dunkelphasen übers Jahr überhaupt nicht verfügbar. Trotzdem möchten die Menschen an den Errungenschaften unserer Zivilisation teilhaben. Wenn sie keine Kohle nutzen dürfen - was dann? 
Finnland baut ein neues AKW
Finnlands Grüne treten zurück

HELSINKI, Finland, May 27, 2002 (ENS) - Finland's Green Environment Minister Satu Hassi today resigned in protest at Friday's parliamentary vote in favor of constructing a new nuclear power station. For full text and graphics visit:
http://ens-news.com/ens/may2002/2002-05-27-03.asp

..Klimakiller: CO2 oder Wasserdampf?  Wenn von "Treibhausgasen" und einer "Klimakatastrophe" die Rede ist, dann gilt dies speziell dem Kohledioxid (CO2). Mit ca. 350 ppm (0,035%) Anteil gehört das CO2 neben Ozon, Methan und Stickoxid jedoch zu den in der Atmosphäre befindlichen Spurengasen. Laut "Klimafakten" ist Kohlendioxid mit 29% von 128,57 W/m2 Leistungsdichte der atmosphärischen Strahlung, Wasserdampf mit 66% und der Rest mit 5% beteiligt. Weil CO2 als nicht filterbares Gas bei der Verbrennung fossiler Stoffe in Kraftwerken überbleibt, nutzte die Politik der Vergangenheit das Argument mit der Treibhauskatastrophe, um die friedliche Nutzung der Kernenergie - welche nicht mit diesem Makel behaftet ist - zu forcieren. Physikalische Zusammenhänge wurden weitgehend ignoriert, aus der These entwickelte sich der Glaube, auf den sich inzwischen eine weltweite Politik (Kyoto) beruft. Kritiker werden belächelt, lächerlich gemacht oder tot geschwiegen, Vertreter der Treibhausthesen hervorgehoben. Doch jede nicht auf wissenschaftlichen Fakten beruhende Lehre führt sich irgenwann selbst ad absurdum. Doch das ist der Trick der modernen Lehren. Bis es soweit kommt, hat man die Geschäfte hinter sich gebracht und sein Schäfchen im Trockenen. Nicht viel anders ist das mit den "erneuerbaren Energien". Laienhafte Politiker ("Global schwätzen, banal denken, fatal handeln!") gibt es schließlich genügend. 
In einem Bericht der Frankfurter Rundschau vom 22.5.2002 bezweifelt der Geowissenschaftler Jan Veizer die führende Rolle des CO2 beim "Treibhauseffekt" und stellt den Wasserdampf in den Vordergrund. Das ist aus sich heraus bereits logisch: Mit dem wesentlich höheren Anteil in der Atmosphäre kann gasförmiges H2O auch mehr Wärme als gasförmiges CO2 absorbieren, um die Erde wie ein wärmender Mantel zu umhüllen. Nach vielen unabhängigen Wissenschaftlern sollte auch die Politik mit einem Umdenken beginnen und das Märchen von der drohenden Klimakatastrophe vergessen. Dann können wir nämlich alle verfügbaren Energieträger benutzen, jeweils dort und für den Zweck, für welchen sie sich am besten eignen. Politiker, welche immer noch die nahe "Klimakatastrophe" mittels CO2 predigen, dürfen zwangsläufig deren Beschleunigung durch das wesentlich wirksamere H2O nicht vergessen. 

 

23.05.2002
..Im Rothaargebirge und im Hochsauerland fordern die Leute eine großflächige Ausnahme von der Nutzung der Windkraft. Die störenden Ungetüme verschandeln die Landschaft und sind energetisch ineffizient. Als riesige Mikrogeneratoren, verteilt auf Deutschlands grünen Wiesen, dehnen sie das im energetischen Vergleich kompakte Hochspannungssystem immer weiter aus und können trotzdem keine einzige Gemeinde autark versorgen. Bürgerinitiativen aus waldreichen Gegenden kennen eine bessere Energiequelle: Den verläßlichen und nachhaltig wachsenden Rohstoff Holz. Damit könnte so manche Kommune autark heizen und Strom erzeugen - sofern sie dies wollte. 

Sturm gegen Wind
in der Politk. Wenig Wind, dafür genügend Holz in der Praxis.
 

22.05.2002
..Politik und daraus resultierende Gesetze sind nur dann brauchbar, wenn ihr Regelungsgehalt auch komplexe und interdisziplinäre Zusammenhänge berücksichtigt. Dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) kann man diese Qualität nicht testieren. Obwohl der Verbraucher zu jeder Zeit eine von ihm festgelegte elektrische Leistung nachfragt, um seinen Strombedarf zu befriedigen, fördert das EEG Strom, welcher nur bei bestimmten Wetterlagen produziert werden kann. Dieser Strom ist zudem nicht speicherbar und außerdem fehlt ihm der Blindstromanteil zum Betrieb von Elektromotoren. Dem EEG-Strom mangelt es ganz einfach an der notwendigen physikalischen Qualität zur Anwendung in Industrie und Gewerbe. Daher muß der konventionelle Kraftwerksbetrieb mit seiner Regelkapazität als "Speicher" herhalten - wobei das Endergebnis, die Kilowattstunde, sich lediglich ordentlich verteuert. Das viele Geld für "Erneuerbare" wäre gewiß in Ausbau oder Ertüchtigung vorhandener oder in den Neubau effizienterer Kraftwerke und deren Infrastruktur besser investiert. Am Ort des Bedarfs und nicht auf Deutschlands grünen Wiesen und nun auch in Wattenmeerlandschaften!
Während sich also insbesondere unser Umweltminister Trittin und seine Adepten um das EEG und dessen Funktion sorgen, übersehen sie, wie oben angedeutet, die interdisziplinären und komplexen Zusammenhänge bei der Anwendung des elektrischen Stromes. Während Trittins eine Hand das EEG unterschreibt, schafft die andere Hand Änderungen in der Gewerbeabfallverordnung. "Die Verordnung erhöht insbesondere die Anforderungen an die Verwertung von gewerblichen Siedlungsabfällen sowie von bestimmten Bau- und Abbruchabfällen durch die Verpflichtung zu einer verbesserten Getrennthaltung und effektiveren Vorbehandlung", läßt der grüne Minister in seinem Pressedienst 113/02 wissen. Weiter: "Um eine hochwertige Verwertung zu erreichen, schreibt die Verordnung den Unternehmen vor, einzelne Abfallfraktionen wie Papier, Glas, Kunststoffe und Metalle sowie bestimmte in der Verordnung festgelegte Abfallgemische getrennt zu halten. Vorbehandlungsanlagen müssen eine Verwertungsquote von mindestens 85 Prozent erreichen." Ein hehres Ziel. Ist es aber auch mit Vorbehandlungsanlagen erreichbar, welche wetterbedingt intermittierend mit elektrischem Strom aus Sonne, Wind und Bio gespeist würden, zum Beispiel der Greifer im Müllbunker oder die Magnetsortierung für Metalle? Nebenbei sind dies auch noch Maschinen mit einem hohen Blindstrombedarf. EEG-Anlagen speisen aber nur Wirkstrom ins Netz. 

Trittins Pressedienst informiert zudem, daß mit der seit 1. März 2001 geltenden Abfallablagerungsverordnung u.a. festgeschrieben wurde, spätestens ab Juni 2005 keine unvorbehandelten Abfälle mehr auf Deponien gelangen zu lassen. "Zur Vorbehandlung sind neben mechanisch-biologischen Verfahren auch Verbrennungsanlagen zulässig." Ob Herr Trittin weiß, daß gemäß der Feststellung des Öko-Instituts Darmstadt das dafür notwendige Heizöl sich mit den Emissionen vom Erdgas kaum unterscheidet? 
 

21.05.2002
..Welche Problemlösung ist dringlicher - a) der imaginäre Treibhauseffekt oder b) die reale Entsorgung nuklearer Überbleibsel? Wer sich für a) entscheidet, sollte fossile Energien sparen. Wer sich für b) entscheidet, sollte nukleare Energien sparen. Nur gesparte Energien sind ökologisch. Das gilt auch beim Stromverbrauch. Die sogenannte Alternative "Naturstrom" ist lediglich das Wirtschaftsmodell einer bestimmten Politik aber kein Umweltmodell für die Allgemeinheit. Erneuerbare Energien müssen ihre geringe Energie- und Leistungsdichte durch immense Auswüchse in den Flächenbedarf kompensieren und stoßen daher auf zunehmenden Widerstand in der Bevölkerung. 
Berlin – Erdgas und Heizöl können in ihrer Wirkung auf die Umwelt als gleichwertig eingestuft werden. Diese Einschätzung gab Uwe R. Fritsche vom Institut für angewandte Ökologie e.V. (Ökoinstitut) Darmstadt auf einer Podiumsdiskussion mit Politikern und Vertretern der Mineralölwirtschaft am 16. Mai in Berlin.
Begründung: Die seit Jahren mit dem Datenbanksystem GEMIS durchgeführten Vergleichsberechnungen ergeben, so Fritsche, daß die Größenordnung der bei der Verbrennung von Erdgas und Heizöl freigesetzten CO2-Emissionen sich nur marginal unterscheiden. 
Es sei nach Auffassung des Öko-Instituts also nicht die Frage, ob Heizöl oder Erdgas in modernen Heizanlagen verwendet wird. Vielmehr gelte es, fossile Brennstoffe generell effizient einzusetzen und die natürlichen Ressourcen zu schonen.

Schlußfolgerung für die Politik: Eine unterschiedliche Behandlung der beiden Energieträger bei Steuern und Förderprogrammen ist weder aus ökologischer noch aus ökonomischer Sicht gerechtfertigt. Eine Mehrbesteuerung des Heizöls durch die sogenannte Ökosteuer ist mit Umweltargumenten nicht zu begründen. Das teilt der Außenhandelsverband für Mineralöl und Energie e.V. (AFM+E) am 21.5.2002 mit. 

Für Rückfragen dazu empfiehlt sich die
Redaktion Brennstoffspiegel, Tel. 0341-4924



.."Windparks auf See gefährden Umwelt" - so berichtete die Ostfriesen-Zeitung am 18.05.2002: 
»Hannover/Ostfriesland. Die derzeitigen Planungen der Windparks auf hoher See berücksichtigen nicht in ausreichender Weise die Belange des  Umweltschutzes. Das beklagt der Naturschutzbund Nabu. Die Nabu-Landesverbände Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und  Schleswig-Holstein bemängeln, dass die bisherigen Pläne aufgrund  fehlender Abstimmung eine naturverträgliche Entwicklung der Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee gefährden.
"Die einzelnen Planungen laufen immer nach dem Windhundprinzip", kritisiert der Nabu in einer gestrigen Mitteilung an die Presse. Auch  die neuen Regeln des Bundesnaturschutzes und der Seeanlagen-Verordnung hätten nicht die erwünschte Klarheit und Rechtssicherheit gebracht. "Das kann dazu führen, dass Windparks in wichtigen Meereslebensräumen genehmigt werden", heißt es in der Mitteilung. Nach Auffassung des Nabu bewegen sich die Planungen für die Windparks in Nord- und Ostsee damit in einem unsicheren Fahrwasser.«

Anmerkung: Planungen werden von der Realität stets überholt. Das könnte der NABU als renommierter Naturschutzverband aus langjähriger Erfahrung eigentlich wissen. Nicht viel anders ist es mit sogenannten Umfragen. In einer von der Ostfriesen-Zeitung vom 21.05.2002 publizierten Umfrage für den Wirtschaftsverband Windkraftwerke ermittelte Emnid die Akzeptanz für Offshore-Windparks. Demnach befüworten 92 Prozent der Deutschen eine verstärkte Nutzung der Windkraft aus Klimaschutzgründen. 

  • 89,2 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Windkraftanlagen umweltfreundlich Strom produzieren. 
  • 62,1 Prozent meinen, dass Windkraft eine Zukunftstechnologie ist, die "viele tausend Arbeitsplätze" sichert. 
  • 66,3 Prozent halten Windenergieanlagen für "leicht beherrschbar und sicher" etc. Emnid befragt 1000 Leute. 
Wie ist die Realität: Die Energieversorgung Weser-Ems (EWE) hat in Nordwest und Brandenburg nur 1.000 "Naturstrom"-Kunden! Warum wohl? Emnid befragte die Leute nicht nach der Zuverlässigkeit der Stromversorgung, nicht nach der Arbeitsplatzproduktivität und auch nicht nach 20jähriger Beherrschbarkeit und Sicherheit von WKA. Ob die befragten Leute auch über ein 20 Jahre altes Auto, welches nie zum TÜV mußte, so urteilen würden?

20.05.2002
..Die Turbinen drehen nicht, stehen nur umher, als seien sie abgeklemmt...
Unplugged
Dänemark zügelt nun seine selbst gestellten Verpflichtungen in der Windstromproduktion - wegen hohen Subventionen und mangelnder Verläßlichkeit. 

..Die Gesetzesinitiative des MdB von Stetten(CDU) streicht im § 35 Absatz 3, Satz 3 ff, Baugesetzbuch die Worte "in der Regel" in Bezug auf die nach wie vor privilegierte Entwicklung und Nutzung von Windkraftanlagen. Demnach stehen öffentliche Belange "auch dann", also AUSNAHMSLOS, entgegen, wenn "durch Darstellung im Flächennutzungsplan oder als Ziele der Raumordnung und Landesplanung eine Ausweisung an anderer Stelle erfolgt ist".

Dem bisherigen Unterlaufen der Ausschlußwirkung ist damit ein Ende gesetzt. Die Aussetzungsmöglichkeit für Baugenehmigungen nach § 245 b Baugesetzbuch wird vom 31. Dezember 1998 auf den 31. Dezember 2003 verlegt. Somit kann "auf Antrag der Gemeinde" diese ALLE Bauanträge blockieren und durch gemeindliche und regionale Planung dauerhaft verhindern. dk 


..Nur begrenzter Vorrang für WKA

Planungshoheit
bei der Gemeinde

..Wenn Bürgermeister und Gemeindevorsteher sich mit aller Kraft für die friedliche Nutzung der Windenergie in ihrer Gemeinde stark machen, dann sollten sie sich nicht mit einem Brosamen zufrieden geben und versuchen, sich auch das Maximum am Ertrag der Riesenwindmühlen zu sichern.
Krumme Geschäfte?
Was hat eine Gemeinde eigentlich davon, wenn sie in ihrer Gemarkung einen Windpark errichten läßt? Nur eine Spende für den Kindergarten oder das Schwimmbad etc. - oder sollte sie, wenn sie sich für die Errichtung dieser Stromerzeuger entschließt, nicht besser ein bundesweites Bieterverfahren durchführen? Den Zuschlag zum privilegierten Bau von Windkraftanlagen erhält derjenige, welcher die höchste monatliche Abgabe bezahlt - oder?

Krumme Preise
Leserbrief...
 

17.05.2002
..Die Bahn fährt in rote Zahlen - ist heute in den Wirtschaftsteilen der Presse zu lesen. Hauptgrund für die Verluste seien laut Bahnchef Mähdern hohe Investitionen in das Schienennetz und die Modernisierung von Bahnhöfen. Weiterhin räumte er ein, daß "der Gütertransport auf der Schiene derzeit gegen die Straße keine Chance habe." Nun, aus elektrotechnischer Sicht wird sich das mittel- bis langfristig auch nicht ändern. Unsere rotgrüne Regierung strebt schließlich den Austausch von hochenergetischen Energieträgern und leistungsfähigen Kraftwerken gegen weitverstreute Wind-, Solar- und Bioanlagen zur Stromgewinnung auf der grünen Wiese an. Ob mit solchen Anlagen der Umstieg auf die Schiene überhaupt diskutierter ist? Mit dem Umstieg von der Straße auf die Schiene ist schließlich auch ein Umstieg in der Energiebereitstellung für Elloks erforderlich - auf mehr Strom für mehr Lokomotiven und Leitstellen und weniger Treibstoffe für Kraftfahrzeuge. Das bekäme der grünen Klimadiskussion doch ganz gut - oder? Aber wo ist das Gesetz zur Einspeisung von erneuerbarern Energien in Bahnstromleitungen oder das 100.000 Dächer-Programm für Eisenbahnwaggons? Im Gegensatz zu Haushalten sind zumindest im Personenverkehr die Waggons mit Bordbatterien versehen und könnten damit sogar eine zeitweise Netzunabhängigkeit mit ihrer Stromversorgung gewinnen.  Wieviel E-Loks ließen sich aus einer Windkraftanlage speisen und wieviel Waggons statt Haushalte von einer Solarstromanlage? Darüber gibt es offenbar keine Publikationen. 
 
16.05.2002
..Arbeitsplätze in der Windindustrie sind wenig ergiebig. Wegen der höheren Energie- und Leistungsdichte erzielen konventionelle Stromerzeuger höhere Arbeitsplatzproduktivitäten (kWh/Arbeitsplatz) und sind daher volkswirtschaftlich höher zu bewerten.

Bundeswirtschaftsminister Werner Müller sieht den von ihm vorgelegten Energiebericht in den Fakten durch das Gutachten des Umweltsachverständigenrates bestätigt. „Ich begrüße es außerordentlich,“ so der Minister in einer ersten Reaktion, „dass der Umweltsachverständigenrat auf die Auswirkungen der verschiedenen Klimaschutzziele hinweist und darauf aufmerksam macht, dass eine Reduktion des CO2-Ausstoßes um 40 Prozent bis 2020 nur bei einem Ausstieg aus der deutschen Braun- und Steinkohlenverstromung sowie durch massive Eingriffe im Verkehrsbereich zu erreichen wäre“. Einen Ausstieg aus der deutschen Kohle werde es aber mit der derzeitigen Bundesregierung nicht geben, sagte Müller weiter. 
Dagegen sprächen nicht nur die Arbeitsplätze in dieser Industrie, sondern auch die Sicherung der deutschen Stromversorgung - derzeit tragen Stein- und Braunkohle zusammen 52 Prozent der deutschen Stromversorgung - und vor allem die enormen gesamtwirtschaftlichen Kosten. Die von der Bundesregierung eingegangenen internationalen Verpflichtungen im Rahmen des Kyoto-Programms seien auch mit dem Einsatz von Stein- und Braunkohle zu erreichen. Müller hält dem Umweltsachverständigenrat vor, im Gegensatz zur Erzeugung von Strom aus Braunkohle werde die Windstromerzeugung massiv von den Verbrauchern subventioniert. Während die Braunkohle subventionsfrei sei, müsse jeder Arbeitsplatz in der Wind-Industrie mit rund 150.000 Euro unterstützt werden.
Anmerkung zur Grafik: Wegen ihrer mangelnden Verläßlichkeit könen regenerative Stromerzeuger nur bis zu einem geringen Grad - und nur als Additiva in die vorhandene Versorgungsstruktur eingebaut werden. Der tatsächliche Ersatz konventioneller Kern- und Kohleenergien ließe sich nur mit Erdgas prktizieren - der Brennstoff, welcher dann am schnellsten verbraucht wäre. Und wie soll aufgrund des hohen Flächenbedarfs der erneuerbaren Energien die Oberfläche der Erde aussehen, wenn wir einmal 20% unserer Stromerzeugung auf Sonne, Wind und Bio umgestellt hätten? Komprimierte Energie aus der Tiefe unserer Erde dient der Stromerzeugung und der Nachhaltigkeit besser als dekomprimierte Sonnenstrahlung auf der Erdoberfläche. Mit dem friedlichen Einsatz der nuklearen Energie wurden in Deutschland z.B. der Ruhrpott geschlossen. Nun liegt sie da, die Kohle - ungenutzt wartet sie nun auf ihr seit den Tagen des Club of Rome prophezeites "Ende". Dem imaginären Klimaschutz zuliebe.  Abbildung aus DEBRIV-Info 2002

15.05.2002
..Immer und ewig schnatternde Turbinen... Massive Landschaftszerstörung bei unserem nördlichen Nachbarn.
Eternally Chattering Turbines
Auch in Dänemark gilt die Klage: "Es ist eine traurige Tatsache, daß Windturbinen sich nur dann rentieren, wenn ihre Besitzer damit eine Menge Subventionen und Steuervorteile erlangen".
14.05.2002
..Bürgerinitiative Baesweiler-West macht Radio.

Unzensiert
Radio-Akustik gegen WKA-Lärm.
 

13.05.2002
..»Wir haben einerseits unsere Klima-Verpflichtungen nach dem Protokoll vom Kyoto schon fast erfüllt, andererseits haben wir alleine in der Windkraftbranche 35.000 neue Arbeitplätze geschaffen und diese Branche ist bereits der zweitwichtigste Kunde der deutschen Stahlindustrie, nach dem Automobil- und vor dem Schiffbau«, verbreitet Bundesumweltminister Jürgen Trittin in seinem Pressedienst 110/02 vom 13.05.2002 und mahnt weitere "Nachhaltigkeit" in seinem Sinne an.
Frage: Wie wird Stahl produziert? Entweder in kohlebetriebenen Hochöfen oder mittels Elektroschmelze. Wo ist da die Ressourcen- und CO2-Einsparung bei fossilen Brennstoffen, wenn gemäß Trittins Energiepolitik Kohlekraftwerke stillgesetzt werden sollen, dafür aber umso mehr Kohle in Hochöfen wandert, um WKA-Türme und -Maschinen für freie Landschaften zu produzieren? http://www.wind-energie.de/informationen/galerie/landschaft/landschaft.htm#Und die Elektroschmelze mittels Windstrom müßte erst noch erfunden werden. Entgegen den Aussagen besteht Trittins Handlungsziel also darin, nicht unbedingt die Verbrennung abzuschaffen sondern möglichst schnell die Stromproduktion mittels fossilen Brennstoffen. Da mit Windkraftanlagen weder der Bedarf für Haushalte noch der industrielle jemals abgedeckt werden kann, erhöht sich automatisch die Nachfrage nach dem Produkt der friedlichen Nutzung von Kernenergie - oder? Das sichtbare Ergebnis dieser Politik präsentiert der Bundesverband Windenergie mit seiner Bildergalerie: "Windenergieanlagen in der Landschaft". Windkraftanlagen kommen überall hinzu und nicht anstatt. 
..Im ostfriesischen Harlesiel sollen sich zukünftige Urlauber besser erholen. Ein Erlebnisbad mit Saunalandschaft soll die Ortschaft für den Fremdenverkehr attraktiver machen. Im land an der Küste gibt es eine Menge Windenergie - umgewandelt in elektrischen Strom. Es gibt dort sogar soviel Windmühlen, daß sich ganze Ortschaften von ihnen versorgen und vom Netz trennen könnten. Keine hat es bisher getan und ist auf "dezentrale" Energieerzeugung umgestiegen. Denn nicht die Menge entscheidet, sondern die zuverlässig bereit gestellte Leistung. So sind die vielen WKA also der beste Beweis für deren Unzuverlässigkeit und gleichzeitig der beste Beweis für die energiepolitischen Lügen der Windlobby, welche stets behauptet, daß sie mit einer WKA so und so viele Haushalte versorgen würden. Das tun immer noch die elektrischen Versorgungsunternehmen (EVU) und sonst niemand. Das neue Erlebnisbad wird daher seinen gesicherten Anschluß- und Versorgungsvertrag mit dem zuständigen EVU abschließen - zumindestens für die Beleuchtung - und nicht mit den WKA-Betreibern. 

Der Begriff Wellness hat eine Menge mit Wärme zu tun - mit physikalischer Wärme, welcher sich der Mensch hingibt, um sein Wohlergehen zu pflegen. Die zunehmende Erwärmung unseres Klimas wird dagegen als Apokalypse unseres Daseins gehandelt. Aber wer von den grünen Apokalyptikern fragt danach, was mit dem elektrischen Strom geschieht, wenn er erst einmal erzeugt wurde? Der weitaus größte Teil wird ganz einfach in Wärme umgewandelt. Nur ein geringer Teil in mechanische Bewegung und Licht. Wie wäre es also, wenn die ängstlichen Klimatheoretiker begännen, das Windstromsparen zu propagieren statt der Windstromerzeugung das Wort zu reden. Nur gesparter Strom ist wirklicher Ökostrom und könnte dann logischerweise auch deren Klima vor zunehmender Erwärmung "schützen".

Wellness
benötigt verläßliche Energiequellen. Ob der ostfriesische Regierungspräsident Bernd Theilen auch den Förderbescheid für eine rein "ökologisch" und windenergiegespeiste Saunalandschaft persönlich überreichen würde, um Trittins "Klimaverpflichtungen" zu erfüllen?

12.05.2002
..Im "Landschaftsschutzgebiet Bayerischer Wald" darf keine Windkraftanlage gebaut werden. Sie würde den Charakter des Landschaftsschutzgebietes verändern und wäre geeignet, das Landschaftsbild zu beeinträchtigen. Für das Vorhaben kommt deshalb eine Erlaubnis nicht in Betracht.
Beschluß gegen Antrag auf Zulassung der Berufung
Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Az.: 14 ZB 02.231 / RN 6 K 00.1634

10.05.2002
..Wer kennt sich bei Landschaftsmotiven besser aus - Energie-Phantasten oder Landschaftsfotographen? Ein Leser schreibt: 
Liebe Mitstreiter,
nur wenige unter Ihnen werden wissen, daß ich auch als Fotograf arbeite und bis vor 3 Jahren bundesweit Diavorträge in Multivisionstechnik gemacht habe. So habe ich ein Archiv mit etwa 24.000 Dias. Viele von mir gemachte Landschaftsaufnahmen haben inzwischen leider nur noch historischen Wert, weil diese Landschaftsmotive heute mit Windrädern zugebaut sind. Zwei Beispiele, beide aus Nordrhein-Westfalen Nümbrecht im Bergischen Land. Vom hölzernen Aussichtsturm über Nümbrecht hat man bei Sicht ein herrliches 360 Grad-Panorama über das gesamte Bergische Land bis zum Westerwald mit Siebengebirge. Bislang noch winddradfrei. Seit etwa 5 Wochen sind 2 Windräder bei Reichshof entstanden und machen diesen Teil des Panoramas kaputt. Es werden wohl noch weitere folgen...

Lahnquelle/Lahnhof im Rothaargebirge zwischen Deuz und Feudingen. Von hier aus hat man am Rande der wenigen Häuser von Lahnhof an der Straße Richtung Siegquelle (und dann weiter über Walpersdorf nach Deuz) einen weiten Blick über das Siegerland mit besonders bei Abendlicht endlosen, gestaffelten Visierbrüchen/Horizonten mit Waldsilhouetten. Noch im Juli 2001 machte ich hier mit der Hasselblad Fotos und einer Proficam Videoaufnahmen. Nun steht mitten in diesem Traum-Landschaftsbild ein bislang einziges aber riesiges und dominierendes Windrad auf einem bewaldeten Berg in Richtung Siegen/Netphen, wartend auf weitere.

Zwei Beispiele von vielen. Das ist eine sinnlose Naturzerstörung nur für rotgrüne Phantasten-Ideologie. Es macht wohl nicht nur mich fassungslos. Wofür hatten wir denn jahrzehntelang einen behördlichen Landschafts- und Naturschutz? Wofür haben wir Naturschutzvereine? Alle haben hierin letztendlich versagt! Eine kurzlebige Politik macht in wenigen Jahren kaputt, was Generationen vorher mühsam bewahrt haben. Was werden unsere Nachkommen einmal über diese Jahre des Kaputtbauens der Natur nachträglich über unsere Zeit sagen? Wie wird man irgendwann über Menschen wie etwa MdB Hermann Scheer urteilen, für die ein "Landschaftsbild nur etwas visuell Abstraktes ist, genau wie etwa eine moderne Malerei." 

Inzwischen ist mir bezüglich meines Bildarchives auch bewußt geworden, daß die Windradflut auch diese Investitionen schädigt. Niemand ersetzt den Fotografen und Filmern den Wertverlust ihrer aufgebauten Archive durch die Veränderungen infolge WKAs. Hat schon einmal jemand von Ihnen Landschaftsbildbände mit WKA-Motiven gesehen oder im Fernsehen "Bilderbuch Deutschland" ,"Straße der Lieder" usw. mit sich drehenden Windrädern im Bild gesehen? Warum wohl nicht? 

Nun will NRW-Bauminister Michael Vesper (GRÜNE) mit seiner neuen Verordnung die Windradbautätigkeit noch mehr fördern und sogar ein Bauen im Wald gestatten. Er hat aufgrund der zunehmenden WKA-Brände, gute Chancen, damit als "NRW-Waldbrandminister" eine besonders schadenanrichtende "Fußnote in der innerdeutschen Politikgeschichte" zu werden. Ähnlich einer Art "Räterepublik" werden die derzeitigen Jahre einmal in der deutschen Geschichte wohl eines Tages als die "Epoche der Öko-Diktatur" stehen, in der unter dem Deckmantel angeblichen Klimaschutzes "mehr Schaden an und in der Natur angerichtet wurde als in den 50 Jahren zuvor"...

Werner Eisenkopf


..Seeadler haben einen neuen Feind - Windkraftanlagen. Eines dürfte klar sein: Je mehr WKA den Luftraum einschränken, umso mehr Kollisionen wird es in Zukunft geben - auch mit anderen Vögeln, bei denen insbesondere mit der Rückkehr von Lebensräumen auch deren Anzahl wieder steigen soll. http://www.natur-lexikon.com/Texte/SM/001/00005/SM00005.html
WKA kontra Seeadler

Vogelfachleute sehen die Gefahren deutlicher als viele WKA-Gutmenschen. 

In seinem Magazin beschreibt Windstrom-Propagandist Greenpeace eine interessante Variante der Seeadler-Kollisionen:
»GPM 3/01 - Die meisten Seeadler sterben durch Zusammenstöße mit Zügen. Das ergab eine Studie Berliner Wildforscher, die über zehn Jahre 120 Kadaver von Seeadlern untersucht haben. Todesursache Nummer 1 waren die Kollisionen, gefolgt von Vergiftungen durch Bleimunitionsrückstände in Beutetieren oder Insektizide sowie Stromstöße aus Überlandleitungen. Seeadler landen den Wildforschern zufolge häufig auf Gleisen, um verunglücktes Wild zu fressen. Dabei hören sie herannahende Züge oft nicht rechtzeitig. Beim Flüchten geraten sie dann mit ihrer Spannweite von mehr als zwei Metern in den Sog des Zuges. Zur Zeit leben 360 Seeadler-Brutpaare in Deutschland. „Haeliatus albicilla“ steht auf der Liste der gefährdeten Greifvogelarten.«

Anmerkung: Man bedenke, ein tonnenschwerer 35 Meter-Rotorflügel hat an seiner Spitze eine Umfangsgeschwindigkeit von ca. 290 km/h. Ob es da für den 3 bis 5 kg leichten Vogel mit knapp 2,5 Meter Spannweite keinen gefährlichen Sog gibt? 

..Grüne präsentieren den neuen Windkrafterlaß - mit einem Gesetz wollen sie mehr "Akzeptanz" bei der Bevölkerung erzielen.

Kritik von der FDP am neuen NRW-Windkrafterlaß

»Anlässlich der Vorstellung des neuen Windkrafterlasses durch Minister Michael Vesper hat der umweltpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Holger Ellerbrock die Umweltpolitik der Grünen im Land nachdrücklich kritisiert. „Abgesehen von der Verschwendung von Steuergeldern in Milliardenhöhe und dem geringen energiewirtschaftlichen Nutzen, verschandeln Windkraftanlagen unsere Heimat. Damit stellen die Grünen ihre Ideologie in den Mittelpunkt, ohne auf den Menschen und die Natur Rücksicht zu nehmen“. Ellerbrock kritisierte speziell, dass es nach dem neuen Erlass keine Mindestabstände zwischen Windkraftanlagen und Wohnbebauung gebe. 

Der FDP-Sprecher für Naturschutzangelegenheiten Felix Becker kritisierte, dass einzelne Anlagen auch nach dem neuen Erlass immer noch keinen Eingriff in Natur und Landschaft darstellen und daher nicht ausgeglichen werden müssen: „Der Gipfel grüner Umweltpolitik ist damit erreicht, dass Windkraftanlagen jetzt auch im Wald errichtet werden dürfen. Es gab Tage, da haben sich die Grünen an Bäume gekettet, um den Wald zu schützen. Heute muss man den Wald vor den Grünen retten.“

Mehrere tausend Bürger hatten zusammen mit 150 NRW-Bürgerinitiativen am vergangenen Samstag im Rahmen eines Aktionstages der FDP gegen den Ausbau industrieller Windkraftgroßanlagen in NRW demonstriert, erläuterte Ellerbrock. Diese Kritik müsse von der Landesregierung Ernst genommen werden. „Es ist schon ein Trauerspiel, dass sich Höhn und Vesper über die Interessen der Menschen in NRW hinwegsetzen und sich schnell noch ruinöse Denkmäler setzen.“ Von http://www.nrwbrauchttempo.de

09.05.2002
 ..Trittins Energiesparverordnung (EnEV) vor das Bundesverfassungsgericht? - Nicht alles was "grün" ist, ist auch gesund. Lieber massiv gebaut als dick gedämmt

Energiesparen? Ja, aber richtig!
Wärmedämmung, Energiesparen und Schimmel in Wohnungen. 

08.05.2002
..Windpark Wybelsumer Polder: EU-Kommission mahnt Bundesregierung wegen Verletzung der EU-Vogelschutzrichtlinie
Brüssel/Esens/Emden. Die Europäische Kommission hat die Bundesregierung erneut in einem aktuellen Mahnschreiben aufgefordert, die Europäische Vogelschutzrichtlinie beim Bau des Windparks Wybelsum bei Emden einzuhalten. Bereits 1997 hatten Mitglieder des Watten-Rates eine Beschwerde in Brüssel eingereicht und auf die Missachtung europäischen Naturschutzrechts beim Bau des riesigen Windparks mit fast 40 Anlagen in einem Polder am Wattenmeer des Dollarts hingewiesen. Zwischenzeitlich sollte das Beschwerde-Verfahren auf Grund einer Stellungnahme der Bundesregierung zunächst eingestellt werden. "Die Stellungnahme der Bundesregierung wurde auf Grund von Vorlagen des niedersächsischen Umweltministeriums (MU)  und der staatlichen Vogelschutzwarte beim Niedersächsischen Landesamt für Ökologie (NLÖ)  erarbeitet und verharmloste die Auswirkungen der riesigen Windkraftwerke in diesem Schutzgebiet. Bund und Land drücken die Windkraftnutzung politisch ohne Rücksicht auf Natur- und Landschaft durch", so der Watten-Rat. 

Im Dezember 2001 trugen Mitglieder des Watten-Rates und des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) auf Einladung der EU-Kommission in Brüssel die besondere Wertigkeit dieser Flächen als besonderes Schutzgebiet für Vögel vor. Das veranlasste die EU-Kommission zu einem erneuten Mahnschreiben. Nach Informationen des Watten-Rates wies die EU-Kommission die Bundesregierung in einem umfangreichen Schreiben darauf hin, dass die Flächen im Wybelsumer Polder nach der EU-Vogelschutzrichtlinie zwingend hätten gemeldet werden müssen, da sie zu den flächen- und zahlenmäßig geeignetsten Gebieten für bestimmte Vogelarten gehöre. Windenergieanlagen an dieser Stelle würden diese Funktion zerstören. Inzwischen, so der Watten-Rat, bereite die EU-Kommission das Vertragsverletzungsverfahren vor dem Europäischen Gerichtshof gegen Deutschland vor. Das niedersächsische Umweltministerium werde nun erneut seine Stellungnahme zu Wybelsum dem Bundesumweltministerium übermitteln. Der Watten-Rat erwarte aber auf Grund des Investitionsdrucks der Windkraftbetreiber keine naturschutzfachlich ausreichende neue Bewertung der EU-Vogelschutzrichtlinie für den Wybelsumer Polder durch die Bundesregierung.

Manfred Knake, Koordinator und Uilke van der Meer

..Mehrere Baustellen im  Watt - »Für den Offshore-Windpark Borkum-West wird mindestens zweimal im Watt gebuddelt. Eigentlich wollte die Bezirksregierung erreichen, dass es eine Trasse für alle geplanten Windparks gibt. Das geht aber nicht. Das ostfriesische Wattenmeer muss für die Stromversorgung der geplanten Offshore-Windparks mehrfach aufgerissen werden. Die ursprüngliche Idee, in einem Gang eine Stromtrasse mit  Leerrohren für alle Windparks zubauen, "war nicht zu verwirklichen", teilte die Bezirksregierung gestern auf OZ-Anfrage mit...« Aus Ostfriesen-Zeitung vom 07.05.2002
 
07.05.2002
..Klimaschutz und Energie. Minister Trittin hat ein Gutachten über den volkswirtschaftlichen Nutzen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) anfertigen lassen in dem er den Vergleich externer Kosten der konventionellen Stromerzeugung mit denen der regenerativen herstellen läßt.
Replik

.."Ab jetzt ist unsere Verbandsgemeinde für Windradbetreiber ein weißer Fleck" - so der Otterberger Bürgermeister Ulrich Wasser (CDU). Dies geht aus dem Entwurf des Regionalen Raumordnungsplans hervor. In Otterberg gibt es künftig keine Vorrangflächen für Windkraftanlagen und daher auch kein erleichtertes Genehmigungsverfahren zu deren Errichtung. Trotz mehrerer Bauanträge wurde lediglich eines in Schallodenbach (Rheinland-Pfalz) gebaut. Aus "Die Rheinpfalz" vom 2.05.2002.
 
20.04.2002
..Windflaute in Dänemark? - Dänischer Staat wird größter Windmüller - Ab 2003 nur noch 27 Öre je Kilowattstunde / Geben Tausende Anlagenbetreiber auf? 
»Kopenhagen - Das einstige Windenergie-Musterland Dänemark verliert weiter an Boden. Seit Jahren schon werden dort kaum noch neue Anlagen errichtet, und selbst die in Schleswig-Holstein erfolgreich angelaufene Repowering wird kaum noch praktiziert. Die neue Regierung hat sogar den geplanten Bau von zwei Off-Shore-Windparks gestoppt. Jetzt droht dem Windland Dänemark neuer riesengroßer Ärger. Der dänische Staat könnte zum Jahreswechsel Besitzer von über 2.000 Alt-Anlagen werden, die sich privatwirtschaftlich nicht mehr rentabel betreiben lassen, sagt Asbjörn Bjerre, Direktor des Dachverbandes der dänischen Windmühlenbesitzer. Die Zeche muss dann der Steuerzahler übernehmen. 
Vor drei Jahren habe der dänische Staat eine Bestandsgarantie abgegeben, erläutert Bjerre. Damit sollte der weitere Ausbau der regenerativen Energien gefördert werden. Gleichzeitig sollte so der Protest der rund 150.000 Windmühlen-Anteilseigner gegen die neuen Stromeinspeisereglungen geschmälert werden. Wenn mit Beginn des neuen Jahres die Betreiber nur noch 23 Öre (knapp drei Cent), statt bisher 43 Öre (gut 5,5 Cent) je Kilowattstunde produzierten Strom bekommen, dann befürchtet Bjerre, dürften etwa 2.000 bis 3.000 der insgesamt 6.400 Windmühlen an den Staat abgetreten werden. Die Altbesitzer würden alle Verpflichtungen überschreiben und quasi ohne Verluste aus dem Geschäft aussteigen.

Während Bjerre unserer Zeitung gegenüber sagt, dass er Angst um die Zukunft der Windbranche habe, sieht dies das Energieministerium ganz anders. Dort ist man überzeugt dass es zu keiner massenhaften Überschreibung von Windanlagen an den Staat und damit an die Steuerzahler kommen werde. Dafür, so heißt es aus Kopenhagen, gebe es Übergangsregelungen, die Bjerre aber als nicht ausreichend bezeichnet. 

Doch nicht nur die Neuregelung trifft die dänischen Wind-Betreiber hart. Auch die Natur hat in den vergangenen drei Jahren nicht so mitgespielt, wie vorausberechnet. So konnten nur gut 30 Prozent der angepeilten Jahresleistungen erzielt werden, es wehte einfach zu wenig, Nach den Berechnungen des Dachverbandes produziert eine alte 153 Kilowatt-Mühle über einen Zeitraum von zehn Jahren jährlich für rund 146.200 Kronen Strom bei einem Abnahmepreis von 43 Öre. 20 Prozent weniger Wind entsprechen einem Minus von 29.240 Kronen. Die ab 2003 geltenden 27 Öre statt der bisher 43 Öre bedeuten einen Verlust von 37 Prozent oder 54.000 Kronen.

Nach Bjerres Einschätzung bleibt dann zu wenig, um eine Altanlage rentabel zu betreiben. Daher geht Bjerre auch davon aus, dass der dänische Staat vom Jahr 2003 an der größte Windmühlenbetreiber in Dänemark sein wird.«

Nordfriesisches Tageblatt, 18.04.02 Druckausgabe

..2010: Ziel sind 50 Prozent Windstrom
Kiel/Leck (dpa) - »Eine regenerative Energieform im Aufwind: In acht Jahren soll nicht mehr "nur" 25 Prozent, sondern die Hälfte des Strombedarfs in Schleswig-Holstein durch die Windkraft gedeckt werden. Das kündigte Wilfried Voigt, Staatssekretär im Energieministerium, bei einer Podiumsdiskussion im nordfriesischen Leck an. Hintergrund der Kurskorrektur der Landesregierung ist die rasante technische Entwicklung: Durch das Repowering. den Austausch von Windkraftanlagen der ersten Generation durch leistungsstärkere Rotoren bei gleichzeitiger Reduzierung der Anzahl (derzeit 2.350), sei für 2010 mit einer Anschlussleistung von 2500 Megawatt (heute 1.600) zu rechnen. Das Ziel soll jetzt per Kabinettsbeschluss festgesetzt werden, erklärte Voigt im Rahmen des Wirtschafts- und Kulturfestivals "Vision Schleswig-Holstein".«

18.04.2002
..Die Region in der die Windkraftanlagen geplant sind, befindet sich im "Landschaftsschutzgebiet Lahn-Dill-Bergland (Gladenbacher Bergland)" und wird umrahmt vom FFH-Gebiet...
Neue Bürgerinitiative

..Die Bekanntgabe von Windparkergebnissen dürfte mit zu den größten Scharlatanerien unserer Gesellschaft gehören. So hat z.B. die Plambeck Neue Energien AG mit Sitz in Cuxhaven hat am vergangenen Freitag den Windpark Kötzlin-Barenthin in Brandenburg offiziell eingeweiht. Der "Park" ist mit 17 Anlagen á 1,8 MW bei 65 Metern Nabenhöhe und 35 Metern Flügellängen ausgestattet und wurde mit einem Investitionsvolumen von 32 Mill. Euro installiert. Die Betreiber erwarten einen jährlichen Stromertrag von 46,8 Mill. Kilowattstunden, mit denen 14.600 durchschnittliche Haushalte versorgt werden könnten. Für diesen Windpark wurde eigens ein Umspannwerk mit 67 Kilometer Starkstromkabeln und 7,2 Kilometer Datenkabeln errichtet (Cuxhavener Nachrichten, 15.04.2002). 
Worin besteht die Scharlatanerie? In den Informationen über die Höhe des Stromertrages, welche das Volk für dumm verkaufen wollen. Man nehme die kleinste Stromverbrauchereinheit als Quotient eines hoch gerechneten Ertrages und erhalte so den denkbar höchsten Zahlenwert, um Volk und Anleger zu beeindrucken. Daß solche Windparks in der Praxis negative Lasten für konventionelle Kraftwerke produzieren, braucht die gut verdienende Windbranche nicht zu interessieren. Denn alle Kosten werden auf die Allgemeinheit umgelegt. Steigende Kosten entstehen durch den von WKA verursachten zunehmenden Bedarf an Regelenergie. Und so kursiert das Gerücht, daß unsere Nachbarn, die schlaueren Schweizer, billigen Atomstrom in Frankreich kaufen, damit ihre Pumpspeicherwerke füllen und mittels Energierückfluß den dummen Deutschen wiederum teure, daraus gewonnene Regelenergie verkaufen. Denn schnell reagierende Wasserkraftwerke sind immer noch am besten zur Produktion von Regelenergien geeignet. 

16.04.2002
..Gemeinden haben keine Pflicht zur Förderung der Windenergie. 
Gelbe Karte für grüne Windparks
Kommunen haben bei der Ausweisung von Flächen für die Nutzung der Windenergie keine besondere Pflicht zu deren Förderung. Auch nicht, einen wirtschaftlich optimalen Ertrag sicherzustellen...«

Im Namen des Volkes - OVG Münster, Nordrhein-Westfalen Az. 7 A 4857/00 

Leitsätze und Kommentierung des OVG Münster NRW-Urteil vom 30. November 2001 - 7 A 4857/00. 

..Wo sich viele Windräder drehen, keine Urlauber sind zu sehen!
Warum in die Ferne schweifen? - Mit Bahn, Bus und Fahrrad in 24 attraktive Urlaubsregionen in Deutschland! Bundesumweltminister Jürgen Trittin stellte auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin eine neue Broschüre vor:  "Naherholung – Neue Wege in den Urlaub”. Ob unser Minister die interdisziplinären Zusammenhänge seiner Ressorts auch wirklich überblickt? Wer als verantwortlicher Politiker einerseits für das Abschalten von Kraftwerken eintritt und andererseits für mehr Bahnverkehr wirbt, sollte auch den dafür geeigneten Strom bereitstellen. Mit unzuverlässigen Windgeneratoren kann niemand Strom für E-Loks produzieren, welche zuverlässige Fahrpläne einhalten sollen. Und mit Strom aus Solarzellen lassen sich aus elektro-dynamischen Gründen Traktionsmaschinen sowieso nicht betreiben. 
Die Broschüre »lädt in 24 attraktive Regionen in Deutschland ein. Ob Entspannen auf den Nordfriesischen Inseln, Paddeltouren im Nationalpark Mueritz, Spaziergänge und Wanderungen im Bayrischen Urwald oder Klettern im Elbsandsteingebirge, Urlaub in Deutschland bietet etwas für jeden Geschmack« - so der Minister. Da können die Urlauber gleich Trittins Lieblingsgeschmack testen - riesige Windmonster in unverbauten Landschaften!
Tagesspruch: Die Schönheit der Landschaft ist dahin, dank der Windkraft von Trittin! Jürgen Elschenbroich, BI "Sturm gegen Wind"

Das Bundesumweltministerium informiert über die Möglichkeit einer »Online-Lärmumfrage. Per Mausklick können interessierte Bürgerinnen und Bürger schnell und mit aktuellem Bezug – bei Bedarf sogar rund um die Uhr – ihre gegenwärtigen "Lärmerlebnisse" mitteilen. So lassen sich die "Lärmbrennpunkte" zeitlich und saisonal einfach analysieren. Unter der Internet-Adresse http://www.umweltbundesamt.de gibt es neben den aktuellen Standardfragen zur Lärmbelästigung auch als Novum die Lärm-Monatsfrage.«
Sieben Auswahlkriterien stehen zur Verfügung: Straßenverkehr, Fluglärm, Schienenverkehr, Industrie/Gewerbe, Nachbarn, Baustellen, sowie Sport- und Freizeitanlagen. Windkraftanlagen sind demnach der Kategorie "Industrie/Gewerbe" zuzuordnen.
 
15.04.2002
..Naturschützer gegen Windanlagen im Watt - BUND und NABU: Windkraft ja, aber da nicht
»hs Wilhelmshaven/Hannover. Die niedersächsischen Umweltschutzverbände Bund und Nabu lehnen den Bau von Windanlagen in der Zwölf-Seemeilen-Zone vor Niedersachsen, so genannte "Offshore-Windparks", kategorisch ab. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung der Verbände hervor. "Wir befürworten Windenergie als regenerative Energie, aber nicht auf Kosten unseres wertvollsten Lebensraumes", erklärten die Verbände. Das Wattenmeer sei "einer der wichtigsten Lebensräume der Erde", Kinderstube, Rastraum und Ruheraum für Millionen von Tieren. Es sei deshalb "denkbar ungeeignet" für industrielle Nutzung.
Bund und Nabu forderten die niedersächsische Landesregierung auf, nicht wegen kurzfristig erzielbarer Erfolge dauerhafte Schäden im Wattenmeer zu riskieren. Auch die Tatsache, dass Windanlagen die Aussicht auf die See verbauten, stoße bei Gästen und Einheimischen sicherlich nicht auf Begeisterung. Darunter leide dann auch die Akzeptanz für regenerative Energien. Offshore-Windanlagen sind u. a. bei Wilhelmshaven, und westlich von Borkum geplant.«
Nord West Zeitung. 15.04.2002

Anmerkung: Mit dem neuen Bundesnaturschutzgesetz hat Umweltminister Trittin die "Verbandsklage" eingeführt. Sie muß erst noch in die Ländernaturschutzgesetze integriert werden. Mal sehen, was schneller zustande kommt: Die niedersächsische Verbandsklage oder die Offshore-Windmühlen. Vielleicht hängt das aber auch davon ab, ob die o.g. Verbände eine derartige Klage anstrengen wollen oder nicht. 

..Prahlen mit Arbeitsplätzen - wo bleibt die Effizienz?
»Der rasante Ausbau der Windkraft-Nutzung belebt immer mehr den Arbeitsmarkt, vor allem in strukturschwachen Regionen. Ende des vergangenen Jahres waren allein in Deutschland rund 35.000 Menschen in der Branche beschäftigt, unter anderem bei Herstellern, Zulieferern und Projektierern. „In diesem Jahr erwarten wir mindestens 3.000 weitere neue Jobs in der Windbranche“, sagt Andreas Eichler, Sprecher des Firmenbeirates im Bundesverband WindEnergie (BWE), heute zum Auftakt der Hannover Messe 2002.« Bundesverband Windenergie (BWE) 15.04.2002
Anmerkung: Die deutsche Steinkohle erwirtschaftete im Jahr 2001 mit einer Belegschaft von 58.000 Mitarbeitern 529 Mrd. kWh Primärenergie. Das sind 9.120.690 kWh/Mitarbeiter. Die Windenergie produzierte mit 35.000 Menschen 11 Mrd. kWh. Das sind nur 314.285 kWh/Mitarbeiter. Somit waren die Arbeitsplätze in der Steinkohle für die deutsche Volkswirtschaft um das 29fache effizienter als die in der Windenergie.
 
14.04.2002
..Kleinkarierte Denkweisen - weit verbreitet! Um eine "Verspargelung" von Landschaften zu vermeiden - so argumentieren viele Gemeinden - wolle man ein bestimmtes Gebiet als Windkraft-Vorrangfläche ausweisen. Was ist aber das Ergebnis dieser Mentalitäten, wenn jede Kommune so argumentiert? Die Verspargelung der Landschaft! Oder hört die Landschaft jeweils an den Ortsgrenzen auf? Orte gibt es viele - und Landschaften? 
Streit um Windräder
samt Anwendung von zweierlei Recht.

..Scheint keine Sonne und bläst kein Wind, dann gibt's keinen Strom - das weiß jedes Kind! 
Das meinte neulich der Sprecher einer BI gegen Windkraftanlagen. Diese Volksweisheit dürfte bei vielen wohl in Vergessenheit geraten sein und muß daher vom Volk erneut und teuer wieder erlernt werden. Weshalb sonst installieren elektrische Versorgungsunternehmen auf Kindergärten und Schulen "Solarkraftwerke"? Den Mitarbeitern dieser Unternehmen kann man für jede installierte Anlage eigentlich gratulieren - für sie ist es schließlich ein geschäftlicher Gewinn. Aber auch für die Kommunen als Kostenträger? Weil die Politik es so favorisiert, preisen elektrische Versorgungsunternehmen (EVU) die CO2-freie Stromproduktion. Sie sagen jedoch nicht, ob und welche Kohle- oder Atomkraftwerke damit ersetzt werden. EVU wissen, daß es sich bei diesen Maßnahmen um Geschäftsmodelle handelt, nicht um Umweltmodelle. Weil die Sonne nachts nicht und tags nicht immer scheint, können Schülerinnen und Schüler mit den auf Schuldächern installierten Solaranlagen in Wirklichkeit lernen, daß man damit ohne konventionelle Kraftwerke keine funktionierenden Netz-Stromversorgungen aufbauen kann. Das Lernprojekt läßt sich einfach und schnell realisieren: Der Lehrer nehme bei anstehender Netzspannung die Solaranlage in Betrieb und schalte anschließend (ersatzweise als Kraftwerksabschaltung) die Netzspannung ab und beobachte, ob die Solaranlage die Stromversorgung aufrecht erhält oder nicht. Sie wird mit Sicherheit abschalten. Weshalb? Nun, von der Sonne gesteuerte Solarstromanlagen sind von "Natur" aus nicht an die stets wechselnden Verbraucherbedingungen anpassungsfähig und können im Gegensatz zu dynamischen Generatoren die elektrische Betriebsspannung nicht halten. Als EEG-Anlagen sind sie durchweg additive und keine alternativen Stromspender und daher im Netzbetrieb grundsätzlich überflüssig. Zuerst müssen das aber noch viele Lehrer begreifen - eine zwar sehr teure Methode, aber wohl die einzig wirksame, es den Schülern beizubringen! Mit Windkraftanlagen in freien Landschaften ist das nicht anders. Als Geschäftsmodelle fungieren solche Anlagen solange, bis eine genügend große Anzahl Bürger über schmerzhafte Maßnahmen wie Umweltbeeinträchtigungen und finanziellen Belastungen gelernt haben, sich dieser Geschäftspraktiken wieder zu entledigen. 
Solarkraftwerke für Schulen


KYOTO MAY FORCE NORWAY TO BUY NUCLEAR POWER
published by EU observer.com

The EU ratification of the Kyoto protocol will probably force Norway to import nuclear power in dry years because Danish coal-produced power will have to be sold at an exorbitant price, according to Norwegian paper Nationen.

After the recent  EU agreement on the Kyoto protocol, Norway will probably change the country's power import from Danish coal-produced power to nuclear power from other EU countries.  Paradoxically, due to the use of an extraordinarily high percentage of pollution-free waterfall-produced power from Norway and Sweden in 1990, Denmark was forced to accept a 21 per cent CO2 emission cut.

The consequence will be that the coal-based power plants will either be shut down or charged exorbitant CO2 taxes, and ever energy hungry Norway will instead begin to import nuclear power, which has been seen by the energy sector as the solution to the CO2 problem, but is in Scandinavia widely seen as just as problematic for the environment in the long term. 

Source: Environmentalists For Nuclear Energy (Paris)

..Wirtschaftsminister Müller: Deutschland braucht Kohlenbergbau
SAARBRÜCKEN (dpa) - Die Bundesregierung will zur Sicherung der Versorgung mit Energie bis weit nach 2010 am subventionierten deutschen Kohlenbergbau festhalten. Das hat Bundeswirtschaftsminister Werner Müller gestern während einer Energiekonferenz des DGB und der Bergbaugewerkschaft IGBCE in Saarbrücken angekündigt. Müller kritisierte die Haltung der CDU-geführten Saar-Regierung, die für ein absehbares Ende des Bergbaus im Saarland eintrete und damit "die Kohle platt machen" wolle. 

Zur Kritik an den Kohlesubventionen sagte Müller: "Für jeden Arbeitsplatz in der Windenergie gibt der Steuerzahler 350.000 Mark und für einen Arbeitsplatz im Bergbau 100.000 Mark aus." Husumer Nachrichten 12.04.2002 

The Dutch Parliament has rejected cabinet-backed plans for the longmooted 300 MW Inter-Provincial Windpark Afsluitdijk (IPWA) project. A cross-party majority rejected the plans on the ground that it would spoil the open character of the landscape and result in high numbers of BIRD DEATHS.
.....................................................
A nine-year old NedWind 500 kW turbine owned by utility Delta crashed to the ground at Oostburg in the province of Zeeland during high winds early in the morning of february 23. The 40 metre tower was broken in two and falling parts brought down power lines. Eyewitnesses report seeing the nacelle falling to the ground on fire. Whether this was due to the collision with the power lines or some other reason is unclear. The wreckage has been removed for analysis and another turbine of the same type at Rithgern-Vlissingen has been shut down pending a full report.
Windpower monthly, April 2002, Seite 8
 
10.04.2002
..Es hilft kein Gesetz, es hilft keine List, wenn der Bürger gegen die Windkraft ist!
Weil die »Monsteranlage« die Landschaft zerstört - will die Stammbacher Gemeinde »das Projekt Windpark aus dem Regionalplan herausnehmen lassen« ...
»Vermutlich der Vergangenheit angehören dürfte der geplante Windpark am Karlsberg bei Förstenreuth im Gemeindegebiet von Stammbach. Nachdem sich die Bürger des Dorfes mit großer Mehrheit bei einer Bürgerversammlung dagegen ausgesprochen hatten, stellte die Gemeinde Stammbach den Antrag, das Gebiet aus dem Regionalplan Oberfranken- Ost herauszunehmen. ... "Weil wir Politik für die Bürger machen und nicht gegen sie, war es natürlich unsere Pflicht, uns nicht von Ideologien leiten zu lassen, sondern den Wunsch des Bürgers zu akzeptieren" - so der Bürgermeister, welcher auch der Meinung sei, "dass es dem Gemeinderat zugestanden werden muss, seine früheren Entscheidungen zu revidieren, wenn sich zwischenzeitlich wesentliche Faktoren geändert haben."« Frankenpost vom 8.4.2002

..Will der Vogel auf dem Windrad landen, kommt er schnell dabei zu Schanden!
»BirdLife will, dass bei neuen Projekten auf Tierbestand Rücksicht genommen wird 
Wien/Eisenstadt - Die Windkraft boomt - in Wien und bei Neusiedl am See. Dort gibt es insgesamt 18 Windräder, die höchsten Österreichs. Weitere Windparks sind in Planung, doch BirdLife warnt vor den möglichen Auswirkungen: "Umweltfreundlich ist nicht gleich naturverträglich."

"Speziell für Vögel sind gravierende Beeinträchtigungen in ihrem Lebensraum möglich", so der Geschäftsführer von BirdLife Österreich, Andreas Ranner. "Bei Bodenbrütern wurde beobachtet, dass sie Angst vor den riesigen Windrädern haben. Sie weichen aus und wandern ab." Kiebitze und Lerchen suchen sich neue Brutplätze. Eine Reihe neuer Windpark-Projekte könnte zum Problem werden, warnt der Experte. Vor allem die Großtrappe, die es sonst im Burgenland nur mehr im Hansag gibt, könnte durch die Windräder massivst gefährdet sein. 

BirdLife "begrüßt natürlich die Möglichkeit der sauberen Energiegewinnung", betont Ranner. Aber: "Die Standorte müssen so gewählt werden, dass die einmaligen Vogelbestände nicht beeinträchtigt werden." So bevölkern auch Silberreiher des Neusiedler Sees regelmäßig die Parndorfer Platte, für die Anträge für rund 250 Windräder bei der Landesregierung aufliegen. 

BirdLife wird daher im Rahmen einer Studie die Raumansprüche ansässiger Großvögel sowie die Zugvogelstraßen ausweisen, damit bei der Planung der Anlagen darauf Rücksicht genommen werden kann. Der Auftrag zu dieser Studie kommt von der Burgenländischen Landesregierung, Naturschutz-Landesrat Paul Rittsteuer (VP) steht dahinter.

Auch die Jagdgesellschaften sind von neuen Windrädern wenig begeistert, schon jetzt würden Rehe und anderes Wild großräumig den Anlagen ausweichen. Die Gemeinden wollen entgegen den Intentionen der Jagd auch weitere Reiterhöfe genehmigen und das Biken forcieren.

Vögel fürchten Windräder - Studie soll Raumbedarf von Trappen klären 
BirdLife warnt nun vor den möglichen Auswirkungen dieser umweltfreundlichen Energiegewinnung: "Speziell für Vögel sind gravierende Beeinträchtigungen möglich", so Andreas Ranner von BirdLife. "Bodenbrüter haben Angst vor den Windrädern. Sie weichen aus und wandern ab." Neue Windparks - für die Parndorfer Platte liegen Anträge für rund 250 Windräder bei der Landesregierung auf - könnten zum Problem werden. "Denn genau in den Gebieten gibt es ein Großtrappen-Vorkommen, auch Seeadler brüten hier." Beide Vogelarten seien vom Aussterben bedroht, warnt der Experte. Eine Studie soll nun die Raumansprüche der Großvögel sowie die Zugstraßen der Vogelarten ausweisen, damit bei der Planung neuer Anlagen darauf Rücksicht genommen werden kann.«  DER STANDARD, 9. April 2002

Kräftiger Gegenwind
Auf Betreiben der Kirchheider Bürgerinitiative Anlage vorerst stillgelegt 
 
09.04.2002
..Windkraftanlagen schaffen Arbeitsplätze - um Ämter und Behörden mit der Schlichtung von Streit, der Abfassung von Bescheiden und der darauf folgenden Beschäftigung mit Widersprüchen und Gerichtsverhandlungen auszulasten. 
Das Finanzamt Kreis Aachen hat einen Antrag auf Ermäßigung des Wertes eines Grundstückes in Baesweiler wegen Lärmbelästigung durch den dortigen Windpark abgelehnt. Begründung: »Bei der Ermittlung des Einheitswerts für Grundstücke kann grundsätzlich eine Ermäßigung des Grundstückswerts vorgenommen werden, wenn wertmindernde Umstände nach § 82 BewG vorliegen. Als solcher Umstand kommt u.a. eine ungewöhnlich starke Beeinträchtigung durch Lärm in Betracht. Eine Beeinträchtigung von ungewöhnlicher Stärke setzt voraus, daß der Schallwechseldruck - in Dezibel dB(A) ausgedrückt - bei reinen Wohngebieten tagsüber mehr als 50 db(A) und nachts mehr als 35 dB(A) beträgt. Nach den Angaben in dem Gutachten des TÜV Essen werden diese Meßwerte nicht erreicht.«
Der Empfänger des Finanzamt-Bescheides erhebt Widerspruch mit der Begründung, das Gutachten des RW TÜV sei ein Prognose-Gutachten ohne die konkrete Situation vor Ort zu würdigen mit der Schlußfolgerung einer mangelnden Sachkenntnis zu Windkraft-Industrieanlagen. Wahrscheinlich hatte sich die Sachbearbeiterin mit diesem Vorgang noch nicht ausreichend beschäftigt.

..SWAG - the Skye Windfarm Action Group - welche zwar "Grüne Energien" vollständig unterstützt, protestiert gegen die Einflüsse einer Entwicklung, welche es nicht zuläßt, daß weniger zerstörerische und verfügbare Alternativen zum Einsatz kommen. Die Projektierung einer Binnenland-Windfarm mit 28 "umweltfreundlichen" 100 Meter hohen Windturbinen á 1,75 MW sei als eine ernsthaft zu bewertende Beeinträchtigung zu sehen und könne langfristig die ökonomische Lebensfähigkeit der "Isle of Skye" - eine von Schottlands beliebtesten Touristenzielen - schädigen. Vote now - stimmen Sie ab - fordert die Gruppierung zur Teilnahme am Protest auf.

»We are shocked and horrified at recent news indicating that Skye's legendary beauty is about to be robbed from the world. News that Skye's hillsides are to be filled with 28 "eco-friendly" wind turbines, each three hundred and thirty feet high.«
SCOTLAND'S UNSPOILT ISLE OF SKYE
die größte der Inneren Hebriden - eine der den NorthWest Highlands vorgelagerten, noch unverdorbenen schottischen Inseln.

08.04.2002
..Der Umgang des homo faber mit der natürlichen Energie des Windes ist in mancher Hinsicht auch paradox. Würde der Mensch die unstet auftretenden Energiemengen speichern und in gleichmäßigen Mengen abrufen, dann könnte man wenigstens aus energetischer Sicht etwas Verständnis für die modernen Windräder aufbringen. Doch der "praktisch, technisch  begabte Mensch" verschwendet sein geistiges Potential, um mit Windkraftanlagen Strom zu produzieren, welchen man eben nicht speichern kann. Damit die Stromproduktion trotzdem klappt, funktioniert er zwecks Kompensation des Strommangels bei Flaute die im Stromnetz befindlichen Großkraftwerke zu "Speicherkapazitäten" um und erzählt den Stromverbrauchern, dies sei energetisch sinnvoll, klimaschützend, umweltfreundlich und würde zudem noch die ungeliebten Großkraftwerke substituieren. Unter dem Titel "Warten auf Windstille" präsentiert das Jeversche Wochenblatt am 08.04.2002 nebenstehendes Bild zu einer 70 Meter hohen 2 MW-WKA mit 80 Meter Rotordurchmesser im Aufbau und beschreibt ein Problem: »Bauherren und Betreiber des Windparks Jever-Nord warten darauf, dass der Wind sich legt, damit die ersten beiden von sechs Windkraftanlagen errichtet werden können« - so der Bericht. Was ist daran paradox? Ganz einfach: Damit eine Windkraftanlage errichtet werden kann, muß sich der Wind zur Ruhe begeben 
und setzt dabei gleichzeitig alle anderen Windkraftanlagen in der Region still. Während also die einen sehnlichst auf Windstille warten, müßten andere Betreiber eigentlich vor Wut platzen, weil deren WKA pausieren müssen. Jeder Knoten Wind ist immerhin ein Batzen Geld wert, worauf sie und ihre Anleger wieder einmal verzichten müssen. Das wäre die fiskalische Seite. Von der energetischen Seite stellt sich die Frage, woher kommt in der Aufbauphase eines Windrades der Strom für die Region? Etwa von den geächteten Kraftwerken? Eine weitere Frage drängt sich auf: Wann haben wir endlich soviele Windkraftwerke, damit der Strom bei Flaute nicht mehr ausfällt?

06.04.2002
.."Was halten Sie von PV-Anlagen in der freien Landschaft, abseits von Gebäuden?" - lautet die Frage der Woche des Solarenergie-Förderverein Aachen an alle Umweltfreunde. Logischerweise könnte man antworten: Strom soll dort produziert werden, wo er gebraucht wird. Sollen wir der Stromgeschäfte wegen unsere Natur- und Kulturlandschaften nun auch noch mit blau blitzenden Solarstromzellen überdachen? Solarstromberge statt Weinberge auf dem Weg in solare Zeitalter? Man bedenke: Solarstrahlung hat physikalisch die geringste technisch verwertbare Energie- und Leistungsdichte, den geringsten Wirkungs- und Nutzungsgrad bei Generatoren und steht nur tagsüber zur Verfügung. Aufgrund der geringen Energiedichte wären für eine nur tagsüber funktionierende Stromversorgung unverhältnismäßig große Flächen in der freien Landschaft zu bedecken. Die unter den Modulen liegenden Flächen wären stets beschattet und großteils von Regen und Wind abgeschnitten. Diese neuartige Flächenversiegelung im großen Stil hätte neben landschaftlichen Beeinträchtigungen auch erhebliche negative Folgeerscheinungen für das lokale Klima.
Gängige Solarmodule mit 1 kW Spitzenleistung (sommers und mittags um 12 Uhr) und einer Ausdehnung von 10 m2 bringen in unseren Breiten im jährlichen Mittel ca. 800 kWh elektrische Energie (Prognosewert). Die mittlere Tagesleistung beträgt somit 91 Watt/1 kW-Modul - übers Jahr gemittelt. Daraus errechnet sich ein Nutzungsgrad von 9,1%. Die restlichen 90,9% des Jahres liefert das Modul keinen Strom und arbeitet im Standby-Betrieb mit Netzstrombezug. 

..Elektrischer Strom soll dort produziert werden, wo er gebraucht wird - in Ballungsgebieten und nicht in Erholungsgebieten. Leserbriefe im Trierischen Volksfreund online
Wild wachsende Spargel
Fragwürdiger Alleingang

..Allmählich steigert sich auch der politische Widerstand gegen die unsinnigen Windmonster
»Gestern hat sich auch der CDU-Ortsverband Berghausen/Arpe/Bracht in einem offenen Brief gegen die Errichtung der Windkraftanlagen in Berghausen ausgesprochen. Darin fordert auch Vorsitzender Hermann Hoffe die ersatzlose Streichung der Windvorrangzone Ellenberg. ... "Die Windkraftanlagen in exponierten Lagen des Sauerlands zerstören durch gigantische Maste, kreisende Rotoren, aufgesetzte Positionsleuchten die einzigartige Kulturlandschaft", heißt es. Man dürfe keine Entscheidung treffen, die sich negativ auf den Fremdenverkehr auswirke. Außerdem wendet sich die CDU gegen die Subventionierung von Windkraftanlagen. Im Brief heißt es: "Es gibt keinen plausiblen Grund, zu Lasten der Allgemeinheit und des Gemeinwohls unwirtschaftliche Investitionen zu fördern." « Auszug aus Westfalenpost vom 3.4.2002

..Je mehr Windkraftanlagen geplant und beantragt werden, um so mehr bekommen Gerichtsinstanzen zu tun. Auch eine Form der Schaffung von Arbeitsplätzen durch "erneuerbare Energien"?
Die Kölnische Rundschau online berichtet am 6.4.2002: »Das Ringen um den Bau von Windenergie-Anlagen in Much geht in die nächste Runde. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat einem Berufungsantrag des Rhein-Sieg-Kreises und der Gemeinde stattgegeben, die den Bau von Windkraftanlagen verhindern wollen. 
Der Kreis hatte bereits einen Bauantrag abgelehnt. Daraufhin hatte die betroffene Firma geklagt und vom Verwaltungsgericht Köln Recht bekommen. Gegen diese Entscheidung stellte der Kreis den Berufungsantrag beim Oberverwaltungsgericht.«

05.04.2002
..Windkraftanlagen und Hochspannungsleitungen schließen sich nicht aus - sie bedingen sich. Hochspannungsleitungen brauchen Strom und WKA dessen Fortleitung.
WKA und Hochspannungsmasten 
als Schönheitskonkurrenten in der freien Landschaft

..In den meisten Fällen ist es so - wo ein Windpark errichtet werden soll, gibt es Ärger. Kann so eine Energiewende herbeiführen?
»Niederländische Vogelschützer aus dem Raum Hardenberg haben Beschwerde gegen den von Grundstückseigentümern gewünschten Windpark in Itterbeck angekündigt. Wie bereits berichtet, wollen der ansässige Landwirte auf einer Fläche von etwa 500 Hektar einen Windpark mit bis zu 22 Anlagen errichten....«hier weiter lesen...

Kein Windpark im holländischen Watt - Parlament verbietet weitere Planungen
»sr Ostfriesland / Texel. Im niederländischen Wattenmeer bei Texel wird kein großer Windpark gebaut. Die zweite Kammer der Niederlande,
vergleichbar mit dem deutschen Bundestag, hat das Projekt jetzt verboten.

"Eine gute Nachricht", meinte Hans-Ulrich Rösner, Wattenmeerexperte der Umweltstiftung WWF-Deutschland. Deutsche und dänische Umweltschützer haben gemeinsam mit ihren Regierungen die Windparkplanungen als Verstoß gegen das trilaterale Abkommen zwischen den drei Staaten kritisiert. So wurden Anträge für Windparks im Wattenmeer von der Bezirksregierung Weser-Ems immer abgelehnt. Geplant waren in der Nähe des Abschlussdeichs 109 Windenergieanlagen mit einer Höhe von bis zu 120 Metern. Das Argument der Antragsteller, damit werde "grüne" Energie erzeugt, änderte am Beschluss der Zweiten Kammer nichts.

Der niederländische Umweltverband Waddenvereniging führte die Entscheidung auch auf den starken Protest gegen die Planungen zurück. Das Projekt sei "vom Tisch gefegt worden", meinte die Waddenvereniging.«
Ostfriesen-Zeitung  05.04.2002  (S. 9)
 

04.04.2002
..SPD, wache auf - aus Deinen grünen Träumen! 
An den SPD-Bundesvorstand und an die SPD-Bundestagsfraktion wird hiermit appelliert, folgende zwei Maßnahmen umgehend umzusetzen.
1) Änderung der Bundesbaugesetzgebung § 35, mit dem Ziel, daß dort wo sich eine örtliche Mehrheit der jeweiligen gewählten Kommunalvertretung mehrheitlich den Bau von Windrädern beschließt, diese weiterhin gebaut werden können. Daß aber dort, wo eine örtliche Mehrheit gegen den Bau von Windrädern beschließt, diese auch zur Verhinderung ausreichen muß und nicht durch Vorrangigkeitsregelungen dennoch erzwungen werden kann, egal ob geeignete Flächen für Windkraftanlagen vorhanden sind, oder nicht. Die grundgesetzlich geregelte Planungshoheit der jeweils betroffenen Kommunen muß auch bezüglich Windrädern wieder uneingeschränkt gelten, auch bei mehr als 2 Anlagen an einem Ort.

2) Sofortmaßnahmen rechtlicher Art, Windkraftanlagen wie jedes Auto, einer regelmäßigen Nachprüfpflicht durch den TÜV zu unterwerfen, damit die Bevölkerung danach von regelmäßig geprüften und damit sichereren Windkraftanlagen ausgehen kann. Unsichere oder technisch defekte Anlagen, sowie vom Betreiber entgegen der erteilten Genehmigung technisch abgeänderte Anlagen, müssen sofort stillgelegt werden können.
Werner Eisenkopf
SPD-Basis-Initiative gegen die Windradflut. Und hier ist seine 

Bundesunfalldatenbank Windradunfälle

..Im Verlauf seiner Betriebszeit kostet der Bau und Betrieb einer Windkraftanlage über die Laufzeit von 20 Jahren ca. 2 Millionen € an Subventionen aus der Staatskasse, Geld das wir als Steuerzahler bezahlen müssen. Das wäre für den einzelnen Bürger viel Geld, für Politiker sind das vielleicht nur "Pienatz". Das ganze Programm zur massiven Einführung der erneuerbaren Energien der Rot-Grünen Bundesregierung kostet bis 2020 den Staat und damit den Steuerzahler 250 Milliarden € durch staatliche Zuschüsse - und das hauptsächlich durch die massive Subventionierung der Windenergie. 
So steht es im Energiebericht von Bundeswirtschaftsminister Müller. Diese Summe von 250 Milliarden € entspricht den gesamten Ausgaben der Bundesregierung in 1 Jahr (Jahreshaushalt). Dieses viele Geld für die inzwischen ausgereifte Technik der Windkraftanlagen sollte besser für Kindergärten und für die Ausbildung der Jugend in den Schulen, Lehrberufen und Universitäten gegeben werden, damit Deutschland - wie in der
PISA-Studie dargestellt - nicht mehr zu den Schlußlichtern in der Bildungspolitik in Europa gehört.
Dr. Ludwig Lindner
 
03.04.2002
..Es klang verlockend: Steuervorteile, ein reines Umweltgewissen und saftige Renditen dank staatlicher Subventionen versprachen Windparkbetreiber den Anlegern. Windenergie-Fonds sollten es möglich machen. Doch die Ernüchterung folgte nur allzu rasch. - Betreiber hatten zuviel versprochen. Statt Wind herrschte viel öfter als erwartet Flaute und viele Anleger müssen um ihr Geld fürchten.

In einer Fernsehsendung in 3 SAT am 5. 4. 2002 um 21.30 Uhr wird der unabhängige Fondsanalyst Stefan Loipfinger verraten, welchen Kapitalanlagen stürmische Zeiten bevorstehen. Titel: 3satBörse - Thema: "Windige Steuerschlupflöcher" - Windenergie-Fonds (Dauer: 40 Minuten).

..Unser einstiges bundesdeutsche Landwirtschaftsministerium wurde in das Ministerium für den Verbraucherschutz umbenannt. Bundesministerin Renate Künast sorgt sich mit ihrer Gesetzgebung um die Endverbraucher. Was hat dagegen unser Energie- und Reaktorschutzminister getan? Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und den darin festgesetzten Vergütungen für die Kilowattstunde Strom hat er ein Gesetz für den Produzenten- bzw. Betreiberschutz durchgepeitscht. Die sich auf Endverbraucher auswirkenden Preissteigerungen die damit einhergehenden Umweltbeeinträchtigungen scheinen ihm seiner Klientel wegen egal zu sein. Daher beobachten auch die Bürger Wittgensteins mit größter Sorge die sich landesweit abzeichnende Entwicklung zur Neuanlage von Windkraftanlagen als Folge des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). 

Resolution gegen WKA
Ziele der AGENDA 21, des Landschafts- und Naturschutzes treten erkennbar zunehmend in den Hintergrund... 

..Bereits vor einem halben Jahr hatte Rheinland-Pfalz 437 Windkraftanlagen mit einer Spitzenleistung von 330 MW. Eine Auflistung über die Rotorflächen, welche den Vögeln ihren Flug- und Lebensraum nehmen, gibt es leider nicht. Es sei denn, ein Vogelschützer macht sich an diese Arbeit. Arbeit haben sie sich in der Vergangenheit mit der von der EU-Richtlinie vorgegebenen Bestandsaufnahme gemacht, um seltene Vögel der EU-Kommission zwecks dauerhafter Unterschutzstellung zu melden. Rheinland-Pfalz kürzt die vorgeschlagenen Schutzgebiete...

Lieber Klimaschutz als Vogelschutz?
Realer Naturschutz muß sich mit kostspieligen Klagen bis in höchste Instanzen vorarbeiten, imaginärer Klimaschutz kriegt das Geld in den Rachen geworfen. 

..Klimaschutz und Kernenergie schließen sich nicht aus. Wenn man den Menschen die fossilen Energieträger wegnehmen will, dann müssen sie bei unserem Lebensstandard zwangsläufig auf nukleare Energiequellen zurückgreifen. So einfach ist das. Wer möchte schon seinen Tagesablauf nach Sonne und Wind ausrichten? Durch maschinellen Einsatz haben fossile Energieträger im vergangenen Jahrhundert z.B. den Landwirten viele mechanische Arbeiten erleichtert, die Ernten vereinfacht und damit vielen Menschen Arbeit und Brot verschafft. Sie haben uns stets verfügbare elektrische Energie und Mobilität gebracht. Von den mächtig emittierenden Dampfmaschinen von damals bis zur Elektro- und Verbrennungsmaschine von heute hat nicht nur die Energie-Effizienz einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht - auch der Emmissionsgrad ist stark gesunken. 
Nun haben diverse Klimaforscher und Klimapolitiker eine Gefahr entdeckt, welche derjenigen eines nuklearen Ereignisses offenbar weit überlegen ist - den durch CO2-Ausstoß bedingten anthropogen verursachten Treibhauseffekt. Um dieser Gefahr zu begegnen, sollen die mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerke durch alternative mit nachwachsenden oder "unerschöpflichen" Energien aus Sonne, Wind und Bio ersetzt werden.
Nun, außer einigen Politikern weiß wohl der Rest der Menschheit, daß sich die Sonne jeden Abend "erschöpft" zur Ruhe begibt, der Wind tut es, wann er will und bei Bio hat es schon immer wetterbedingte Ernteausfälle gegeben. Trotzdem soll auf dieser Basis der Weg ins "solare Zeitalter" beschritten werden. Über die Spielwiese des Klimaschutzes freuen sich natürlich die Physiker der nuklearen Energiegewinnung. Mit der "irdischen Sonne" der CO2-freien Kettenreaktion haben sie längst den Weg ins solare Zeitalter gezündet. Und mit ihrem "Klimaschutz" machen die Grünen den Weg frei. Damit Klimaschutz überhaupt wahrgenommen wird, muß er natürlich mit fiskalischen Begehrlichkeiten ausgestattet werden. Geld regiert die Welt. Und soll Klimaschutz über alle Belange dominieren, dann benötigt er das Motiv des Tauschs von Ware (Klimaschutz) gegen Geld. Nicht die von Bevölkerung gewünschte Versorgung mit einem brauchbaren Gut - dem stets verfügbaren Strom, sondern die Vermehrung des Reichtums - dem Geld - hilft dieser Politik auf die Sprünge. So ist es kein Wunder, wenn sich diverse Institutionen und Behörden dieser Theorie á la Kyoto unterwerfen und sich nicht scheuen, die abstrusesten Maßnahmen zu ergreifen.

Die Umweltbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg, Umweltverbände, Unternehmen und diverse Institutionen haben gemeinsam einen Wettbewerb zur kosteneffizienten CO2-Reduktion in Industrie und Gewerbe ausgeschrieben, bei dem 175.000 € zu gewinnen sind. Das Brainstorming kann beginnen. Der zweitbeste Vorschlag für eine wirkungsvolle CO2-Reduktion wäre da wohl die Substitution der menschlichen Arbeitskraft durch Maschinen. Jeder Mensch produziert mit seinem Arbeitsplatz und allen damit einhergehenden Belangen unvermeidlich und stetig CO2. Das beginnt mit vermehrter Atmung, der Schreibtischlampe, welche mit Strom aus fossil betriebenen Kraftwerken leuchtet oder mit dem Auto, welches ihn zur Arbeitsstelle fährt. Ergo: Arbeitsplatz weg = CO2-Reduktion. Kein Wunder, daß viele Unternehmen kosten- und CO2-intensive Arbeitsplätze abbauen und gleichzeitig eine Menge sparen. 

Der beste Vorschlag: Die Wettbewerbsinitiatoren leiten das Geld gleich an das nächste KKW. 

Eine Frage bleibt noch: Wann werden die Klimaschützer den Landwirten, also unseren Nahrungsmittel- produzenten, ihre Traktoren abnehmen? 

Wettbewerb
zur kosteneffizienten CO2-Reduktion in Industrie und Gewerbe...
 

02.04.2002
..Windenergie und Kernenergie schließen sich nicht aus. Nur fossile Energieträger sind Konkurrenten. Auch in England soll der Bau von Kernkraftwerken forciert werden. Deutsche grüne und rote Politiker versprechen ihren Wählern immer noch den Ausstieg aus der Kernenergie mittels erneuerbaren Energien. Bei der Selbstdarstellung unserer Regierung spielt das Ausstiegsgesetz eine bedeutsame Rolle und wird stets im gleichen Atemzug mit dem "Erneuerbare-Energie-Gesetz" (EEG) als Meilenstein dafür genannt. Bloß: Im EEG steht kein Wörtchen davon drin. Die Ausgabe "Fuchsbriefe" vom  18.02.2002 beschreibt die "Künftige britische Energiepolitik":
»Die Briten wandeln in der Energiepolitik demnächst (zum Teil) auf deutschen Pfaden: London will bis 2010 rund 10% und bis 2020 sogar 20% des Strombedarfs im Lande aus erneuerbaren Energien gewinnen. Das ist ein Kernstück der jetzt von der Regierung in London veröffentlichten Analyse der Stromversorgungssituation in Großbritannien. Um die angestrebten Ziele zu erreichen, sollen zunächst einmal die bisherigen planungsrechtlichen Hürden beseitigt werden. Daran scheiterten vor allem viele Windenergie-Vorhaben. zugleich soll die Energieeinsparung in privaten Haushalten zu einem vorrangigen Ziel der Wirtschaftspolitik erklärt werden. Dabei zielt die Studie darauf ab, den durchschnittlichen Stromverbrauch in privaten Haushalten bis 2010 um 20% und bis zum jahre 2020 um 40% zu reduzieren.
Unabhängig von der stärksten Nutzung der Windenergie soll der Bau von Kernkraftwerken möglich sein. Kernenergievorhaben sollen von jeglicher Art von Ökosteuer befreit werden. Das bedeutet eine Bevorzugung von neuen Kernkraftwerken gegenüber dem Neubau von Öl- und Gaskraftwerken. Die britische Ökosteuer, die sogenannte Klimaveränderungs-Abgabe, soll in den nächsten Jahren abgeschafft und durch die direkte Besteuerung der Kohlenstoff- Dioxyd-Emissionen ersetzt werden. Diese Besteuerung kann von Unternehmen durch den Zukauf von Emissionsrechten über die am 1. April dieses Jahres anlaufende Emissions-Börse vermieden werden.
Fazit: Auch die Briten werden sich mit steigenden Energiepreisen anfreunden müssen. Auf Basis heutiger Preise wird mit 5 bis 6% Mehrkosten für Strom bis 2020 auszugehen sein.«
..Windenergie und Strompreiserhöhungen schließen sich nicht aus. Windkraftanlagen sind Additive, welche das Versorgungsnetz zusätzlich belasten und deswegen zusätzlich kompensiert werden müssen, damit der Verbraucher weiterhin eine ununterbrochen gleichbleibende Spannung an der Steckdose nutzen kann. Einerseits tragen WKA die Schuld an Kostensteigerungen und geben andererseits Netz- und Kraftwerksbetreibern auch die Möglichkeit, ihre Kosten mit "Begründung" weiterzureichen. 

Regelenergie

Schwächen der Windkraftpolitik
des grünen NRW-MdL Remmel

http://WilfriedHeck.tripod.com

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